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in der Antarktis
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Antarktis - Kaiser Wilhelm II. Land (Karte von 1914)
In der Antarktis gibt es mehrere Gebiete die nach Kaisern und Königen benannt sind. Unter anderem ein u.a. König Haakon VII.-Land, König Edward VII.-Land, König Georg V.-Land und neben vielen anderen Monarchen auch ein Kaiser Wilhelm II.-Land. Die Forscher jener Zeit bedankte sich aus Patriotismus und in der Hoffnung weitere kostspielige Expeditionen durchführen zu können, bei ihren Gönnern. Aber wie kam es in dieser fernen Eiswüste zu einem Kaiser Wilhelm II.-Land?
1873 beginnt die deutsche Antarktiserforschung. Eduard Dallmann reiste im Auftrag der zuvor gegründeten deutschen Polarschifffahrtsgesellschaft mit seinem Dampfschiff "Grönland" in die antarktischen Gewässer. Er entdeckte am westlichen Ausgang der Bismarckstraße entlang der Biscoue Inseln eine Inselgruppe und nannte sie die Kaiser-Wilhelm-Inseln.
1874 überwinterte eine deutsche Forschergruppe in einer Station auf den Kerguelen.
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Der Segler "Gauß"
1909 Edgeworth David, Douglas Mawson und Alistair Mackay erreichen als Erste den magnetischen Südpol der Erde.
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Wilhelm Filchner
1911/12 leitete Wilhelm Filchner (1877-1957) mit dem Schiff "Deutschland" die zweite deutsche Antarktis-Expedition. Filchner entdeckte dabei das später nach ihm entdeckte Filchnerschelf. Kapitän der "Deutschland" ist Richard Vahsel.
Am 14. Dezember 1911 gewinnen der Norweger Amundsen und vier Begleiter den Wettlauf zum geographischen Südpol.
Am 18. Januar 1912 erreichen der Engländer Robert Scott und sein Team den Pol. Auf dem Rückweg sterben alle Teilnehmer der Expedition an Entkräftung und Erfrierungen.
Im Mai 1938 wurde unter Leitung des Kapitäns Alfred Ritscher, der Göring direkt unterstellt wurde, eine deutsche Antarktisexpedition ausgerüstet. Die "Schwabenland" verließ Hamburg am 17.12.1938 und erreichte die Antarktis am 19.01.1939 bei 4° 15´ W und 69° 10´S. In den folgenden Wochen wurden auf insgesamt 15 Flügen der beiden Flugboote "Boreas" und "Passat" fast 600.000 Quadratkilometer Fläche überflogen und mit Zeiss Reihenmesskameras RMK38. Nahezu 11.000 Bilder dokumentieren dies heute noch. Knapp 1/5 der antarktischen Fläche wurde so erstmals dokumentiert und gleichzeitig als deutsches Reichsgebiet deklariert: "Neuschwabenland". Um diesem Anspruch auch äußerlich gerecht zu werden, warfen die beiden Flugzeuge tausende kleiner Hakenkreuze ab. Das ZDF berichtete am 19.11.2000 in einer Sendung ausführlich über diese Expedition.
Über das "Neuschwabenland" gibt es verschiedene Mythen und Verschwörungstheorien. Hier eine kleine Auswahl: Mythos Neuschwabenland und/oder Neuschwabenland von www.hohle-erde.de
1959 Die Zwölf führenden Nationen (in der Antarktisforschung) beschließen den Antarktisvertrag.
23.9.1983 die Bundesrepublik Deutschland wird stimmberechtigtes Vollmitglied des Antarktisvertrages.
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Forschungsschiff Gauß und Forschungsschiff Polarstern - Briefmarken Deutschland 2001
Neben dem Kaiser-Wilhelm-II.-Land, welches auf geografischer Breite 66°50'S und geografischer Länge von 89°30'E liegt, existieren heute noch in der Antarktis auch ein Kaiser-Wilhelm-Berg 53°10'S / 73°34'E, die Kaiser-Wilhelm-Inseln bei 65°05'S / 64°10'W und ein Kaiser-Wilhelm-Pik bei 54°26'S / 3°25'E.

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