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Herzogtum Sachsen-Altenburg

1826 - 1918

Haupt- und Residenzstadt Altenburg

Fahne - Landesfarben Herzogtum Sachsen-Altenburg

Fahne - Landesfarben Herzogtum Sachsen-Altenburg

Herzogtum Sachsen-Altenburg

Thüringische Staaten

Herzogtum Sachsen-Altenburg

Herzogtum Sachsen-Altenburg Wappen

Thüringische Staaten - Karte 1914

Thüringische Staaten - Detailkarte 1914

Thüringische Staaten Herzogtum Sachsen-Altenburg

Wappen Herzogtum Sachsen-Altenburg

Thüringische Staaten - Karte 1914 Thüringische Staaten - Detailkarte 1914

 

Herzogtum Sachsen-Altenburg

Geschichte

Das Gebiet der heutigen Stadt Altenburg ist seit zirka 6000 Jahren besiedelt. Am Anfang der Zeitenrechnung war das Land zwischen Harz, Thüringer Wald und Erzgebirge von germanischen Hermunduren bewohnt, die vermutlich durch Vermischung mit anderen germanischen Stämmen sowie keltischen Bevölkerungsresten in den Stamm der Thüringer übergingen und mit ihren Siedlungsgebieten bis an die Elbe nachweisbar sind. Das Reich der Thüringer (von der Altmark bis zum Main) zählte zu den mächtigsten germanischen Reichen außerhalb des römischen Imperiums, bis es 531 vom Frankenkönig Theoderich bei Burgscheidungen besiegt wurde. Die thüringische Bevölkerung lebte unter den neuen Machthabern weiter und wurden nur langsam in das fränkische Reich eingebunden. Jedoch gelang es den neuen Herrschern nicht, das ausgeprägte thüringische Eigenbewusstsein mit dem Fortleben eigenständiger thüringischer Rechtsgewohnheiten zu überwinden. Im Osten des ehemaligen Thüringerreiches drangen nun Slawen (Sorben, Milzener, Lusizer und Daleminzer) über die Elbe bis an die Saale vor. Um diesen Abschnitt der Ostgrenze des Frankenreiches besser zu schützen, bedienten sich die fränkischen Könige thüringischer Herzöge. So kam es zu einer erneuten Besiedlung des heutigen Ostthüringens und Sachsens mit Thüringern und nun auch Franken, die die eingewanderten Slawen zurückdrängten, germanisierten bzw. sich mit ihnen vermischten. Die Stadt Altenburg wurde 976 erstmals urkundlich erwähnt und diente später als Kaiserpfalz. Seit 1329 gehörte Altenburg zur Mark Meißen. 1455 raubte Ritter Kunz von Kaufungen die beiden Prinzen des Kurfürsten Friedrich des Sanftmütigen, Ernst (Begründer der ernestinischen Linie) und Albrecht (Begründer der albertinischen Linie), aus dem Altenburger Schloss (Altenburger Prinzenraub). Albrecht konnte jedoch entkommen und so konnte auch sein Bruder Ernst befreit werden; der Ritter Kunz von Kaufungen wurde wenig später hingerichtet. Durch Gebietszuwachs stark vergrößert, kamen 1485 (Leipziger Teilung) die beiden Brüder überein ihr Land zu teilen. Die Teilung ist die Ursache für die Existenz der heutigen Länder Freistaat Thüringen und Freistaat Sachsen. Das Altenburger Gebiet, gehörte als Teil des Osterlandes zur Markgrafschaft Meißen, fiel 1485 der Ernestinischen, 1547 der Albertinischen Linie, 1554 wieder der Ernestinischen Linie zu. Es hatte 1603-72 eigene Herzöge aus der älteren weimarischen Linie und kam nach deren Aussterben 1672 zu Sachsen-Gotha. 1826 kam es in den ernestinischen Ländern zur letzten dynastischen Landesteilung. Nach dem Aussterben der Linie Sachsen-Gotha-Altenburg (1826) erhielt Sachsen-Meiningen ganz Sachsen-Hildburghausen und den Saalfelder Teil von Sachsen-Coburg-Saalfeld. Der Hildburghäuser Herzog erhielt dafür Sachsen-Altenburg als selbstständiges Herzogtum. Herzog Friedrich (1826-34) gab dem Lande das unter der gothaischen Regierung vernachlässigt worden war, 1831 eine ständische Verfassung. Der Landtag beschloss eine neue Städteordnung, die Trennung der Justiz von der Verwaltung, die Besteuerung der Rittergüter u. a. Unter Herzog Joseph (1834-1848) kam es 1848 auch in Sachsen-Altenburg zu einer lebhaften demokratischen Bewegung.

