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in Berlin
Nationaldenkmäler - Geschichte - historische Postkarten
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Berlin National-Denkmal Kaiser Wilhelm I.
Am 22. März 1897 feiert man überall im Deutschen Reich den 100 Geburtstag des Kaisers Wilhelm I., der wegen seiner Verdienste zur Reichseinigung nun zu "Kaiser Wilhelm der Große" erklärt wird.
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Feierliche Einweihung des Nationaldenkmals in Berlin 1897
Am 30. Januar 1889 erfolgte die Ausschreibung für die Errichtung eines zentralen Nationaldenkmals für Kaiser Wilhelm I. in Berlin. Am 22. August 1891 sprach Kaiser Wilhelm II. dem Bildhauer Reinhold Begas den ersten Preis im Wettbewerb um die Errichtung des Reiterstandbildes zu.
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Berlin - Königliches Schloss
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Berlin National-Denkmal Kaiser Wilhelm I.
Das von Reinhold Begas geschaffene Denkmal Kaiser Wilhelms I. wird anlässlich des 100. Geburtstages des Kaisers am 22. März 1897 gegenüber dem Schloss enthüllt.
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Enthüllung des Denkmals auf einer Briefmarke der Reichspost von 1900
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National-Denkmal Kaiser Wilhelms I. - Ausfahrt der Kronprinzessin - 1909
Während der Kämpfe zur Novemberrevolution 1918 wird das Denkmal schwer beschädigt, später aber wieder hergestellt.
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Straßenkämpfe in Berlin 1918 - Zerschossene Säulen des Nationaldenkmals
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Berlin, Nationaldenkmal
Das Denkmal überstand relativ unbeschadet den II. Weltkrieg und stand bis 1949. Die stalinistische Doktrin, wonach die Mitte Berlins auch die politische Mitte zu sein habe, und die politische Programmatik der KPD mussten sich zwangsläufig mit dem Eifer von Bilderstürmerei eben gegen diese Zeugnisse der alten Hoheitsmitte richten. Am am 6. Dezember 1949 wurde mit der Demontage des Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmals begonnen.
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Die erhaltenen Löwenpaare des Kaiser Wilhelm Nationaldenkmals vor dem Alfred-Brehm-Haus im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde (2009)
Zwei Löwenpaare aus dem Denkmal überlebten bis heute im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde, ohne dass den meisten Besuchern klar ist woher die Figuren eigentlich stammen. Ein Adler des Denkmals steht im Innenhof des Märkischen Museums. Im Jahr 2000 forderten rund 100 Bundestagsabgeordnete die Bundesregierung auf, den Bau eines Denkmals für die "friedliche Revolution" von 1989 und die deutsche Einheit zu erstellen. Als Ort schlägt die Initiative den Sockel des Denkmals auf der Schlossfreiheit vor. Laut dem Bundestagsabgeordneten Nooke (CDU) hatte die damalige rot-grüne Bundesregierung aber "kein Interesse an solch einem positiven deutschen National-Denkmal".
Am 11.11.2001 melden die Nachrichtenagenturen: "Kein Nationaldenkmal auf dem Berliner Schlossplatz. Den Antrag von 177 Abgeordneten zur Errichtung eines Nationaldenkmals auf dem ehemaligen Standort der Reiterstatue Wilhelms I. ist von der Mehrheit des Bundestages abgelehnt worden. Schon der Kulturausschuss des Bundestages hatte sich gegen ein derartiges Denkmal ausgesprochen. Die Befürworter wollten mit diesem Denkmal ein neues nationales Selbstvertrauen der Weltöffentlichkeit präsentieren."
An einen Wiederaufbau des Denkmals, so wie 1993 in Koblenz mit dem "Deutschen Eck" geschehen, denkt in Berlin momentan niemand. Finanzmittel für Denkmalrestaurationen sind offensichtlich reichlich vorhanden, denn 2004 wurden rund 5 Millionen Euro für das sowjetische Ehrenmal in Berlin-Treptow verwendet.
Am 09.11.2007 beschließt der Deutsche Bundestag in der Mitte Berlins ein Denkmal für Freiheit und Einheit Deutschlands zu errichten. Das neue Denkmal soll auf dem Sockel des einstigen Kaiser-Wilhelm-Denkmals errichtet werden.
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Sockel des Nationaldenkmals in Berlin, Februar 2005

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