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1826 - 1918
Haupt- und Residenzstadt Altenburg

Fahne - Landesfarben Herzogtum Sachsen-Altenburg
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| Thüringische Staaten | Herzogtum Sachsen-Altenburg |
Wappen Herzogtum Sachsen-Altenburg |
Thüringische Staaten - Karte 1914 | Thüringische Staaten - Detailkarte 1914 |
Geschichte
Das
Gebiet der heutigen Stadt Altenburg ist seit zirka 6000 Jahren besiedelt.
Am Anfang der Zeitenrechnung war das Land zwischen Harz, Thüringer
Wald und Erzgebirge von germanischen Hermunduren bewohnt, die vermutlich
durch Vermischung mit anderen germanischen Stämmen sowie keltischen
Bevölkerungsresten in den Stamm der
Thüringer übergingen und mit
ihren Siedlungsgebieten bis an die Elbe nachweisbar sind. Das Reich
der Thüringer (von der Altmark
bis zum Main) zählte zu den mächtigsten germanischen Reichen außerhalb
des römischen Imperiums, bis es 531 vom Frankenkönig Theoderich
bei Burgscheidungen besiegt wurde. Die thüringische Bevölkerung
lebte unter den neuen Machthabern weiter und wurden nur langsam
in das fränkische Reich eingebunden. Jedoch gelang es den neuen
Herrschern nicht, das ausgeprägte thüringische Eigenbewusstsein
mit dem Fortleben eigenständiger thüringischer Rechtsgewohnheiten
zu überwinden. Im Osten des ehemaligen Thüringerreiches drangen
nun Slawen (Sorben, Milzener, Lusizer und Daleminzer) über die Elbe
bis an die Saale vor. Um diesen Abschnitt der Ostgrenze des Frankenreiches
besser zu schützen, bedienten sich die fränkischen Könige thüringischer
Herzöge. So kam es zu einer erneuten Besiedlung des heutigen Ostthüringens
und Sachsens mit
Thüringern und nun auch
Franken, die die eingewanderten
Slawen zurückdrängten, germanisierten bzw. sich mit ihnen vermischten.
Die Stadt Altenburg wurde 976 erstmals
urkundlich erwähnt und diente später als Kaiserpfalz. Seit 1329
gehörte Altenburg zur Mark Meißen. 1455
raubte Ritter Kunz von Kaufungen die beiden Prinzen des Kurfürsten
Friedrich des Sanftmütigen, Ernst (Begründer der ernestinischen
Linie) und Albrecht (Begründer der albertinischen Linie), aus dem
Altenburger Schloss (Altenburger Prinzenraub). Albrecht konnte jedoch
entkommen und so konnte auch sein Bruder Ernst befreit werden; der
Ritter Kunz von Kaufungen wurde wenig später hingerichtet. Durch
Gebietszuwachs stark vergrößert, kamen 1485 (Leipziger Teilung)
die beiden Brüder überein ihr Land zu teilen. Die Teilung ist die
Ursache für die Existenz der heutigen Länder Freistaat Thüringen
und Freistaat Sachsen. Das Altenburger Gebiet, gehörte als Teil
des Osterlandes zur Markgrafschaft Meißen,
fiel 1485 der Ernestinischen, 1547 der Albertinischen Linie, 1554
wieder der Ernestinischen Linie zu. Es hatte 1603-72 eigene Herzöge
aus der älteren weimarischen Linie und kam nach deren Aussterben
1672 zu Sachsen-Gotha. 1826 kam es in den ernestinischen Ländern
zur letzten dynastischen Landesteilung. Nach dem Aussterben der
Linie Sachsen-Gotha-Altenburg (1826) erhielt
Sachsen-Meiningen
ganz Sachsen-Hildburghausen und den Saalfelder Teil von Sachsen-Coburg-Saalfeld.
Der Hildburghäuser Herzog erhielt dafür Sachsen-Altenburg als selbstständiges
Herzogtum. Herzog Friedrich (1826-34) gab dem Lande das unter der
gothaischen Regierung vernachlässigt worden war, 1831 eine ständische
Verfassung. Der Landtag beschloss eine neue Städteordnung, die Trennung
der Justiz von der Verwaltung, die Besteuerung der Rittergüter u.
a. Unter Herzog Joseph (1834-1848) kam es 1848 auch in Sachsen-Altenburg
zu einer lebhaften demokratischen Bewegung.
