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Fürstentum Schaumburg-Lippe

1807 - 1918

Haupt- und Residenzstadt Bückeburg

Fahne - Landesfarben Fürstentum Schaumburg-Lippe

Fahne - Landesfarben Fürstentum Schaumburg-Lippe

Fürstentum Schaumburg-Lippe

Fürstentum Schaumburg-Lippe - Lage im Deutschen Reich

Wappen Fürstentum Schaumburg-Lippe

Fürstentum Schaumburg-Lippe - Karte 1914

Fürstentum Schaumburg-Lippe - Lage im Deutschen Reich

Wappen Fürstentum Schaumburg-Lippe

Fürstentum Schaumburg-Lippe - Karte 1914

Bückeburg - Residenzschloss

Bückeburg - Residenzschloss

 

 

Schaumburg-Lippe ist ein souveränes, zum Deutschen Reich gehöriges Fürstentum. Es liegt zwischen 51°53´-52°30´ nördliche Breite und 8°59´-9°20´ östliche Länge, wird von dem preußischen (vormals hessischen) Teile der Grafschaft Schaumburg, den preußischen Regierungsbezirken Hannover und Minden begrenzt und besteht aus dem westlichen Teile der ehemaligen Grafschaft Schaumburg. Außerdem besitzt der Fürst zu Schaumburg-Lippe das paragiale Oberamt Blomberg unter Hoheit des Fürsten von Lippe(-Detmold). Das Fürstentum liegt am nördlichsten Zweige des Wesergebirges und besteht zum größeren Teil aus Tiefland, zum kleineren aus wellenförmigem Hügelland. Im Südosten liegt die bewaldete und kohlenreiche Kette des Bückebergs (332 m), im Norden das Steinhuder Meer. Mineralquellen sind bei Stadthagen und Eilsen. Das Klima ist gemäßigt und gesund, wenn auch vorherrschend feucht und kühl. Der Flächeninhalt beträgt 340,29 km² (6,2 Quadratmeilen). Die Bevölkerung, die 1905: 44.992 Seelen (132/km²) betrug, gehört dem niedersächsischen Stamm an und bekennt sich, mit Ausnahme von etwa 3800 Reformierten, (1900) 785 Katholiken und 257 Israeliten, zur evangelisch-lutherischen Kirche. Die Bevölkerung wohnt in 2 Städten (Bückeburg und Stadthagen), 2 Flecken und 88 Ortschaften. Für die geistige Kultur ist hinreichend gesorgt. Das Wappen ist geviert und zeigt in 1 und 4 in Silber eine rote Rose mit grünen Kelchblättern (Lippe), in 2 und 3 in Rot eine auf einem achtstrahligen goldenen Stern sitzende Schwalbe (Schwalenberg). Der diesem Schild ausgelegte Herzschild enthält in Rot einen ausgezackten silbernen Schildbeschlag (Schaumburg); Schildhalter sind zwei weißgekleidete Engel mit Palmenzweigen. Die Landesfarben sind Weiß, Rot und Blau. Als Ehrenzeichen bestehen: das vierklassige Ehrenkreuz, das goldene und silberne Verdienstkreuz, das Dienstauszeichnungskreuz für 25jährigen aktiven Dienst, mehrere Verdienstmedaillen etc.

Gruss aus Bückeburg
Trachten aus der Umgegend aus Bückeburg
Gruss aus Stadthagen
Gruss aus Bückeburg Trachten aus der Umgegend aus Bückeburg Gruss aus Stadthagen

 

