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Deutsch-Ostafrika

Ostafrika - deutsche Kolonie von 1885 bis 1919

Deutsch-Ostafrika 1885-1914 - Geschichte 1914-1918 - Ansichtskarten - Briefmarken - Farbfotos - Geldscheine - Landkarten - Münzen - Schutzvertrag

Verwaltungszentrum Daressalam

Deutsch-Ostafrika

Deutsch-Ostafrika, Landkarte 1912

Deutsch-Ostafrika Wappen Deutsch-Ostafrika Briefmarke

Deutsch-Ostafrika, Landkarte 1912

Wappen Deutsch-Ostafrika

Deutsch-Ostafrika Briefmarke

 

Gruß aus Dar-es-Salam - Haus des Gouverneurs - Postgebäude - Reichkommissar von Wissmann und Generalmajor von Liebert

Gruß aus Dar-es-Salam - Haus des Gouverneurs - Postgebäude - Reichkommissar von Wissmann und Generalmajor von Liebert

 

Deutsch-Ostafrika

Übersicht

Bezeichnung im 19. Jahrhundert: verschiedene Königreiche und Sultanate
Heutige Landesnamen: Republik Tansania Republik Tansania
Republik Ruanda Republik Ruanda
Republik Burundi Republik Burundi
Jahr der Besitzergreifung: 1885 durch Carl Peters
Gesamtbevölkerung: 7 700 000 davon 5336 Weiße - 4107 Deutsche (Stand 1.1.1913)
Bewohner: Wesentlichster Bestandteil der Bevölkerung sind die Bantu. Die Bantu des südlichen Teils des Schutzgebietes sind den Zulus verwandt. In den Steppen des Nordens bis in die Mitte des Schutzgebietes wohnen die republikanisch organisierten, von Norden eingedrungenen Massais (Hamiten mit der Sprache der Nilotischen Völker). Im Nordwesten, zwischen Victoria- und Tanganjika-See wohnen als herrschende Klasse inmitten von Bantu die hamitischen Wahuma oder Watussi. Zu den Zulustämmen des Südens gehören die monarchisch organisierten Wahehe (im Flussgebiet des Rufiyi) und die Mafiti, beide Stämme sind von Süden eingedrungen.
Ein Mischvolk von Arabern und Eingeborenen sind die Suaheli. Neben den Eingeborenen wohnen an der Küste: Araber (Maskat- und Schihiriaraber), Belutschen, Inder, Parsi, Goanesen, Syrer, Ägypter, Türken, Europäer: 922, darunter 678 Deutsche (1897).
Fläche: 995 000 qkm (Deutsch-Ostafrika ist ungefähr doppelt so groß wie das Deutsche Reich)
Währung: 1Rupie = 64 Pesa, ab 1905 1 Rupie = 100 Heller
Eisenbahnkilometer 1914: 1602 km
Hauptwaren, Handel und Verkehr: Ausgeführt werden unbearbeitetes Elfenbein, roher Kautschuk, Sesam, Kopal, fossiles und Baumharz, Kokosnüsse, Matten, einheimische Bauhölzer, Hörner, Kopra, Kaffee, Theo, Kakao, Flusspferdzähne, Tabak etc.
Gesamtwert der Ausfuhr 1897: 3 736 197 Rupien oder 5 146 611 Mark und 36 Pfennig (Kurs von Mark 1,3775 die Rupie).
Eingeführt werden Baumwollwaren, geschälter Reis, Eisen und Eisenwaren, Wein, Mtama und Mawele, Butter, Schmalz, Käse, Schinken, Speck, Fleisch, Bier, Mineralöl, Gemüse und Obst, Mehl, Tabak, Spirituosen etc.
Wert der Einfuhr 1897: 6 840 731 Rupien oder 9 423 106 Mark und 95 Pfennig (Kurs von Mark 1,3775 die Rupie).
Bewässerung und Bodengestalt: Deutsch-Ostafrika ist ein Teil des sich von Abessinien bis Kapstadt erstreckenden Hochplateaus; es ist vom Indischen Ozean landeinwärts ansteigend, gliedert sich durch mehrere meridional verlaufende Längsspalten (Gräben) und erhebt sich im Schutzgebiet zu einer Höhe von 1000 - 1500 Meter und darüber.
An der Nordgrenze erhebt sich der doppelgipflige Kilimandscharo (westliche Spitze: Kibo, nach Dr. H, Meyer 6010 m, nach von Höhnel 6130 m, östliche Spitze: Mawensi, nach Dr. H. Meyer 5300 m, nach von Höhnel 5545 m) bedeckt eine Fläche von 8770 km². Dem Kilimandscharo zunächst zur Linken des Pangani, das nach Westen steil abfallende Paregebirge, östlich davon nahe der Küste das Handeigebirge (Kaffeeplantagen). Als Fortsetzung des Paregebirges erscheint auf dem rechten Panganiufer die Terrasse von Useguha. Mit dem Gebirge von Nguru beginnt das durch Ussagara und Uhehe bis zum Nyassa in einem Bogen sich fortsetzende, dem Lauf der Küste folgende Randgebirge. Auf der Grenze zwischen Ussagara und Uhehe die Rubeho-Berge. In den Njassabergen Gipfel von 3000 m, am Nordostende des Njassa das Livingstonegebirge.