Altenburger Bauerntrachten - Trautes Heim
Altenburger Bauerntrachten - Spinnstube
Altenburger Bauerntrachten - Trautes Heim Altenburger Bauerntrachten - Spinnstube

 

Unter dem Druck der evolutionären Ereignisse beschloss der Landtag am 10. April ein neues Wahlgesetz, welches allgemeine, direkte Wahlen einführte, das Militär wurde nunmehr auf die Verfassung vereidigt und die Zensur aufgehoben. Als der Herzog zögerte, den neuen Landtag einzuberufen, und die Führer der demokratischen Partei, Erbe, Douai und Dölitzsch, am 18. Juni verhaftet wurden, drohte der offene Aufruhr; die Bürgerschaft eilte bewaffnet auf die Barrikaden. Der Herzog hatte zwar aus Leipzig zu seinem Schutz sächsische Truppen kommen lassen, schloss aber doch einen förmlichen Frieden mit dem Volk, wonach die Verhafteten frei gelassen, das sächsische Militär entlassen, einer der Vorstände des republikanischen Vaterlandsvereins, Cruciger, zum Minister ernannt, der Landtag sofort berufen und eine Amnestie erlassen werden sollte. Der am 22. Juni eröffnete Landtag bewilligte 15 000 Taler zur Beschäftigung arbeitsloser Arbeiter, beschloss die Ausgabe von ½ Million Kassenscheinen, um auf einfache Art Geld zu beschaffen, räumte dem Herzog nur ein beschränktes Veto ein, hob die Patrimonialgerichtsbarkeit auf u. a. Auf Verfügung der deutschen Zentralgewalt rückten aber im Oktober erst sächsische, dann hannöversche, schließlich preußische Truppen ein, unter deren Schutz die Regierung sich zum Widerstand aufraffte. Nachdem Herzog Joseph am 30. November 1848 zu Gunsten seines Bruders Georg (1848-53) abgedankt hatte, wurde die Bürgerwehr aufgelöst und Cruciger entlassen. 1850 wurde das Wahlgesetz abgeschafft und ein neues nach dem Dreiklassensystem eingeführt. Der Landtag unterstützte die Beseitigung der Märzerrungenschaften. Nach dem Tod Herzogs Georg folgte am 3. August 1853 Herzog Ernst, dessen Minister von Larisch Verfassung und Gesetzgebung in reaktionärem Sinn zu revidieren fortfuhr. Das Domanialvermögen wurde für Eigentum des herzoglichen Hauses erklärt, aus dessen Erträgen der Herzog eine Zivilliste (jährliche Zuwendung) beziehen sollte, die landständische Initiative und die Geschworenengericht beseitigt und selbst das Wahlgesetz von 1850 aufgehoben und zwar, da der Landtag 1854 die Aufhebung nicht genehmigte, durch herzogliche Verordnung vom 12. März 1855, welche von einem nach dem Wahlgesetz von 1831 gewählten Landtag nachträglich gebilligt wurde. Darauf wurde 1857 ein neues Wahlgesetz vereinbart. Für die Einführung der Grundsteuer und die Aufhebung des Jagdrechts wurde Entschädigung gezahlt. Nachdem Sachsen-Altenburg 1862 mit dem Königreich Preußen eine Militärkonvention abgeschlossen hatte, stimmte es 14. Juni 1866 beim Bundestag gegen den österreichischen Antrag, trat dem preußischen Bundesreformprojekt bei, schickte sein Kontingent nach Erfurt und nahm so am Deutschen Krieg als preußischer Verbündeter teil. Nachdem Sachsen-Altenburg Teil des Norddeutschen Bundes geworden, schloss es 1867 eine neue Militärkonvention mit dem Königreich Preußen, wonach sein Kontingent ein Bataillon des 96. Infanterieregiments bilden sollte, das dem 4. Armeekorps zugeteilt wurde und mit diesem 1870/71 während des Deutsch-Französischen Krieges in Frankreich kämpfte. 1871 wurde das Herzogtum Sachsen-Altenburg ein Bundesstaat des Deutschen Reichs. Das Domanialvermögen (Landgüter) wurde 1868 völlig vom Staatsvermögen getrennt und 1873 für Privateigentum des herzoglichen Hauses erklärt, womit die Zahlung einer Zivilliste aufhörte. Die Finanzen des Landes gestalteten sich so günstig, dass 1881 die Steuern erheblich vermindert werden konnten. Das Wahlgesetz von 1857 wurde 1869 wieder durch das von 1850 ersetzt. Nachdem Herzog Ernst nach 55jähriger Regentschaft 1908 ohne männlichen Thronerben gestorben war, folgte ihm sein Neffe Ernst II. Dieser galt als volksnaher und der Forschung und Wissenschaft aufgeschlossener Monarch. Infolge der Novemberrevolution dankte Herzog Ernst II. am 13. November 1918 ab und lebte bis zu seinem Tod 1955 in seinem ehemaligen Land.

 

Altenburg - Herzogliches Residenzschloss
Altenburg S. A. - Goldener Saal im Residenzschloss
Altenburg - Herzogliches Residenzschloss Altenburg S. A. - Goldener Saal im Residenzschloss

 

Herzogtum Sachsen-Altenburg

Daten

Bundesrat: 1 Stimme

Reichstag: 1 Abgeordneter

Landtag: Die Landstände sind nach dem Gesetz vom 31. Mai 1870 neu organisiert und setzen sich aus 30 Abgeordneten zusammen, die sämtlich aus direkter Wahl hervorgehen:

  • 9 Abgeordnete der Städte
  • 12 Abgeordnete des Landes
  • 9 Abgeordnete von den höchst besteuerten Bürgern

Wähler ist jeder selbstständige männliche Staatsbürger, der das 25. Lebensjahr vollendet hat und eine direkte Steuer an den Staat entrichtet. Die passive Wählbarkeit ist an die Bedingung geknüpft, dass der zu Wählende mindestens 3 Jahre lang dem Staatsverband des Herzogtums angehörte. Die Abgeordneten werden auf 3 Jahre gewählt.

