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Preußenhymne

Königreich Preußen

Preußenhymne

 Ich bin ein Preuße, kennt ihr meine Farben?

 

In Preußen galt als Nationalhymne 1820-1840 die Hymne "Borussia", gedichtet von G.R. Dunker und 1820 als "chant national prussien" von G. Spontini komponiert. Dann wurde "Heil dir im Siegerkranz" gebräuchlich. Ursprünglich ist es das Gedicht des schleswigschen Pfarrers Heinrich Harries (1762-1802), auf den Geburtstag des dänischen Königs (1790). Nachgebildet wurde es von Balthasar Gerhard Schumacher und erschien zuerst in der "Speyerschen Zeitung" vom 17. Dezember 1793. Die Melodie ist die der englischen Nationalhymne. Nachbildungen mit dem Anfang: "Heil unserem Fürsten (König), Heil" oder "Den König segne Gott" wurden dann auch in den anderen deutschen Staaten amtlich anerkannte Nationalhymnen. Das preußische Nationallied: "Ich bin ein Preuße, kennt ihr meine Farben?" ist gedichtet zum Geburtstag des Königs 1830 von Gymnasialdirektor Bernhardt Thiersch (1794-1855), komponiert 1832 vom königlichen Musikdirektor August Heinrich Reithardt (1793-1861).

 

Preußenhymne

Preußenhymne

Text:

Melodie:

1. Ich bin ein Preuße, kennt ihr meine Farben?
Die Fahne schwebt mir weiß und schwarz voran;
daß für die Freiheit meine Väter starben,
das deuten, merkt es, meine Farben an.
Wie werd ich bang verzagen,
wie jene will ich's wagen
|: Sei's trüber Tag, sei's heitrer Sonnenschein,
ich bin ein Preuße, will ein Preuße sein. :|
2. Mit Lieb und Treue nah ich mich dem Throne,
von welchem mild zu mir ein Vater spricht;
und wie der Vater treu mit seinem Sohne,
so steh ich treu mit ihm und wanke nicht.
Fest sind der Liebe Bande,
Heil meinem Vaterlande!
|: Des Königs Ruf dring in das Herz mir ein:
Ich bin ein Preuße, will ein Preuße sein. :|
3. Nicht jeder Tag kann glühn im Sonnenlichte;
ein Wölkchen und ein Schauer kommt zur Zeit.
Drum lese keiner mir es im Gesichte,
daß nicht der Wünsche jeder mir gedeiht.
Wohl tauschten nah und ferne
mit mir gar viele gerne;
|: Ihr Glück ist Trug und ihre Freiheit Schein:
Ich bin ein Preuße, will ein Preuße sein. :|
4. Und wenn der böse Sturm mich wild umsauset,
die Nacht entbrennet in des Blitzes Glut,
hat's doch schon ärger in der Welt gebrauset,
und was nicht bebte, war des Preußen Mut.
Mag Fels und Eiche splittern,
ich werde nicht erzittern;
|: Es stürm, es krach, es blitze wild darein:
Ich bin ein Preuße, will ein Preuße sein. :|
5. Wo Lieb und Treu sich um den König reihen,
wo Fürst und Volk sich reichen so die Hand,
da muß des Volkes wahres Glück gedeihen,
da blüht und wächst das schöne Vaterland.
So schwören wir aufs neue
dem König Lieb und Treue!
|: Fest sei der Bund! ja schlaget mutig ein:
Wir sind ja Preußen, laßt uns Preußen sein. :|
6. Des Preußen Stern soll weithin hell erglänzen,
des Preußen Adler schweben wolkenan,
des Preußen Fahne frischer Lorbeer kränzen,
des Preußen Schwert zum Siege brechen Bahn.
Und hoch auf Preußens Throne
im Glanz von Friedrichs Krone
|: Beherrsche uns ein König stark und mild,
Und jedes Preußen Brust sei ihm ein Schild! :|

 


Ich bin ein Preuße, kennt ihr meine Farben!
Ich bin ein Preuße, kennt ihr meine Farben!
Ich bin ein Preuße, kennt ihr meine Farben! Ich bin ein Preuße, kennt ihr meine Farben!

 

 

 


 

 


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