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S.M.S. Emden

(Nr. 1)

Kleiner Kreuzer

Stadt Emden - S.M.S. Emden (1) - S.M.S. Emden (2)

S.M.S. Emden

S.M.S. Emden

 

S.M.S. Emden

Daten

Stapellauf: 26.05.1908 in Danzig (Kaiserliche Werft Danzig)
Schwesterschiffe: S.M.S. Emden, S.M.S. Dresden
Besatzung: ca. 361 Mann
Maße: Länge 118 m - Breite 13,5 m - Tiefgang: 5,1 m
Wasserverdrängung: 3650 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit: 24,1 kn
Bewaffnung:

10 Schnellfeuerkanonen Kaliber 10,5 cm

Ende: Am 09.11.1914 nach einem Gefecht mit dem artilleristisch stark überlegenen britischen Kreuzer "Sydney" bei den Cocos-Inseln auf Land gesetzt.

 

S.M.S. Emden

Geschichte

Karl von Müller
Fregattenkapitän Karl von Müller

* 16.06.1873 in Hannover

† 11.03.1923 in Braunschweig

 

S.M.S. Emden war ein Auslandkreuzer. Unter der Führung ihres ritterlichen Kommandanten, des Fregattenkapitäns Karl von Müller, erlangte das deutsche Kriegsschiff weltweite Berühmtheit. Mit erstaunlicher Kühnheit ging Kapitän von Müller mit dem Schiff mitten in den Brennpunkt englischer Interessensphären im Indischen Ozean, er durchkreuzte den Golf von Bengalen, umschiffte Ceylon, beschoss Madras und versenkte auf der Reede von Penang den russischen Kreuzer Schemtschug. Während dieser Zeit führte er ununterbrochen mit größtem Erfolge Handelskrieg. Dann stieß er gegen die britische Funkenstation auf den Cocosinseln vor und traf hier in einem ähnlichen Missgeschick wie Graf Spee bei den Falklandinseln mit einer erheblich überlegenen feindlichen Streitmacht, dem Kreuzer Sydney, zusammen.

S.M.S. Emden
S.M.S. Emden versenkt den russischen Kreuzer Schemtschug S.M.S. Emden, "Das Eiserne Kreuz der Tapferen Emden"


Nach heldenhafter, aber aussichtsloser Verteidigung unterlag S.M.S. Emden den stärkeren Waffen. Fühlbarer fast als der ungeheure materielle Schaden, den die Emden bewirkte, war die moralische Schädigung des britischen Ansehens in den malaiischen und indischen Ländern. Es wird berichtet, dass Einheimische noch heute nicht selten ihren Kindern den Namen Emden geben und dass das Wort Emden in die Sprache der Singhalesen mit der Bedeutung "unüberwindlich" oder "verwegen" dauernden Eingang gefunden hat. Das Landungskorps der Emden, das bei dem Gefecht der Kriegsschiffe zurückgeblieben war, setzte mit dem Schoner Ayesha nach Sumatra über und erreichte später unter außerordentlichen Schwierigkeiten mit dem deutschen Dampfer Choising die arabische Küste und von dort aus über Konstantinopel (Istanbul) die Heimat.

S.M.S. Emden
S.M.S. Emden
S.M.S. Emden

Hafen von Pulo-Pinang, 30 Oktober 1914
Die Emden vernichtet den russischen Kreuzer Schemtschug und einen französischen Torpedojäger

S.M.S. Emden, "Der Schrecken Englands - S.M.S. Kreuzer Emden vernichtete im indischen Ozean eine größere Anzahl englischer Dampfer"

Diese Postkarte stellt nicht die Emden (I) dar, diese hatte gleichmäßige Schornsteinabstände. Bei dem hier abgebildeten Kreuzer handelt es sich um ein Schiff der Nürnbergklasse.

 

S.M.S. Emden

Ankunft des Kapitän Mücke mit der Emden-Mannschaft in Konstantinopel

 

S.M.S. Emden S.M.S. Emden S.M.S. Emden
S.M.S. Emden - Volksspende 10 Pfennig - Für die Helden der Emden S.M.S. Emden - Briefmarke des British Indian Ocean Territory S.M.S. Emden - Volksspende 10 Pfennig - Für die Helden der Emden des Mitteldeutschen Verband Weimar

 

S.M.S. Emden

Am 9. November 1914 nach einem Gefecht mit dem artilleristisch stark überlegenen britischen Kreuzer "Sidney" bei den Cocos-Inseln auf Land gesetzt.

134 Tote




 

 

 

 

 

 


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