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Kaiserliche Marine 1914

Gesamtübersicht - 1914 - 1915 - 1916 - 1917 - 1918 - Scapa Flow

Unsere Marine

Unsere Marine

 

 

Kaiserliche Marine 1914

Geschichte

2. August: Beginn des Seekrieges in der Ostsee, die Kleinen Kreuzer "Augsburg" und "Magdeburg" legen Minen vor Libau und beschießen dortige Hafenanlagen. Die Bevölkerung von Helgoland hat ihre Insel verlassen. Die Dampfer "Rugia" und "Cobra" brachten die gesamte Einwohnerschaft auf das Festland, wo sie auf die Ortschaften der Niederelbe verteilt wurden. Altona erhielt 1000, Blankenese 300 Helgoländer zur friedlichen Einquartierung.

4. August: Die Mittelmeerdivision unter dem Kommando von Admiral Souchon ("Goeben" und "Breslau") beschießt Schiffe und Hafenanlagen von Bône und Philippeville im französisch Algerien.

5. August: Der Hilfsminenleger "Königin Luise" legt Minen vor der Themsemündung. Danach wird er von überlegenen britischen Seestreitkräften vernichtet. 20 Mann wurden vom britische Kreuzer "Amphion" gerettet. Diese verrieten jedoch nichts über die ausgelegten Minen. Auf dem Rückmarsch sank auch der britische Kreuzer "Amphion", als er auf die von den Deutschen gelegte Sperre lief und nahm auch 18 der Gefangen mit in die Tiefe. (Hier klicken für eine ausführlichere Darstellung der Ereignisse.)

Volldampf voraus!

Volldampf voraus!
Und ist sie gesichtet, dann wird sie gestellt,
Dann zeigt sich der deutsche Matrose als Held!


14. August: Der Kleine Kreuzer "Emden" vom Ostasiengeschwader beginnt den Kreuzerkrieg.

26. August: Im Nebel läuft die "Magdeburg" vor der kurländischen Küste, nahe der Insel Odensholm, auf Grund und wird angesichts dem Herannahen russischer Kriegsschiffe von der eigenen Besatzung gesprengt. Das befehlsmäßig über Bord geworfene Signalbuch finden später russische Taucher, von wo es im Dezember 1914 an die britische Admiralität weitergegeben wurde.

28. August: Im dunstigen Frühnebel erscheinen englische Kriegsschiffe vor Helgoland und treffen auf schwache deutsche Vorpostenlinien der Torpedoboote und Sicherungskräfte, wobei das Torpedoboot "V 187" vernichtet wurde. Wegen schlechter Sichtverhältnisse konnten die schweren Batterien auf dem Oberland der Insel nicht eingreifen. Zur Unterstützung liefen aus Helgoland, aus der Ems, der Jade und der Elbe weitere Kleine Kreuzer aus, die den ablaufenden Engländern folgen sollten. Dabei begangen die Deutschen den verhängnisvollen Fehler und verfolgten die Engländer einzeln, anstatt im geschlossenen Verband. So standen plötzlich und völlig überraschend die riesengroßen britischen Schlachtenkreuzer vor den kleinen Schiffen der Deutschen. Ein Abdrehen war unmöglich und so gingen die deutschen Kreuzer, einer nach dem anderen, mit dem Mute der Verzweifelung vor. Es sanken die Kleinen Kreuzer "Ariadne", "Mainz" und "Köln". Erst auf das Auslaufen der deutschen Schlachtkreuzer, die wegen des niedrigen Wasserstandes der Jade nicht rechtzeitig zu Hilfe kommen konnten, zogen sich die Engländer zurück. Die Folge des für die Deutschen unglücklichen Gefechtes war der Befehl für eine noch stärkere Zurückhaltung der Hochseeflotte.

Königin Luise

 Untergang des deutschen Hilfsminenlegers "Königin Luise" und des britischen Kreuzers Amphion


29. August: Bildung der "Marinedivision Flandern". Auf der Landfront kam der Vormarsch des deutschen Heeres an der Marne zum stehen, aber der Wettlauf an die belgische Küste begann. Tirpitz hatte für die Besetzung der belgisch-flandrischen Küste eine Marinedivision vorgesehen. Unter Führung des Admirals von Schröder, der später den Ehrennamen "Der Löwe von Flandern" erhielt, bildeten sie zusammen mit den Seebataillonen das spätere "Marinekorps".

