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S.M.S. Dresden

(Nr. 1)

Kleiner Kreuzer

Königreich Sachsen - Dresden - S.M.S. Dresden (1) - S.M.S. Dresden (2) - S.M.S. Sachsen (1) - S.M.S. Sachsen (2)

S.M.S. Dresden

S.M.S. Dresden

(Diese Postkarte zeigt nicht die "Dresden", denn diese hatte gleichmäßige Schornsteinabstände.)

 

S.M.S. Dresden

Daten

Name:S.M.S. Dresden
Namensherkunft:Dresden, Hauptstadt des Königreichs Sachsen
Stapellauf:05.10.1907 in Hamburg (Blohm & Voss)
Schiffsklasse:Dresden-Klasse
Schwesterschiffe:S.M.S. Dresden (1), S.M.S. Emden (1)
Besatzung:ca. 361 Mann
Maße:Länge 118 m - Breite 13,5 m - Tiefgang: 5,1 m
Wasserverdrängung:3650 Tonnen
Maschinenleistung:15 100 PS, Parsons-Turbinen
Maximale Geschwindigkeit:24,5 kn
Bewaffnung:

10 Schnellfeuerkanonen Kaliber 10,5 cm

Ende:Am 14.03.1915 in neutralen Gewässern vor der chilenischen Robinson-Insel Juan Fernandez von britischen Kreuzer beschossen und von der eigenen Besatzung versenkt.

 

S.M.S. Dresden

Geschichte

S.M.S. Dresden - Prinz Adalbert geht von Bord

S.M.S. Dresden - Prinz Adalbert geht von Bord

 

S.M.S. Dresden wurde 1908 in Dienst gestellt und trat unmittelbar danach eine Reise nach New York an. 1913 gehörte der Kreuzer kurzzeitig der Mittelmeerdivision an.

S.M.S. Dresden

S.M. Kl. Kreuzer Dresden

 

Fritz LüdeckeKapitän zur See Fritz Lüdecke (1873-1931)

Kommandant des Kleinen Kreuzers Dresden 1914

 

Das Schiff war im I. Weltkrieg ein Auslandkreuzer. Am 12. Oktober 1914 traf sie mit dem ostasiatischen Kreuzergeschwader unter Graf von Spee zusammen und nahm an der Seeschlacht bei Coronel. Während der Seeschlacht bei den Falklandinseln erhielt der Kreuzer das Signal "Entlassen - versuchen sie zu entkommen". S.M.S. Dresden wurde danach mehrfach von Deutschen in Chile, bzw. deutschstämmigen Chilenen tatkräftig unterstützt. Der schlechte Zustand des Schiffes, infolge der Gefechte,  erlaubte jedoch keine schnelle Rückkehr nach Deutschland. Am 14. März 1915 hatten britische Kriegsschiffe die "Dresden" aufgespürt.

Der Überfall auf die Dresden vor der chilenischen Robison-Insel Juan Fernandez

"Der Überfall auf die Dresden vor der chilenischen Robison-Insel Juan Fernandez"

 

Das Ereignis vom 14. März 1915 schildern deutsche Marinechronisten wie folgt: Deutlich sichtbar nicht gefechtsklar lag der Kleine Kreuzer Dresden in neutralen Hoheitsgewässern an der chilenischen Küste, als die britischen Kriegsschiffe Kent und Glasgow plötzlich das Feuer eröffneten. Auch als der Kapitän eine weiße Signalflagge hisste unterbrachen die Engländer ihr Feuer nicht. Den deutschen Parlamentären, die auf die völkerrechtswidrige Sachlage hinwiesen, erwiderte der Kommandant der Glasgow, er hätte Befehl die Dresden zu vernichten, egal wo er sie träfe. Daraufhin versenkte die deutsche Besatzung ihr Schiff selbst. Von der Dresden-Besatzung erreichten einige Offiziere und Leute auf dem chilenischen Segler Tinto nach 120tägiger Fahrt die Heimat.

S.M.S. Dresden, Gedenkstein zum Untergang des Schiffes am 14. März 1915 auf der Insel Quiriquina (Chile)

S.M.S. Dresden, Gedenkstein zum Untergang des Schiffes am 14. März 1915 auf der Insel Quiriquina (Chile)

 

S.M.S. Dresden

14.März 1915

 In neutralen Gewässern vor der chilenischen Robinson-Insel Juan Fernandez von britischen Kreuzer beschossen und von der eigenen Besatzung versenkt.

4 Tote

 

 

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