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| Altenburger Bauerntrachten - Trautes Heim | Altenburger Bauerntrachten - Spinnstube |
Unter dem Druck der evolutionären Ereignisse beschloss der Landtag am 10. April ein neues Wahlgesetz, welches allgemeine, direkte Wahlen einführte, das Militär wurde nunmehr auf die Verfassung vereidigt und die Zensur aufgehoben. Als der Herzog zögerte, den neuen Landtag einzuberufen, und die Führer der demokratischen Partei, Erbe, Douai und Dölitzsch, am 18. Juni verhaftet wurden, drohte der offene Aufruhr; die Bürgerschaft eilte bewaffnet auf die Barrikaden. Der Herzog hatte zwar aus Leipzig zu seinem Schutz sächsische Truppen kommen lassen, schloss aber doch einen förmlichen Frieden mit dem Volk, wonach die Verhafteten frei gelassen, das sächsische Militär entlassen, einer der Vorstände des republikanischen Vaterlandsvereins, Cruciger, zum Minister ernannt, der Landtag sofort berufen und eine Amnestie erlassen werden sollte. Der am 22. Juni eröffnete Landtag bewilligte 15 000 Taler zur Beschäftigung arbeitsloser Arbeiter, beschloss die Ausgabe von ½ Million Kassenscheinen, um auf einfache Art Geld zu beschaffen, räumte dem Herzog nur ein beschränktes Veto ein, hob die Patrimonialgerichtsbarkeit auf u. a. Auf Verfügung der deutschen Zentralgewalt rückten aber im Oktober erst sächsische, dann hannöversche, schließlich preußische Truppen ein, unter deren Schutz die Regierung sich zum Widerstand aufraffte. Nachdem Herzog Joseph am 30. November 1848 zu Gunsten seines Bruders Georg (1848-53) abgedankt hatte, wurde die Bürgerwehr aufgelöst und Cruciger entlassen. 1850 wurde das Wahlgesetz abgeschafft und ein neues nach dem Dreiklassensystem eingeführt. Der Landtag unterstützte die Beseitigung der Märzerrungenschaften. Nach dem Tod Herzogs Georg folgte am 3. August 1853 Herzog Ernst, dessen Minister von Larisch Verfassung und Gesetzgebung in reaktionärem Sinn zu revidieren fortfuhr. Das Domanialvermögen wurde für Eigentum des herzoglichen Hauses erklärt, aus dessen Erträgen der Herzog eine Zivilliste (jährliche Zuwendung) beziehen sollte, die landständische Initiative und die Geschworenengericht beseitigt und selbst das Wahlgesetz von 1850 aufgehoben und zwar, da der Landtag 1854 die Aufhebung nicht genehmigte, durch herzogliche Verordnung vom 12. März 1855, welche von einem nach dem Wahlgesetz von 1831 gewählten Landtag nachträglich gebilligt wurde. Darauf wurde 1857 ein neues Wahlgesetz vereinbart. Für die Einführung der Grundsteuer und die Aufhebung des Jagdrechts wurde Entschädigung gezahlt. Nachdem Sachsen-Altenburg 1862 mit dem Königreich Preußen eine Militärkonvention abgeschlossen hatte, stimmte es 14. Juni 1866 beim Bundestag gegen den österreichischen Antrag, trat dem preußischen Bundesreformprojekt bei, schickte sein Kontingent nach Erfurt und nahm so am Deutschen Krieg als preußischer Verbündeter teil. Nachdem Sachsen-Altenburg Teil des Norddeutschen Bundes geworden, schloss es 1867 eine neue Militärkonvention mit dem Königreich Preußen, wonach sein Kontingent ein Bataillon des 96. Infanterieregiments bilden sollte, das dem 4. Armeekorps zugeteilt wurde und mit diesem 1870/71 während des Deutsch-Französischen Krieges in Frankreich kämpfte. 1871 wurde das Herzogtum Sachsen-Altenburg ein Bundesstaat des Deutschen Reichs. Das Domanialvermögen (Landgüter) wurde 1868 völlig vom Staatsvermögen getrennt und 1873 für Privateigentum des herzoglichen Hauses erklärt, womit die Zahlung einer Zivilliste aufhörte. Die Finanzen des Landes gestalteten sich so günstig, dass 1881 die Steuern erheblich vermindert werden konnten. Das Wahlgesetz von 1857 wurde 1869 wieder durch das von 1850 ersetzt. Nachdem Herzog Ernst nach 55jähriger Regentschaft 1908 ohne männlichen Thronerben gestorben war, folgte ihm sein Neffe Ernst II. Dieser galt als volksnaher und der Forschung und Wissenschaft aufgeschlossener Monarch. Infolge der Novemberrevolution dankte Herzog Ernst II. am 13. November 1918 ab und lebte bis zu seinem Tod 1955 in seinem ehemaligen Land.
