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S.M.S. Comet

(1860)

Kanonenboot I. Klasse

S.M.S. Basilisk

S.M.S. Basilisk (baugleich mit S.M.S. Comet)

 

S.M.S. Comet

Daten

Name: Seiner Majestät Schiff Comet
Namensherkunft: Comet, Komet ist ein kleiner Himmelskörper
Stapellauf: 01.09.1860 in Danzig (Königliche Werft Danzig)
Schiffstyp/-klasse: Chamäleon-Klasse, Kanonenboot I. Klasse
Schwesterschiffe: S.M.S. Basilisk (1), S.M.S. Blitz (1), S.M.S. Chamäleon (1), S.M.S. Comet (1), S.M.S. Cyclop (1), S.M.S. Delphin (1), S.M.S. Drache (1), S.M.S. Meteor (1)
Besatzung: ca. 71 Mann
Maße: Länge: 43,28 m - Breite: 6,96 m - Tiefgang: 2,67 m
Wasserverdrängung: 422 Tonnen
Maschinenleistung: 320 PS
Maximale Geschwindigkeit: 9 kn
Bewaffnung: 1 gezogener 24 Pfünder, 2 gezogener 12 Pfünder, 1 Deckstorpedo
Ende: Am 30.09.1881 aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen.

 

S.M.S. Comet

Geschichte

Großbritannien schuf während des Krimkrieges (1853-1856) eine Flotte von einigen hunderten Dampfkanonenboote und benutzte sie zum Angriff auf die von seichten Wasser umgebenen russischen Festungswerke von Bomarsund, Sweaborg und den Alandinseln. Sie waren dabei so erfolgreich, dass sich die russischen Verteidiger ergeben mussten.

Das Königreich Preußen folgte dem Beispiele in den Jahren 1859-1861, wenn auch nicht in so großer Anzahl, aber immerhin wurden 23 Kanonenboote gebaut. Die letzten beiden Exemplare blieben jedoch mehrere Jahre auf Stapel und wurden erst 1865 vollendet.

Acht davon, die Kanonenboote I. Klasse: Basilisk, Blitz, Chamäleon (Kamäleon), Komet, Cyclop, Delphin, Drache, Meteor, wurden auf der Danziger Werft gebaut.

S.M.S. Grille

Die Kanonenbootflottille in Parade vor S.M. dem Kaiser (auf S.M.S. Grille)

 

Die übrigen Fünfzehn (II. Klasse): Fuchs, Hai, Habicht, Hyäne, Jäger, Natter, Pfeil, Salamander, Schwalbe, Skorpion, Sperber, Tiger, Wespe, Wolf auf Privatwerften.

Erstere mit einer Bewaffnung von drei Geschützen, je eine gezogene 15 cm Kanone vorn und hinten und ein glattes 68pfündiges Bombengeschütz in der Mitte, alle drei auf Rahmenlafetten.

Die zweite Klasse mit einer Bewaffnung von einer 12 cm Kanone.

Um so kleinen Fahrzeugen die nötige Tragkraft für Maschine und Geschütze zu geben, mussten sie sehr strak gebaut, was zulasten der Seetüchtigkeit ging. Der Tiefgang gestattete nur einen kleinen Durchmesser der Schraube, von dem die Geschwindigkeit abhängig ist und sie wurden deshalb keine Schnellläufer. Immerhin brachten es die großen Kanonenboote in ruhigem Wasser  bis 9 und die kleinen Boote bis auf 8 ½ Knoten.

Die Baukosten für das Kanonenboot betrugen 73 800 Taler.

 

 

 

 


 

 


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