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1866 - 1870
Norddeutsche Bundesmarine - Norddeutscher PostbezirkDeutscher Krieg
Kriegsparteien
Ursachen des Krieges
Schlacht bei Königgrätz
Südlicher Kriegsschauplatz
Schlacht bei Langensalza
Süddeutschland
Friedensverträge
Norddeutscher Bund
Der Norddeutsche Bund entstand nach Auflösung des Deutschen Bundes (1815-1866) infolge des Deutschen Krieges von 1866.
Durch den Vertrag vom 18. August 1866 vereinigten sich folgende Staaten:
Am 21. August 1866 folgten die beiden Staaten:
Am 3. September 1866 folgte der Großherzog von Hessen für seine
Am 26. September 1866 das
Am 8. Oktober 1866 das
Am 21. Oktober 1866 das
Somit umfasste der Norddeutsche Bund 22 Staaten und ein Gebiet von 415 150 km² (7540 Quadratmeilen) mit fasst 30 Millionen Menschen.
Stimmenverteilung des Norddeutschen Bundesrates nach Artikel 6
| Staaten | Stimmen |
| Preußen mit den ehemaligen Stimmen von Hannover, Kurhessen, Holstein, Nassau und Frankfurt | 17 |
| Königreich Sachsen | 4 |
| Großherzogtums Hessen (nur die Provinz Oberhessen) | 1 |
| Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin | 2 |
| Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach | 1 |
| Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz | 1 |
| Großherzogtum Oldenburg | 1 |
| Herzogtum Braunschweig | 2 |
| Herzogtum Sachsen-Meiningen | 1 |
| Herzogtum Sachsen-Altenburg | 1 |
| Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha | 1 |
| Herzogtum Anhalt | 1 |
| Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt | 1 |
| Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen | 1 |
| Fürstentum Waldeck | 1 |
| Fürstentum Reuß ältere Linie (Greiz) | 1 |
| Fürstentum Reuß jüngere Linie (Gera) | 1 |
| Fürstentum Schaumburg-Lippe | 1 |
| Fürstentum Lippe (Detmold) | 1 |
| Freie und Hansestadt Lübeck | 1 |
| Freie Hansestadt Bremen | 1 |
| Freie und Hansestadt Hamburg | 1 |
Am 15. Dezember 1866 traten die Vertreter jener Staaten zusammen, um die Verfassung dieses Bundesstaates zu beraten.
Am 12. Februar 1867 fanden die Wahlen zum konstituierenden Reichstag statt und am 27. Februar wurde dieser vom König von Preußen eröffnet.
Am 16. April nahm der Reichstag die vorgeschlagene Verfassung an, die am 24. Juni 1867 verkündet wurde und am 1. Juli 1867 in Kraft trat.
Am 26. Juli 1867 übernahm König Wilhelm von Preußen die ihm als Präsidenten des Bundes übertragenen Rechte und Pflichten.
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1867 - 1871 Präsidium des Norddeutschen Bundes |
Reichskanzler des Norddeutschen Bundes |
Am 15. August trat der Bundesrat in Berlin zusammen.
Am 31. August fanden die Reichstagswahlen statt und am 10. September wurde der erste und einzige Reichstag des Bundes eröffnet.

Bismarck im Norddeutschen Reichstag 1867 (zeitgenössische Darstellung)
Am 15. November 1870 schlossen sich, unter dem Eindruck den Deutsch-Französischen Krieges, dem Bund an
Am 23. November 1870 das
Am 25. November 1870
Die betreffenden Verträge wurden am 9. Dezember, auch von dem am 24. November 1870 wieder zusammengetretenen Reichstag genehmigt.
Am 9. Dezember 1870 beantragte der Bundesrat, den erweiterten Bund "Deutsches Reich" zu nennen, was der Reichstag am 10. Dezember 1870 genehmigte. Am 31. Dezember 1870 wurde die neue Verfassung des Reiches verkündet, womit der Norddeutsche Bund offiziell sein Ende nahm. Die meisten Gesetze des Norddeutschen Bundes gingen auf das Deutsche Reich über, die Anleihen wurden aus der französischen Kriegsentschädigung getilgt. Am 29. Januar 1871 wurden in Berlin die Ratifikationsurkunden ausgetauscht.
Friedensverträge
Norddeutscher
Bund
Deutsch-Französischer Krieg
externer Link:
Verfassung des Norddeutschen Bundes (16.04.1867), in: documentArchiv.de [Hrsg.]

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