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| Altenburg - Herzogliches Residenzschloss | Altenburg S. A. - Goldener Saal im Residenzschloss |
Altenburg - Herzogliches Schloss
Daten
Bundesrat: 1 Stimme
Reichstag: 1 Abgeordneter
Landtag: Die Landstände sind nach dem Gesetz vom 31. Mai 1870 neu organisiert und setzen sich aus 30 Abgeordneten zusammen, die sämtlich aus direkter Wahl hervorgehen:
Wähler ist jeder selbstständige männliche Staatsbürger, der das 25. Lebensjahr vollendet hat und eine direkte Steuer an den Staat entrichtet. Die passive Wählbarkeit ist an die Bedingung geknüpft, dass der zu Wählende mindestens 3 Jahre lang dem Staatsverband des Herzogtums angehörte. Die Abgeordneten werden auf 3 Jahre gewählt.
Hauptstadt: Altenburg - 38.811 Einwohner (1905) - 100. Platz der größten Städte des Deutschen Reichs
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| Altenburg S. A. - Kleiner Teich mit roten Spitzen | Altenburg S. A. - Marktplatz mit Wochenmarkt |
Größe: 1 323 km² (24,03 Quadratmeilen) mit Exklaven
Gerichtsorganisation (1881):
Für Thüringen besteht ein gemeinsames Oberlandesgericht in Jena. Dieses umfasst auch die preußischen Kreise Schleusingen, Schmalkalden und Ziegenrück. Das Herzogtum Sachsen-Altenburg bildet den Bezirk des Landgerichtes Altenburg mit den Amtsgerichten Altenburg, Eisenberg, Kahla, (Stadt-) Roda, Ronneburg und Schmölln.
Einwohner:
Klima: Mild
Gewässer: Durchflossen von Pleiße, der Westkreis von der Saale.
Bewohner: Hauptsächlich Thüringer. Im Ostkreis (Altenburgischer Landesteil) leben etwa 20 000 germanisierte Wenden (Slawen) mit alten Sitten, Trachten und vorbildlicher Landwirtschaft.
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| Gössnitz S. A. - Schützenstraße | Sachsen-Altenburger Bismarcksäule auf dem Reusterberge bei Ronneburg |
Bevölkerungsdichte: 156/km²
Bildung: Für die geistige
Bildung der Bevölkerung ist gut gesorgt. Außer der mit den
übrigen thüringischen Ländern gemeinschaftlich unterhaltenen
Landesuniversität in Jena besitzt
das Herzogtum Sachsen-Altenburg Landesgymnasien in
Altenburg und Eisenberg, eine
Realschule in Altenburg, ein
Schullehrerseminar, eine Handelsschule, ein Institut für
Erziehung adliger Fräulein (Magdalenenstift), eine höhere
Töchterschule (Karolinenschule), eine Kunst- und Handwerksschule,
eine landwirtschaftliche Schule, 182 Bürger- und Volksschulen,
in den Städten gewerbliche Fortbildungsschulen, das von
Lindenausche Kunstmuseum nebst Zeichen- und Modellierschule
und wertvolle Vereinssammlungen.
