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Kaiserliche Marine 1915

Gesamtübersicht - 1914 - 1915 - 1916 - 1917 - 1918 - Scapa Flow

Torpedoboote im Hafen

Torpedoboote im Hafen

 

Kaiserliche Marine 1915

Geschichte

1. Januar: Das deutsche Unterseeboot "U 24 "versenkt das britische Kriegsschiff "Formidable".

18./19. Januar: Erster Angriff deutscher Marine-Luftschiffe auf die britischen Inseln.

Ein deutsches Luftschiff-Geschwader auf dem Wege nach England. 19.Januar 1915

Ein deutsches Luftschiff-Geschwader auf dem Wege nach England. 19.Januar 1915

 

24. Januar: Seegefecht auf der Doggerbank. In der Nacht zum 24. Januar 1915 stach der deutsche Vizeadmiral Hipper mit den Schlachtkreuzern "Seydlitz", "Moltke" und "Derfflinger", dem Panzerkreuzer "Blücher", vier kleinen Kreuzern und 18 Torpedobooten in See. Er hatte den Auftrag, an der Doggerbank britische Vorpostenschiffe zu vernichten. Die englische Funkaufklärung konnte jedoch die Einsatzbefehle entschlüsseln (siehe SMS Magdeburg) . Als Hipper gegen acht Uhr an der Doggerbank eintraf, wurde er schon vom britischen Vizeadmiral Beatty mit fünf Schlachtkreuzern, sieben leichten Kreuzern und 35 Zerstörern erwartet. Hipper versuchte der drohenden Umklammerung zu entgehen und machte schleunigst kehrt, gegen zehn Uhr begann ein Verfolgungsgefecht; "Seydlitz", "Blücher" und Beattys Flaggschiff "Lion" wurden schwer getroffen. Auf der "Seydlitz" setzte ein Treffer zahlreiche Kartuschen in Brand und tötete 165 Mann. Gegen zwölf Uhr gab "Lion" ein unklares Signal. Daraufhin stürzten sich allein vier der fünf englischen Schlachtkreuzer auf die beschädigte langsamere "Blücher" - Hippers Verband konnte entkommen, aber der Panzerkreuzer "Blücher" wurde versenkt. In der Schlacht an der Doggerbank haben 954 deutsche und 14 britische Seeleute den Tod gefunden. 792 Besatzungsmitglieder der "Blücher" finden den Tod, 260 Mann werden von englischen Zerstörern gerettet. Flottenchef Admiral von Ingenohl wird abgelöst.

S.M.S. Blücher im Kampfe mit der englischen Flotte

S.M.S. Blücher im Kampfe mit der englischen Flotte

 

4. Februar: Deutschland erklärt die Gewässer um England zum Kriegsgebiete.

28. Februar: Beginn der U-Boothandelskrieges, als Gegenmaßnahme gegen die britische Hungerblockade.

11. März: Das deutsche Unterseeboot "U 27" versenkt den britischen Hilfskreuzer "Bayano".

14. März: Deutlich sichtbar nicht gefechtsklar lag der Kleine Kreuzer Dresden in neutralen Hoheitsgewässern an der chilenischen Küste, als die britischen Kriegsschiffe Kent und Glasgow plötzlich das Feuer eröffneten. Auch als der Kapitän eine weiße Signalflagge hisste unterbrachen die Engländer ihr Feuer nicht. Den deutschen Parlamentären, die auf die völkerrechtswidrige Sachlage hinwiesen, erwiderte der Kommandant der Glasgow, er hätte Befehl die Dresden zu vernichten, egal wo er sie träfe. Daraufhin versenkte die deutsche Besatzung ihr Schiff selbst.

Der Überfall auf die "Dresden" vor der chilenischen Robinson Insel Juan Fernandez

Der Überfall auf die "Dresden" vor der chilenischen Robinson Insel Juan Fernandez

 

