---- Menüleiste laden
Senden   Speichern   Drucken

Hindenburg

Paul von Beneckendorff und von Hindenburg

Lebenslauf - Hindenburgdenkmal - S.M.S. Hindenburg

Paul von Hindenburg

Paul von Hindenburg

* 02.10.1847 in Posen (Provinz Posen)

† 02.08.1934 in Neudeck (Provinz Ostpreußen)

 

Hindenburg 1860 Hindenburg als Kadetten-Selektaner, Berlin 1865 Hindenburg als Leutnant und Adjutant im Dritten Garde-Rgt. zu Fuß, im Feldzug 1870-71 Hindenburg als Hauptmann im Generalstab, Stettin 1878
Hindenburg 1860 Hindenburg als Kadetten-Selektaner, Berlin 1865 Hindenburg als Leutnant und Adjutant im Dritten Garde-Rgt. zu Fuß, im Feldzug 1870-71 Hindenburg als Hauptmann im Generalstab, Stettin 1878

 

Paul von Hindenburg

Lebenslauf

Paul von Hindenburg wurde am 02.10.1847 als Sohn eines preußischen Offiziers in Posen geboren.

Am Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 nahm er als Offizier teil. 1903 wurde er kommandierender General und zog sich 1911 im Alter von 64 Jahren aus der Armee zurück.

Bereits 3 Jahre später, zu Beginn des Ersten Weltkrieges, kehrte er in den Armeedienst zurück. Er übernahm die Führung der bis daher wenig glücklich geführten 8. Armee an der Ostfront. Dort waren die russische Narew-Armee und Njemen-Armee tief in Ostpreußen eingedrungen. 152 000 deutsche Soldaten standen einer Übermacht von 191.000 Russen gegenüber. Der deutsche Oberbefehlshaber, General von Prittwitz, verlor nach der verlustreichen Schlacht bei Gumbinnen (20.08.1914) die Nerven und ordnete den Rückzug hinter die Weichsel an. Da dadurch ganz Ostpreußen verloren gewesen wäre, enthob Generalstabschef Helmuth von Moltke von Prittwitz seines Postens. Für von Moltke war nur Generalmajor Ludendorff in der Lage den Feind aufzuhalten. Ludendorff war aber ein großer Choleriker, außerdem hatte er einen niedrigeren Dienstgrad als andere Frontgeneräle und so stellte man ihm den ruhigen und besonnenen Hindenburg als nominellen Oberbefehlshaber zur Seite. Nach den bereits ausgearbeiteten Plänen des 1. Generalstabsoffizier, General Max Hoffmann, wurden die Russen in der Schlacht bei Tannenberg geschlagen, der russische Oberbefehlshaber, General Samsonow, schoss sich eine Kugel in den Kopf.

Hindenburg - Der Befreier des Ostens

Hindenburg - Der Befreier des Ostens

 

Der Sieg bei Tannenberg (Schlacht bei Tannenberg vom 26. bis 30. August 1914) über die russische Armee brachte Hindenburg Ruhm und Ehre ein. Seitdem umgab ihn der Mythos vom "Sieger von Tannenberg".

Am 29. August 1916 übernahm er mit Ludendorff die Oberste Heeresleitung, die schnell an Einfluss gewann und 1916 gegen Rumänien, 1917 gegen Italien und 1918 gegen Sowjetrussland erfolgreich operierte. Als er Ende 1918 die Ausweglosigkeit erkannte drängte er Kaiser Wilhelm II. letztendlich zum Rücktritt und führte das Heer in die Heimat zurück.

Im April 1925 wurde er als Nachfolger Friedrich Eberts vom Deutschen Volk zum Reichspräsidenten gewählt. In seiner Amtsführung hielt er sich stets an die Reichsverfassung der Weimarer Republik und galt dem Volk lange als eine Art Ersatzkaiser. Auch deshalb wurde er 1932 in seinem Amt bestätigt.

 

Paul von Hindenburg

Tannenberg Nationaldenkmal - Hindenburg

Tannenberg Nationaldenkmal

 

Am 18. September 1927 weihte Reichspräsident Paul von Hindenburg in Hohenstein (Ostpreußen) das Tanneberg-Denkmal ein. Das Denkmal erinnert an die Schlacht bei Tannenberg, in der die 8. deutsche Armee die nach Ostpreußen eingefallenen russischen Truppen vernichtend geschlagen hatte. Während einer Rede weist er die These von der deutschen Schuld am Weltkrieg entschieden zurück:

Paul von Hindenburg

"Das Tannenberg-Nationaldenkmal gilt in erster Linie dem Gedächtnis derer, die für die Befreiung der Heimat gefallen sind. Ihr Andenken, aber auch die Ehre meiner noch lebenden Kameraden verpflichten mich dazu, in dieser Stunde und an dieser Stätte feierlich zu erklären: Die Anklage, dass Deutschland schuld sei, an diesem größten aller Kriege, weisen wir, weist das deutsche Volk in allen seinen Schichten einmütig zurück! Nicht Neid, Hass oder Eroberungslust gaben und die Waffen in die Hand. Der Krieg war uns vielmehr das äußerste, mit den schwersten Opfern des ganzen Volkes verbundene Mittel der Selbstbehauptung einer Welt von Feinden gegenüber. Reinen Herzens sind wir zur Verteidigung des Vaterlandes ausgezogen und mit reinen Händen hat das deutsche Heer das Schwert geführt. Deutschland ist jederzeit bereit, dies vor unparteiischen Richtern nachzuweisen. In den zahllosen Gräbern, welche Zeichen deutschen Heldentums sind, ruhen ohne Unterschied Männer aller Parteifärbungen. Sie waren damals einig in der Liebe und Treue zum gemeinsamen Vaterland. Darum möge an diesem Erinnerungsmale stets innerer Hader zerschellen..."

 

 

Am 30.1.1933 berief Reichspräsident Hindenburg Adolf Hitler zum Kanzler und stimmte später dessen  Verordnung "Zum Schutz von Volk und Staat" zu.

 

Paul von Hindenburg

Hindenburg auf dem Totenbett

Hindenburg auf dem Totenbett

 

Am 2. August 1934 starb Hindenburg in Neudeck (Ostpreußen) und wird im Tannenbergdenkmal beigesetzt. Seit 1945 befindet sich Hindenburgs Grabstätte in der Elisabethkirche in Marburg an der Lahn.

 

Paul von Hindenburg

Hindenburg-Briefmarken Deutsches Reich 1932/33

Briefmarken Deutsches Reich 1932/33

 

 

Paul von Hindenburg: "Loyalität ist das Mark der Ehre."

 

Paul von Hindenburg

Schiff der Kaiserlichen Marine

S.M.S. Hindenburg - Panzerkreuzer

 

 

 

 

 

 


-=[Gästebuch] - [Impressum] - [Projekte] - [Umfrage] - [Suche]=-

Diese Seite ist Teil der Internetprojekte:

 -[ Deutsches Kaiserreich ]- -[ Deutsche Kolonien ]- -[ Kaiserliche Marine ]-

-[ Donaumonarchie Österreich-Ungarn ]- -[ Liechtenstein ]- -[ Schweizer Eidgenossenschaft ]-

-[ Deutsch-Dänischer Krieg ]- -[ Deutscher Krieg ]- -[ Deutsch-Französischer Krieg ]-

-[ Briefmarken 1871-1918 ]- -[ Boxeraufstand 1900/01 ]- -[ Marokkokrise 1905/11 ]-

Copyright © 2000 www.deutsche-schutzgebiete.de

Besucher
 Alfacounter


Alfahosting.de