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S.M.S. Amazone

(Nr. 2)

Kleiner Kreuzer

S.M.S. Amazone

Kreuzer Amazone

 

S.M.S. Amazone

Daten

Name: S.M.S. Amazone
Namensherkunft: Amazone, Amazonen = kriegerisches Frauenvolk
Stapellauf: 06.10.1900 in Kiel (Germania-Werft)
Schiffsklasse: Gazelle-Klasse
Schwesterschiffe: S.M.S. Amazone, S.M.S. Arkona, S.M.S. Ariadne, S.M.S. Frauenlob, S.M.S. Gazelle, S.M.S. Medusa, S.M.S. Niobe, S.M.S. Nymphe, S.M.S. Thetis, S.M.S. Undine
Besatzung: ca. 275 Mann
Maße: Länge 104 m Breite 11,8 m Tiefgang: 5,0 m
Wasserverdrängung: 2650 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit: 21,5 kn
Bewaffnung:

10 Schnellladekanonen Kaliber 10,5 cm,  14 Maschinenkanonen Kaliber 3,7 cm,  Torpedos

Ende: Ab 1931 Hulk, 1954 abgewrackt

 

S.M.S. Amazone

Geschichte

Die 10 Kreuzer der Gazelle-Klasse erwiesen sich als ausgezeichnete Kriegsschiffe für den Aufklärungs- und Auslandsdienst.

Am 6. Oktober 1900 vollzog Erbgroßherzogin Hilda von Baden die Schiffstaufe. S.M.S. Amazone wird am 15.November 1901 in Dienst gestellt und zum Verband der Aufklärungsstreitkräfte der Hochseeflotte abkommandiert. Es folgen mehrere Ausbildungsfahrten in Nord- und Ostsee.

S.M.S. Amazone

S.M.S. Amazone

 

Anfang Mai 1905 reist das Schiff mit dem I. Geschwader nach Spanien. Danach werden immer wieder Ausbildungsfahrten und Manöver in Nord- und Ostsee durchgeführt.

Nach Ausbruch des 1. Weltkrieges wird S.M.S. Amazone dem Küstenschutzverband Ostsee (Hochseeflotte) unter Großadmiral Prinz Heinrich von Preußen zugeordnet.

Der Seekrieg 1914 - Untergang S.M.S. Magdeburg

Der Seekrieg 1914 - Untergang S.M.S. Magdeburg

 

Am 26. August 1914 läuft S.M.S. Magdeburg im Nebel nahe der Insel Odensholm, am Eingang des Finnischen Meerbusens, auf Grund und wird angesichts dem Herannahen russischer Kriegsschiffe von der eigenen Besatzung, welche bereits im Artilleriefeuer der Russen liegt, gesprengt. Das Torpedoboot "V 26" übernimmt im Feuer der russischen Kriegsschiffe  "Bogatyr" und "Pallada" die überlebende Mannschaft. Einen anderen Teil übernimmt S.M.S. Amazone. Kapitän Habenicht und sein Adjutant verbleiben auf dem Schiff und werden von den Russen gefangen genommen. Das Wrack der "Magdeburg" wird später von den Russen vollständig zerstört.

Da das Schiff im Laufe des Krieges nicht mehr den Anforderungen entsprach, dient der Kleine Kreuzer ab 1916 als Zielschiff für U-Boote.

Kreuzer "Amazone", als Schiff der Reichsmarine

Kreuzer "Amazone", als Schiff der Reichsmarine

 

Die Reichsmarine der Weimarer Republik stellt das Schiff im Dezember 1923 wieder in Dienst und wandelt es 1931 zum Wohnschiff (Hulk) um.

Bis 1954 liegt das Schiff in Bremen und wird als eines der letzten ehemaligen Schiffe der Kaiserlichen Marine 1954 in Hamburg abgewrackt.

 

 

 


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