Das Hochplateau im Innern ist wasserarm. In den Indischen Ozean (in der Reihenfolge von Norden nach Süden) ergießen sich folgende Flüsse: der Umba (Grenzfluss im Norden), der Pangani (Quelle auf dem Kilimandscharo), der Wami und Kingani münden Sansibar gegenüber, der Rufidji (mit dem Ulanga und Ruaha, am Ausfluss des Rufidji die Insel Mafia), der Ruvuma, Grenzfluss im Süden, entspringt auf den Njassabergen. In den Tanganjika-See fließt der Mlagarassi, in den Victoria-Nyansa der Kagera, der südlichste Quellfluss des Nils, dessen Quellen um 1897 noch nicht entdeckt waren.
Zum Teil zum deutschen Schutzgebiet gehören die drei Süßwasserseen Afrikas: der Victoria-Nyansa (1180m über dem Meeresspiegel, 66000 km² groß = Königreich Bayern), der Tanganjika (880 m über dem Meeresspiegel, 35 000 km² groß = Provinz Ostpreußen), der Nyassa-See (500 m über dem Meeresspiegel, 27 000 km² groß = Provinz Westpreußen).
Westlich vom Kilimandscharo befinden sich der Guassonyiro-, der Eyassi- und der Manyara-See. Der nordwestlich vom Njassa befindliche Rikwa-See liegt 780 m hoch und bildet ein abflussloses Becken, das um 1897 fast ganz ausgetrocknet ist.
Klima: Deutsch-Ostafrika gehört in seiner ganzen Ausdehnung der tropischen Zone an. Vom Mai bis September weht der Südwestpassat, vom Dezember bis März der Nordostpassat. Die Winde tragen die Feuchtigkeit über das Festland und bestimmen die Regen- und Trockenzeit. Im Innern wechselt eine durchschnittlich 6 Monate währende Regenzeit mit einer ebenso langen Trockenzeit ab.
An der Küste tritt nach den Regenzeiten (Ende Dezember bzw. Ende April) eine kühle Periode ein, in welcher die Temperatur des Nachts auf 10° C. sinkt, während sie bei Tage 35° und mehr beträgt.
Bezirke und Ortschaften: Regierungssitz ist Daressalam (wörtlich übersetzt: "Haus des Friedens")
Das deutsche Schutzgebiet gliedert sich in 22 Bezirke: Kilimandscharo, West-Usambara, Tanga, Pangani, Saadani, Bagamoyo, Daressalam, Kissakki, Kilossa, Mpapwa, Kilimatinde, Tabora, Mwansa, Bukoba, Udjidji, Ukonongo, Iringa, Langenburg, Magwangwara, Kilwa, Lindi und Mikindani.
Stationen (von N nach S und W nach 0 geordnet): Schutztruppe:
Daressalam, Bukoba, Mwansa, Moshi, Marangu, Udjidji, Tabora, Kilimatinde, Pangani, Iringa, Mpapwa, Kilossa, Malangali, Kalinga, Dwangire, Ssongea.
Polizeitruppe:
Kisswani, Wilhelmsthal, Masinde, Tanga, Pangani, Saadani, Kissakki, Bagamoyo, Daressalam, Langenburg, Barikiwa in Donde, Kilwa, Lindi, Mikindani.


 

Deutsch-Ostafrika

Reichskommissare und Gouverneure

Amtszeit Name Lebensdaten
27.05.1885 - 08.02.1888 Dr. Carl Peters, Reichskommissar 1856 - 1918
08.02.1888 - 21.02.1891 Herrmann von Wissmann, Reichskommissar 1853 - 1905
14.02.1891 - 1891 Julius Freiherr von Soden, Gouverneur (1. Amtszeit) 1846 - 1921
1891 Rüdiger (provisorisch) ?
1891 - 15.09.1893 Julius Freiherr von Soden, Gouverneur (2. Amtszeit) s.o.
15.09.1893 - 26.04.1895 Friedrich Radbod Freiherr von Scheele, Gouverneur 1847 - 1904
26.04.1895 - 03.12.1896 Herrmann von Wissmann , Gouverneur s.o.
 03.12.1896 - 12.03.1901 Eduard von Liebert   , Gouverneur  1850 - 1934
12.03.1901 - 15.04.1906 Gustav Adolf Graf von Götzen, Gouverneur 1866 - 1910
15.04.1906 - 22.04.1912 Georg Albrecht Freiherr von Rechenberg, Gouverneur 1861 - 1935
22.04.1912 - 14.11.1918 Dr. Albert Heinrich Schnee , Gouverneur 1871 - 1949

