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Provinz Sachsen

(Herzogtum Sachsen)

Provinzhauptstadt Magdeburg

Das Königreich Preußen mit seinen Provinzen: Brandenburg - Hannover - Hessen-Nassau - Ostpreußen - Pommern - Posen - Rheinland - Sachsen - Schlesien - Schleswig-Holstein - Westfalen - Westpreußen

 

Fahne - Landesfarben der preußischen Provinz Sachsen

Fahne - Landesfarben der preußischen Provinz Sachsen

Provinz Sachsen

Provinz Sachsen, Lage im Deutschen Reich

Wappen der preußischen Provinz Sachsen

Provinz Sachsen, Landkarte 1914
Provinz Sachsen, Lage im Deutschen Reich Wappen der preußischen Provinz Sachsen Provinz Sachsen, Landkarte 1914

 

Provinz Sachsen

Magdeburg
Halloren - Hauptmann und Fähnrich
Magdeburg - Breiteweg
Magdeburg Halloren - Hauptmann und Fähnrich Magdeburg - Breiteweg

Geschichte

Unter Niedersachsen begriff man früher den an der Niederelbe, oberhalb Magdeburg an, bis zur Nordsee gelegenen Teil des alten Sachsenlandes. Dieser machte als niedersächsischer Kreis bis 1806 einen der zehn Hauptteile des alten Deutschen Reichs aus. Die dazu gehörigen einzelnen Kreislande waren die Herzogtümer Magdeburg, Braunschweig, Bremen und Verden, Lauenburg, Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Güstrow und Lauenburg; die Fürstentümer Halberstadt, Grubenhagen, Hannover, Lüneburg, Celle, Danneberg, Ratzeburg, Blankenburg; das Hochstift Lübeck und das Bistum Hildesheim; die Grafschaft Ranzau; die Reichsstädte Lübeck, Goslar, Mühlhausen, Nordhausen, Hamburg und Bremen. Gegen Westen machten der westfälische Kreis bzw. ungefähr die Weser, gegen Süden Hessen, Thüringen und Anhalt, gegen Osten die Mark Brandenburg und Pommern die Grenze dieses Gebiets, welches nördlich von der Nordsee, Dänemark und der Ostsee eingefasst wurde.
Niedersachsen, das alte Land der Sachsen, ist der Name für das Gebiet an Unterelbe und Weser, seitdem durch das Aussterben des askanischen Hauses die sächsische Kurwürde auf den meißnischen Markgrafen Friedrich den Streitbaren übergegangen war (1423), zur Unterscheidung von den altwettinischen Ländern, die man nun als Obersachsen zusammenzufassen pflegte. Später nannte man Niedersachsen "Hannover".

Herzog Wittekind mit dem Sachsenross
Herzogtum Sachsen mit Westfalen, Engern und Ostfalen
Magdeburg, Bismarkdenkmal
Herzog Wittekind mit dem Sachsenross Herzogtum Sachsen mit Westfalen, Engern und Ostfalen Magdeburg, Bismarkdenkmal

 

Durch Übertragung der sächsischen Kurwürde von Sachsen Wittenberg auf den Wettiner Friedrich den Streitbaren von Meißen nach Erlöschen des askanischen Herrscherhauses 1423 ging der Name Sachsen allmählich auf alle Besitzungen des Hauses Wettin, die Markgrafschaft Meißen und Thüringen über. 1803 besetzt Preußen das kurmainzische Erfurt, das Eichsfeld und die Reichsstädte Mühlhausen und Nordhausen. Als Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen 1806 Preußen mit 22.000 Soldaten unterstützte, die bei Jena geschlagen wurden, musste er im Frieden zu Posen (11. Dezember 1806) 25 Millionen Franken Kriegsentschädigung an Frankreich bezahlen. Als er 1806 dem Rheinbund beitrat, erhielt er die Königswürde (als König Friedrich August I.). Im Frieden von Tilsit 1807 erhielt der König das Großherzogtum Warschau und von Preußen den Kreis Cottbus, 1809 von Österreich Westgalizien und Krakau. Nach der Völkerschlacht bei Leipzig 1813 wurde er Gefangener der Verbündeten. Das Land verwaltete ein russischer, dann ein preußischer Gouverneur und die Vereinigung mit Preußen  stand bevor; doch erhielt auf dem Wiener Kongress 1815 Preußen nur die nördliche Hälfte des Königreichs Sachsen ( 20.235 km² = 60% Gebietsverlust und 864.404 Einwohner = 40 % Bevölkerungsverlust). Dadurch kamen auch die bisher kursächsischen Besitzungen (Exklaven) Schleusingen und Suhl, die Ämter Weißensee und Langensalza sowie Ziegenrück aus dem Neustädter Kreis in Preußens Hoheitsgebiet.

