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Kaiser Wilhelm Denkmal bei Minden
in der ehemaligen Preußischen Provinz Westfalen - im heutigen Nordrhein-Westfalen
Nationaldenkmäler - Geschichte - Historische Postkarten
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Porta Westfalica
Wie der Rhein das Schiefergebirge, der Main den Odenwald und den Spessart, der Neckar den Ostrand der Oberrheinischen Tiefebene, die Elbe das Sandsteingebirge , so durchbricht die Weser die nördliche Kette der Wesergebirge. Dieser Durchbruch, genannt die Westfälische Pforte (Porta Westfalica) liegt in der Nähe von Minden. Der Berg zur Rechten heißt Wittekindsberg und bildet den Abschluss des Wiehengebirges. Er trägt das von der Provinz Westfalen errichtete schöne Kaiser Wilhelm-Denkmal. Das Denkmal wurde nach Entwürfen des Berliner Architekten Bruno Schmitz gebaut. Am 18.10.1896 wurde das es im Beisein von Kaiser Wilhelm II. und Kaiserin Auguste Victoria feierlich eingeweiht, ca. 20 000 Besucher waren gekommen um diesen Ereignis beizuwohnen.
Kaiser Wilhelm Denkmal
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Porta Westfalica - Kaiser Wilhelm Denkmal
Kaiser Wilhelm Denkmal
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Porta Westfalica - Kaiser Wilhelm I.-Figur
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Porta Westfalica - Widmung am Sockel:
"Wilhelm dem Grossen - die Provinz Westfalen"
Unter einem 88 Meter hohen Kuppelbau steht das 7 Meter hohe Kaiserstandbild, die rechte Hand wie segnend über das Land hebend.
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Die Bismarcksäule am Tage der Einweihung am 18. Oktober 1902 auf dem Jacobsberge, Porta Westfalica
Sein Gegenüber, der Jakobsberg mit dem Bismarck-Denkmal, darf als der Schlusspfeiler der Süntelkette angesehenen werden.
Die Brücke, die über die Weser führt, ist Privatbesitz und gehört zu der Fabrik am rechten Ufer. Das Flusstal ist sechsmal so breit als das Flussbett, ein Beweis, dass der Strom in grauer Vorzeit viel breiter war. Auch heute noch tritt er mitunter über deine Ufer und erreicht den Fuß der Berge. Der Name des rechtsseitigen Bergpfeilers erinnert an den alten Sachsenhelden. Grade in der Gegend der Porta hat Wittekind die meisten seiner Schlachten gegen die Franken geschlagen, und in zahlreichen Sagen lebt sein Angedenken hier fort.
Wichtig sind die beiden Porta-Berge für die Baukunst. Man bricht nämlich in ihnen vortrefflichen Sandstein, der weithin versandt wird. Ganze Höhlen und Gänge hat man schon in die Berge hineingearbeitet. Namentlich sind es die Weserstädte, die den Porta-Sandstein verarbeiten, besonders zu ihren Domen (Bremer Dom). In Minden sind fast alle Häuser aus ihm gebaut.
Kaiser Wilhelm Denkmal

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