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S.M.S. Frauenlob

(1853)

Hölzerner Segelschoner

S.M.S. Frauenlob

S.M.S. Frauenlob der preußischen Marine

 

S.M.S. Frauenlob

Daten

Name: Seiner Majestät Schiff Frauenlob
Namensherkunft: Frauenlob, in Anerkennung der Spenden preußischer Frauen für dieses Schiff.
Stapellauf: 24.08.1853 in Wolgast (Lübke)
Schiffstyp/-klasse: Hela-Klasse, Kriegsschoner
Schwesterschiffe: S.M.S. Hela (1), S.M.S. Frauenlob (1)
Besatzung: ca. 56 Mann
Maße: Länge 32 m Breite 8 m Tiefgang: 3,2 m
Wasserverdrängung: ca. 300 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit: 13 kn
Bewaffnung:

1 x 30 Pfünder

Ende: 02.09.1860 im Taifun vor Yokohama gesunken

 

S.M.S. Frauenlob

Geschichte

Eine für die preußischen Marine besonders wichtige Auslandsreise führte 1859 - 1862 ein Geschwader, bestehend aus "Arcona" mit 27 Geschützen, "Thetis" mit 38 Geschützen, Schoner "Frauenlob" und Transportschiff "Elbe" in ostasiatische Gewässer. Im fernen Osten waren die Tore der 250 Jahre verschlossenen japanischen Inselwelt durch den us-amerikanischen Kommodore Perry geöffnet worden. Perry erzwang mit Gewalt die Öffnung des bis dahin hermetisch verschlossenen Landes und den Vertrag von Kanagawa 1854. Auch das Königreich Preußen zeigte sich an einem Handel mit China, Japan und Siam (Thailand) sehr interessiert. Die Reise ging von Danzig über England um das Kap von Südafrika nach Singapur. Das kleine preußische Geschwader gerät am 2. September 1860 vor Yokohama in einen Taifun, in dem "Frauenlob" untergeht. Die größeren Kriegsschiffe, die gleichfalls in ernster Gefahr gewesen waren, landeten den außerordentlichen preußischen Gesandten Graf Eulenberg dann am 18. September 1860 in Yokohama, wo er seinen Staatsbesuch abstattete, um nach Vollendung seines Auftrages mit dem Geschwader über Siam die Heimreise anzutreten.

Frauenlob - Schoner

Frauengabe "Frauenlob"
Geschenk preußischer Frauen an den preußischen Staat

 

S.M.S. Frauenlob

2. September 1860

Von freiwilligen Geldspenden deutscher Frauen gebaut, machte unter Kapitänleutnant Retzke die I. preußische Expedition nach Ostasien mit und ging in der Nähe der japanischen Stadt Yokohama im Taifun unter.

Tote

5 Offiziere

und

51 Mann Besatzung


 

 


 

 


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