Die annektierten Teile Sachsens, das Herzogtum Magdeburg, die nordthüringischen Gebiete und die Altmark wurden 1816 zur preußischen Provinz Sachsen (Herzogtum Sachsen) vereinigt.

Neben der preußischen Provinz Sachsen existiert im Deutschen Kaiserreich auch das Königreich Sachsen.

 

Magdeburg, Stadtkarte 1918

Magdeburg, Stadtkarte 1918

 

Provinz Sachsen

Daten

Verwaltungshauptstadt: Magdeburg 240.661 Einwohner - 1905 = 14. Platz der größten Städte des Deutschen Reichs.

Reichstag: 20 Abgeordnete

Preußisches Abgeordnetenhaus: 38 Mitglieder

Größe: 25.255,3 km²

Halle - Altes Rathaus und Händel-Denkmal
Halle - Marktplatz
Halle - Altes Rathaus und Händel-Denkmal Halle - Marktplatz


Gerichtsbezirke: Die Provinz Sachsen gehört mit Ausnahme der Kreise Schleusingen und Ziegenrück zum Königlichen Oberlandesgericht Naumburg (Saale). Es sind vorhanden 8 Landgerichte mit 114 Amtsgerichten, letztere nach der Zuteilung zu den Landgerichten aufgeführt wie folgt:

  1. Landgericht Erfurt mit den Amtsgerichten: Erfurt, Langensalza, Mühlhausen (Thür.), Sömmerda, Tennstedt, Treffurt und Weißensee.
  2. Landgericht Halberstadt mit den Amtsgerichten: Aschersleben, Egeln, Gröningen, Halberstadt, Oschersleben, Osterwieck, Quedlinburg und Wernigerode.
  3. Landgericht Halle (Saale) mit den Amtsgerichten: Alsleben, Bitterfeld, Könnern, Delitzsch, Eisleben, Ermsleben, Gerbstedt, Gräfenhainichen, Halle (Saale), Hettstedt, Lauchstedt, Löbejün, Mansfeld, Merseburg, Schkeuditz, Wettin, Wippra und Zörbig.
  4. Landgericht Magdeburg mit den Amtsgerichten: Aken, Barby, Burg b. M., Calbe (Saale), Erxleben, Genthin, Gommern, Großsalze, Hötensleben, Loburg, Magdeburg, Neuhaldensleben, Schönebeck, Seehausen (Kr. Wanzleben), Staßfurt, Wanzleben, Wolmirstedt und Ziesar.
  5. Landgericht Naumburg (Saale) mit den Amtsgerichten: Kölleda, Eckartsberga, Freyburg (Unstrut), Heldrungen, Hohenmölsen, Lützen, Mücheln (Bz. Halle), Naumburg (Saale), Nebra, Osterfeld (Bz. Halle), Querfurt, Teuchern, Weißenfels, Wiehe und Zeitz.
  6. Landgericht Nordhausen mit den Amtsgerichten: Artern, Bleicherode, Dingelstedt (Eichsfeld); Ellrich, Großbodungen, Heiligenstadt, Heringen, Ilfeld, Kelbra, Nordhausen, Roßla, Sangerhausen, Stolberg (Harz) und Worbis.
  7. Landgericht Stendal mit den Amtsgerichten: Arendsee, Beetzendorf, Bismark, Calbe (Milde), Gardeleben, Jerichow, Klötze, Oebisfelde, Osterburg, Salzwedel, Sandau, Seehausen (Altmark), Stendal, Tangermünde und Weserlingen.
  8. Landgericht Torgau mit den Amtsgerichten: Belgern, Dommitzsch, Düben, Eilenburg, Elsterwerda, Herzberg (Elster), Jessen, Kemberg, Liebenwerda, Mühlberg (Elbe), Prettin, Schlieben, Schmiedeberg (Bz. Halle), Schweinitz, Torgau und Wittenberg.