Hauptstadt: Altenburg - 38.811 Einwohner (1905) - 100. Platz der größten Städte des Deutschen Reichs

Altenburg S. A. - Kleiner Teich mit roten Spitzen
Altenburg S. A. - Marktplatz mit Wochenmarkt
Altenburg S. A. - Kleiner Teich mit roten Spitzen Altenburg S. A. - Marktplatz mit Wochenmarkt

 

Größe:  1 323 km² (24,03 Quadratmeilen) mit Exklaven

Gerichtsorganisation (1881):

Für Thüringen besteht ein gemeinsames Oberlandesgericht in Jena. Dieses umfasst auch die preußischen Kreise Schleusingen, Schmalkalden und Ziegenrück. Das Herzogtum Sachsen-Altenburg bildet den Bezirk des Landgerichtes Altenburg mit den Amtsgerichten Altenburg, Eisenberg, Kahla, (Stadt-) Roda, Ronneburg und Schmölln.

Einwohner:

  • 1871: 142 122
  • 1875: 145 844
  • 1880: 155 036
  • 1905: 206 508

Klima: Mild

Gewässer: Durchflossen von Pleiße, der Westkreis von der Saale.

Bewohner: Hauptsächlich Thüringer. Im Ostkreis (Altenburgischer Landesteil) leben etwa 20 000 germanisierte Wenden (Slawen) mit alten Sitten, Trachten und vorbildlicher Landwirtschaft.

Gössnitz S. A. - Schützenstraße
Bismarcksäule auf dem Reusterberge bei Ronneburg
Gössnitz S. A. - Schützenstraße  Sachsen-Altenburger Bismarcksäule auf dem Reusterberge bei Ronneburg

 

Bevölkerungsdichte: 156/km²

Bildung: Für die geistige Bildung der Bevölkerung ist gut gesorgt. Außer der mit den übrigen thüringischen Ländern gemeinschaftlich unterhaltenen Landesuniversität in Jena besitzt das Herzogtum Sachsen-Altenburg Landesgymnasien in  Altenburg und Eisenberg, eine Realschule in Altenburg, ein Schullehrerseminar, eine Handelsschule, ein Institut für Erziehung adliger Fräulein (Magdalenenstift), eine höhere Töchterschule (Karolinenschule), eine Kunst- und Handwerksschule, eine landwirtschaftliche Schule, 182 Bürger- und Volksschulen, in den Städten gewerbliche Fortbildungsschulen, das von Lindenausche Kunstmuseum nebst Zeichen- und Modellierschule und wertvolle Vereinssammlungen.
 

Religion: Die Evangelischen Landeskirche im Herzogtum Sachsen-Altenburg gliedert sich 1907 in 8 Amtsbezirke mit 103 Pfarrbezirken.

Angaben 1871 für alle Thüringischen Staaten 1885 Herzogtum Sachsen-Altenburg 1905 Herzogtum Sachsen-Altenburg
  • 1 047 841 Evangelisch
  •      13 041 Römisch-katholisch (Meiningen und Eisenach)
  •           503 sonstige Christen
  •        3 309 Juden
  •        2 637 Sonstige (Meiningen)
  • 160 163 Protestanten
  •     1 113 Katholiken
  •        140 sonstige Christen
  •          39 Juden
  • 200.511 Evangelisch
  •     5 449 Katholiken
  •        393 andere Christen
  •        131 Juden

 

Schmölln - Blick von der Bastei
Hermsdorf S.A. - Rathaus
Schmölln - Blick von der Bastei Hermsdorf S.A. - Rathaus

 

Militär (1881): Das altenburgische Militär bildet mit den Kontingenten des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt, des Fürstentums Reuß ä.L. und des Fürstentums Reuß j.L. das 7. thüringische Infanterieregiment Nr. 96, welches der 8. Division des 4. deutschen Armeekorps (Magdeburg) zugewiesen ist. Das 1. Bataillon garnisoniert in Altenburg (Infanterie 96,1 und Landwehr 96,1)

Wirtschaft:

  • Industrie: (1882) 134 Ziegeleien und Thonröhrenfabriken. 46 Betriebe zur Porzellanfabrikation und -veredelung. Die Porzellanindustrie gehört zum weitaus größten Teil dem Westkreis an. In Altenburg bestehen bedeutende Fabriken und Werkstätten für Geschirr und Wagenbeschläge sowie für feuerfeste Geldschränke. 130 Betriebe für Fabrikation von Maschinen und Apparaten, 31 Betriebe für Musikinstrumente. Was die Textilindustrie betrifft, so gab es 13 Betriebe für Wollspinnerei, 310 Betriebe für Wollweberei und 217 Betriebe für Leinweberei. 5 Papier- und Pappefabriken und 62 Gerbereien. Spielkartenfabrik (Skatkarten) von Weltruf in Altenburg, Porzellanindustrie in Kahla. Maschinen- und Metallwaren.
  • Landwirtschaft: Anbau von Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Kartoffeln, Ost und Gemüse. Viehbestand 1907: 12 401 Pferde, 67 745 Rinder, 7 568 Schafe, 77681 Schweine und 15 594 Ziegen. Von der landwirtschaftlich benutzten Fläche waren 1887: 8,52 Prozent mit Weizen, 21,02 mit Roggen, 10,44 mit Gerste, 18,41 mit Hafer, 9,94 mit Kartoffeln, 10,57 mit Futterkräutern, 13,90 mit Heu, 0,82 mit Ölfrüchten, 1,54 Prozent mit Wicken und Erbsen bestellt. Obstbau wird besonders im Saaletal betrieben, Gemüsebau namentlich im Ostkreis mit leistungsfähigen Gärtnereien.
  • Bergbau: Braunkohle 1907 mit  3 060 777 Tonnen. Ein Mineralbad in Ronneburg. Bergbau zur Gewinnung von Braunkohlen und Torf, und zwar waren nach der Berufszählung von 1882 in 32 Braunkohlenbergwerken und Braunkohlenbrikettfabriken und in 19 Torfgräbereien
  • Handel: Der lebhafte Handel wird unterstützt durch 185 km Eisenbahnschienen, Landes- und Sparbank, sowie durch 19 Sparkassen. Der wichtigste Handelsplatz ist Altenburg. Das Herzogtum gehört zum Thüringischen Zoll- und Handelsverein.

