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Panzerschiff - Linienschiff
Provinz Brandenburg - Potsdam - S.M.S. Brandenburg
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S.M.S. Brandenburg
Daten
| Name: | S.M.S. Brandenburg |
| Namensherkunft: | Brandenburg - Provinz Brandenburg im Königreich Preußen |
| Stapellauf: | 21.09.1891 in Stettin (Vulcan) |
| Schiffsklasse: | Brandenburg-Klasse |
| Schwesterschiffe: | S.M.S. Brandenburg, S.M.S. Kurfürst Friedrich Wilhelm, S.M.S. Weißenburg, S.M.S. Wörth |
| Besatzung: | ca. 568 Mann |
| Maße: | Länge 108 m - Breite 19,5 m - Tiefgang: 7,4 m |
| Wasserverdrängung: | 10060 Tonnen |
| Maximale Geschwindigkeit: | 16,3 kn |
| Maschinenleistung: | 10 000 PS, 2 stehende Dreifach-Expansionsmaschinen, Kessel 12 Zylinder mit rückkehrender Flamme. |
| Aktionsradius | 4 500 Seemeilen |
| Bewaffnung: | 6 Kanonen Kaliber 28 cm, 8 Kanonen Kaliber 10,5 cm, 8 Schnellfeuerkanonen Kaliber 8,8 cm, 12 Maschinenkanonen 3,7 cm, Torpedos |
| Ende: | 1915 außer Dienst gestellt, 1919 abgewrackt |
Geschichte
1888 wurde Wilhelm II. Deutscher Kaiser. Er zeigte ein starkes Interesse an maritimen Fragen und schickte sich an, zum Schutze des wirtschaftlich aufblühenden Deutschen Reichs und seiner jungen Kolonien in Übersee eine angemessene Flotte zu bauen.
General von Caprivi wurde von seiner Stellung als Chef der Admiralität entbunden. Der Monarch gliederte die Admiralität in das Oberkommando der Marine und das Reichsmarineamt (Verwaltung) auf und unterstellte beide Spitzenbehörden erstmalig Admiralen. Außerdem schuf er ein Marinekabinett, das ihm zur Ausübung der Kommandogewalt unterstand.
Die Schiffe der deutschen Flotte waren inzwischen größtenteils überaltert, und selbst moderne Bauten entsprachen nicht mehr den Anforderungen der Taktik und Technik.
Eine erste Maßnahme war noch 1888 der Planungsbeginn von 4 großen Panzerschiffen der Brandenburg-Klasse. Der Entwurf dieser ausgezeichneten Schiffe stammte von dem hochbegabten Chefkonstrukteur der Kaiserlichen Marine, Alfred Dietrich, dessen ideenreichen Konstruktionen sie eine ganze Anzahl verschiedenartiger Typen und Klassen verdankt. Besonders in der Panzerung, der wasserdichten Unterteilung, der Antriebsanlage und der Bewaffnung brauchte man den Vergleich mit entsprechenden ausländischen Schiffen nicht mehr zu scheuen. Die Brandenburg-Klasse war mit 6 28-cm-Geschützen stärker als vergleichbare Bauten anderer Marinen bestückt. Am Nickelstahlpanzergürtel betrug die größte Dicke 40 cm.
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S.M.S. Brandenburg
S.M.S. Brandenburg wurde am 19. November 1893 in Dienst gestellt und wurde zur II. Division des Manövergeschwaders zugeteilt.
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Die Brandenburgklasse als 1. Division des 1. Geschwaders, 1894
Am 16. Februar 1894 ereignete sich während einer Testfahrt eine schwere Explosion im Maschinenraum, die 44 Besatzungsmitgliedern das Leben kostete. Nach der Reparatur konnten die zugeteilten Aufgaben in Nord- und Ostsee endlich wahrgenommen werden.
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S.M.S. Brandenburg
I. Division des 1. Geschwaders - Die Brandenburgklasse im Suezkanal auf der Fahrt nach Ostasien, Juli 1900
Im Juli 1900 wurde S.M.S. Brandenburg gemeinsam mit anderen Schiffen als "Ostasiatischen Expeditionskorps" zur Niederschlagung des Boxeraufstandes nach China entsandt, ohne dort irgendwelche kriegerischen Handlungen zu unternehmen. Mitte August 1901 erreichte das Linienschiff wieder Wilhelmshaven und konnte so im September 1901an einer Flottenparade zu Ehren des russischen Zaren vor der Küste Westpreußens teilnehmen. Von 1903 bis 1904 wurde S.M.S. Brandenburg modernisiert und danach dem II. Geschwader zugeteilt.
Während des 1. Weltkrieges wurde S.M.S. Brandenburg dem V. Geschwader unter Vizeadmiral Grabow zugeteilt und nahm so am Küstenschutz teil. Noch während des Krieges, 1915 wurde das Schiff außer Dienst gestellt und 1920 abgewrackt.
Am 16. Februar 1894 ereignete sich während einer Testfahrt in der Kieler Förde von Strande eine schwere Explosion im Maschinenraum, die 44 Besatzungsmitgliedern und Werftarbeitern das Leben kostete: |
Schellen 7, S.M.S. Brandenburg

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