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August Bebel

Deutscher Politiker und Arbeiterführer

August Bebel

August Bebel

* 22.02.1840 in Kasematte Deutz bei Köln (Provinz Rheinland)

† 13.08.1913 in Passugg im Kanton Graubünden (Schweiz)

August Bebel wurde als Sohn eines preußischen Unteroffiziers und eines aus einer Wetzlarer Kleinbürgerfamilie stammenden Dienstmädchens geboren und besuchte später die  Armen- und Bürgerschule in Wetzlar.

1854 - 57 Lehre als Drechsler.

Bis 1860 Wanderschaft durch Süddeutschland, die Schweiz und Österreich.

1860 - 90 lebte er in Leipzig und fand dort zur Arbeiterbewegung.

1863 Teilnahme an der Gründungsversammlung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV).

1864 Niederlassung als selbständiger Drechslermeister.

1865 Beginn der Freundschaft mit Wilhelm Liebknecht (Anhänger der Ideen von Karl Marx und Friedrich Engels).

1866 Heirat mit Julie Otto.

1866 gründete er zusammen mit Wilhelm Liebknecht die Sächsische Volkspartei, für die er zusammen mit Liebknecht in den Norddeutschen Reichstag einzog.

1867 Präsident des Verein Deutscher Arbeiterverbände (VDAV).

1867 - 81 und 1883 - 1913 Mitglied des Reichstages und dort einer der schärfste Kontrahent und Kritiker von Bismarck und seiner Politik.

1869 Mitbegründer und Vorsitzender der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in Eisenach.

 

August Bebel

August Bebel


(zeitgenössische Postkarte)

 

1870/71 Nach Ausrufung der Französischen Republik im Deutsch-Französischen Krieg, Verweigerung weiterer Kriegskredite.

1871 Öffentliche Bekenntnis zur Pariser Kommune, daraus folgte ein Hochverratsprozeß und zweijährige Festungshaft.

1875 Teilnahme am Vereinigungsparteitag von ADAV und SDAP zur Sozialistische Arbeiterpartei in Gotha.

In über vierzigjähriger Parlamentarbeit verband er dem Wirken für Arbeiterinteressen. Er war ein aktiver Gegner wilhelminischer Kolonial- und Marinepolitik, bekämpfte den Nationalismus und Militarismus im Deutschen Kaiserreich und kämpfte für die Gleichberechtigung und Gleichstellung der Frau.

1883 Veröffentlichung seines Werkes "Die Frau und der Sozialismus".

1889 Teilnahme an der Gründung der II. International in Paris zu deren führenden Persönlichkeit er wurde.

1891 Mitgestalter des Erfurter Programms, in dem er zwischen den beiden Flügeln der Partei, den Revisionisten Bernsteins und den linken radikalen Marxisten vermittelte.

1903 Bebel bekennt sich auf dem Dresdener Parteitag zum Marxismus: "Ich will der Todfeind dieser bürgerlichen Gesellschaft und Staatsordnung bleiben, um sie in ihren Existenzbedingungen zu untergraben, und sie, wenn ich kann, beseitigen."

August Bebel starb am 13.08.1913 in Passugg im Kanton Graubünden (Schweiz)

 

August Bebel

August Bebel - Briefmarke DDR 1953

Deutsche Post 1953

 



 

 


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