 

Eisenberg - Die Froschmühle im Mühlental (Thüringen)
Eisenberg - Blick auf das Schloß
Eisenberg - Die Froschmühle im Mühlental (Thüringen) Eisenberg - Blick auf das Schloß

 

Herzogtum Sachsen-Altenburg

Postwesen und Briefmarken

Gemäß der Aufstellung der Generalverordnung vom 30. Dezember 1861 besorgte die Thurn und Taxissche Post auf Grund von Beschlüssen des Wiener Kongresses (1815) den Postdienst bis zum 30. Juni 1867 im Herzogtum Sachsen-Altenburg. Ab 01. Juli 1867 übernahm die preußische Post den Postdienst. Das gesamte preußische Postwesen ging am 01. Januar 1868 auf den Norddeutschen Bund (Norddeutscher Postbezirk) über. Die Reichsverfassung vom 16. April 1871 bestimmte u.a. dass die unmittelbare Posthoheit, mit Ausnahme des inneren Verkehrs im Königreich Bayern und im Königreich Württemberg, dem Deutschen Reich zusteht.

bis 1866 1866 - 1871 1871 - 1874 ab 1875
Thurn und Taxis mit Währung Taler Norddeutscher Postbezirk mit Währung Taler Deutsche Reichspost mit Währung Taler Deutsche Reichspost mit Währung Mark
1/4 Silbergroschen 1 Groschen 20 Pfennig
1/4 Silbergroschen 1/2 Groschen 1 Groschen 20 Pfennig

Herzogtum Sachsen-Altenburg

Währungen und Münzen

vor 1875 ab 1875
1 Taler = 30 Groschen = 360 Pfennige 1 Mark = 100 Pfennig

Herzogtum Sachsen-Altenburg - 1 Pfennig, 1858 Ernst Herzog von Sachsen-Altenburg - 2 Mark, 1901
Herzogtum Sachsen-Altenburg - 1 Pfennig, 1858 Ernst Herzog von Sachsen-Altenburg - 2 Mark, 1901
Herzogtum Sachsen-Altenburg - 2 Pfennige, 1852 Ernst Herzog von Sachsen-Altenburg - 5 Mark, 1903
Herzogtum Sachsen-Altenburg - 2 Pfennige, 1852 Ernst Herzog von Sachsen-Altenburg - 5 Mark, 1903
Ernst Herzog von Sachsen-Altenburg - 1 Taler, 1869 Ernst Herzog von Sachsen-Altenburg - 20 Mark, 1887
Ernst Herzog von Sachsen-Altenburg - 1 Taler, 1869 Ernst Herzog von Sachsen-Altenburg - 20 Mark, 1887

 

Herzogtum Sachsen-Altenburg

Regenten

Herzöge von Sachsen-Altenburg 1826 - 1918

regierendes Fürstenhaus: Wettin, Ernestinische Linie, Stammvater Herzog Ernst (1655 - 1715)

 

Regentschaft Name Lebensdaten
1826 - 1834
Herzog Friedrich 1785 Hochzeit mit Charlotte, Tochter des Herzogs Karl II. Ludwig von Mecklenburg-Strelitz
1763 - 1834
1834 - 1848
Herzog Joseph (1848 abgedankt) Hochzeit mit Louise Amalie, Tochter der Herzog Ludwig von Württemberg
1789 - 1868
1848 - 1853
Herzog Georg (Bruder Josephs) 1825 Hochzeit mit Maria, Tochter des Herzog Friedrich Ludwig von Mecklenburg-Schwerin
1796 - 1853
1853 - 1908
Herzog Ernst I. 1853 Hochzeit mit Prinzessin Agnes von Anhalt-Dessau
1826 - 1908
1908 - 1918
Herzog Ernst II. (Neffe Ernst I.) 1898 Hochzeit mit Prinzessin Adelheid von Schaumburg-Lippe (1875-1971)
31.08.1871 - 22.03.1955
 
 

Zum 80. Geburtstag Seiner Hoheit des Herzogs Ernst von Sachsen-Altenburg
Schlösser des Herzogtums Sachsen-Altenburg: Altenburg, Hummelshain, Eisenberg, Fröhliche Wiederkunft
Zum 80. Geburtstag Seiner Hoheit des Herzogs Ernst von Sachsen-Altenburg Schlösser des Herzogtums Sachsen-Altenburg: Altenburg, Hummelshain, Eisenberg, Fröhliche Wiederkunft


