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Gorch Fock

Johann Kinau

(Jakob Holst - Giorgio Focco)

Gorch Fock - Johann Kinau

Gorch Fock

an Bord von S.M.S. Wiesbaden

* 22.08.1880 Finkenwerder bei Hamburg

† 31.05.1916 in der Seeschlacht im Skagerrak

 

Gorch Fock

Lebenslauf

Johann Kinau wurde als erstes Kind einer Finkenwerder Seefischerfamilie am 22. August 1880 geboren. Nach der Schulzeit machte er eine Kaufmannslehre in Geestemünde, arbeitete als Schreiber und Kontorist in Bremen und Halle. 1904 wechselte er als Buchhalter nach Hamburg und nahm im selben Jahr eine Stelle auf der Hamburg-Amerika-Linie an.

Unter seinem Pseudonym  Gorch Fock (früher auch Jakob Holst und Giorgio Focco) machte er eine Kariere als Schriftsteller. Seine bekanntesten Werke sind

  • 1911 "Schullengrieper un Tungengrieper" (Erzählung)
  • 1912 "Hein Godenwind" (Drama)
  • 1913 "Seefahrt ist not!" (Roman)
  • 1914 "Finkwarder Speeldeel" (Drama)
  • 1914-15 Plattdeutsche Kriegsgedichte

 

Johann Kinau mit Seiner Frau Rosa Elisabeth

Johann Kinau mit Seiner Frau Rosa Elisabeth

 

1908 heiratete er Rosa Elisabeth Reich, mit der er drei Kinder hatte.

Im 1. Weltkrieg wurde Johann Kinau zur Infanterie eingezogen und kämpfte in Serbien und Russland. 1915 wurde er auf eigenen Wunsch zur Kaiserlichen Marine versetzt und ging in der Schlacht am Skagerrak mit seinem Schiff S.M.S.  Wiesbaden unter. Seine Leiche wurde im August 1916 an der schwedischen Küste nördlich von Göteborg an Land getrieben und später auf der schwedischen Insel Stensholmen zusammen mit weiteren deutschen und englischen Seeleuten bestattet.

Als Gorch Fock verfasste zahlreiche plattdeutsche Kurzgeschichten und Gedichte. Sein bekanntestes Werk ist der 1913 erschienene Roman "Seefahrt ist not," in dem er in heroisierender Weise die Hochseefischer seiner Heimatinsel Finkenwerder darstellte.

 

Gorch Fock

S.M.S. Wiesbaden - Kleiner Kreuzer
Gorch Fock - Johann Kinau
Segelschulschiff Gorch Fock (I) in Flensburg
S.M.S. Wiesbaden - Kleiner Kreuzer
In der Seesclacht im Skagerrak am 31. Mai gesunken.
"Gorch Fock, der Verfasser des Romans "Seefahrt ist Not", wurde am 22. August 1880 in Finkenwerder geboren und fand am 31. Mai 1916 in der Skagerrakschlacht beim Untergang der "Wiesbaden" seinen Tod." Segelschulschiff Gorch Fock (I) in Flensburg

 

 

Segelschulschiff  Gorch Fock Nr. I

1. Bereits 1933 wurde ein Segelschulschiff auf den Namen "Gorch Fock" getauft. Dem Stapellauf am 3. Mai 1933 wohnte u.a. auch sein Bruder Rudolf Kinau bei. Am 1. Mai 1945 versenkten die eigene Besatzung das Schiff vor Stralsund. Die Russen hoben das Schiff, reparierten es und gliederten es ihrer Marine ein. Dort segelte es bis 1999 unter dem Namen "Towarischtsch". Das reparaturbedürftige Schiff lag einige Zeit in Wilhelmshaven unmittelbar neben dem Deutschen Marinemuseum und liegt seit Oktober 2003 im Stadthafen von Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern). Am 29. Oktober 2003 wurde die Bark wieder auf den alten Namen „Gorch Fock“ getauft.

Gorch Fock (I)

Die "Towarischtsch" in Wilhelmshaven 2003, das ehemalige Segelschulschiff Gorch Fock (I)
Copyright © Foto: Markus Titsch

 

 

Segelschulschiff  Gorch Fock Nr. II

2. 1958 stellte die Deutsche Bundesmarine das Segelschulschiff "Gorch Fock" (II) in Dienst. Stapellauf des Schiffes war am 23. August 1959 in Hamburg (Blohm & Voss). Dieses Schiff wurde als friedlicher "Botschafter Deutschlands" weltweit bekannt und ist bis zum heutigen Tag aktiv.

Gorch Fock (II)

Segelschulschiff Gorch Fock (II)

 

Gorch Fock

10 DM Schein

Segelschulschiff Gorch Fock (II) auf 10 DM Schein

 



     


 

 


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