5. September: Das deutsche Unterseeboot "U 21" versenkt den britischen Kreuzer "Pathfinder".

13. September: SMS "Hela" sinkt nach Torpedotreffer des englischen U-Bootes "E9" in der Nordsee nahe Helgoland.

20. September: Deutsch-Ostafrika - S.M.S. Königsberg unter Kommandant Loos vernichtet vor Sansibar den englischen Kreuzer "Pegasus".

22. September: Kapitänleutnant Weddigen versenkt mit "U 9" in vor der flandrischen Küste (Belgien) die drei britische Panzerkreuzer "Hogue", "Cressy" und "Aboukir". Darauf zog die englische Seekriegsleitung sofort ihre schweren Seestreitkräfte zurück.

Vernichtung der drei Panzerkreuzer "Aboukir", "Hogue" und "Cressy" durch das deutsche Unterseeboot "U 9

Vernichtung der drei Panzerkreuzer "Aboukir", "Hogue" und "Cressy" durch das deutsche Unterseeboot "U 9

 

17. Oktober Das deutsche Torpedoboot "S90" unter dem Kommando von KptLt. Brunner durchbricht die Blockade von Tsingtau und versenkt den japanischen Kreuzer "Takatschio".

29. Oktober: Die Türkei tritt an der Seite der Mittelmächte in den Krieg ein. Sie hatten den Kreuzer "Goeben" als "Jawus Sultan Selim" und den Kleinen Kreuzer "Breslau" als "Midilli" in ihre Marine übernommen.

1. November: Seesieg von Coronel. Das Ostasiengeschwader unter Vizeadmiral Graf von Spee besiegt ein britisches Kreuzergeschwader unter Admiral Cradock. Erste Begegnung deutscher und britischer Verbände in offener Seeschlacht. S.M.S. Scharnhorst versenkt den englischen Panzerkreuzer "Good Hope" und S.M.S. Nürnberg versenkt den englischen Panzerkreuzer "Monmounth vor der chilenischen Küste.

2. November: Gegen jedes Völkerrecht erklärte England die gesamte Nordsee zum Kriegsgebiet und beschwor damit selbst die U-Bootgefahr herauf.

3. November: Erste Küstenbeschießung durch deutsche Schlachtenkreuzer bei Yarmouth.

 

YOU DIRTY BOY

"YOU DIRTY BOY" Kaiser Wilhelm II.

 

4. November: S.M.S. Yorck läuft in der Jade auf eine eigene Mine und sinkt. Vor der Insel Trinidad kommt es auf dem Kreuzer Karlsruhe zu mehreren Explosionen, bei denen das Schiff so schwer beschädigt wurde, dass es sofort versank.

7. November: Den deutschen Verteidigern von Kiautschou geht die Munition aus, damit endet die Verteidigung Tsingtaus. Die deutschen Kriegsschiffe "Tiger", "Iltis", "Luchs", "Taku" und "Jaguar", sowie der österreichisch/ungarische Kreuzer "Kaiserin Elisabeth" werden von der eigenen Besatzung versenkt. Die Festung "kapituliert unter ehrenvollen Bedingungen". Die Besatzung, Mitglieder des III. Seebataillon und der Matrosenartillerieabteilung Kiautschou, werden in eine 5 Jährige Kriegsgefangenschaft nach Japan abtransportiert. S.M.S. Geier wird in Honolulu interniert.

9. November: S.M.S. Emden nach einem Gefecht mit dem Kreuzer "Sidney" bei den Cocos-Inseln auf Land gesetzt.

17. November: S.M.S. Friedrich Carl läuft nahe Memel auf mehrere Minen und sinkt.

Ab Dezember: Die britische Admiralität erhält von Russland das geborgene Signalbuch der Magdeburg und kann ab diesem Zeitpunkt alle deutschen Funksprüche entschlüsseln.

8. Dezember: Die Seeschlacht bei den Falklandinseln. Im Kampf gegen überlegene britische Seestreitkräfte unter Vizeadmiral Sturdee wird das deutsche Ostasiengeschwader (S.M.S. Scharnhorst, Gneisenau, Leipzig und Nürnberg) unter Vizeadmiral Graf von Spee vernichtet.

14. Dezember: Der Kleine Kreuzer "Cormoran" wird in Guam (USA) interniert.

16. Dezember: Zweite Küstenbeschießung durch deutsche Schlachtenkreuzer unter Konteradmiral Hipper von Whitby, Hartlepool und Scarborough.

 

 

 


 

 


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