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Landeshauptstadt Laibach (Ljubljana)

Fahne - Landesfarben Herzogtum Krain
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| Herzogtum Krain - Lage in der Donaumonarchie | Wappen Herzogtum Krain | Herzogtum Krain - Karte 1914 |
Geschichte
Das Herzogtum Krain, zu welchem früher auch Istrien, Görz und Fiume gehörten, umfasst jetzt 9 956 km².
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Ljubljana - Laibach
Daten
Größe: 9 956 km²
Einwohner: 530 000 (Volkszählung von 1910)
Gewässer: Sau, Gurk
Bewohner:
Deutsche sind Gottscheer und Weissenfelser in Oberkrain.
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Laibach - Gesamtansicht mit den Steiner Alpen
Bevölkerungsdichte: 52,8 Einwohner/km² (Volkszählung von 1910)
Religion:
Wirtschaft:
Krain ist noch vorwiegend ein Agrikulturland. Es hat eine alte und bedeutende Montanindustrie. Bei Idria wird Quecksilber gewonnen. Diese Bergwerke sind die reichsten nach Almaden in Spanien. Ergiebiger Eisenerz- und Braunsteinbergbau. In der Metallindustrie ist die Nagelfabrikation berühmt. Zinnobererzeugung in Idria. Nennenswert ist die Herstellung von Handschuhen, Strohhüten und Holzartikeln.
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Veldes und Karawanken
Politische Verwaltung und Einteilung:
An der Spitze der politischen Verwaltung des Landes Krain steht die k. k. Landesregierung, deren Chef der Landespräsident ist. Die autonomen Angelegenheiten des Landes und die Landesgesetzgebung liegt in den Händen des krainerischen Landtages, der zur Versorgung der Verwaltungsagenden aus seiner Mitte den Landesausschuss wählt. Der Landtag zählt 37 Mitglieder, und zwar:
| Virilisten, den Fürstbischof von Laibach | 1 |
| Vertreter des Großgrundbesitzes | 10 |
| Vertreter der Laibacher Handelskammer | 2 |
| Abgeordnete der Städte und Märkte | 8 |
| Abgeordnete der Landgemeinden | 16 |

Gebäude der k. k. Landesregierung in Laibach
Das ganze Land zählt 11 politische Bezirke oder Bezirkshauptmannschaften und 31 Gerichtsbezirke. Es gibt eine Stadt mit eigenem Statut, Laibach. Die Zahl der Ortsgemeinden bzw. Gutsgebiete ist 360, die der Ortschaften 3 286.
| Politischer Bezirk bzw. Stadt mit einem Statut | Gerichtsbezirk | Einwohnerzahl | Dichte |
| Laibach | I | 41 727 | 1192 |
| Adelsberg | Adelsberg, Illyr. Feistritz, Genosetsch, Wippach | 43 200 | 48 |
| Gottschee | Gottschee, Großlaschitz, Reifnitz | 31 708 | 36 |
| Gurkfeld | Gurkfeld, Landstraß, Nassenfuß, Ratschach | 55 505 | 64 |
| Krainburg | Bischoflack, Krainburg, Neumarktl | 53 356 | 52 |
| Laibach (Land) | Laibach, Oberlaibach, | 67 045 | 74 |
| Littai | Littai, Weixelburg | 36 579 | 54 |
| Loitsch | Idria, Laas, Loitsch, Zirknitz | 41 009 | 34 |
| Radmannsdorf | Kronau, Radmannsdorf | 34 028 | 32 |
| Rudolfswerth | Rudolfswerth,Leisenberg, Treffen | 47 522 | 51 |
| Stein | Egg, Stein | 39 561 | 65 |
| Tschernembl | Möttling, Tschernembl | 24 755 | 45 |
Laibach - Dunajska cesta | ![]() Laibach |
Laibach | Laibach |
Das Kaiserpaar in Adelsberg | Laibach |
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deutsche Sprachinsel
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Gottschee
Die Zahl der Deutschen ist im Vergleich zu der der Slowenen verschwindend klein, ca. 6 %. Aber unter diesen etwas 28.000 Deutschen bilden 20.000 eine geschlossene Einheit - die Sprachinsel Gottschee. Das Ländchen selbst hat eine wenig verlockende Landschaft. Umso interessanter sind die Bewohner. Die Frage, woher diese deutschen Siedler gekommen sind, entzieht sich der Beantwortung, da in dem ganzen Land kein Fund gemacht wurde, der über das 14. Jahrhundert zurückreicht. Aber grade dieser Umstand ist wichtig, denn er lässt vermuten, dass vor diesen mutigen Deutschen überhaupt kein Volk das unwirtliche Land bewohnt hat, dass sie also in so vielen Fällen Kulturboden durch Rodung der Urwälder erst geschaffen haben. Mit dieser Schlussfolgerung stimmt auch die Urkunde, die die Besiedlung des Landes zum ersten Mal erwähnt. Mittelst dieser Urkunde vom 1. Mai 1363 verleiht der Patriarch von Aquileia als Landesherr den Grafen Otto von Ortenburg das Patronat über Gottschee und darin heißt es wörtlich:"...dass in einigen Hainen und Wäldern an der Grenze von Reifnitz, die unbewohnbar waren und unbebaut, viele Menschenwohnungen entstanden und jene Haine und Wälder urbar gemacht sind." Kein Wunder, dass der Gottscheer stolz ist auf sein Volkstum, dass er unwillig wird, wenn er ein Krainer genannt wird und treu an den alten Sitten und Gebräuchen festhält.
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Sprachgebiete im Herzogtum Krain - Sprachinsel Gottschee

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