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(Nr. 3) - (auch "Arkona")
Kleiner Kreuzer
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S.M.S. Arcona
Geschichte
| Name: | S.M.S. Arcona (auch "Arkona") |
| Namensherkunft: | Kap Arkona - nördlichster Zipfel der Insel Rügen (Pommern) |
| Stapellauf: | 22.04.1902 in Bremen (A.G. Weser) |
| Schiffsklasse: | Gazelle-Klasse |
| Schwesterschiffe: | S.M.S. Amazone, S.M.S. Arkona, S.M.S. Ariadne, S.M.S. Frauenlob, S.M.S. Gazelle, S.M.S. Medusa, S.M.S. Niobe, S.M.S. Nymphe, S.M.S. Thetis, S.M.S. Undine |
| Besatzung: | ca. 281 Mann |
| Maße: | Länge 104,4 m Breite 12,3 m Tiefgang: 5,0 m |
| Wasserverdrängung: | 2700 Tonnen |
| Maximale Geschwindigkeit: | 21,5 kn |
| Dampfstrecke: | 4500 Seemeilen |
| Kohlenvorrat: | 700 Tonnen |
| Schiffsmaschine: | 8000 PS |
| Bewaffnung: |
10 Schnellladekanonen Kaliber 10,5 cm, 10 - 14 Maschinenkanonen Kaliber 3,7 cm, Torpedos |
| Ende: | Ab 1930 Hulk, 1945 versenkt, 1948 gehoben und abgewrackt |
Geschichte
Die 10 Kreuzer der Gazelle-Klasse erwiesen sich als ausgezeichnete Kriegsschiffe für den Aufklärungs- und Auslandsdienst.
Der Kleine Kreuzer der Gazelle-Klasse wurde am 22. April 1902 in Kiel von Prinzessin Margarethe von Hessen, einer Schwester Kaiser Wilhelms, auf den Namen "Arcona" getauft.
S.M.S. Arcona wird nach erfolgreicher Probefahrt dem Verband der Aufklärungsschiffe eingereiht, nahm an den üblichen Manövern teil und besuchte mehrere nordeuropäische Häfen.
1907 wurde "Arcona" nach Ostasien beordert. Die Fahrt führte über den Suezkanal nach Singapore, Hongkong, Amoy und weiter ins deutsche Pachtgebiet Tsingtau/Kiautschou.
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S.M.S. Arcona
1909 nahm der Kleine Kreuzer als Botschafter des Deutschen Reiches an den Feierlichkeiten des Wiederaufbaus von San Francisco nach dem schweren Erdbeben teil.
Am 24. März 1910 erreicht S.M.S. Arcona Wilhelmshaven. Bis 1912 wurde das Schiff generalüberholt und zum Minenkreuzer umgebaut.
Nach Ausbruch des 1. Weltkrieges hatte "Arcona" dem Küstenschutz zu dienen. Während des ganzen Krieges hat das Schiff keinen Feindkontakt.
Da das Schiff nicht an die Ententemächte ausgeliefert werden muss, wird es der Reichsmarine der Weimarer Republik eingegliedert. Es besucht mehrmals Skandinavien und wird 1930 endgültig außer Dienst gestellt.
Während des II. Weltkrieges wurde "Arcona" zur Flakstellung umgebaut und in Wilhelmshaven eingesetzt. Dort wurde das Schiff Anfang Mai 1945 von der eigenen Besatzung versenkt. 1948 wurde Arcona gehoben und abgewrackt.

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