Religion: Die Evangelischen Landeskirche im Herzogtum Sachsen-Altenburg gliedert sich 1907 in 8 Amtsbezirke mit 103 Pfarrbezirken.
| Angaben 1871 für alle Thüringischen Staaten | 1885 Herzogtum Sachsen-Altenburg | 1905 Herzogtum Sachsen-Altenburg |
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| Schmölln - Blick von der Bastei | Hermsdorf S.A. - Rathaus |
Militär (1881): Das altenburgische Militär bildet mit den Kontingenten des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt, des Fürstentums Reuß ä.L. und des Fürstentums Reuß j.L. das 7. thüringische Infanterieregiment Nr. 96, welches der 8. Division des 4. deutschen Armeekorps (Magdeburg) zugewiesen ist. Das 1. Bataillon garnisoniert in Altenburg (Infanterie 96,1 und Landwehr 96,1)
Wirtschaft:
Postwesen und Briefmarken
Gemäß der Aufstellung der Generalverordnung vom 30. Dezember 1861 besorgte die Thurn und Taxissche Post auf Grund von Beschlüssen des Wiener Kongresses (1815) den Postdienst bis zum 30. Juni 1867 im Herzogtum Sachsen-Altenburg. Ab 01. Juli 1867 übernahm die preußische Post den Postdienst. Das gesamte preußische Postwesen ging am 01. Januar 1868 auf den Norddeutschen Bund (Norddeutscher Postbezirk) über. Die Reichsverfassung vom 16. April 1871 bestimmte u.a. dass die unmittelbare Posthoheit, mit Ausnahme des inneren Verkehrs im Königreich Bayern und im Königreich Württemberg, dem Deutschen Reich zusteht.
| bis 1866 | 1866 - 1871 | 1871 - 1874 | ab 1875 |
| Thurn und Taxis mit Währung Taler | Norddeutscher Postbezirk mit Währung Taler | Deutsche Reichspost mit Währung Taler | Deutsche Reichspost mit Währung Mark |
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| 1/4 Silbergroschen | 1/2 Groschen | 1 Groschen | 20 Pfennig |
Währungen und Münzen
| vor 1875 | ab 1875 |
| 1 Taler = 30 Groschen = 360 Pfennige | 1 Mark = 100 Pfennig |
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| Herzogtum Sachsen-Altenburg - 1 Pfennig, 1858 | Ernst Herzog von Sachsen-Altenburg - 2 Mark, 1901 |
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| Herzogtum Sachsen-Altenburg - 2 Pfennige, 1852 | Ernst Herzog von Sachsen-Altenburg - 5 Mark, 1903 |
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| Ernst Herzog von Sachsen-Altenburg - 1 Taler, 1869 | Ernst Herzog von Sachsen-Altenburg - 20 Mark, 1887 |
Regenten
Herzöge von Sachsen-Altenburg 1826 - 1918
regierendes Fürstenhaus: Wettin, Ernestinische Linie, Stammvater Herzog Ernst (1655 - 1715)
| Regentschaft | Name | Lebensdaten | ||
| 1826 - 1834 |
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1763 - 1834 | ||
| 1834 - 1848 |
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1789 - 1868 | ||
| 1848 - 1853 |
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1796 - 1853 | ||
| 1853 - 1908 |
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1826 - 1908 | ||
| 1908 - 1918 |
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31.08.1871 - 22.03.1955 |
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| Zum 80. Geburtstag Seiner Hoheit des Herzogs Ernst von Sachsen-Altenburg | Schlösser des Herzogtums Sachsen-Altenburg: Altenburg, Hummelshain, Eisenberg, Fröhliche Wiederkunft |
Staatsminister - Sachsen-Altenburg 1826 - 1918
Die oberste Behörde für die Staatsverwaltung ist das Ministerium, das nach dem Gesetz vom 14. März 1866 sich in 4 Abteilungen gliedert (1. für das herzogliche Haus, Auswärtiges, Kultus und Militärwesen; 2. Justiz; 3. Inneres; 4. Finanzen. Die Städte haben eine eigene Polizei.