Die Amtsgerichte im Kreis Schleusingen, nämlich Schleusingen und Suhl gehören zum Landesgericht Meiningen und Oberlandesgericht Jena.

Die Amtsgerichte im Kreise Ziegenrück, nämlich Ranis und Ziegenrück gehören zum Bezirk des Landgerichtes Rudolstadt und Oberlandesgericht Jena.

Merseburg - Schlosshof
Merseburg - Altes Rathaus - Ratskeller
Merseburg - Schlosshof Merseburg - Altes Rathaus - Ratskeller


Einwohner: Die Bevölkerung betrug nach der Volkszählung vom 1. Dezember 1910 = 3.089.275 Einwohner:

  • 1.519.256 männlich
  • 1.570.019 weiblich
1816 1864 1875 1880 1890 1900 1905
1.197.053 2.043.975 2.168.988 2.312.007 2.580.073 2.832.616 2.979.249

 

Natürliche Gebiete:

1. Die Altmark
2. Nördliche Thüringer Mulde (Thüringer Becken) mit Eichsfeld, und Harzanteil (Brocken, Wernigerode, Mansfeld, Eisleben).
3. Sächsisches Flachland

Erfurt - Dom und Severikirche mit Glocke Gloriosa
Erfurt - Fischmarkt, Rathaus und Rolandsäule
Erfurt - Dom und Severikirche mit Glocke Gloriosa Erfurt - Fischmarkt, Rathaus und Rolandsäule

 

Gewässer: Elbe mit 350 km, Schwarze Elster, Mulde, Saale, Unstrut, Bode.

Klima: Besonders Mild an der Saale (bei Naumburg Weinbau), rau auf den Gebirgen.

Bewohner: Der nördliche Teil, im Regierungsbezirk Magdeburg niederdeutsche Sachsen (Ostfalen) und im südlichen Teil der Provinz in den Regierungsbezirken Merseburg und Erfurt Thüringer.

Mundarten in der Provinz Sachsen

Mundarten in der Provinz Sachsen

 

Bevölkerungsdichte: 117,9/km²

Religion: 1871

  • 1 966 804 Evangelisch
  •    127 027 Römisch-katholisch
  •        3 371 andere Christen
  •        5 958 Juden
  •       14 Sonstige

Quedlinburg - Klopstock-Haus
Quedlinburg - Münzenberg
Quedlinburg - Klopstock-Haus Quedlinburg - Münzenberg

 

Militär: 1881 - Die Provinz Sachsen bildet mit Anhalt und einem Teil Thüringens zusammen den Ersatz- und Garnisonsbezirk des IV. Armeekorps. Das Generalkommando befindet sich in Magdeburg. Festungen befinden sich in Magdeburg und Torgau.