Fürstentum Schaumburg-Lippe

Geschichte

Die Linie Schaumburg oder auch Bückeburg des Hauses Lippe wurde vom Grafen Philipp, dem jüngsten Sohn des Grafen Simon VI. von der Lippe, gestiftet. Graf Philipp erhielt 1613 als Apanage die Ämter Lipperode und Alverdissen und erbte 1640 von seiner Schwester Elisabeth, der Mutter des letzten Grafen von Schaumburg, Otto VII., einen Teil der Grafschaft Schaumburg, mit den Ämtern Stadthagen, Bückeburg, Arensburg und Hagenburg. Dies Territorium führte von nun an den Namen Grafschaft Schaumburg-Lippe. Philipp führte 1668 das Erstgeburtsrecht ein, er starb 1681. Sein ältester Sohn, Friedrich Christian, folgte ihm in der Bückeburgischen Linie und starb 1728; ein zweiter Sohn, Philipp Ernst, stiftete die Alverdissensche Nebenlinie. Nach dem Aussterben der Brakeschen Linie 1709 entstand ein Streit mit Lippe-Detmold, der 1748 so geschlichtet wurde, dass Blomberg an Detmold, Schieder aber an Bückeburg fiel. Mit dem Enkel Friedrich Christians, dem portugiesischen Feldmarschall Grafen Friedrich Wilhelm Ernst, der das Fort Wilhelmsburg im Steinhuder Meer erbaute und eine berühmte Kriegsschule errichtete, erlosch 1777 die ältere Linie Bückeburg im Mannesstamm, worauf die Alverdissensche Linie mit dem Grafen Philipp Ernst, einem Enkel von Philipp Ernst, dem Stifter dieser Nebenlinie, die Regierung von Bückeburg antrat. Nach langwierigen Streitigkeiten mit dem Landgrafen von Hessen-Kassel und dem Grafen von Lippe behauptete sich Philipp Ernst gegen Abtretung des Amtes Schieder im Besitz von Schaumburg-Bückeburg und nannte sich nun Graf von Schaumburg-Lippe-Bückeburg. Nach seinem Tod, am 13. Februar 1787, folgte sein Sohn Georg Wilhelm, erst unter der Vormundschaft seiner Mutter, der Prinzessin Juliane von Hessen-Philippsthal, und des Grafen Johann Ludwig von Wallmoden-Gimborn, bis er 18. April 1807 selbst die Regierung übernahm. Er trat noch in demselben Jahr dem Rheinbund bei, nahm darauf den Fürstentitel an und gab 15. Januar 1816 dem Land eine ständische Verfassung. 1837 schloss sich Schaumburg-Lippe dem braunschweigisch- oldenburgischen Zoll- und Steuerverband an. Am 25. September 1851 trat es dem zwischen Preußen und Hannover vereinbarten Vertrag über Vereinigung des Zoll- und des Steuervereins und infolgedessen am 1. Januar 1854 dem Zollverein bei. 1848, während der bürgerlichen Revolution, fanden auch hier, doch nur kurze Zeit, Veränderungen statt; dem sich kundgebenden Verlangen, dass die (fürstlichen) Domänen für Staatsgut erklärt würden, trat der Fürst mit Entschiedenheit entgegen. Zwar ließ er sich zur Vereinbarung eines neuen Wahlgesetzes und eines Gesetzes über die Verantwortlichkeit der Regierung bewegen, lenkte aber 1849 in reaktionäre Bahnen ein und gab weder eine neue Verfassung, noch setzte er die alte wieder in Kraft. Nach dem Tod Georg Wilhelms, am 21. Nov. 1860, folgte sein Sohn, Fürst Adolf Georg, geboren am 1. August 1817. Schaumburg-Lippe stimmte am 14. Juni 1866 mit der 16. Kurie für die von Österreich beantragte Mobilisierung gegen Preußen und sandte sein Kontingent dem Bundesbefehl gemäß nach Mainz (Deutscher Krieg ), trat aber 18. August dem Norddeutschen Bund bei und wurde so 1871 ein souveräner Bundesstaat im Deutschen Reich. Eine Militärkonvention wurde am 1. Oktober 1867 mit Preußen geschlossen. Nach längeren Verhandlungen wurde am 17. November 1868 eine neue ständische Verfassung mit der Landesversammlung vereinbart und damit der langjährige Konflikt beendet.