 

Deutsch-Ostafrika, Dar-es-Salaam - Kaiser Wilhelm-Denkmal und das Kaiserliche Bezirks-Amt

Dar-es-Salaam - Kaiser Wilhelm-Denkmal und das Kaiserliche Bezirks-Amt

 

Deutsch-Ostafrika

von Wissmann

Reichskommissar von Wissmann

Kommandeure der Schutztruppe

Dienstzeit Name Lebensdaten
01.04.1891 - 17.08.1891 Leutnant von Zelewski 1854 - 1891
1892 - 1893 Stelle nicht besetzt -
23.10.1893 - 25.03.1895 Oberst Freiherr von Scheele 1847 - 1904
25.05.1895 - 17.08.1897 Oberstleutnant von Trotha 1848 - 1920
22.09.1897 - 12.03.1901 Generalmajor von Liebert 1897 - 1901
12.03.1901 - 14.04.1906 Major Graf von Götzen 1866 - 1910
28.05.1907 - 13.04.1914 Oberstleutnant Kurt Freiherr von Schleinitz 1859 - 1928
1914 - 1918 Oberstleutnant Paul von Lettow-Vorbeck

1870 - 1964

Paul von Lettow-Vorbeck

Paul von Lettow-Vorbeck

Schutztruppe am 1. April 1897: 2139 Mann, davon 1694 eigentliche Truppe, 445 Landespolizei. November 1896 gab es 41 Offiziere, 17 Ärzte, 119 Zahlmeister, Unteroffiziere etc., 10 farbige Offiziere, 123 farbige Unteroffiziere, 1694 reguläre und 238 irreguläre Askaris.

Die Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika (1914) besteht aus 2 Stabsoffizieren, 17 Hauptleuten, 49 Oberleutnants und Leutnants, 42 Sanitätsoffizieren, 1 Intendanturrat, 2 Intendantursekretären, 1 Zahlmeister, 8 Unterzahlmeistern, 4 Oberfeuerwerkern und Feuerwerkern, 8 Waffenmeistern, 60 Unteroffizieren, 66 Sanitätsunteroffizieren, 2472 farbigen Soldaten. Die Schutztruppe ist in 14 Kompanien eingeteilt, außerdem gehört zu ihr ein Rekrutendepot und eine Signalabteilung.

Deutsch-Ostafrika, Exzellenz Staatssekretär Dernburg die Ehrenkompanie abschreitend

1908, Exzellenz Staatssekretär Dernburg die Ehrenkompanie abschreitend

Dar-es-Salaam Deutsch-Ost-Afrika

 

Deutsch-Ostafrika

Geschichte bis 1914

16.September 1884
Ausschusssitzung der Gesellschaft für deutsche Kolonisation in Berlin, in welcher Dr. Carl Peters den Auftrag erhält, nach Afrika zu reisen, um Land für die Gesellschaft zu erwerben. Als Begleiter werden Dr. jur. Jühlke und Graf J. Pfeil ausersehen. Bald darauf reisen die drei Herren nach Sansibar ab, jedoch versuchen sie, das Ziel ihrer Reise zu tarnen, um die Engländer nicht frühzeitig auf ihr Vorhaben aufmerksam zu machen.

8. November 1884
Der deutsche Konsul William Oswald in Sansibar teilt Dr. Carl Peters mit, dass ihn die deutsche Regierung in einem Erlass angewiesen habe, dem p. p. Peters, wenn er wirklich in Sansibar eintreffen sollte, zu eröffnen, dass er dort weder Anspruch auf Reichsschutz für seine Kolonie, noch Garantie für sein eigenes Leben haben könne.

