|
im Deutschen Reich 1871 - 1918 (Kaiserreich)
Volkslieder - Kriegslieder
|
Singe, wem Gesang gegeben
Steh ich in finstrer Mitternacht
Altdeutsches Grablied
1. Ehrenvoll ist er gefallen, Einen Hain von jungen Eichen | 2. In den schwarzen Todtenkasten Einen Hain von jungen Eichen |
Deutsches Flaggenlied
von Robert Linderer/ Melodie - Richard Thiele
| 1. Stolz weht die Flagge Schwarz-Weiß-Rot Von uns'rer Schiffe Mast, Dem Feind weh', der sie bedroht, Der diese Farben haßt! Sie flattert an der Heimat Strand Im Winde hin und her Und weit vom deutschen Vaterland Auf Sturmbewegten Meer! |: Ihr woll'n wir treu ergeben sein, Getreu bis in den Tod, Ihr woll'n wir unser Leben weih'n, Der Flagge Schwarz-Weiß-Rot! :| Hurra! | 2. Allüberall, wo auf dem Meer Ein hoher Mast sich reckt, Da steht die deutsche Flagge sehr In Achtung und Respekt. Sie bietet auf dem Meere Schutz Dem Reiche allezeit, Jedwedem tück'schen Feind zum Trutz, Der Deutschlands Ehr' bedräut. |: Fürwahr, wo uns're Flagge weht, Da hat es keine Not, Hoch leb', die stets in Ehren steht, Die Flagge Schwarz-Weiß-Rot! :| Hurra! | 3. Und wenn ein feindlich Schiff sich naht Und's heißt: "Klar zum Gefecht !" So drängt es uns zur kühnen That, Wir kämpfen für das Recht, Und dringt ein feindliches Geschoß In eines Seemanns Herz, Nicht klagt der wack're Kampfgenoss', Ihm macht es keinen Schmerz. |: "Hoch !" ruft er dann: Das schadet nit, Ich starb den Ehrentod Für Deutschlands heiligstes Panier, Die Flagge Schwarz-Weiß-Rot! :| Hurra! |
| 4. Und treibt ein feindliches Geschick Uns an ein Felsenriff, Gleichviel in welcherlei Gestalt Gefahr droht unserm Schiff: Wir weichen und wir wanken nicht, Wir thun, wie's Seemanns Brauch, Den Tod nicht scheuend unsre Pflicht Selbst bis zum letzten Hauch. |: Ja, mit den Wogen kämpfen noch Der sterbende Pilot, In seiner Rechten hält er noch Die Flagge Schwarz-Weiß-Rot! :| Hurra! | 5. In Afrika, in Kamerun, Der wilde Feind sich zeigt, Der deutsche Seemann mutig ficht, Er weichet nicht so leicht. Der "Bismarck" und die "Olga" auch, Sie hielten tapfer Stand, Wo deutsches Blut vergossen ist Im fernen wilden Land. |: Starb auch so mancher Kampfgenoss' Den echten Heldentod, Hoch wehet doch in Afrika Die Flagge Schwarz-Weiß-Rot! :| Hurra! | 6. Es tönen hell durch Deutschlands Gau'n : Heil! Kaiser Wilhelm dir! Du kannst auf uns're Treue bau'n, Wir folgen mutig dir! Und wie auch einst der Würfel fällt, Sei's Friede oder Krieg, Führst du uns an als Kaiserheld, Ist unser doch der Sieg. |: Hoch! Kaiser Wilhelm, lebe hoch! Beschütze uns vor Not. Lang' mögest du beschützen noch Die Flagge Schwarz-Weiß-Rot! :| Hurra! |
Des Kaisers Admiral
Ottomar Neubner
| 1. Wer entert als Cadett zur See, Voll Schwielen sind die Hände, In Luv die Wanten in die Höh', So flink und so behende? | 2. Wer springt als Offizier der Wacht An's Steuerrad hernieder, Dess' Ruderleut in Sturmesnacht Die Sturzsee warf Kopfüber? | 3. Wer steht auf der Kommandobrück In Sturm und Schlachtgetümmel, Den Bug gelenkt mit sicherm Blick In's Eisenroßgewimmel? | 4. Wer schickt den Feind auf hohem Meer Mit Mann und Maus zur Tiefe? Wenn blutgefärbt an Land das Heer Nach Haus schickt Siegesbriefe? | 5. Wer führt dereinst die deutsche Flott' Wohl über tausend Masten, In's Sternenmeer, hinauf zu Gott, Zum Ankern und zu Rasten? |
| Refrain: Prinz Heinrich ist's von Preußen, Zur See und überall, Zur See und überall, Prinz Heinrich ist's, Prinz Heinrich, Des Kaisers, des Kaisers, Des Kaisers Admiral. | Refrain: Prinz Heinrich ist's von Preußen, Zur See und überall, Zur See und überall, Prinz Heinrich ist's, Prinz Heinrich, Des Kaisers, des Kaisers, Des Kaisers Admiral. | Refrain: Prinz Heinrich ist's von Preußen, Zur See und überall, Zur See und überall, Prinz Heinrich ist's, Prinz Heinrich, Des Kaisers, des Kaisers, Des Kaisers Admiral. | Refrain: Prinz Heinrich ist's von Preußen, Zur See und überall, Zur See und überall, Prinz Heinrich ist's, Prinz Heinrich, Des Kaisers, des Kaisers, Des Kaisers Admiral. | Refrain: Prinz Heinrich ist's von Preußen, Zur See und überall, Zur See und überall, Prinz Heinrich ist's, Prinz Heinrich, Des Kaisers, des Kaisers, Des Kaisers Admiral. |
