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Deutscher Admiral
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Franz Ritter vom Hipper * 13.09.1863 in Weilheim (Königreich Bayern) † 25.05. 1932 in Hamburg-Othmarschen |
Franz Hipper wurde am 13. September 1863 in Weilheim (Königreich
Bayern) geboren. Sein Vater war Eisenhändler in Weilheim, seine Mutter kam
aus einer Bierbrauerfamilie.
Am 15. April 1881 trat er in die
Kaiserliche Marine ein, ab dem 16. Mai 1882 war er
Seekadett. Am 21. November 1884 wurde er zum Unterleutnant zur See ernannt (Patent
erteilt am 19. Dezember 1885 mit dem RDA vom 21. November 1884). Am 23. Juni
1888 Leutnant zur See, am 14. Januar 1895 Kapitänleutnant (Patent vom 11. November
1895 mit dem RDA vom 14.Januar 1895). Am 10. Juni 1901 wurde er Korvettenkapitän
und am 5. April 1905 Fregattenkapitän. Am 6. April 1907 Kapitän zur See.
Am 27. Januar 1912 wird er zum Konteradmiral ernannt, am 17. Juni 1915 zum Vizeadmiral
und am 11. August 1918 zum Admiral. Mit dem 13. Dezember 1918 verabschiedet
er sich aus der Marine.
Seine Landkommandos waren: Grundausbildung, teilweise
auf der als Schulschiff fahrenden Korvette Niobe, Marineschule, Seebataillon,
I. Matrosen-Division, II. Marine-Artillerieabteilung. Die Landkommandozeiten
wurden regelmäßig durch Bordkommandos unterbrochen. Diese waren: Artillerieschulschiff
S.M.S. Mars, Gedeckte Korvette
S.M.S. Leipzig, Panzerfregatte
S.M.S. Friedrich Carl, Gedeckte
Korvetten S.M.S. Prinz Adalbert,
S.M.S. Stein, S.M.S. Stosch,
Aviso S.M.S. Wacht, Panzerschiff
S.M.S. Friedrich der Große,
Panzerschiffe S.M.S. Siegfried,
S.M.S. Beowulf Panzerkanonenboote
S.M.S. Mücke, S.M.S. Viper,
Torpedoschulschiff Gedeckte Korvette S.M.S. Blücher,
II. Torpedoabteilung: Torpedoboote S 20, S l6, S 48, H I, S 4, S 73, S 54, S
56, D 8, D 9, Panzerschiff S.M.S. Sachsen,
Panzerschiff S.M.S. Wörth, 2.Torpedoboots-Division,
Glattdeckskorvette (als Schulschiff) S.M.S. Sophie,
Linienschiff S.M.S. Kurfürst Friedrich
Wilhelm, Yacht Hohenzollern, Kleiner
Kreuzer S.M.S. Niobe, Chef der I. und II. Torpedoboots-Flottille,
Kleiner Kreuzer S.M.S. Leipzig, Großer Kreuzer
S.M.S. Friedrich Carl,
S.M.S. Gneisenau. Es folgten schließlich Positionen
als Verbandsführer: I. Torpedo-Division, 2. Admiral der Aufklärungsschiffe,
Befehlshaber der Aufklärungsschiffe, seit August 1918, als Nachfolger Scheers,
Flottenchef. Am 6. Juni 1916 Verleihung des erblichen bayerischen Ritterstandes.
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"Die Sieger vom Skagerrak - Admiral Scheer und Vizeadmiral Hipper"
Schon als Navigationsoffizier auf der Kaiserlichen Yacht Hohenzollern (II) zeigte er großes seemännisches Geschick, später als Kommandant von Kleinen und Großen Kreuzern erwarb er die Kenntnisse, die in sein späteres Tätigkeitsfeld als Befehlshaber der Aufklärungsstreitkräfte der Hochseeflotte führten. Er war ein "Mann der Front", kein Freund von bindenden Vorschriften, insbesondere dann nicht, wenn die Lage schnelle Entscheidungen und rasches Handeln verlangte. Bei den Einsätzen, insbesondere im Gefecht auf der Doggerbank und der Schlacht am Skagerrak erwies er sich als kühler Taktiker von großer Einsatzbereitschaft.
Die Beisetzung des verstorbenen Admirals fand auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg statt. Die Schar der Trauergäste war groß, unter anderen sprachen Admiral Raeder, für die Crew Admiral Souchon. Die Trauerabordnung stellte eine 200 Mann starke Abteilung der 3. Torpedoboot- Halbflottille der Reichsmarine. Wenige Tage danach wurde die Urne nach Weilheim überführt und dort erneut unter großer Beteiligung im Familiengrab beigesetzt. Damit erfüllte sich der letzte Wunsch Hippers.

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