10. November 1884
Dr. Carl Peters landet mit seinen Begleitern Jühlke und Pfeil in Sadani an der Küste Ostafrikas.

Carl Peters

Dr. Carl Peters

* 27.09.1856 Neuhaus an der Elbe (Königreich Hannover)

† 10.09.1918 Bad Harzburg (Provinz Hannover)


10. November und 17. Dezember 1884
Dr. Carl Peters schließt in Begleitung von Dr. Jühlke und Graf Pfeil mit den Stammesführern des Hinterlandes von Sadani und Bagamoyo in Ostafrika Verträge ab, die neben der Flaggenhissung die Rechtsgrundlage zur späteren Übernahme der Schutzherrschaft durch das Reich abgeben. Es sind die Landstriche zwischen Pangani und Kingani in einem Umfang, der dem Süddeutschlands etwa gleichkommt. Außerdem lässt sich Dr. Peters von dem Agenten des Sultans von Sansibar, Said Bargash, bestätigen, dass der Sultan in diesen Gebieten, speziell in Nguru und Usagara, keine Oberhoheit und Schutzrechte besitzt (26. November 1884). Am 17. Dezember ist die Expedition bereits zu Ende und Dr. Peters trifft am 5. Februar 1885 wieder in Berlin ein. Die Unkosten betragen nicht ganz 2000 Mark.
 

1884
Carl Peters schließt mit Sultan Usagara einen Schutzvertrag.


12. Februar 1885
Der Ausschuss der Gesellschaft für deutsche Kolonisation beschließt, ein Direktorium auf 15 Jahre zu ernennen. Mitglieder sind Dr. Peters, Graf Behr, Hofgartendirektor Jühlke, Dr. Lange und Konsul Roghe. Auf Antrag von Dr. Peters wird eine eigene Flagge angenommen. Die Flagge wurde von dem damaligen Sekretär der Gesellschaft und späteren Hauptmann A. Leue entworfen.

Flagge der Deutsch-ostafrikanischen Gesellschaft

Flagge der Deutsch-ostafrikanischen Gesellschaft


27. Februar 1885
Kaiser Wilhelm I. unterzeichnet den Schutzbrief für die ostafrikanischen Erwerbungen der "Gesellschaft für deutsche Kolonisation".

2. April 1885
Die "Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft, Carl Peters und Genossen" wird in das Handelsregister Berlin eingetragen.
Am 9. April erhält Dr. Peters Generalvollmacht von der Gesellschaft. A. Leue wird Sekretär; Dr. Jühlke ist in Sansibar Vertreter der Gesellschaft und wird vom Reichskanzler mit der Ausübung der Gerichtsbarkeit im Schutzgebiet beauftragt. Man plant dieses zu erweitern vom Kap Guardafui bis zum Rovuma, von den Komoren bis nach Madagaskar. Es werden zum Zwecke der Landerwerbung elf Expeditionen hinausgeschickt.

8. April 1885
Clemens Dehnhardt schließt in Gegenwart seines jüngeren Bruders Gustav und des Landwirtes Schunke einen Schutz- und Landkaufvertrag mit dem Sultan Achmed (genannt Simba = der Löwe) von Witu ab, durch den sich der Sultan von Witu unter die Schutzherrschaft des Deutschen Reiches (Deutsch-Witu) stellt und gleichzeitig Clemens Dehnhardt als seinen Bevollmächtigten ernennt. Unabhängig hiervon erwirbt Clemens Dehnhardt für die Witu-Gesellschaft durch Kauf ein Landgebiet von 25 qkm Umfang. Kaufpreis: 50 Gewehre, Tuch, Glasperlen und einige 1000 Maria-Theresien-Taler. Das Sultanat Witu war ungefähr zwei Drittel so groß wie das damalige Deutsche Reich.

27. Mai 1885
Bismarck teilt telegrafisch dem Generalkonsul Gerhard Rohlfs in Sansibar mit, dass das Deutsche Reich das Anerbieten des Sultans Achmed von Witu in Ostafrika, sein Land unter die deutsche Schutzherrschaft vorbehaltlich der Rechte Dritter zu stellen, an nimmt.

7. August 1885
Ein deutsches Flottengeschwader unter Konteradmiral Knorr erscheint vor Sansibar, da der Sultan den Deutschen Probleme bereitet, wobei er von England unterstützt wird. Sir John Kirk, englischer Konsul in Sansibar, ist Gegenspieler von Carl Peters.

1. November 1886
Deutsch-englischer Vertrag über die gegenseitigen Interessengrenzen in Sansibar und Ostafrika.

24. November 1886
Gründung der Deutsch-Ostafrikanischen Plantagengesellschaft Lewa durch die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft. Nachdem Versuche mit Tabakbau misslungen sind, wird mit Erfolg Kautschuk (Manihot Glac.) gepflanzt. Diese älteste Pflanzung (Leiter der Sumatrapflanzer Köhler) wird 1910 an eine englische Gesellschaft verkauft.