Bückeburg - Residenzschloss
Bückeburg - Lutherische Kirche
Bückeburg - Schloss
Bückeburg - Residenzschloss Bückeburg - Lutherische Kirche Bückeburg - Schloss

 

Fürstentum Schaumburg-Lippe

Daten

Reichstag: 1 Abgeordneter

Bundesrat: 1 Stimme

Landtag: Der Landtag hat 14 Mitglieder und wird in allgemeinen direkten Wahlen nach der Verfassung vom 17.11.1868 gewählt. Es wird jährlich ein Landtag gehalten. Die Landstände bestehen aus:

  • zwei durch landesherrliches Vertrauen für die jeweilige Legislaturperiode berufenen Vertretern des Domanialgrundbesitzes,
  • einem gewählten Vertreter der Ritterschaft,
  • einem von den Predigern des Landes gewählten Vertreter,
  • einem von den eine amtliche Stellung einnehmenden Juristen, Medizinern, studierten Lehrern (einschließlich der zur Praxis zugelassenen Anwalte, Ärzte und examinierten Privatlehrer) gewählten Vertreter,
  • drei gewählten Vertretern der Städte
  • und sieben gewählten Vertretern der Ämter.

Hauptstadt: Bückeburg (Fürstliche Residenz) - 5.500 Einwohner (1905)

Bückeburg - Residenzschloss
Bückeburg - Schloss
Bückeburg - Kaserne des Westfälischen Jägerbataillons Nr. 7
Bückeburg - Residenzschloss Bückeburg - Schloss Bückeburg - Kaserne des Westfälischen Jägerbataillons Nr. 7

Größe: 340,22 km² = 6,2 Quadratmeilen

Bildung: In Bückeburg existieren ein Gymnasium, ein Schullehrerseminar und eine höhere Bürgerschule. Im ganzen Fürstentum Schaumburg-Lippe gibt es 1905 = 37 Landesschulen.

Gerichtsorganisation: Für die Rechtspflege im Fürstentum Schaumburg-Lippe besteht ein Landgericht in Bückeburg mit zwei Amtsgerichten zu Bückeburg und Stadthagen. Die oberste Instanz bildet das gemeinschaftliche Oberlandesgericht zu Oldenburg im Großherzogtum Oldenburg.

Einwohner:

1881  1885  1895  1900  1905  1910 
33.133  37.204  41.224  43.132   44.992  46.652 

Klima: Das Klima ist gemäßigt und gesund. wenn auch vorherrschend feucht und kühl.

Gewässer: Steinhuder Meer (See).

Bückeburgerinnen auf dem Gemüsemarkt
Schaumburg-Lippische-Landestracht 
Steinhude - Blick v. d. Terrassen des Strandhotels
Bückeburgerinnen auf dem Gemüsemarkt Schaumburg-Lippische-Landestracht  Steinhude - Blick v. d. Terrassen des Strandhotels

 

Bewohner: Die Einwohner sind niederdeutsche Sachsen (Niedersachsen) und gehören dem westfälischen Stamm an.

Bevölkerungsdichte: 133,3/km²

Religion: Die Bevölkerung ist überwiegend Evangelisch. Geistliche Oberbehörde für die Reformierten ist die Landesregierung, für die Lutheraner das Konsistorium. Die Katholiken gehören zur Diözese des Bischofs von Osnabrück als Provikars der Nordischen Mission.

1885

1900

  • 32.605 Evangelisch
  •   3.700 Reformierte
  •       596 römisch Katholisch
  •       303 Juden
  • 38.290 Evangelisch
  •   3.800 Reformierte
  •      785 römisch Katholisch
  •      257 Juden

 

Militärisch (1881) gehört das Fürstentum Schaumburg-Lippe zum Ersatzbezirk des VII. Armeekorps, 26. Brigade; in Bückeburg ist das Jägerbataillon Nr.  7 stationiert. Schaumburg-Lippe hat eine Militär-Konvention mit Preußen geschlossen.

