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Haupt- und Residenzstadt des Fürstentums Lippe
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| Fürstentum Lippe | Fürstentum Lippe |
Haupt- und Residenzstadt des Fürstentums Lippe
Detmold (1905) = 11.968 Einwohner
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Detmold - Fürstliches Schloss
Detmold ist die Haupt- und Residenzstadt des Fürstentums Lippe, liegt am Ostfuß des Teutoburger Waldes, zwischen Werre und Berlebecke sowie an der Staatsbahnlinie Herford-Altenbeken und liegt 134 Meter über dem Meer.
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| Detmold - Marktplatz | Detmold - Fürstliches Schloss |
Die Stadt hat 2 evangelische und eine katholische Kirche, Kapellen der Methodisten u. Irvingianer, Synagoge. Die überwiegende Mehrzahl der 11.968 Einwohner sind Evangelische, 943 sind Katholischen und 229 Juden.
Detmold besitzt ein Residenzschloss (um 1500 erbaut), ein neues Palais (Sitz des Grafen Leopold zur Lippe-Biesterfeld) mit Park bei dem Büchenberg, einen Monumentalbrunnen auf dem Marktplatz, ein Hof- und Sommertheater und ein Zuchthaus.
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| Detmold - Theater | Detmold - Synagoge |
Detmold zählt im Jahr 1900 mit der Garnison (ein Infanteriebataillon Nr. 55) 11.968 Einwohner. Die Fabrikation von bunten Etiketten, Tabak und Zigarren, Cakes, Möbeln, Stuck, Seife etc., desgleichen Bildhauerei und Bierbrauerei betreiben.
Die Stadt ist Sitz der Landesbehörden, eines Generalsuperintendenten,
eines Landgerichts, eines Oberverwaltungsgerichts und hat ein Gymnasium mit
Realschule, Schullehrerseminar, Taubstummenanstalt, Baugewerkschule, Gewerbeschule,
Waisenhaus, öffentliche Bibliothek (80,000 Bände) und naturhistorisches Museum
Detmold ist Geburtsstadt der Dichter Freiligrath und Grabbe. In der Nähe auf
dem Teutoburger Walde die Grotenburg mit dem Hermannsdenkmal und das fürstliche
Jagdschloß Lopshorn mit Gestüt.
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| Detmold - Langenstraße | Detmold - Rathaus mit Donopbrunnen |
Zum Landgerichtsbezirk Detmold gehören die neun Amtsgerichte zu Alverdissen, Blomberg, Detmold, Hohenhausen, Horn, Lage, Lemgo, Örlinghausen und Salzuflen.
Zwischen Detmold und Horn, auf dem sogenannten Winnfeld fand vermutlich die Hermannsschlacht (Varusschlacht) statt. Aus Karls der Große Zeit ist Theotmalli, Thiatmelle ("Volksgericht") als Schauplatz eines Sieges über die Sachsen (im Mai 783) bekannt. 1011 schenkte König Heinrich II. den Gau von Detmold an das Bistum Paderborn, das später die edlen Herren von Lippe damit belehnte. Zwischen 1283 und 1305 erhielt Detmold Stadtrechte. Während der Soester Fehde wurde es 1447 von den hussitisch-böhmischen Kriegshorden erobert, 1547 mit der Burg durch einen Brand zerstört. 1501 wurde es Residenz der Herren von Lippe. Simon V. († 1536) erbaute das jetzige Schloss.

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