30. Dezember 1886
Festlegung der deutsch-portugiesischen Grenze. (Heutige Grenze zwischen Tansania und Mozambique.)

Deutsch-Ostafrikanischen Ausstellung (in Leipzig) 1897 - Barra Rasta Inder-Straße in Daresalam

Gruß von der Deutsch-Ostafrikanischen Ausstellung (in Leipzig) 1897 - Barra Rasta Inder-Straße in Daresalam



30. Juli 1887
Vertrag zwischen Sultan Said Bargash und Carl Peters als Vertreter der DOAG, welche am 26. Februar 1886 mit Karl von der Heydt als Vorsitzenden neu konstituiert war. Durch diesen Vertrag wird Peters die ganze Küste vom Umba bis zum Rovuma zwecks Weiterübertragung an die DOAG überlassen. 1888 scheidet Peters aus der DOAG-Leitung aus und unternimmt am 17. Juni 1889 die Emin-Pascha-Expedition (bis 6. Juli 1890).

28. April 1888
Die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft schließt mit dem Sultan von Sansibar einen Vertrag ab, nach welchem sie einen 10 Meilen breiten Streifen an der ostafrikanischen Küste von ihm pachtet.

2. Dezember 1888
Bismarck entschließt sich zu einer weiteren Hilfeleistung der bedrängten Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft. Es wird unter Mitwirkung eines englischen Geschwaders die Blockade gegen Waffeneinfuhr und Sklavenausfuhr über die ostafrikanische Küste verhängt.

Dezember 1888
Der so genannte "Araberaufstand" unter Führung von Buschiri bricht aus.

2. Februar 1889
Veröffentlichung im Reichsgesetzblatt: "Der Reichskanzler wird ermächtigt, für Maßregeln zur Unterdrückung des Sklavenhandels und zum Schutz der deutschen Interessen in Ostafrika über eine Summe von zwei Millionen Mark zu verfügen und die Ausführung der erforderlichen Maßregeln einem Reichskommissar zu übertragen."

3. Februar 1889
Hauptmann Hermann Wissmann, welcher bereits seit dem 1. Januar dem Auswärtigen Amt zugeteilt war, wird zum Reichskommissar ernannt.

Deutsch-Ostafrika, Masama - Deutsche Siedler am Kilimandscharo

Masama - Deutsche Siedler am Kilimandscharo



8. Februar 1889
Bildung eines Stabes mit Wissmann als Kommandanten an der Spitze. Am 15. Februar tritt Wissmann die Ausreise an. Er begibt sich nach Ägypten zur Anwerbung von 650 Sudanesen, die um 350 Mann aus Mozambique verstärkt werden. Am 19. Februar wird die Kaiserliche Verordnung zur Bildung einer Polizeitruppe in Ostafrika erlassen.

1889/90
Die militärischen Operationen gegen die Aufständischen unter Buschiri und Banaheri beginnen. Am 8. Mai 1889 wird deren Lager erstürmt. Nachdem Buschiri bereits im Dezember 1889 gefangen und zu Tode verurteilt und auch Banaheri geschlagen wurde, ist die "Ruhe" im Norden des Schutzgebietes wiederhergestellt.

Mai 1889
Bismarck teilt nach London mit, dass Dr. Peters, der in der Zeit von 1888 bis 1889 noch weitere Verträge mit eingeborenen Sultanen und Häuptlingen abgeschlossen bzw. dieselben veranlasst hatte, bereits mit England abgeschlossene Verträge zugunsten des Reiches rückgängig zu machen, ohne Auftrag der Regierung handele. Dies wird Dr. Peters in Sansibar mitgeteilt. Bismarck schreibt auf ein Aktenstück am 23. Juli die Randbemerkung: "Bisher brauchen wir England, wenn der Friede noch etwas erhalten werden soll." Damit sind die großen Pläne des Dr. Carl Peters endgültig gescheitert.

1. Juli 1890
Mit dem Sansibarvertrag zieht Deutschland seine Schutzherrschaft über Witu zugunsten von Großbritannien zurück. Unterzeichnet ist der Vertrag vom Reichskanzler von Caprivi und Legationsrat Krauel.

23. Juli 1890
Der erste deutsche Reichspostdampfer der neu gegründeten Deutschen Ostafrikalinie (DOAL.) tritt die Ausreise nach Deutsch-Ostafrika von Hamburg aus an. Der mit diesem Dampfer fahrende erste deutsche Fachpostbeamte eröffnet am 27. August eine Postagentur in Sansibar.

10. September 1890
Die Legung eines Seekabels Sansibar-Bagamoyo-Daressalam durch eine englische Gesellschaft, mit der ein Vertrag abgeschlossen ist, wird beendigt. Am 18. September tritt der Telegraf in Bagamoyo, am 22. in Daressalam in Tätigkeit. Am 4. Oktober werden in beiden Orten auch von Fachbeamten bediente Postagenturen eröffnet.