Ernst Herzog I. von Sachsen-Altenburg

Ernst Herzog I. von Sachsen-Altenburg (1826 - 1908)

Gruß aus Altenburg (1902)
Ernst Herzog I. von Sachsen-Altenburg Ernst Herzog I. von Sachsen-Altenburg (1826 - 1908) Gruß aus Altenburg (1902)
Herzog Ernst I. von Sachsen-Altenburg (1826 - 1908) Seine Hoheit Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg mit Familie Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg (1871-1955)
Herzog Ernst I. von Sachsen-Altenburg (1826 - 1908) Seine Hoheit Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg mit Familie Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg (1871-1955)

 

Staatsminister - Sachsen-Altenburg 1826 - 1918

Die oberste Behörde für die Staatsverwaltung ist das Ministerium, das nach dem Gesetz vom 14. März 1866 sich in 4 Abteilungen gliedert (1. für das herzogliche Haus, Auswärtiges, Kultus und Militärwesen; 2. Justiz; 3. Inneres; 4. Finanzen. Die Städte haben eine eigene Polizei.

Amtszeit

Name

Lebensdaten
1789 -  09/1830 Friedrich Carl Adolf von Trützschler 1751 - 1831
09/1830 - 25.05.1848 Johann Heinrich Ernst Edler von Braun 1788 - 1863
25.05.1848 -  09.11.1848 Gustav Adolf Edler von der Planitz 1802 - 1869
09.11.1848 -  01.12.1848 Karl Louis Graf von Beust (1. Amtszeit) 1811 - 1888
01.12.1848 - 22.08.1849 Hans Conon von der Gabelentz 1807 - 1874
22.08.1849 -  02.02.1853 Karl Louis Graf von Beust (2. Amtszeit) s.o.
02.02.1853 - 06/1867 Karl August Alfred von Larisch 1819 - 1897
06/1867 - 1879 Friedrich Leopold Wolf Ludwig Wendelin von Gerstenbergk, Edler von Zech 1826 - 1899
1880 - 22.08.1891 Hugo Heinrich Alfred von Leipziger 1823 - 1896
22.08.1891 - 08/1904 Georg Heinrich von Helldorf 1834 - 1907
1904 -  01.12.1912 Friedrich Arthur von Borries 1853 - 1923
01.12.1912 - 07/1915 Robert von Scheller-Steinwartz 1865 - 1921
07/1915 -  09.11.1918 Waldemar Philip Paul Alexander von Wussow 1865 - 1938

 

Schmölln - Hof-Conditorei Felix Rolle
Bad Ronneburg S. A. - Café Central
Schmölln - Hof-Conditorei Felix Rolle Bad Ronneburg S. A. - Café Central

 

Herzogtum Sachsen-Altenburg

Administrative Gliederung

Das Herzogtum Sachsen-Altenburg umfasst 438 Gemeinden, darunter eine Mittelstadt (Altenburg). Das Herzogtum besteht aus zwei zusammenhängenden Teilen dem östlichen oder altenburgischen Teil mit Exklaven Hayn, Loitzsch, Russdorf, Neikirch und dem westlichen oder saaleisenburgischen Teil mit Exklaven Wilschütz, Ammelstedt, Gräfendorf, Saalthal, Schweinitz. Jedem der beiden Kreise ist ein Kreishauptmann unterstellt.

Bis zum 31.März 1900 erfolgte die Einteilung in den Östlichen oder Altenburgischen Landesteil, 1905: 657,23 km² = 11,93 Quadratmeilen mit 145.106 Einwohnern und einen Westlichen oder Saaleisenbergischen Landesteil, 1905: 666,29 km² = 12,10 Quadratmeilen mit 61.402 Einwohnern.

Ab 1. April 1900 erfolgt die Landesgliederung in die Stadt Altenburg, das Landratsamt Altenburg, das Landratsamt Roda (Stadtroda) und das Landratsamt Ronneburg.

Stadt Altenburg mit einer Fläche von 12,07 km² und 37 110 Einwohnern (Jahr 1900):
Stadt Altenburg

Altenberg S.-A. Rathaus, Markt, Brüderkirche

Altenburg - Obermarkt

Altenburg S.-A. - Herzogliches Theater

Altenburg - Schölln-Strasse mit Karolinum

Altenburg S.-A. - Die roten Spitzen
Altenberg S.-A. Rathaus, Markt, Brüderkirche Altenburg - Obermarkt Altenburg S.-A. - Herzogliches Theater Altenburg - Schölln-Strasse mit Karolinum Altenburg S.-A. - Die roten Spitzen

Altenburg - Brüderkirche

Der Altenborger Zeegenkase

Altenburg - Bahnhof

Altenburg - 50-Jahrfeier der Turner-Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr 1911

Altenburg S.-A. - Schloss, Theater, Markt, Skatspieler

Altenburg - Brüderkirche

Der Altenborger Zeegenkase

Altenburg - Bahnhof

Altenburg - 50-Jahrfeier der Turner-Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr 1911 Altenburg S.-A. - Schloss, Theater, Markt, Skatspieler

 

 