| 1. Heil dir, Germania, Zur See die Ehre ! Heil deiner Schiffe fahrt ! Weit über Meere Bringe den Brüdern Schutz. Biete dem Feinde Trutz. |: Heil deiner Flagge ! :| | 2. Kommt auch von Ost und West Der Feind gezogen, Dräuh'n auch Tod und Gefahr Im Drang' der Wogen, Sei stets der Sieg dir nah' Zur See Germania ! |: Heil deiner Flagge ! :| | 3. Denn Kaiser Wilhelm, Der viel beweinte, Der einst mit starker Hand Ganz Deutschland einte, Gab uns der Flotte Wehr, Nordwacht dem deutschen Meer. |: Heil deiner Flagge ! :| |
| 4. Höhrt ihr im Windesweh'n Der Flagge Wallen, Wie Gruß aus lichten Höh'n Dringt's zu uns allen. - Ehrt zum Gedächtnis Treu sein Vermächtnis |: In unsrer Flagge ! :| | 5. Leuchtender Edelstein, Rein ohne Schlacke Soll deine Ehre sein, Alldeutschlands Flagge ! Möge stets Sonnenschein, Glück dein Gefährte sein |: Dir Deutschlands Flagge ! :| | 6. Die habe ich geweiht Mein ganzes Leben, Als ich der Treue Eid Dir einst gegeben. Mein Herz, wie am Altar, Schlägt stets unwandelbar |: Treu meinem Kaiser ! :| |
Als wir nach Frankreich zogen
| 1. Als wir nach Frankreich zogen, Wir waren unser drei: Ein Schütze und ein Jäger Und ich, der Fahnenträger Der schweren Reiterei. | 2. Drei Brüder und drei Herzen, Der Fahne folgten sie. Zu Lüttich auf dem Plane, Da flüsterte die Fahne: "Herr Jesus und Marie!" | 3. Und als wir weiter zogen, Wir waren unser zwei: Ein Bückeburger Jäger Und ich, der Fahnenträger Der schweren Reiterei. |
| 4. Zwei Brüder und zwei Herzen Begrüßten Tau und Tag. Am Abend purpurfarben Zu Longwy in den Garben Die Fahne "Amen" sprach. | 5. Und als sie "Amen" sagte, Riß noch ein Herz entzwei: "Ade, mein lieber Jäger, Dich grüßt der Fahnenträger Der schweren Reiterei!" | 6. "Ach Mutter, liebste Mutter, Nur fest auf Gott gebaut! Noch tut die Fahne schweben, Die mir auf Tod und Leben Mein Kaiser anvertraut." |
| 7. Und flüstert sie einst leise: "Nun gilt es dir, Gesell!", Dann folgt der Fahnenträger Dem großen Trommelschläger Zum himmlischen Appell. |
Barbarossa
Friedrich Rückert
| 1. Der alte Barbarossa, Der Kaiser Friederich, Im unterird'schen Schlosse Hält er verzaubert sich. | 5. Sein Bart ist nicht von Flachse, Er ist von Feuersglut, Ist durch den Tisch gewachsen, Worauf sein Kinn ausruht. |
| 2. Er ist niemals gestorben, Er lebt darin noch jetzt; Er hat, im Schloß verborgen, Zum Schlaf sich hingesetzt. | 6. Er nickt als wie im Traume, Sein Aug' halb offen zwinkt, Und je nach langem Raume Er einem Knaben winkt. |
| 3. Er hat hinabgenommen Des Reiches Herrlichkeit Und wird einst wiederkommen Mit ihr zu seiner Zeit. | 7. Er spricht im Schlaf zum Knaben: "Geh hin vors Schloß, o Zwerg, Und sieh, ob noch die Raben Herfliegen um den Berg! |
| 4. Der Stuhl ist elfenbeinern, Darauf der Kaiser sitzt; Der Tisch ist marmelsteinern, Worauf sein Haupt er stützt. | 8. Und wenn die alten Raben Noch fliegen immerdar, So muß ich auch noch schlafen Verzaubert hundert Jahr" |
Eugen Schwetschke
Was ist des Deutschen Vaterland
E. M. Arndt
externer Link:
Liedertafel - Eine Auswahl der schönsten deutschen Studenten-, Vaterlands-, Landsknechts-, Volks- und Soldatenlieder
Empfehlungen zum Thema (keine kommerzielle Werbung!):
![]() | |
| Hoch Deutschlands Flotte! - Music of the Imperial German Navy in Archival Recordings, 1907-1917 | Gott, Kaiser, Vaterland - Military and Patriotic Music of Imperial Germany, Compiled from Archival Recordings, 1903-1915 |

![]()
![]()
Webspace - preiswerter Speicherplatz für kleine und große Internetauftritte |
Diese Seite ist Teil der Internetprojekte:
-[ Deutscher Krieg 1866]- -[ Deutsch-Französischer Krieg 1870/71]- -[ Deutsches Kaiserreich]- -[ Deutsche Kolonien ]- -[ Kaiserliche Marine]-
-[ Donaumonarchie Österreich-Ungarn]- -[ Liechtenstein]- -[ Schweizer Eidgenossenschaft ]-
-[ Briefmarken 1871-1918]- -[ Boxeraufstand 1900/01]- -[ Marokkokrise 1905/11]-
Copyright © 2000 www.deutsche-schutzgebiete.de