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Kleiner Kreuzer
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S.M.S. Bremen
Daten
| Stapellauf: | 09.07.1903 in Bremen |
| Schiffsklasse: | Bremen-Klasse |
| Schwesterschiffe: | S.M.S. Danzig, S.M.S. Leipzig, S.M.S. München, S.M.S. Lübeck, S.M.S. Berlin, S.M.S. Hamburg, S.M.S. Bremen |
| Besatzung: | ca. 300 Mann |
| Maße: | Länge 110,6 m Breite 13,2 m Tiefgang: 5,0 m |
| Wasserverdrängung: | 3250 Tonnen |
| Maschinenleistung: | 10 100 PS, 3fach Expansionsmaschinen, 10 Marine-Kessel |
| Dampfstrecke | 5 000 Seemeilen |
| Maximale Geschwindigkeit: | 23,2 kn |
| Bewaffnung: | (bis 1914) 10 Schnellfeuerkanonen Kaliber 10,5 cm und Torpedos |
| Ende: | Am 17. Dezember 1915 läuft das Schiff auf eine russische Mine und versinkt. |
Geschichte
Die Kreuzer der Bremen-Klasse waren ausgezeichnete Schiffe für den Aufklärungs- und Auslandsdienst, von denen 1905 S.M.S. Lübeck als erstes Schiff der deutschen Marine eine Turbinenanlage anstelle der üblichen Kolbendampfmaschine erhielt.
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German Cruiser "Bremen"
Nach erfolgreichen Probefahrten unternahm S.M.S. Bremen ab 1904 Fahrten nach Nord-, Mittel- und Südamerika in verschiedenen Missionen. 1913 rettete der Kreuzer den in Brand geratenen HSDG-Dampfer "Etruska" vor dem Totalverlust.
Ende 1913 bis Anfang 1914 musste S.M.S. Bremen gemeinsam mit US-Kriegsschiffen ansässige Europäer im von Unruhen geschüttelten Mexiko zu Hilfe eilen und sie teilweise evakuieren.
Im Februar 1914 konnte das Schiff nach 9 1/2 Jahren Einsatz die Heimreise antreten und wurde in Wilhelmshaven zunächst außer Dienst gestellt.
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Amerikanische Karte zum Besuch von S.M.S. Bremen in New York - Juni 1908
1914/15 erfolgte ein Umbau des Schiffes, 2 Geschütze wurden durch moderne Schnellfeuerkanonen Kaliber 15 cm ausgetauscht, die elektrischen Anlagen modernisiert, der vordere Mast umgesetzt und die Schornsteine umgebaut. Dadurch erhielt das Schiff ein völlig anderes Aussehen.
Nach der Indienststellung erfolgte der weitere Einsatz in der Ostsee. Dabei nahm das Schiff an verschiedentlichen Aktionen und Gefechten teil.
Am 17. Dezember 1915 lief S.M.S. Bremen gemeinsam mit den Torpedobooten V 186 und V 191 von Windau (Ventspils, Lettland) aus. Dabei traf V 191 auf eine Seemine. Während der sofort eingeleiteten Rettungsaktion erlitt auch S.M.S. Bremen zwei schwere Minentreffer und sank kurze Zeit später. Das Torpedoboot V 186 konnte nur ca. 50 Mann von beiden Schiffen retten.
S.M.S. Bremen
17. Dezember 1915 In der nördlichen Ostsee auf eine russische Mine gelaufen und versunken. ca. 300 Tote |
Namenspatron: Freie und Hansestadt Bremen

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