Landratsamt Altenburg mit einer Fläche von 360,42 km² und 52 887 Einwohnern (Jahr 1900) umfasst die Gemeinden:
Altendorf, Altpoderschau, Beiern, Bocka (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Boderitz, Borgishain, Breesen, Breitenhain, Bünauroda, Burkersdorf, Buscha, Dippelsdorf, Dobitschen, Dobraschütz, Dölzig, Drescha, Ehrenberg, Ehrenhain, Fichtenhainichen, Flemmingen, Fockendorf, Frohnsdorf, Garbisdorf, Garbus, Gardschütz, Gerstenberg, Gieba, Gleina, Gödern, Göhren, Goldschau, Göllnitz, Göpfersdorf, Gorma, Gösdorf, Greipzig, Gröba, Großmecka, Großröda, Haselbach bei Treben, Hauersdorf, Heiersdorf bei Ehrenhain, Heiersdorf bei Niederwiera, Heiligenleichnam, Heukendorf, Hinteruhlmannsdorf, Jesenitz (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Jückelberg, Kauerndorf, Kertschütz, Kleinmecka, Kleinröda, Knau, Kosma, Kostitz, Kotteritz, Kraasa, Kraschwitz, Krebitschen, Kreutzen, Kriebitzsch, Kröbern, Kürbitz, Langenleuba-Niederhain, Leesen, Lehma, Lehndorf, Lehnitzsch, Lohma an der Leina, Löhmigen, Löpitz, Lossen, Lucka, Lutschütz, Maltis, Mehna, Meucha, Meuselwitz, Mockern, Mockzig, Modelwitz, Monstab, Mumsdorf, Münsa, Neubraunshain, Neuenmörbitz, Neukirchen, Neupoderschau, Niederleupten, Niederwiera, Nirkendorf, Nobitz, Oberarnsdorf, Oberkossa, Oberleupten, Oberlödla, Obermolbitz, Oberzetzscha, Paditz, Pahna, Pähnitz, Petsa, Pfarrsdorf, Pflichtendorf, Plottendorf, Podelwitz, Pöhla, Pontewitz, Pöppschen, Posa, Poschwitz, Pöschwitz, Prehna, Priefel, Primmelwitz, Prisselberg, Prößdorf, Rasephas, Rautenberg, Remsa, Rodameuschel, Röhrsdorf, Rolika, Romschütz, Rositz, Runsdorf, Russdorf, Saara, Schelchwitz, Schelditz, Schlauditz, Schlöpitz, Schnauderhainichen, Schömbach, Schwanditz, Selleris, Serbitz, Starkenberg, Steinbach (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Steinwitz, Stünzhain, Tautenhain, Tegkwitz, Teuritz (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen),Thräna, Trebanz, Treben, Unterlödla, Untermolbitz, Unterzetzscha, Waltersdorf, Wickersdorf (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen, Wiesebach, Wiesenmühle, Wilchwitz, Windischleuba, Wintersdorf, Wolperndorf, Zachau, Zehma, Zschaiga, Zschaschelwitz, Zschechwitz, Zschernichen, Zschernitzsch

Meuselwitz S.-A. - Georgenstrasse

Meuselwitz - Restaurant Cäcilienhöhe

Meuselwitz S.-A. - Georgenstraße Meuselwitz - Restaurant Cäcilienhöhe Ehrenberg - Gasthof Franz Erber Münsa - Grus aus der Polnschen Hütte Lehndorf

 

 

Landratsamt Roda (seit 1925 Stadtroda) mit einer Fläche von 284,74 km² und 48 564 Einwohnern (Jahr 1900) umfasst die Gemeinden:
Roda, Ahlendorf, Albersdorf, Altenberga, Altendorf, Ammelstädt, Aubitz, Beutelsdorf, Bibra, Bobeck, Bollberg, Bremsnitz, Buchheim, Dienstädt, Döllschütz, Dorna, Dorndorf, Drakendorf, Droschka, Drößnitz, Dürrengleina, Eichenberg, Eineborn, Eisenberg, Engerda, Erdmannsdorf, Etzdorf, Etzelbach, Freienorla, Friedrichstanneck, Geisenhain, Gernewitz, Geunitz, Göritzberg, Gösen, Greuda, Gröben, Großbockedra, Großeutersdorf, Großkröbitz, Großpürschütz, Gumperda, Hainbücht, Hainchen, Hainspitz, Hartmannsdorf, Heilingen, Hellborn, Hermsdorf, Hetzdorf, Hohendorf, Hummelshain, Ilmnitz, Jägersdorf, Kahla, Karlsdorf, Karsdorfberg, Keßlar, Kleinbockedra, Kleinbucha, Kleinebersdorf, Kleineutersdorf, Kleinkochberg, Kleinpürschütz, Klengel, Klosterlausnitz, Kolkwitz, Königshofen, Kraftsdorf (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Fürstentum Reuß jüngerer Linie), Kuhfraß, Kursdorf, Laasdorf, Langenorla, Lindig, Lippersdorf, Löbschütz, Lotschen, Lucka, Magersdorf, Meckfeld, Mennewitz, Meusebach, Möckern, Mörsdorf, Mötzelbach, Neusitz, Niederkrossen, Nischwitz, Oberbodnitz, Obergneus, Oberhasel, Oberkrossen, Oberndorf, Oelknitz, Orlamünde, Ottendorf, Partschefeld, Petersberg, Plinz, Podelsatz, Pretschwitz, Quirla, Rabis, Rattelsdorf, Rauda, Rauschwitz, Rausdorf, Reichardtsdorf, Reichenbach, Reinstädt, Röbschütz,Rodias, Röttelmisch, Rückersdorf, Rüdersdorf (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Fürstentum Reuß jüngerer Linie), Ruttersdorf, Saalthal, Saasa, Sankt Gangloff, Scheiditz, Schirnewitz, Schleifreisen, Schlöben, Schmieden, Schmölln, Schmörschwitz, Schöngleina, Schöps, Schweinitz, Seifarthsdorf (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Fürstentum Reuß jüngerer Linie), Seitenbrück, Seitenroda, Serba, Sulza, Tautendorf, Tautenhain, Thiemendorf, Tissa, Törpla, Tröbnitz, Trockenborn, Trockhausen, Tünschütz, Uhlstädt, Ulrichswalde, Unterbodnitz, Untergneus, Unterrenthendorf, Walpernhain, Waltersdorf, Weißbach, Weißenborn, Zeutsch, Zimmritz, Zöllnitz, Zöttnitz, Zwabitz, Zweifelbach