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Amtszeit |
Name |
Lebensdaten |
| 1789 - 09/1830 | Friedrich Carl Adolf von Trützschler | 1751 - 1831 |
| 09/1830 - 25.05.1848 | Johann Heinrich Ernst Edler von Braun | 1788 - 1863 |
| 25.05.1848 - 09.11.1848 | Gustav Adolf Edler von der Planitz | 1802 - 1869 |
| 09.11.1848 - 01.12.1848 | Karl Louis Graf von Beust (1. Amtszeit) | 1811 - 1888 |
| 01.12.1848 - 22.08.1849 | Hans Conon von der Gabelentz | 1807 - 1874 |
| 22.08.1849 - 02.02.1853 | Karl Louis Graf von Beust (2. Amtszeit) | s.o. |
| 02.02.1853 - 06/1867 | Karl August Alfred von Larisch | 1819 - 1897 |
| 06/1867 - 1879 | Friedrich Leopold Wolf Ludwig Wendelin von Gerstenbergk, Edler von Zech | 1826 - 1899 |
| 1880 - 22.08.1891 | Hugo Heinrich Alfred von Leipziger | 1823 - 1896 |
| 22.08.1891 - 08/1904 | Georg Heinrich von Helldorf | 1834 - 1907 |
| 1904 - 01.12.1912 | Friedrich Arthur von Borries | 1853 - 1923 |
| 01.12.1912 - 07/1915 | Robert von Scheller-Steinwartz | 1865 - 1921 |
| 07/1915 - 09.11.1918 | Waldemar Philip Paul Alexander von Wussow | 1865 - 1938 |
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| Schmölln - Hof-Conditorei Felix Rolle | Bad Ronneburg S. A. - Café Central |
Administrative Gliederung
Das Herzogtum Sachsen-Altenburg umfasst 438 Gemeinden, darunter eine Mittelstadt (Altenburg). Das Herzogtum besteht aus zwei zusammenhängenden Teilen dem östlichen oder altenburgischen Teil mit Exklaven Hayn, Loitzsch, Russdorf, Neikirch und dem westlichen oder saaleisenburgischen Teil mit Exklaven Wilschütz, Ammelstedt, Gräfendorf, Saalthal, Schweinitz. Jedem der beiden Kreise ist ein Kreishauptmann unterstellt.
Bis zum 31.März 1900 erfolgte die Einteilung in den Östlichen oder Altenburgischen Landesteil, 1905: 657,23 km² = 11,93 Quadratmeilen mit 145.106 Einwohnern und einen Westlichen oder Saaleisenbergischen Landesteil, 1905: 666,29 km² = 12,10 Quadratmeilen mit 61.402 Einwohnern.
Ab 1. April 1900 erfolgt die Landesgliederung in die Stadt Altenburg, das Landratsamt Altenburg, das Landratsamt Roda (Stadtroda) und das Landratsamt Ronneburg.
| Stadt Altenburg mit einer Fläche von 12,07 km² und 37 110 Einwohnern (Jahr 1900): |
| Stadt Altenburg |
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| Landratsamt Altenburg mit einer Fläche von 360,42 km² und 52 887 Einwohnern (Jahr 1900) umfasst die Gemeinden: |
| Altendorf, Altpoderschau, Beiern, Bocka (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Boderitz, Borgishain, Breesen, Breitenhain, Bünauroda, Burkersdorf, Buscha, Dippelsdorf, Dobitschen, Dobraschütz, Dölzig, Drescha, Ehrenberg, Ehrenhain, Fichtenhainichen, Flemmingen, Fockendorf, Frohnsdorf, Garbisdorf, Garbus, Gardschütz, Gerstenberg, Gieba, Gleina, Gödern, Göhren, Goldschau, Göllnitz, Göpfersdorf, Gorma, Gösdorf, Greipzig, Gröba, Großmecka, Großröda, Haselbach bei Treben, Hauersdorf, Heiersdorf bei Ehrenhain, Heiersdorf bei Niederwiera, Heiligenleichnam, Heukendorf, Hinteruhlmannsdorf, Jesenitz (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Jückelberg, Kauerndorf, Kertschütz, Kleinmecka, Kleinröda, Knau, Kosma, Kostitz, Kotteritz, Kraasa, Kraschwitz, Krebitschen, Kreutzen, Kriebitzsch, Kröbern, Kürbitz, Langenleuba-Niederhain, Leesen, Lehma, Lehndorf, Lehnitzsch, Lohma an der