Wirtschaft:

  • Landwirtschaft außerordentlich günstige. Erster Platz im Königreich Preußen.
  • Bergbau Der Mansfelder Bezirk liefert allein 3/4 des deutschen Kupfers, daneben noch Silber; Eisen findet sich im Thüringer Wald (Suhl) und im Harz (Grafschaft Stolberg-Wernigerode). Hervorragend ist die Gewinnung von Salz (Staßfurt, Schönebeck, Halle, Erfurt) und Braunkohlen (bei Halle).
  • Industrie ist bedeutend und über die gesamte Provinz verteilt. Zuckererzeugung und Salzgewinnung, chemische Industrien in Staßfurt, Schönebeck und Halle (Düngemittel, Salpeter, Soda, Bittersalz, Brom)  und die Braunkohlenindustrie in Halle. Eisenindustrie am Harz (Ilsenburg), in Buckau bei Magdeburg (Grusonwerke) und die Schusswaffenproduktion am Thüringer Wald ((Suhl, Sömmerda,  Schleusingen), sowie Webereien in zahlreichen Städten.
  • Handel ist sehr lebhaft. Obenan steht Magdeburg, schon im Mittelalter ein wichtiger Stapelplatz.
Wittenberg - Lutherhaus
Wittenberg - Lutherstube
Wittenberg - Lutherhaus Wittenberg - Lutherstube

 

Provinz Sachsen

Königreich Preußen

Postwesen und Briefmarken

Das Königreich Preußen verfügte vom 18.01.1701 bis 31.12.1867 über eine eigene Posthoheit. Die erste preußische Briefmarke wurde 1857 ausgegeben. Ab 1866 gehörte Preußen zum Norddeutschen Postgebiet, ab 01.01.1871 zum Gebiet der Reichspost.

1857 1867 1868 - 1871 ab 1871 ab 1875
Erste Preußische Freimarke von 1857 Letzte Preußische Freimarke von 1867 Norddeutscher Postbezirk mit Währung Taler Deutsche Reichspost mit Währung Taler Deutsche Reichspost mit Währung Mark
Erste Preußische Freimarke von 1857 Letzte Preußische Freimarke von 1867 Norddeutscher Postbezirk mit Währung Taler Deutsche Reichspost mit Währung Taler Deutsche Reichspost mit Währung Mark
6 Pfennige 9 Kreuzer 1/2 Groschen 1 Groschen 20 Pfennig

 

Preußische Maße:

  • 1 Zoll-Pfund = 30 Lot = 500 Gramm (ab 1.1.1861)
  • 1 Fuß = 12 Zoll = 144 Linien = 139,13 par. Linien = 0,313853 m
  • 1 Elle = 25 1/2 Zoll = rd. 2/3 m, 1 Lachter = 80 Zoll = 2,09236 m
  • 1 Rute = 32 Fuß = 3,76624 m; 1 preußische Meile = 24000 Fuß = 7532,5 m
  • 1 Morgen = 180 Quadrat-Ruten = 25920 Quadrat-Fuß = 0,2553 ha
  • 1 Quart = 64 Kubik-Zoll = 1/27 Kubik-Fuß = 1,14503 l
  • 1 Oxhoft = 1 1/2 Ohm =3 Eimer = 6 Anker = 180 Quart = 2,0611 hl
  • 1 Scheffel = 16 Metzen = 48 Quart = 16/9 Kubik-Fuß = 0,54961 hl
  • 1 Wispel = 24 Scheffel = 13,191 hl
  • 1 Tonne = 4 Scheffel = 2,19846 hl
  • 1 Klafter = 108 Kubik-Fuß = 3,3389 cbm
  • 1 Schachtrute = 144 Kubik-Fuß = 4,4519 cbm
  • 1 Pfund = 30 Lot (zu 4 Quentchen zu 10 Zent zu 10 Korn) = 500 g
  • 1 Zentner = 100 Pfund, 1 Schiffslast = 40 Zentner
  • 1 Karat = 4 Grän = 64 Teile = 205,537 mg

 

Provinz Sachsen

Währungen und Münzen im Königreich Preußen

1868 - 1875 ab 1875
  1 Taler = 30 Silbergroschen = 360 Pfennige 1 Mark = 100 Pfennig

 

Königreich Preußen - 1 Pfennig, 1870

Deutsches Reich - 5 Mark, 1901

Königreich Preußen - 1 Pfennig, 1870 Deutsches Reich - 5 Mark,  1901
Wilhelm König von Preußen - 2 1/2 Silbergroschen, 1869 Deutsches Reich - 10 Mark, 1888
Königreich Preußen - 2 1/2 Silbergroschen, 1869 Deutsches Reich - 10 Mark, 1888
Deutsches Reich - 20 Mark, 1888

