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Herzog Ernst I. von Sachsen-Altenburg

Ernst Friedrich Paul Georg Nikolaus von Sachsen-Altenburg

Ernst von Sachsen-Altenburg

* 16.09.1826 in Hildburghausen

† 07.02.1908 in Altenburg (Herzogtum Sachsen-Altenburg)

 

1853 - 1908 Herzog von Sachsen-Altenburg

Vater: Herzog Georg von Sachsen-Altenburg
Mutter: Maria geborene Prinzessin von Mecklenburg-Schwerin


Ehe: 28.04.1853 Hochzeit mit Agnes, Tochter des Herzog Leopold I. von Anhalt († 23.10.1897)

Kinder:

Marie Friederike (1854 - 1908), verheiratet 1873 mit Prinz Albrecht von Preußen (1837 - 1906)

Georg Leopold († 1856)

Zum 80. Geburtstag Seiner Hoheit des Herzogs Ernst von Sachsen-Altenburg

Zum 80. Geburtstag Seiner Hoheit des Herzogs Ernst von Sachsen-Altenburg

 

Herzog Ernst I. von Sachsen-Altenburg

Friedrich Paul Georg Nikolaus, Herzog von Sachsen-Altenburg wurde am 16. September 1826 in Hildburghausen, als Sohn des Herzogs Georg und seiner Frau Maria geborene Prinzessin von Mecklenburg-Schwerin geboren.

Er studierte in Jena (Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach), Lausanne (Kanton Waadt) und Genf (Kanton Genf) und trat dann in den preußischen Militärdienst ein.

1853 folgte er seinen Vater Georg in der Regentschaft des Herzogtums Sachsen-Altenburg. Sein Minister von Larisch führte die Revision der Verfassung und Gesetzgebung in reaktionärem Sinn fort. Das Domanialvermögen (Landgüter) wurde für Eigentum des herzoglichen Hauses erklärt, aus dessen Erträgen der Herzog eine Zivilliste (jährliche Zuwendung) beziehen sollte, die landständische Initiative und die Geschworenengerichte beseitigt und selbst das Wahlgesetz von 1850 aufgehoben und zwar, da der Landtag 1854 die Aufhebung nicht genehmigte, durch herzogliche Verordnung vom 12. März 1855, welche von einem nach dem Wahlgesetz von 1831 gewählten Landtag nachträglich gebilligt wurde. Darauf wurde 1857 ein neues Wahlgesetz vereinbart. Für die Einführung der Grundsteuer und die Aufhebung des Jagdrechts wurde Entschädigung gezahlt.

Ernst Herzog von Sachsen-Altenburg - 1 Taler, 1869 Ernst Herzog von Sachsen-Altenburg - 20 Mark, 1887
Ernst Herzog von Sachsen-Altenburg - 1 Taler, 1869 Ernst Herzog von Sachsen-Altenburg - 20 Mark, 1887

 

Nachdem das Herzogtum Sachsen-Altenburg 1862 mit dem Königreich Preußen eine Militärkonvention abgeschlossen hatte, stimmte es 14. Juni 1866 beim Bundestag gegen den österreichischen Antrag, trat dem preußischen Bundesreformprojekt bei, schickte sein Kontingent nach Erfurt und nahm so am Deutschen Krieg als preußischer Verbündeter teil. Nachdem Sachsen-Altenburg Teil des Norddeutschen Bundes geworden, schloss es 1867 eine neue Militärkonvention mit dem Königreich Preußen, wonach sein Kontingent ein Bataillon des 96. Infanterieregiments bilden sollte, das dem 4. Armeekorps zugeteilt wurde und mit diesem 1870/71 während des Deutsch-Französischen Krieges in Frankreich kämpfte.

1871 wurde das Herzogtum Sachsen-Altenburg ein Bundesstaat des Deutschen Reichs. Das Domanialvermögen (Landgüter) wurde 1868 völlig vom Staatsvermögen getrennt und 1873 für Privateigentum des herzoglichen Hauses erklärt, womit die Zahlung einer Zivilliste aufhörte. Die Finanzen des Landes gestalteten sich so günstig, dass 1881 die Steuern erheblich vermindert werden konnten. Das Wahlgesetz von 1857 wurde 1869 wieder durch das von 1850 ersetzt. Nachdem Herzog Ernst nach 55jähriger Regentschaft 1908 ohne männlichen Thronerben gestorben war, folgte ihm sein Neffe Ernst II.

 

 


 

 


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