Leina, Löhmigen, Löpitz, Lossen, Lucka, Lutschütz, Maltis, Mehna, Meucha, Meuselwitz, Mockern, Mockzig, Modelwitz, Monstab, Mumsdorf, Münsa, Neubraunshain, Neuenmörbitz, Neukirchen, Neupoderschau, Niederleupten, Niederwiera, Nirkendorf, Nobitz, Oberarnsdorf, Oberkossa, Oberleupten, Oberlödla, Obermolbitz, Oberzetzscha, Paditz, Pahna, Pähnitz, Petsa, Pfarrsdorf, Pflichtendorf, Plottendorf, Podelwitz, Pöhla, Pontewitz, Pöppschen, Posa, Poschwitz, Pöschwitz, Prehna, Priefel, Primmelwitz, Prisselberg, Prößdorf, Rasephas, Rautenberg, Remsa, Rodameuschel, Röhrsdorf, Rolika, Romschütz, Rositz, Runsdorf, Russdorf, Saara, Schelchwitz, Schelditz, Schlauditz, Schlöpitz, Schnauderhainichen, Schömbach, Schwanditz, Selleris, Serbitz, Starkenberg, Steinbach (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Steinwitz, Stünzhain, Tautenhain, Tegkwitz, Teuritz (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen),Thräna, Trebanz, Treben, Unterlödla, Untermolbitz, Unterzetzscha, Waltersdorf, Wickersdorf (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen, Wiesebach, Wiesenmühle, Wilchwitz, Windischleuba, Wintersdorf, Wolperndorf, Zachau, Zehma, Zschaiga, Zschaschelwitz, Zschechwitz, Zschernichen, Zschernitzsch |
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| Meuselwitz S.-A. - Georgenstraße | Meuselwitz - Restaurant Cäcilienhöhe | Ehrenberg - Gasthof Franz Erber | Münsa - Grus aus der Polnschen Hütte | Lehndorf |
| Landratsamt Roda (seit 1925 Stadtroda) mit einer Fläche von 284,74 km² und 48 564 Einwohnern (Jahr 1900) umfasst die Gemeinden: |
| Roda, Ahlendorf, Albersdorf, Altenberga, Altendorf, Ammelstädt, Aubitz, Beutelsdorf, Bibra, Bobeck, Bollberg, Bremsnitz, Buchheim, Dienstädt, Döllschütz, Dorna, Dorndorf, Drakendorf, Droschka, Drößnitz, Dürrengleina, Eichenberg, Eineborn, Eisenberg, Engerda, Erdmannsdorf, Etzdorf, Etzelbach, Freienorla, Friedrichstanneck, Geisenhain, Gernewitz, Geunitz, Göritzberg, Gösen, Greuda, Gröben, Großbockedra, Großeutersdorf, Großkröbitz, Großpürschütz, Gumperda, Hainbücht, Hainchen, Hainspitz, Hartmannsdorf, Heilingen, Hellborn, Hermsdorf, Hetzdorf, Hohendorf, Hummelshain, Ilmnitz, Jägersdorf, Kahla, Karlsdorf, Karsdorfberg, Keßlar, Kleinbockedra, Kleinbucha, Kleinebersdorf, Kleineutersdorf, Kleinkochberg, Kleinpürschütz, Klengel, Klosterlausnitz, Kolkwitz, Königshofen, Kraftsdorf (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Fürstentum Reuß jüngerer Linie), Kuhfraß, Kursdorf, Laasdorf, Langenorla, Lindig, Lippersdorf, Löbschütz, Lotschen, Lucka, Magersdorf, Meckfeld, Mennewitz, Meusebach, Möckern, Mörsdorf, Mötzelbach, Neusitz, Niederkrossen, Nischwitz, Oberbodnitz, Obergneus, Oberhasel, Oberkrossen, Oberndorf, Oelknitz, Orlamünde, Ottendorf, Partschefeld, Petersberg, Plinz, Podelsatz, Pretschwitz, Quirla, Rabis, Rattelsdorf, Rauda, Rauschwitz, Rausdorf, Reichardtsdorf, Reichenbach, Reinstädt, Röbschütz,Rodias, Röttelmisch, Rückersdorf, Rüdersdorf (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Fürstentum Reuß jüngerer Linie), Ruttersdorf, Saalthal, Saasa, Sankt Gangloff, Scheiditz, Schirnewitz, Schleifreisen, Schlöben, Schmieden, Schmölln, Schmörschwitz, Schöngleina, Schöps, Schweinitz, Seifarthsdorf (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Fürstentum Reuß jüngerer Linie), Seitenbrück, Seitenroda, Serba, Sulza, Tautendorf, Tautenhain, Thiemendorf, Tissa, Törpla, Tröbnitz, Trockenborn, Trockhausen, Tünschütz, Uhlstädt, Ulrichswalde, Unterbodnitz, Untergneus, Unterrenthendorf, Walpernhain, Waltersdorf, Weißbach, Weißenborn, Zeutsch, Zimmritz, Zöllnitz, Zöttnitz, Zwabitz, Zweifelbach |