Königreich Preußen - 1 Taler, 1860

Deutsches Reich - 20 Mark, 1888

 

Provinz Sachsen

Oberpräsidenten 1816 - 1918

Dienstzeit Name Lebensdaten
 1816 - 1821 Friedrich Wilhelm August Werner von Bülow  1762 - 1827
1821 Friedrich Christian Adolf von Motz (1. Amtszeit) 1775 - 1830
1821 - 1824 ? -
1824 - 1825 Friedrich Christian Adolf von Motz (2. Amtszeit) 1775 - 1830
 1825 - 1837 Wilhelm Anton von Klewitz  1760 - 1838
1837 - 1838 ? -
1838 - 1840 Anton Graf zu Stolberg-Wernigerode 1785 - 1854
1840 - 1844 Eduard Heinrich Flottwell 1786 - 1865
1844 - 1845 Wilhelm Felix Heinrich Magnus von Wedell 1801 - 1866
1845 - 09/1848  Gustav Carl Gisbert Heinrich Wilhelm Gebhard von Bonin (1. Amtszeit) 1797 - 1878
09/1848 - 1849 ? -
1849 - 1850 Gustav Carl Gisbert Heinrich Wilhelm Gebhard von Bonin (2. Amtszeit) 1797 - 1878
1850 - 1872 Hartmann Erasmus von Witzleben 1805 - 1878
1873 - 1881 Erasmus Robert Freiherr von Patow 1804 - 1890
1881 - 1890 Arthur Paul Ferdinand von Wolff 1828 - 1898
1890 - 1897 Albert Reinhold von Pommer-Esche 1837 - 1903
1898 - 1906 Karl Heinrich von Boetticher 1833 - 1907
1906 - 1908 Adolf Wilhelm Kurt Freiherr von Wilmowski 1850 - 1941
1908 - 1917 Eduard Wilhelm von Hegel 1849 - 1925
1917 - 1919 Rudolf Wilhelm Graf von der Schulenburg 1860 - 1930

 

 

Provinz Sachsen

Administrative Gliederung

Die oberste Verwaltung der Provinz Sachsen wird von dem Königlichen Oberpräsidenten in Magdeburg ausgeübt, welches dem preußischen Staatsministerium unmittelbar unterstellt ist. Die Provinz wird in 3 Regierungsbezirke und 51 Kreise (inklusive Stadtkreise) eingeteilt.

1. Regierungsbezirk Magdeburg mit einer Fläche von 11 512,87 km² und 1 176 372 Einwohnern (Jahr 1900), gliedert sich in 3 Stadtkreise und 14 Landkreise:

Stadtkreis Magdeburg, Stadtkreis Aschersleben, Stadtkreis Halberstadt und die Landkreise Calbe, Gardelegen, Grafschaft Wernigerode, Halberstadt, Jerichow I, Jerichow II, Neuhaldensleben, Oschersleben, Osterburg, Quedlinburg, Salzwedel, Stendal, Wanzleben, Wolmirstedt

Magdeburg - Strombrücke

Halberstadt (1911)