8. November 1890
Die Deutsche Reichsregierung erklärt England gegenüber, dass sie mit einer Entschädigung der durch den Aufstand in Witu schwer geschädigten Deutschen rechne. England gibt eine unklare Zusage, die nicht gehalten wird. (Die Aufgabe der Schutzherrschaft in Witu wurde von den Einheimischen als Verrat angesehen, wodurch die dort lebenden Deutschen in eine gefährliche Lage gerieten und teils niedergemacht, teils ihrer Habe beraubt wurden.)

20. November 1890
Das Reich schließt einen Vertrag mit der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft, nach der die Verwaltung und Zollerhebung Ostafrikas auf das Reich übergeht gegen die Verpflichtung, jährlich 600 000 Mark für Amortisation und Verzinsung einer von der Gesellschaft aufzunehmenden Anleihe in Höhe von 10 556 000 Mark zu zahlen. Dafür hat die Gesellschaft ihrerseits die Verpflichtung, an den Sultan von Sansibar den Entschädigungsbetrag von 4 Millionen Mark für Abtretung des Küstenstriches zu zahlen.

1890
Verlegung des Gouvernementssitzes von Bagamoyo nach Daressalam.

Deutsch-Ost-Afrika - Blick auf Dar-es-Salaam

Deutsch-Ost-Afrika - Blick auf Dar-es-Salaam



1. Januar 1891
Deutsch-Ostafrika erhält für den zurückberufenen Reichskommissar einen Zivilgouverneur.

22. März 1891
Die Wißmanntruppe wird in eine reguläre Kaiserliche Schutztruppe umgewandelt, welche dem Reichsmarineamt untersteht. Zum Kommandeur wird am 9. April der Leutnant von Zelewski ernannt.

1890
Die Rinderpest bricht im Schutzgebiet aus.

17. August 1891
Vier Kompanien der Schutztruppe werden bei Rugaro auf dem Marsch von den Wahehe überfallen. Der Kommandeur der Schutztruppe von Zelewski gerät in einen Hinterhalt und kommt mit 9 Europäern und 150 Askari ums Leben.

5. Mai 1892
Die erste Telegrafenlinie Bagamoyo-Sadani wird eröffnet. (Bis 1892 zum Beginn des 1. Weltkrieges waren 3000 km Leitungen im Betrieb.)

5. Dezember 1892
Die Regierungsschule in Tanga wird mit 50 Schülern in einem Kaufladen eröffnet. Schon 1895 kann der spätere Rektor Blank mit 100 Schülern in das Gouvernementsschulhaus ziehen.

1892/93
Die Rinderpest geht zurück. Erst um 1913 konnte der 1892/93 Viehbestand von der Zeit vor der Pest wieder erreicht, ja überschritten werden (nach Schätzung 12 Millionen Rinder, 5 Millionen Stück Kleinvieh).

1893
Es wird der erste erfolgreiche Versuch unternommen, die aus Mexiko eingeführte Sisalagave (Sisalhanf) zu kultivieren.

1893
Durch Stiftung eines Inders wird am Hafen von Daressalam das 1893 Sewa-Hadji-Krankenhaus für Einheimische und Inder erbaut.

1. Juli 1893
Postwertzeichen (Adlerzeichnung) mit schwarzem Aufdruck des Pesabetrages (1 Rupie e 64 Pesa) werden herausgegeben. 1896 erhalten 1. Juli die Marken, bis dahin mit waagerechtem Pesaüberdruck, einen schrägen Pesaüberdruck mit der Angabe "Deutsch-Ostafrika". 1901 werden Marken mit Schiffszeichnung und Rupie- und Pesaangaben herausgegeben.

Deutsch-Ost-Afrika - Watuales Gefolge - Uvira-Frauen zum Markt gehend

Deutsch-Ost-Afrika - Watuales Gefolge - Uvira-Frauen zum Markt gehend



1893/94
Unterwerfung der Wahehe und Wadschagga durch Gouverneur von Secheele.

16. Oktober 1884
Die erste koloniale Eisenbahnstrecke von Tanga nach Pongwe wird eröffnet (14 km). Erst nach 11 Jahren wird die Bahn auf 129 km verlängert.

1895
Eröffnung des Gouvernementskrankenhauses in Daressalam.

5. Juni 1896
Die Kronlandsverordnung der Reichsregierung tritt in Kraft. Land, welches von der Schutzgebietsverwaltung an Europäer abgegeben wird, muss vorher nach Prüfung etwaiger Rechte Dritter zum Kronland erklärt werden.

1. Januar 1897
In Daressalam wird das Eingeborenenhospital, welches nach seinem Stifter, dem Inder Sewa Hadji benannt wird, in Betrieb genommen

1897
Die Errichtung einer Zuckerfabrik am Pangani wird geplant, doch erst 1900/01 ausgeführt. Die erste Kampagne fällt in das Jahr 1901. (Das Unternehmen wird jedoch schon 1902 liquidiert, da man mit großen Verlusten arbeitet und nicht durchhalten will.)