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| Gruß aus Eisenberg in Thüringen - Markt | Eisenberg - Steinweg mit Marktplatz, Rathaus und Siegesdenkmal | Eisenberg S.-A. - Holzfäller bei der Arbeit | Eisenberg - Klosterlausnitzerstrasse | Roda S.-A. - Baumschule und Hohle |
| Kahla S.-A. - Markt | Kahla in Thüringen - Neuer Brückenplatz 1903 | Die Leuchtenburg in Thüringen | Kahla - Leuchtenburg - Waldschlösschen | Leuchtenburg bei Kahla |
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Hermsdorf S.-A. |
Tröbnitz bei Roda S.-A. - Kirche, Schule, Pfarrhaus |
Orlamünde - Unterstadt mit Rathaus |
Orlamünde (Saaletal) | Roda S.-A. - Blick auf das Schloss |
| Landratsamt Ronneburg mit einer Fläche von 666,29 km² und 56 353 Einwohnern (Jahr 1900) umfasst die Gemeinden: |
| Ronneburg, Altkirchen, Baldenhain, Beerwalde, Beiersdorf, Bethenhausen (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Fürstentum Reuß jüngerer Linie), Bohra, Bornshain, Brandrübel, Braunichswalde, Burkersdorf bei Schmölln, Dobra, Drogen, Drosen, Falkenau, Frankenau, Friedrichshaide, Gauern, Gessen, Gimmel, Gödissa, Göldschen, Gosel (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Gößnitz, Graicha, Grobsdorf (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Großbraunshain, Großenstein, Großpillingsdorf, Großstechau, Großstöbnitz, Großtauschwitz, Hain, Hainichen, Hartha, Hartroda, Haselbach bei Ronneburg, Heukewalde, Hilbersdorf (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Illsitz, Ingramsdorf, Jauern, Jonaswalde, Kakau, Kauern, Kauritz (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Kleinmückern, Kleinpillingsdorf, Kleinstechau, Kleinstöbnitz, Kleintauscha, Kleintauschwitz, Koblenz, Korbussen, Köthel, Kummer, Linda, Löbichau, Lohma, Lumpzig, Mannichswalde, Mennsdorf, Merlach, Mohlis, Mückern, Naulitz, Naundorf, Nischwitz, Nitzschka, Nöbdenitz, Nödenitzsch, Nörditz, Paitzdorf, Platschütz, Pölzig, Ponitz, Pöppeln, Poris, Posterstein, Raitzhain, Reichstädt, Reust, Röpsen, Roschütz (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Fürstentum Reuß jüngerer Linie), Röthenitz, Rückersdorf (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Sachsenroda, Schloßig, Schmirchau, Schmölln, Schönhaide, Selka, Sommeritz, Stolzenberg, Taupadel, Thonhausen (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Trebula, Unterau, Untergötzenthal, Untschen, Vogelgesang, Vollmarshain, Wachholderbaum, Waldsachsen (nur teilweise zu Sachsen-Altenburg, der andere Teil gehört zum Königreich Sachsen), Weißbach, Wettelswalde, Wildenbörten, Zagkwitz, Zschernitzsch, Zschöpel |
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| Schmölln S.A. - Blick vom Kirchturm nach dem Pfefferberg | Schmölln S.-A. - Schützenhaus | Schmölln S.-A. - Grenzstraße | Schmölln - Consumverein 1912 | |
| Ronneburg - Schloss | Ronneburg S.-A. - Landwirtschaftliche Haushaltsschule | Gössnitz - Partie am der Uferstraße | Gössnitz - Altenburgerstrasse - Gasthof zum Grünen Baum |
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Altenburg S.- A. Teesalon im Schlossgarten
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Marken eines privaten Kurierdienstes in Altenburg |
Altenburger Skatkarten (1898) |
Das Skatspiel ist Anfang des 19. Jahrhunderts in der Stadt Altenburg entstanden. 1832 gründen die Gebrüder Bechstein in Altenburg eine Spielkartenfabrik. Heute ist Altenburg Sitz des Welt-Skatgerichtes.