Stadthagen - Am Kirchhof
Stadthagen - Rathaus
Stadthagen - Am Kirchhof Stadthagen - Rathaus

 

Wirtschaft: Das Fürstentum steht unter preußischer Zollverwaltung. Auf je 1000 Einwohner kommen 222  Gewerbetreibende. Steinkohlenproduktion 1878: 1 676 269 Zentner. Entwickelte Forstwirtschaft,  1900 bestehen 6 899 Hektar Wald mit prächtigen Eichen- und Buchenbeständen. 93 Prozent der ganzen Waldfläche gehören der Landesherrschaft. Die Landwirtschaft deckt nicht nur den Bedarf der Bevölkerung, sondern liefert auch verschiedene Artikel zur Ausfuhr. Viehstand (1878): 2 866 Pferde, 10 365 Rinder, 6 963 Schafe, 9 083 Schweine und 4 145 Ziegen.

 

Fürstentum Schaumburg-Lippe

Postwesen und Briefmarken

Gemäß der Aufstellung der Generalverordnung vom 30. Dezember 1861 besorgte die Thurn und Taxissche Post auf Grund von Beschlüssen des Wiener Kongresses (1815) den Postdienst bis zum 30. Juni 1867 im Fürstentum Schaumburg-Lippe. Ab 01. Juli 1867 übernahm die preußische Post den Postdienst. Das gesamte preußische Postwesen ging am 01. Januar 1868 auf den Norddeutschen Bund (Norddeutscher Postbezirk) über. Die Reichsverfassung vom 16. April 1871 bestimmte u.a. dass die unmittelbare Posthoheit, mit Ausnahme des inneren Verkehrs im Königreich Bayern und im Königreich Württemberg, dem Deutschen Reich zusteht.

bis 1866 1866 - 1871 ab 1871 ab 1875
Thurn und Taxis mit Währung Taler Norddeutscher Postbezirk mit Währung Taler Deutsche Reichspost mit Währung Taler Deutsche Reichspost mit Währung Mark
1/4 Silbergroschen 1/2 Groschen 1 Groschen 20 Pfennig
1/4 Silbergroschen 1/2 Groschen 1 Groschen 20 Pfennig

 

Fürstentum Schaumburg-Lippe

Währungen und Münzen

bis 1875 ab 1875
  1 Taler = 30 Silbergroschen = 360 Pfennig 1 Mark = 100 Pfennig

Schaumburg-Lippe - 1 Pfennige, 1858 Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe - 2 Mark, 1911
Schaumburg-Lippe - 1 Pfennige, 1858 Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe - 2 Mark, 1911
Schaumburg-Lippe - 1 Silbergroschen, 1858 Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe - 3 Mark, 1911
Schaumburg-Lippe - 1 Silbergroschen, 1858 Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe - 3 Mark, 1911
Adolf Georg Fürst zu Schaumb.-Lippe - 1 Taler, 1865 Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe - 20 Mark, 1898
Adolf Georg Fürst zu Schaumb.-Lippe - 1 Taler, 1865 Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe - 20 Mark, 1898

 

Fürstentum Schaumburg-Lippe

Regenten

Fürsten zu Schaumburg-Lippe 1807 - 1918:

regierendes Fürstenhaus: Lippe, Stammvater Graf Philipp (1601 - 1681)

Der Fürst ist im Besitz der ungeteilten Staatsgewalt. Er bekennt sich zur reformieren Kirche und wird mit zurückgelegtem 21. Lebensjahr volljährig.