Aschersleben - Stadtbad

Stendal - Tangermünder Tor Wernigerode, Harz - Rathaus
Magdeburg - Strombrücke Halberstadt (1911) Aschersleben - Stadtbad Stendal - Tangermünder Tor Wernigerode, Harz - Rathaus
Magdeburg - Rathaus Halberstadt - Rathaus vom Fischmarkt Burg - Marktplatz mit Kaiser-Friedrich-Denkmal Salzwedel - Vor dem Lüchowtor Thale - Walpurgishalle
Magdeburg - Rathaus Halberstadt - Rathaus vom Fischmarkt Burg - Marktplatz mit Kaiser-Friedrich-Denkmal Salzwedel - Vor dem Lüchowtor Thale - Walpurgishalle
Magdeburg - Königsbrücke Halberstadt - Fischmarkt Schönebeck - Rathaus Tangermünde - Rathaus und Lange Straße Oschersleben - Bahnhof
Magdeburg - Königsbrücke Halberstadt - Fischmarkt Schönebeck - Rathaus Tangermünde - Rathaus und Lange Straße Oschersleben - Bahnhof
Magdeburg - Generalkommando, Augustastraße Halberstadt - Stadttheater Quedlinburg - Pölkenplatz   Genthin Evangelische Kirche, Rathaus, Pfarrhaus
Magdeburg - Generalkommando, Augustastraße Halberstadt - Stadttheater Quedlinburg - Pölkenplatz   Genthin Evangelische Kirche, Rathaus, Pfarrhaus
Magdeburg - Alter Markt mit Rathaus   Calbe Marktplatz   Gardelegen - Magdeburger Strasse mit Rathaus

Magdeburg - Alter Markt mit Rathaus

 

Calbe - Marktplatz

  Gardelegen - Magdeburger Straße mit Rathaus

 

 

2. Regierungsbezirk Merseburg mit einer Fläche von 10 210,81 km² und 1 189 825 Einwohnern (Jahr 1900), gliedert sich in 3 Stadtkreise und 16 Landkreise:

Stadtkreis Halle a.d. Saale, Stadtkreis Weißenfels, Stadtkreis Zeitz und die Landkreise Bitterfeld, Delitzsch, Eckartsberga, Liebenwerda, Mansfelder Gebirgskreis, Mansfelder Seekreis, Merseburg, Naumburg, Querfurt, Saalkreis, Sangerhausen, Schweinitz, Torgau, Weißenfels, Wittenberg, Zeitz

Halle a.S. - Markt 1900

Weißenfels - Stadthaus

Naumburg - Bismarckplatz

Torgau - Eingang zum Schloss Lützen -Stadt
Halle a.d. Saale - Markt 1900 Weißenfels - Stadthaus Naumburg - Bismarckplatz Torgau - Eingang zum Schloss Lützen -Stadt
Halle - Leipziger Turm und obere Leipziger Straße Zeitz - Auenbrücke Wittenberg - Blick auf die Stadtkirche Torgau - Artilleriekaserne Lützen - Gustav Adolf Denkmal mit Kapelle
Halle - Leipziger Turm und obere Leipziger Straße Zeitz - Auenbrücke Wittenberg - Blick auf die Stadtkirche Torgau - Artilleriekaserne

Lützen - Gustav Adolf Denkmal mit Kapelle

Halle - Halloren (1906) Eisleben - Gesamtansicht Delitzsch - Oberrealschule und Schillerbrücke Torgau - Feldstrasse Schulpforta
Halle - Halloren (1906) Eisleben - Gesamtansicht Delitzsch - Oberrealschule und Schillerbrücke Torgau - Feldstrasse Schulpforta
Halle a. S. - Siegespromenade mit Stadt-Theater Merseburg - Schloss und Waterloobrücke Delitzsch - Promenade am Stadtgraben Mansfeld - Hauptstraße mit neuem Rathaus Stolberg im Harz - Altes Tor
Halle a. S. - Siegespromenade mit Stadt-Theater Merseburg - Schloss und Waterloobrücke Delitzsch - Promenade am Stadtgraben Mansfeld - Hauptstraße mit neuem Rathaus Stolberg im Harz - Altes Tor
Halle an der Saale - Magdeburgerstrasse   Delitzsch - Café 3 Raben Rotkäppchen Sekt (Kloss u. Foerster) aus Freyburg an der Unstrut Laucha an der Unstrut - Neue Unstrutbrücke

Halle an der Saale - Magdeburgerstrasse

 

Delitzsch - Café 3 Raben

Rotkäppchen Sekt (Kloss u. Foerster) aus Freyburg an der Unstrut Laucha an der Unstrut - Neue Unstrutbrücke

 

 