siehe Skatkarten, Deutsches Blatt
Sachsen-Altenburg nach 1918

Briefmarke Deutsches Reich 1926 aus der Serie Deutsche Nothilfe Wappenzeichnungen, das Wappen Thüringens
| 1918 | Herzog Ernst II. verzichtete als letzter deutscher Monarch infolge der Revolution am 14. November 1918 auf den Thron. |
| 1920 | Bis 30. April 1920 bleibt Sachsen-Altenburg ein selbstständiger Freistaat. |
| 1920 | 1. Mai 1920 - Vereinigung der ehemaligen Monarchien Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach, Herzogtum Sachsen-Meiningen, Herzogtum Sachsen-Altenburg, Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha (ohne Coburg), Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen, Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt, Fürstentum Reuß ältere Linie, Fürstentum Reuß jüngere Linie zum Land Thüringen mit Weimar als Hauptstadt. |
| 1921 | 1. Verfassung des Landes Thüringen vom 11. März 1921, § 1: "Das Land Thüringen ist ein Freistaat und ein Glied des Deutschen Reiches." |
| 1944 | Der preußische Regierungsbezirk Erfurt und der hessisch-nassauische Kreis Schmalkalden werden dem Gau Thüringen zugeordnet. |
| 1945 | Thüringen wird von US-Truppen erobert, aber kurz darauf sowjetischen Truppen übergeben und somit Teil der sowjetischen Besatzungszone. Die thüringische Exklave Ostheim wird von den US-Amerikanern der bayrischen Verwaltung unterstellt, die Exklave Allstedt fällt an das neugebildete Land Sachsen-Anhalt. Im Rahmen des Wanfrieder Abkommen vom 17. September 1945 kamen die hessischen Dörfer Sickenberg, Asbach, Vatterode und Weidenbach/Hennigerode zum Landkreis Heiligenstadt und die thüringischen Dörfer Neuseesen und Werleshausen zum Landkreis Witzenhausen in Hessen. Als Austausch für den den östlichen Teil des Kreises Blankenburg im Harz wurden die Gemeinden Bad Sachsa und Tettenborn aus dem ehemaligen Regierungsbezirk Erfurt dem Landkreis Osterode (Niedersachsen) eingegliedert. Außerdem kam Besenhausen bei Kirchgandern zu dem Landkreis Göttingen (Niedersachsen). |
| 1949 | Das Land Thüringen ist ein Land der Deutschen Demokratischen Republik |
| 1952 | Auf Beschluss der Volkskammer mussten die Länder eine Neugliederung ihrer Gebiete in Bezirke und Kreise vorzunehmen. "Das noch vom kaiserlichen Deutschland stammende System der administrativen Gliederung in Länder mit eigenen Landesregierungen sowie in große Kreise gewährleistet nicht die Lösung der neuen Aufgaben unseres Staates." (Gesetz über die weitere Demokratisierung des Aufbaus und der Arbeitsweise der staatlichen Organe in den Länder in der Deutschen Demokratischen Republik" vom 23. Juli 1952). Die Länderkammer existiert bis 1956 weiter. Der ehemalige Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg mit den thüringischen Kreisen Altenburg und Schmölln werden dem sächsischen Bezirk Leipzig zugeordnet. |
| 1990 | Wiedergründung des Freistaat Thüringen (inklusive der Kreise Altenburg, Schmölln und Artern) mit Erfurt als Landeshauptstadt. |
| 1994 | Trotz Montagsdemos, Autokennzeichenkrieg und unzähligen Protestbriefen wird im Freistaat die Kreisreform durchgesetzt. |
| 1921 | 1. Verfassung des Landes Thüringen vom 11. März 1921, § 1: "Das Land Thüringen ist ein Freistaat und ein Glied des Deutschen Reiches." |
Der Freistaat Thüringen aktuell:
Der heutige Freistaat Thüringen mit der Landeshauptstadt Erfurt besteht aus
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Freistaat Thüringen Landeshauptstadt Erfurt 16 172 km² 2 355 000 Einwohner (2004) |
siehe Geschichte Thüringens

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