Gruss aus Eisenberg in Thüringen - Markt

Eisenberg - Steinweg mit Marktplatz, Rathaus und Siegesdenkmal

Eisenberg S.-A. - Holzfäller bei der Arbeit

Eisenberg - Klosterlausnitzerstrasse

Roda S.-A. - Baumschule und Hohle

Gruß aus Eisenberg in Thüringen - Markt Eisenberg - Steinweg mit Marktplatz, Rathaus und Siegesdenkmal Eisenberg S.-A. - Holzfäller bei der Arbeit Eisenberg - Klosterlausnitzerstrasse Roda S.-A. - Baumschule und Hohle

Kahla S.-A. - Markt

Kahla in Thüringen - Neuer Brückenplatz 1903

Die Leuchtenburg in Thüringen

Kahla - Leuchtenburg - Waldschlösschen

Leuchtenburg bei Kahla

Kahla S.-A. - Markt Kahla in Thüringen - Neuer Brückenplatz 1903 Die Leuchtenburg in Thüringen Kahla - Leuchtenburg - Waldschlösschen Leuchtenburg bei Kahla

Hermsdorf S.-A.

Tröbnitz bei Roda S.-A. - Kirche, Schule, Pfarrhaus

Orlamünde - Unterstadt mit Rathaus

Orlamünde (Saaletal)

Roda S.-A. - Blick auf das Schloss

Hermsdorf S.-A.

Tröbnitz bei Roda S.-A. - Kirche, Schule, Pfarrhaus

Orlamünde - Unterstadt mit Rathaus

Orlamünde (Saaletal) Roda S.-A. - Blick auf das Schloss

 

 

Landratsamt Ronneburg mit einer Fläche von 666,29 km² und 56 353 Einwohnern (Jahr 1900) umfasst die Gemeinden:
Ronneburg, Altkirchen, Baldenhain, Beerwalde, Beiersdorf, Bethenhausen (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Fürstentum Reuß jüngerer Linie), Bohra, Bornshain, Brandrübel, Braunichswalde, Burkersdorf bei Schmölln, Dobra, Drogen, Drosen, Falkenau, Frankenau, Friedrichshaide, Gauern, Gessen, Gimmel, Gödissa, Göldschen, Gosel (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Gößnitz, Graicha, Grobsdorf (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Großbraunshain, Großenstein, Großpillingsdorf, Großstechau, Großstöbnitz, Großtauschwitz, Hain, Hainichen, Hartha, Hartroda, Haselbach bei Ronneburg, Heukewalde, Hilbersdorf (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Illsitz, Ingramsdorf, Jauern, Jonaswalde, Kakau, Kauern, Kauritz (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Kleinmückern, Kleinpillingsdorf, Kleinstechau, Kleinstöbnitz, Kleintauscha, Kleintauschwitz, Koblenz, Korbussen, Köthel, Kummer, Linda, Löbichau, Lohma, Lumpzig, Mannichswalde, Mennsdorf, Merlach, Mohlis, Mückern, Naulitz, Naundorf, Nischwitz, Nitzschka, Nöbdenitz, Nödenitzsch, Nörditz, Paitzdorf, Platschütz, Pölzig, Ponitz, Pöppeln, Poris, Posterstein, Raitzhain, Reichstädt, Reust, Röpsen, Roschütz (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Fürstentum Reuß jüngerer Linie), Röthenitz, Rückersdorf (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Sachsenroda, Schloßig, Schmirchau, Schmölln, Schönhaide, Selka, Sommeritz, Stolzenberg, Taupadel, Thonhausen (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Trebula, Unterau, Untergötzenthal, Untschen, Vogelgesang, Vollmarshain, Wachholderbaum, Waldsachsen (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Weißbach, Wettelswalde, Wildenbörten, Zagkwitz, Zschernitzsch, Zschöpel

Schmölln S.A. - Blick vom Kirchturm nach dem Pfefferberg

Schmölln S.-A. - Schützenhaus

Schmölln S.-A. - Grenzstrasse

Schmölln - Consumverein 1912

 

