---- Menüleiste laden!
Senden   Speichern   Drucken

S.M.S. Kaiserin Elisabeth

Kleiner Kreuzer

S.M.S. Kleiner Kreuzer Kaiserin Elisabeth

S.M.S. Kleiner Kreuzer Kaiserin Elisabeth

Nach einer vom k. u. k. Kriegsministerium, Marinedirektion zur Verfügung gestellten Vorlage.

Der k. u. k. österreichisch-ungarische Botschafter hat am 24. August 1914 im auswärtigen Amt in Berlin folgende Mitteilung gemacht: Im allerhöchsten Auftrage ergeht an den Kommandanten S.M. Schiff "Kaiserin Elisabeth" in Tsingtau, sowie an den k. u. k.  Botschafter in Tokio der telegrafische Befehl, dass die "Kaiserin Elisabeth" in Tsingtau mitzukämpfen hat.

 

S.M.S. Kaiserin Elisabeth

Stapellauf: 1890
Schwesterschiffe: Kaiser Franz Josef
Besatzung: ca. 441 Mann
Maße: Länge  ?m Breite  ?m Tiefgang:  ?m
Wasserverdrängung: 4000 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit: ? kn
Bewaffnung:

6 Schnellfeuerkanonen Kaliber 15 cm

Ende: Am 07. November 1914 in Kiautschou selbst versenkt.

 

S.M.S. Kaiserin Elisabeth

Geschichte

Beschießung der japanischen Stellungen durch S.M. Kanonenboot "Jaguar" und den österreichischen Kreuzer "Kaiserin Elisabeth".

Beschießung der japanischen Stellungen durch S.M. Kanonenboot "Jaguar" und den österreichischen Kreuzer "Kaiserin Elisabeth".

 

15. August 1914: 24 Stunden Ultimatum der Japaner zur bedingungslosen Übergabe des deutschen Pachtgebietes Kiautschou (4800 Verteidiger stehen einer Übermacht von 65.000 Japanern gegenüber), das Ultimatum bleibt unbeantwortet. Die Besatzung des Kanonenboots Iltis nimmt, teils an Land teils auf anderen Schiffen, an den Kämpfen zur Verteidigung des Pachtgebietes Kiautschou teil, da ihre Außerdienststellung für Mitte 1914 ohnehin vorgesehen war.

Am 4. August erreichte S.M.S. Jaguar Tsingtau, es ist das einzige voll einsatzbereite Kriegsschiff der Kaiserlichen Marine. Gemeinsam mit dem österreichischen Kreuzer "Kaiserin Augusta" beschießt es japanische Stellungen vor Tsingtau.

7. November 1914: Den Deutschen und Österreichern geht die Munition aus, damit endet die Verteidigung Tsingtaus. Die deutschen Kriegsschiffe sowie der Kleine Kreuzer Kaiserin Elisabeth werden von der eigenen Besatzung versenkt. Die Festung kapituliert unter ehrenvollen Bedingungen. Die Besatzung wird in eine 5 Jährige Kriegsgefangenschaft nach Japan abtransportiert. Der deutsche Pilot Günther Plüschow, "Der Flieger von Tsingtau", erhält vorher den Befehl die Stadt mit wichtigen Dokumenten zu verlassen.

Die Helden von Tsingtau im japanischen Gefangenenlager (zeitgenössische Postkarte)

Die Helden von Tsingtau im japanischen Gefangenenlager (zeitgenössische Postkarte)

 

Namenspatron: Kaiserin Elisabeth


       

 

 

 


-=[Gästebuch] - [Impressum] - [Projekte] - [Umfrage] - [Suche]=-

Diese Seite ist Teil der Internetprojekte:

 -[ Deutsches Kaiserreich ]- -[ Deutsche Kolonien ]- -[ Kaiserliche Marine ]-

-[ Österreich-Ungarn ]- -[ Liechtenstein ]- -[ Luxemburg ]- -[ Schweiz ]-

-[ Deutsch-Dänischer Krieg ]- -[ Deutscher Krieg ]- -[ Deutsch-Französischer Krieg ]-

-[ Briefmarken 1871-1918 ]- -[ Boxeraufstand 1900/01 ]- -[ Marokkokrise 1905/11 ]-

Copyright © 2000 www.deutsche-schutzgebiete.de

Besucher
 Alfacounter


Alfahosting.de