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Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg

Ernst Bernhard Georg Johann Karl Friedrich Peter Albert von Sachsen-Altenburg

Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg

Ernst von Sachsen-Altenburg

* 31.08.1871 in Altenburg (Herzogtum Sachsen-Altenburg)

† 22.03.1955 Schloss Fröhliche Wiederkunft in Wolfersdorf (Thüringen)

 

1908 - 1918 Herzog von Sachsen-Altenburg

Vater: Prinz Moritz von Sachsen-Altenburg (1829 - 1907)
Mutter: Auguste geborene Prinzessin von Sachsen-Meiningen (1843 - 1919)

 

Schlösser des Herzogtums Sachsen-Altenburg: Altenburg, Hummelshain, Eisenberg, Fröhliche Wiederkunft

Schlösser des Herzogtums Sachsen-Altenburg: Altenburg, Hummelshain, Eisenberg, Fröhliche Wiederkunft




1. Ehe: 17.02.1898 Hochzeit in Bückeburg mit Prinzessin Adelheid zu Schaumburg-Lippe (22.09.1875 - 27.01.1971). Die Ehe wurde 1920 geschieden.

2. Ehe: 15.07.1934 Hochzeit auf Schloss Fröhliche Wiederkunft mit Marie Triebel (16.10.1893 - 28.2.1955).

Seine Hoheit Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg mit Familie

Seine Hoheit Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg mit Familie

 

Kinder:

Prinzessin Charlotte Agnes (4. März 1899 - 16. Februar 1989)

Erbprinz Georg Moritz (13. Mai 1900 - 13. Februar 1991)

Prinzessin Elisabeth (6. April 1903 - 30. Januar 1991)

Prinz Friedrich Ernst (15. Mai 1905 - 23. Februar 1985)

Prinzess Elisabeth, Prinz Friedrich Ernst, Erbprinz Georg Moritz, Prinzessin Charlotte von Sachsen-Altenburg

Prinzess Elisabeth, Prinz Friedrich Ernst, Erbprinz Georg Moritz, Prinzessin Charlotte

von Sachsen-Altenburg

 

Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg

Ernst von Sachsen-Altenburg wurde am 31. August 1871 als 4. Kind des Prinz Moritz von Sachsen-Altenburg (1829-1907) und seiner Frau Auguste geborene Prinzessin von Sachsen-Meiningen (1843-1919) in Altenburg geboren. Ab 1884 besuchte er das Vitzthumsche Gymnasium in Dresden, 1886-1889 das Christians-Gymnasium in Eisenberg. 1890 begann er ein Studium an der Akademie in Lausanne (Kanton Waadt), 1891 bis 1892 studierte er an der Universität Jena (Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach) zwei Semester lang Naturwissenschaften sowie Staatswissenschaften, Geschichte und Philosophie. 1892 wechselte er an die Universität Heidelberg. 1893 besuchte der Prinz die Kriegsschule in Kassel und legte 1894 in Berlin das Offiziersexamen ab. Im September 1894 trat er als Leutnant in das Königlich-Preußische Erste Garderegiment zu Fuß ein.

Am 17. Februar 1898 heiratete Ernst von Sachsen-Altenburg in Bückeburg (Fürstentum Schaumburg-Lippe) Prinzessin Adelheid zu Schaumburg-Lippe (22.09.1875-27.01.1971). Aus dieser Ehe gingen die Kinder Prinzessin Charlotte (* 1899), Erbprinz Georg Moritz (*1900), Prinzess Elisabeth (*1903) und Prinz Friedrich Ernst (*1905) hervor.

Nach dem Tod seines Onkel Herzog Ernst I. übernahm er als Herzog Ernst II. die Regentschaft des Herzogtums Sachsen-Altenburg. Der Herzog galt als volksnaher und der Forschung und Wissenschaft aufgeschlossener Monarch. So unternahm er u.a. 1911 eine Forschungsreise nach Spitzbergen.

Nach Ausbruch den Weltkrieges 1914 wurde Herzog Ernst II. Kommandeur des 8. Thüringischen Infanterieregimentes Nr. 153 und am 19. August 1914 zum General befördert. Während des Krieges nahm an der Marneschlacht (05.09.1914 - 09.09.1914) teil und wurde für seine Verdienste mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. Am 30. Mai 1915 wurde Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg als General der Infanterie mit dem höchsten Tapferkeitsorden "Pour le Mérite" ausgezeichnet. 1916 schied er aus der Armee aus.

Schloß "Fröhliche Wiederkunft" in Thüringen

Schloss "Fröhliche Wiederkunft" in Thüringen

 

Infolge der Novemberrevolution dankte Herzog Ernst II. am 13. November 1918 ab und lebte fortan auf Schloss Fröhliche Wiederkunft in Wolfersdorf bei Kahla.

1920 wurde seine erste Ehe geschieden.

Am 15. Juli 1934 heirate er auf Schloss Fröhliche Wiederkunft seine Lebensgefährtin Marie Triebel (16.10.1893 in Waltershausen  - 28.02.1955 in Wolfersdorf).

Am 10. April 1943 schenkte Ernst Herzog von Sachsen-Altenburg das Schloss Altenburg der Stadt Altenburg.

Nach der Besetzung Thüringens durch sowjetische Truppen gewährten ihm diese ein lebenslanges Wohnrecht auf Schloss Fröhliche Wiederkunft in Wolfersdorf. Den Wunsch seiner Kinder nach Westdeutschland überzusiedeln lehnte er ab und so lebte er, 1949 als einziger ehemaliger Bundesfürst zum DDR-Bürger geworden, bis zu seinem Tod 1955 in seinem ehemaligen Land.

 

 


 

 


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