3. Regierungsbezirk Erfurt mit einer Fläche von 3 531,61 km² und 466 419 Einwohnern (Jahr 1900), gliedert sich in 3 Stadtkreise und 9 Landkreise:

Stadtkreis Erfurt, Stadtkreis Mühlhausen, Stadtkreis Nordhausen und die Landkreise Erfurt, Grafschaft Hohenstein, Heiligenstadt, Langensalza, Mühlhausen, Schleusingen, Weißensee, Worbis, Ziegenrück

Erfurt - Fischmarkt mit Rathaus

Mühlhausen - Untermarkt und Untermarktkirche

Nordhausen - Kornmarkt, Primariusgraben, Gehege, Harz-Querbahnhof

Langensalza - Marktstrasse mit Rathaus Heiligenstadt
Erfurt - Fischmarkt mit Rathaus Mühlhausen - Untermarkt und Untermarktkirche Nordhausen - Kornmarkt, Primariusgraben, Gehege, Harz-Querbahnhof Langensalza -  Marktstrasse mit Rathaus Heiligenstadt
Erfurt - Erfurter Hof und Königliche Eisenbahn-Direktion   Nordhausen - Sparkasse, Kornmarkt   Suhl in Thüringen - Marktplatz
Erfurt - Erfurter Hof und Königliche Eisenbahn-Direktion   Nordhausen - Sparkasse, Kornmarkt   Suhl in Thüringen - Marktplatz
Erfurt - Partie am Kaiser-Platz mit Kaiser Wilhelm-Denkmal und Café Hohenzollern        
Erfurt - Partie am Kaiser-Platz mit Kaiser Wilhelm-Denkmal und Café Hohenzollern        

 

Provinz Sachsen

Schiffe der Kaiserlichen Marine

S.M.S. Magdeburg (1)

S.M.S. Magdeburg (2) 

 

Die Provinz Sachsen nach 1918:

Provinz Sachsen - Wiederaufbau   Provinz Sachsen - Wiederaufbau   Provinz Sachsen - Wiederaufbau

1946, Provinz Sachsen - Wiederaufbau

1944 Aus der Provinz Sachsen werden die Provinzen Magdeburg und Halle-Merseburg gebildet, der Regierungsbezirk Erfurt wird Thüringen zugeteilt. (Erlass vom 1.4.1944, siehe externer Link von www.verfassungen.de)
1945 Zwangseingliederung des Freistaats Anhalt in die preußische Provinz Sachsen aufgrund des Vorschlags des von den Sowjets eingesetzten und kollaborierenden Präsidenten, des ehemaligen Landeshauptmanns der Provinz Sachsen, Dr. Erhard Hübener. Diese langjährige und einseitige Eingliederungsforderung der preußischen Provinz Sachsen wurde dann mit der SMAD-Verordnung vom 23.Juli 1945 zur Neugliederung der Provinz Sachsen-Anhalt in drei Regierungsbezirke  (Dessau, Magdeburg, Merseburg) als Mittelinstanzen vollendet. Die braunschweigische Exklave Calvörde, der östliche Teil des braunschweigischen Landkreises Blankenburg im Harz und die thüringische Exklave Allstedt werden dem Land eingegliedert.
1947 Das Land Sachsen-Anhalt mit Halle als Landeshauptstadt wird gebildet.
1952 Unter Verlust eines größeren Grenzsaumes entstanden 1952 die Bezirke Halle (mit einem Großteil Anhalts) und Magdeburg (mit der Region Zerbst). Am 25. Juli 1952 fand die letzte Sitzung des Landtages von Sachsen-Anhalt statt.
1990 Wiedererstehen des Landes Sachsen-Anhalt mit Magdeburg als Landeshauptstadt.

Sachsen-Anhalt aktuell:

Der heutige Land Sachsen-Anhalt mit der Landeshauptstadt Magdeburg besteht aus

Sachsen-Anhalt

Landeshauptstadt Magdeburg

20.446 km²

2.277.000 Einwohner (2011)

 

 


 

 


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