19. Juli 1898
Sultan Quawa der Wahehe fällt. Damit ist der Waheheaufstand beendet.

1899
In Daressalam erscheint zum ersten Male die "Deutsch-Ostafrikanische Zeitung", Herausgeber und Schriftleiter Wilhelm (Willy) v. Roy-Quadendorf.

1. August 1899
Das Bezirksamt von Tanga führt den allgemeinen Schulunterricht für einheimische Jungen ein (täglich 2 Stunden Unterricht).

Deutsch-Ostafrika - Missionsschule - Dschagga-Kinder

Deutsch-Ostafrika - Missionsschule - Dschagga-Kinder



1900
Einführung der Kautschukkultur (Manihot Glaciovii), die sich jedoch erst ab 1905 stärker entwickelte.

1902
Einführung des Baumwollanbaues durch das kolonialwirtschaftliche Komitee, dessen mustergültige Organisation zum Vorbild für gleiche Einrichtungen in den englischen und französischen Kolonien Afrikas wird.

Juni 1902
Gründung des Kaiserlichen landwirtschaftlich-biologischen Institutes in Amani in Ostusambara (920 m hoch) als Ergänzung des in Daressalam bestehenden Kulturgarten.

1904
Aufhebung der Sklaverei. Es wird bestimmt, dass alle nach dem 31. Dezember 1905 geborenen Kinder der Sklaven entschädigungslos frei sein sollen. Die Haussklaverei soll nach dem Reichstagsbeschluss, der dieser Verordnung zugrunde liegt, im Jahre 1920 völlig aufhören.

1904
Die erste Baumwollversuchsstation wird in Mpanganya am Südufer des Rufijiflusses mit Schulbetrieb gegründet.

28. Februar 1904
Die Reichsregierung erlässt eine Verordnung über das Münzwesen in Deutsch-Ostafrika und setzt als Einheit die Rupie, in 100 Heller geteilt, fest. 1 Rupie erhielt den festen Kurs von 1,333 Mark. Es werden fortan nur Postwertzeichen mit Hellerangaben herausgegeben.

1. September 1904
Das Höhensanatorium Wugiri im Nordosten wird eröffnet, nachdem ein Kolonialfreund, Lienhardt, ein Kapital von 100 000 Mark dazu gestiftet hatte.

1. Oktober 1904
Mombo, von wo der Aufstieg nach Wilhelmstal in Westusambara erfolgt, erhält Stadtrechte (ab Februar 1905 erreicht der Eisenbahnbau von Tanga aus Mombo).

Januar 1905
Die Deutsch-Ostafrikanische Bank wird gegründet. Da ihr das Recht der Notenausgabe verliehen wird, gibt sie bereits im Dezember die ersten 5-Rupie-Noten heraus.

Deutsch-Ostafrikanische Bank - 5 Rupien-Banknote

Deutsch-Ostafrikanische Bank - 5 Rupien-Banknote


1905
Das Gouvernement von Deutsch-Ostafrika gibt gedruckte Auskünfte für Ansiedler in Westusambara und Moschi heraus, die die Auswanderungslustigen eher abschrecken als anziehen. Als Betriebskapital werden 9000 Mark verlangt.

1905
Erste Reise des Herzogs Adolf Friedrich zu Mecklenburg nach Deutsch-Ostafrika.

1905/06
Im Süden des Landes bricht der "Maji Maji-Aufstand" aus. Ursache war u.a. eine Erhöhung der Steuer, wodurch die Einheimischen zur Plantagenarbeit gezwungen werden sollten. Es kommt zu zahlreichen, schweren Kämpfen der Afrikaner gegen die Schutz- und Polizeitruppe. Am Ende der Kämpfe schätzt die Kolonialbehörde die Zahl der einheimischen Toten auf rund 75 000. Auf deutscher Seite sind 345 Askaris und 23 Europäer zu Tote gekommen.

1907
Die Loslösung der Zivilverwaltungsaufgaben (Bezirksämter) von der Schutztruppe wird zum größten Teil durchgeführt.

12. Mai 1907
Herzog Adolf Friedrich zu Mecklenburg begibt sich nach Deutsch-Ostafrika, um eine Forschungsreise quer durch Afrika von Ost nach West anzutreten. Seine Begleiter sind Hauptmann Weiß und Oberleutnant von Wiese und Kaiserswaldau, außerdem eine Anzahl von Fachgelehrten. Die Expedition endigt 1908 erfolgreich.

