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unmittelbare Stadt im Königreich Bayern, Regierungsbezirk Oberfranken
unmittelbare Stadt im Königreich Bayern, Regierungsbezirk Oberfranken
Hof i. B. 36.348 Einwohner - 1905 = 107. Platz der größten Städte des Deutschen Reichs.![]()
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Hof i. B.
Neben der Stadt Hof in Bayern, bzw. Hof an der Saale existieren im Deutschen Reich (Kaiserreich) 23 und in Österreich-Ungarn 32 Orte mit Namen Hof:
2) Hof in Lothringen ist ein Dorf im
Reichsland Elsaß-Lothringen,
im Bezirk Lothringen, Kreis und Kanton Saarburg, hat eine katholische
Kirche, Siechenhaus, 2 Uhrfedernfabriken und im Jahr 1900 = 603
Einwohner.
3) Hof in Mähren ist eine Stadt in
Österreich-Ungarn, Markgrafschaft Mähren,
Bezirkshauptmannschaft Sternberg, in einem Gebirgstal der Sudeten, an
der Staatsbahnlinie Bärn-Hof, hat ein Bezirksgericht, Seiden-,
Leinenwaren- und Teppichfabrikation und im Jahr 1900 = 2648 deutsche
Einwohner.
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| Hof i. B. - Partie an der Saale | Hof i. B. - Untere Ludwigstraße |
Hof ist eine unmittelbare Stadt im Königreich Bayern, Regierungsbezirk Oberfranken, an der Saale, nördlich vom Fichtelgebirge und 505 Meter über dem Meer. Die Stadt ist Knotenpunkt der bayrischen Staatsbahnlinien München-Bamberg-Hof und Hof-Steben und der sächsischen Staatsbahnlinie Leipzig-Hof. Nach dem Brand von 1823 wurde Hof fast ganz neu aufgebaut. Die Stadt hat 3 evangelische Kirchen (darunter die Michaeliskirche im gotischen Stil, mit schönen Glasmalereien nach Entwürfen von Pfannschmidt und Müller) und eine katholische Kirche, ein Rathaus im gotischen Stil, ansehnliche Schulgebäude, schöne öffentliche Anlagen. Hof i. B. hat im Jahr 1900 = 32.789 Einwohner, die überwiegende Mehrheit sind Evangelische, 3432 sind Katholiken und 78 Juden.
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| Hof - Altstadt | Hof i. B. - Luitpoldstraße mit katholischer Kirche |
Die Industrie ist bedeutend. Hof hat ansehnliche Woll- und Baumwollspinnerei, Fabrikation von Baumwoll- und Halbwollwaren mit überseeischer Ausfuhr, von Maschinen, Chemikalien, Eisen- und Zuckerwaren, Färbereien und Appreturanstalten, Teppichdruckerei, bedeutende Exportbierbrauereien, Gerbereien, Mühlen, Zellulose- und Porzellanfabrikation, Kalksteinbrüche, Getreidehandel etc. Die Stadt ist Sitz eines Bezirksamts, eines Landgerichts, einer Handelskammer, eines Hauptzollamts, einer Nebenstelle der Reichsbank, einer Filiale der königlichen Bank in Nürnberg und hat ein Gymnasium, Realschule, Waisenhaus, Rettungsanstalt, ein reiches Hospital (seit 1262) und zahlreiche milde Stiftungen. Zum Landgerichtsbezirk Hof gehören die 8 Amtsgerichte zu Hof, Kirchenlamitz, Münchberg, Naila, Rehau, Selb, Thiersheim und Wunsiedel.
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| Hof i. B. | Hof i. B. - Wörthstraße |
Die Stadt Hof, früher Regnitzhof genannt, entstand 1080 und war der Hauptort der Reichsvogtei an der Regnitz, die unter der Obervogtei der Herzoge von Meran von den Vögten von Weida verwaltet wurde. Nach dem Aussterben der Herzoge von Meran (1248) wurden die Burggrafen von Nürnberg damit belehnt, denen die Vögte von Weida 1273 ihr Recht an Hof verkauften. Doch bald darauf kam Hof durch Heirat wieder an die Vögte von Weida, die 1373 die Stadt nochmals an die Burggrafen verkaufen mussten. Die Reformation wurde 1529 durchgeführt. 1792 kam Hof an Preußen, 1806 an Frankreich und 1810 an das Königreich Bayern. Ein großer Brand legte die Stadt am 4. September 1823 größtenteils in Asche.
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| Hof i. B. - Theresienstein | Hof i. B. - Schillerstraße |

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