1. Mai: Das deutsche Unterseeboot "UC 6" versenkt den britischen Zerstörer "Recruit"

7. Mai: Das deutsche Unterseeboot "UC 11" versenkt den britischen Zerstörer "Maori" durch Minen.

An diesem Tag kommt es zu dem tragischen Zwischenfall mit der "Lusitania". Das deutsche Unterseeboot "U 20" versenkt den britischen Dampfer "Lusitania" vor der irischen Küste. 1198 Menschen, darunter zahlreiche Nordamerikaner fanden den Tod. "Anders, als die durchaus verständliche Propaganda der Engländer behauptete, war die 'Lusitania' aber kein reines Passagierschiff; sie transportierte heimlich auch noch Munition, und war nach internationalem Recht daher als Kriegsschiff einzustufen" ..."Im Fall der 'Lusitania' waren vermutlich mehrere Tonnen Dynamit an Bord, denn nur so lässt sich die ungewöhnlich heftige Detonation nach dem Torpedotreffer erklären. Die deutsche Botschaft in Washington wusste von der Fracht und warnte mehrfach, dass solche Schiffe ohne Warnung angegriffen würden. Jedoch hielt der Kapitän der 'Lusitania' sein Schiff für schnell genug, den U-Booten auszuweichen - ein Irrtum, wie sich dann erwies, den mehr als tausend Menschen mit dem Leben büßen mussten" Quellen: Wie geschah es wirklich? Stuttgart 1990; Stichwartartikel "Lusitania" in Microsoft CD-ROM Encyclopädie Encarta und "Lexikon der populären Irrtümer" Bertelsmann 1996.  Hier ausführliche Informationen.

Die Lusitania ist torpediert und gesunken

Die Lusitania ist torpediert und gesunken

 

25. Mai: Das deutsche Unterseeboot "U 21" versenkt in den Dardanellen (Türkei) das britische Kriegsschiff "Triumph".

27. Mai: Das deutsche Unterseeboot "U 21" versenkt in den Dardanellen (Türkei) das britische Kriegsschiff "Majestic".

4. Juni: Das deutsche Unterseeboot "U 26" versenkt den russischen Minenleger "Jennisej"

9. Juni: Das österreichisch-ungarische Unterseeboot 4 versenkt den britischen Kreuzer "Liverpool".

Vernichtung des engl. Kreuzers "Liverpool" durch das österr.-ung. Unterseeboot 4 am 9. Juni 1915

Vernichtung des engl. Kreuzers "Liverpool" durch das österr.-ung. Unterseeboot 4 am 9. Juni 1915

 

30. Juni: Das deutsche Unterseeboot "UC 1" versenkt den britischen Zerstörer "Lightning" durch eine Mine

4. Juli: Das deutsche Unterseeboot "U 21" versenkt den französischen Hilfskreuzer "Carthage".

6. Juli: Das deutsche Unterseeboot "UB 14" versenkt den italienischen Panzerkreuzer "Amalfi" in der Adria.

11. Juli: S.M.S. Königsberg muss sich einer Übermacht von 16 Kriegsschiffen in das Rufidjidelta (Deutsch-Ostafrika) zurückziehen und wird dort von ihrem Kommandanten versenkt.

8. August: Das deutsche Unterseeboot "U 22" versenkt den britischen Hilfskreuzer "India" im Nordmeer.

9. August: Der deutsche Hilfskreuzer "Meteor" versenkt den britischen Zerstörer "Lynx" durch Minen in der Nordsee. Als ihn ein britisches Kreuzergeschwader verfolgt, versenkt ihn die eigene Mannschaft. 

13.August: Das deutsche Unterseeboot "UB 10" versenkt den britischen Zerstörer "Lassoo" durch Torpedos.

15. August: Das deutsche Unterseeboot "UC 4" versenkt den russischen Minenleger "Ladoga" im Finnischen Meeresbusen.

19. August: Das deutsche Linienschiff "Posen" versenkt das russische Kanonenboot "Siwuc" im Rigabusen.

20. August: Das deutsche Linienschiff "Posen" führt ein Gefecht mit dem russischen Kanonenboot "Koretz", dieses versenkt sich danach selbst.

18. September: Einstellung des U-Boothandelskrieges um England, im Mittelmeer und in der Ostsee wird er weitergeführt. Nach dem Drama um die Versenkung der "Lusitania" wollte man weiterer diplomatischer Konflikte, insbesondere mit den USA, vermeiden. Seit Kriegsbeginn wurden ca. 800 000 BRT versenkt.

Der neue Kurs

Der neue Kurs

 

23. Oktober: S.M.S. Prinz Adalbert wird vor Libau vom englischen Unterseeboot E 8 versenkt.

25. Oktober: Das deutsche Unterseeboot "UC 5" versenkt den britischen Zerstörer "Velox" durch Minen.

6. November: Das deutsche Unterseeboot "UB 38" versenkt den französischen Hilfskreuzer "France".

7. November: Kleiner Kreuzer Undine wird in der Ostsee vom englischen Unterseeboot E 19 torpediert und sinkt.

17. November: Das deutsche Unterseeboot "UC 5" versenkt das britische  Lazarettschiff "Anglia".

4. Dezember: Das deutsche Unterseeboot "UC 14" versenkt den italienischen Zerstörer "Intrepido" vor Valona durch Minen.

17. Dezember: Kleiner Kreuzer Bremen läuft in der nördlichen Ostsee auf eine Mine und versinkt.

 

 

 


 

 


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