Regentschaft Name Lebensdaten
18.04.1807 - 21.11.1860
Georg Wilhelm Fürst zu Schaumburg-Lippe 1816 Hochzeit mit Ida Karoline Luise zu Waldeck-Pyrmont (1796 - 1869)
20.12.1784 (Bückeburg) - 21.11.1860 (Bückeburg)
21.11.1860 - 08.05.1893
Adolf Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe 1844 Hochzeit mit Hermine zu Waldeck-Pyrmont (1827-1910)
01.08.1817 (Bückeburg) - 08.05.1893 (Bückeburg)
 08.05.1893 - 29.04.1911
Stephan Albrecht Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe 1882 Hochzeit mit Marie Anna von Sachsen-Altenburg (1864 - 1918)
10.10.1846 (Bückeburg) - 29.04.1911 (Bückeburg)
29.04.1911 - 15.11.1918
Adolf II. Bernhard Moritz Ernst Waldemar Fürst zu Schaumburg-Lippe 1920 Hochzeit mit Ellen Bischoff-Korthaus (1894 - 1936)
23.02.1883 (Stadthagen) - 26.03.1936 (Zombango, Mexiko - gemeinsam mit seiner Frau bei einem Flugzeugunfall)

Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe Fürstin Marie und Fürst Georg Herzog zu Schaumburg-Lippe - 1898 Das Fürstenhaus zu Schaumburg-Lippe - 1906
Georg Fürst zu Schaumburg-Lippe
preußischer Generalleutnant
geboren 10. Oktober 1846 zu Bückeburg
1870/71 im Stabe des VII. Armeekorps, diente dann weiter in der preußischen Armee, bis er 1893 seinem Vater Adolf Georg in der Regierung folgte
Fürstin Marie und Fürst Georg Herzog zu Schaumburg-Lippe - 1898 Das Fürstenhaus zu Schaumburg-Lippe - 1906
Ihre Hoheit Fürstin Mutter Marie zu Schaumburg-Lippe, Herzogin zu Sachsen Fürst Adolf zu Schaumburg-Lippe - auf der Hubertusjagd 1911 Prinz Stephan zu Schaumburg-Lippe
Ihre Hoheit Fürstin Mutter Marie zu Schaumburg-Lippe, Herzogin zu Sachsen-Altenburg Fürst Adolf zu Schaumburg-Lippe - auf der Hubertusjagd 1911 Prinz Stephan zu Schaumburg-Lippe

 

Staatsminister des Fürstentums Schaumburg-Lippe

Oberste Staatsbehörde für die gesamte innere Landesverwaltung und für die auswärtigen Angelegenheiten ist die fürstliche Landesregierung zu Bückeburg

Amtszeit Name

Lebensdaten

1885 - 1895 Heinrich Spring ?
1895 - 1897 Martin Georg Anton von Wegnern ?
1898 -  4.12.1918

Friedrich Rudolf Ernst Freiherr von Feilitzsch

?

Fürstentum Schaumburg-Lippe

Administrative Gliederung

Die Bevölkerung des Fürstentums Schaumburg-Lippe wohnt in 2 Städten (Bückeburg und Stadthagen) 2 Flecken und 88 Ortschaften. Bis 1899 gliederte sich der Staat in die Ämter Bückeburg-Arensburg, Stadthagen und Hagenburg. Danach erfolgte die Einteilung in die zwei Städte Bückeburg und Stadthagen und zwei Landkreise Bückeburg und Stadthagen.

Zum Fürstentum Schaumburg-Lippe gehören die Städte und Gemeinden:

Stadt Bückeburg, Stadt Stadthagen,  die Gemeinden Achum, Ahnsen-Neumühlen-Widdensen, Altenhagen, Beeke, Berenbusch-Nordholz, Bergdorf-Harrl, Bergkirchen, Buchholz, Cammer, Eilsen, Enzen, Evesen, Frille, Gelldorf, Großenheidorn, Habichhorst-Blyinghausen, Hagenburg, Hackshorst, Heeßen, Helpsen, Hespe-Hiddensen, Heuerßen, Hevesen, Hobbensen, Hülshagen, Jetenburg, Kirchhorsten, Kobbensen, Krebshagen, Kuckshagen, Langenbruch-Hörkamp, Lauenhagen, Levesen, Lindhorst, Lüdersfeld, Luhden-Schermbeck, Meerbeck, Meinsen, Müsingen, Niedernwöhren, Nienbrügge-Niedernholz, Nienstädt, Nordsehl, Obernwöhren-Habrichhausen, Petzen, Pollhagen, Probsthagen, Reinsen-Remeringhausen, Röcke, Rösehöfe, Rusbend, Scheie, Schierneichen, Schmalenbruch-Windhorn, Seggebruch, Selliendorf-Knatensen, Steinbergen, Steinhude, Stemmen, Südhorsten, Sülbeck, Tallensen-Echtorf, Vehlen, Volksdorf, Vornhagen, Warber, Wendthagen, Wiedenbrügge, Wölpinghausen und die Gutsbezirke Arensburg, Baum, Brandenburg-Gallhof, Brandshof-Bruchhof, Harrl-Eilsen, Höckersau-Sandfurth, Landwehr, Lohhof, Maschvorwerk-Fasanenhof, Probsthagen-Lüdersfeld, Spießingshol

Bückeburg - Neues Palais (1902)

Gruss aus Bückeburg 1897

Schaumburg-Lippische Landestracht

Bückeburg - Neues Rathaus im Model 1905 Bückeburg - Residenz-Schloss
Bückeburg - Neues Palais Gruß aus Bückeburg Schaumburg-Lippische Landestracht Bückeburg - Neues Rathaus im Model Bückeburg - Residenz-Schloss
Bückeburg Palais Ihrer Hoheit der Fürstin Mutter   Volkstrachten aus Schaumburg-Lippe 1908 Festung Wilhelmstein im Steinhuder Meer Trachten aus Schaumburg-Lippe

Bückeburg Palais Ihrer Hoheit der Fürstin Mutter

 

Volkstrachten aus Schaumburg-Lippe 1908

Festung Wilhelmstein im Steinhuder Meer Trachten aus Schaumburg-Lippe

 

Schauberg-Lippe nach 1918

1918 Fürst Adolf zu Schaumburg-Lippe verzichtete am 15. November 1918 auf seinen Thron, das Land erklärt sich zum Freistaat.
1926 Den von der Landesregierung favorisierten Anschluss des Landes an Preußen lehnt die Bevölkerung in einer Volksabstimmung mit knapper Mehrheit ab.
1930 Ein erneuter Vorstoß zum Anschluss an Preußen scheitert im Landtag an der notwendigen Zweidrittelmehrheit.
1946 Am 1. November 1946 wird durch die Verordnung Nr. 55 das Land Niedersachsen aus den Ländern Hannover (vormals preußische Provinz Hannover), Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg-Lippe offiziell gegründet.
1956 Eine Volksabstimmungen, die die Wiederherstellung des Landes Oldenburg fordert, wird von den Politikern ignoriert und übergangen.
1975 Eine zweite Volksabstimmungen (19. Januar 1975), die wie 1956 die Wiederherstellung des Landes Oldenburg fordert, wird von den Politikern erneut ignoriert und übergangen. Der Bundestag lehnt es mit dem Gesetz vom 9. Januar 1976 ab, das Land Oldenburg wiederherzustellen. Im selben Jahr fordern in einem Volksentscheid die 1946 zwangseingegliederten Schaumburger ebenfalls vergeblich ihre Selbstständigkeit wieder zurück.

Niedersachsen aktuell:

Das heutige Land Niedersachsen mit der Hauptstadt Hannover besteht aus:

Landeshauptstadt Hannover

Größe: 47.624,22 km²
Einwohner: 7.996.942
Bevölkerungsdichte: 168/km²

 

 


 

 


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