19. August 1907
Eröffnung der Reichstelegrafenstation in Moschi.

23. September 1907
Die erste Privatreisegesellschaft des Reisebüros Carl Stangen kommt in das Schutzgebiet.

5. Oktober 1907
Eröffnung der Bahn von Daressalam-Morogoro bis zur Station 1907 Mikeke. Die ganze Strecke wird am 16. Dezember eröffnet. Der erste Spatenstich fand am 1. Februar 1905 in Daressalam statt.

23. November 1907
Um die Ausbreitung der Sisalhanfkultur besonders in Britisch-Ostafrika zu verhindern, wird ein Ausfuhrzoll für Sisalpflanzgut eingeführt.

Münzen aus Deutsch-Ostafrika

Münzen aus Deutsch-Ostafrika



1907 - 1910
Oberleutnant Paul Graetz durchquert als erster Afrika im Automobil 1907-1910 (für den Verlag Seherl). Oberleutnant Graetz gehörte der ostafrikanischen Schutztruppe von 1902-1904 an. Sein Kisuaheliname war "Bwana Tucke-Tucke", dem Motorengeräusch nachgebildet. 1911/12 wiederholte er die Durchquerung im Motorboot, das allerdings weite Strecken geschleppt werden musste.

1908
Die Kironda-Goldminengesellschaft beginnt ihren Betrieb in Sekenke (200 km nördlich von der Zentraleisenbahn entfernt, daher sehr schwieriger Transport der Maschinen usw. Das Gold wird aus Quarzgängen gewonnen, je Tonne Erz durchschnittlich 45 g Gold, später nur 25 bis 14 g.)

1909 - 1911
Forschungsexpedition zur Ausgrabung von Riesensauriern am Tendaguruberge, nordwestlich von Lindi unter Leitung von Dr. W. Janensch sowie unter Mitarbeit der Herren Dr. E. Hennig, Dr. von Staff und Sattler. Die Arbeiten werden 1912 wieder aufgenommen.

1900/10
Nach heftigen Pockenepidemien im Norden und im Gebiet der Zentralbahn, werden fast eine Million Pockenschutzimpfungen vorm genommen.

1910
Das Gouvernement von Britisch-Ostafrika kauft von diesem Jahre ab jährlich große Mengen der deutschen Schutzlymphe. Schon 1902 war es dem Stabsarzt Dr. Exner in Bismarckburg gelungen, im Schutzgebiet brauchbare Kälberlymphe herzustellen.

1911
Vertrag zwischen Deutschland und Belgien über die gegenseitigen Grenzansprüche in Deutsch-Ostafrika. Es wird der Kiwusee und der Lauf des Russissi als Grenze zwischen deutschem und belgischem Schutzgebiet festgelegt.

1912/13
In Daressalam wird gerichtet ein Institut für Seuchenforschung eingerichtet.

1913
Seit dem Jahre 1903 wurde der Kampf gegen die Pocken durch Impfungen aufgenommen. Bis 1913 ist fast die Hälfte der Einheimischen geimpft worden.

Deutsch-Ostafrika - Aufziehen der Wache in Tabora

Deutsch-Ostafrika - Aufziehen der Wache in Tabora



9. März 1913
Gründung eines Freiwilligenkorps von Usambara unter Hauptmann a. D. von Prince in Wilhelmstal.

20. März 1913
In Daressalam wird eine Funktelegrafenstation eröffnet.

20. März 1913
Vereinbarung zwischen Deutschland und Portugal über die Rovuma-Inseln.

1. April 1913
Deutsche Maße und Gewichte werden im Schutzgebiet eingeführt.

1. Oktober 1913
Einführung der Zeit von Moschi am Kilimandscharo als Einheitszeit für das ganze Schutzgebiet.

3. Dezember 1913
Tange erhält eine Städteordnung.

12. Dezember 1913
Oberstleutnant von Lettow-Vorbeck wird an Stelle des Oberstleutnants von Schleinitz Kommandeur der Schutztruppe von Deutsch-Ostafrika.

2. August 1914
Dem Gouvernement wird durch Kabel nach der Mobilmachung in Deutschland mitgeteilt, dass die Kolonie sich außer Kriegsgefahr befinde. Ein weiteres Kabelgramm wird angekündigt, kommt aber nicht an. Durch einen deutschen Dampfer wird dann das von Sansibar kommende Gerücht, dass auch mit England Kriegsgefahr bestehe, bestätigt. Die Kriegserklärung selbst erhält die Kolonie durch Funkspruch am 5. August früh 4 Uhr 45 Min.

weiter mit Deutsch-Ostafrika Geschichte 1914-1918

 

Ostafrika


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Vereinigte Republik Tansania
Hauptstadt Dodoma
Regierungssitz Daressalam
Fläche 945.087 km²
Einwohnerzahl 41.048.532
Bevölkerungsdichte 39 Einwohner pro km²

 

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