Schmölln S.A. - Blick vom Kirchturm nach dem Pfefferberg Schmölln S.-A. - Schützenhaus Schmölln S.-A. - Grenzstraße Schmölln - Consumverein 1912  

Ronneburg - Schloss

Ronneburg S.-A. - Landwirtschaftliche Haushaltsschule

Gössnitz - Partie am der Uferstraße

Gössnitz - Altenburgerstrasse - Gasthof zum Grünen Baum

 
Ronneburg - Schloss Ronneburg S.-A. - Landwirtschaftliche Haushaltsschule Gössnitz - Partie am der Uferstraße Gössnitz - Altenburgerstrasse - Gasthof zum Grünen Baum  

 

Altenburg S.- A. Teesalon im Schlossgarten

Altenburg S.- A. Teesalon im Schlossgarten

 

Marken eines privaten Kurierdienstes in Altenburg

Marken eines privaten Kurierdienstes in Altenburg

Altenburger Skatkarten (1898)   Altenburger Skatkarten (1898)

Altenburger Skatkarten (1898)

Das Skatspiel ist Anfang des 19. Jahrhunderts in der Stadt Altenburg entstanden. 1832 gründen die Gebrüder Bechstein in Altenburg eine Spielkartenfabrik. Heute ist Altenburg Sitz des Welt-Skatgerichtes.

siehe Skatkarten, Deutsches Blatt

 

Sachsen-Altenburg nach 1918

Briefmarke Deutsches Reich 1926 aus der Serie Deutsche Nothilfe Wappenzeichnungen, das Wappen Thüringens

Briefmarke Deutsches Reich 1926 aus der Serie Deutsche Nothilfe Wappenzeichnungen, das Wappen Thüringens

1918 Herzog Ernst II. verzichtete als letzter deutscher Monarch infolge der Revolution am 14. November 1918 auf den Thron.
1920 Bis 30. April 1920 bleibt Sachsen-Altenburg ein selbstständiger Freistaat.
1920 1. Mai 1920 - Vereinigung der ehemaligen Monarchien Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, Herzogtum Sachsen-Meiningen, Herzogtum Sachsen-Altenburg, Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha (ohne Coburg), Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt, Fürstentum Reuß ältere Linie, Fürstentum Reuß jüngere Linie zum Land Thüringen mit Weimar als Hauptstadt.
1921 1. Verfassung des Landes Thüringen vom 11. März 1921, § 1: "Das Land Thüringen ist ein Freistaat und ein Glied des Deutschen Reiches."
1944 Der preußische Regierungsbezirk Erfurt und der hessisch-nassauische Kreis Schmalkalden werden dem Gau Thüringen zugeordnet.
1945 Thüringen wird von US-Truppen erobert, aber kurz darauf sowjetischen Truppen übergeben und somit Teil der sowjetischen Besatzungszone. Die thüringische Exklave Ostheim wird von den US-Amerikanern der bayrischen Verwaltung unterstellt, die Exklave Allstedt fällt an das neugebildete Land Sachsen-Anhalt. Im Rahmen des Wanfrieder Abkommen vom 17. September 1945 kamen die hessischen Dörfer Sickenberg, Asbach, Vatterode und Weidenbach/Hennigerode zum Landkreis Heiligenstadt und die thüringischen Dörfer Neuseesen und Werleshausen zum Landkreis Witzenhausen in Hessen. Als Austausch für den den östlichen Teil des Kreises Blankenburg im Harz wurden die Gemeinden Bad Sachsa und Tettenborn aus dem ehemaligen Regierungsbezirk Erfurt dem Landkreis Osterode (Niedersachsen) eingegliedert. Außerdem kam Besenhausen bei Kirchgandern zu dem Landkreis Göttingen (Niedersachsen).
1949 Das Land Thüringen ist ein Land der Deutschen Demokratischen Republik
1952 Auf Beschluss der Volkskammer mussten die Länder eine Neugliederung ihrer Gebiete in Bezirke und Kreise vorzunehmen. "Das noch vom kaiserlichen Deutschland stammende System der administrativen Gliederung in Länder mit eigenen Landesregierungen sowie in große Kreise gewährleistet nicht die Lösung der neuen Aufgaben unseres Staates." (Gesetz über die weitere Demokratisierung des Aufbaus und der Arbeitsweise der staatlichen Organe in den Länder in der Deutschen Demokratischen Republik" vom 23. Juli 1952). Die Länderkammer existiert bis 1956 weiter. Der ehemalige Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg mit den thüringischen Kreisen Altenburg und Schmölln werden dem sächsischen Bezirk Leipzig zugeordnet.
1990 Wiedergründung des Freistaat Thüringen (inklusive der Kreise Altenburg, Schmölln und Artern) mit Erfurt als Landeshauptstadt.
1994 Trotz Montagsdemos, Autokennzeichenkrieg und unzähligen Protestbriefen wird im Freistaat die Kreisreform durchgesetzt.
1921 1. Verfassung des Landes Thüringen vom 11. März 1921, § 1: "Das Land Thüringen ist ein Freistaat und ein Glied des Deutschen Reiches."

Der Freistaat Thüringen aktuell:

Der heutige Freistaat Thüringen mit der Landeshauptstadt Erfurt besteht aus


Freistaat Thüringen

Landeshauptstadt Erfurt

16 172 km²

2 355 000 Einwohner (2004)

siehe Geschichte Thüringens

 

             

 

 

 


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