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(Nr. 1)
ab 21.01.1902 S.M.S. Neptun
Panzerfregatte
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S.M.S. Friedrich Carl
Daten
| Name: | 1. S.M.S. Friedrich Carl 2. ab 21.01.1902 S.M.S. Neptun |
| Namensherkunft: | 1. Prinz
Friedrich Carl
von Preußen (1828-1885) 2. Neptun, römischer Gott des Meeres |
| Stapellauf: | 1867 in Toulon/Frankreich |
| Schwesterschiffe: | Einzelschiff |
| Besatzung: | ca. 530 Mann |
| Maße: | Länge 94 m Breite 17 m Tiefgang: 8 m |
| Wasserverdrängung: | 6000 Tonnen |
| Maximale Geschwindigkeit: | 13 kn |
| Bewaffnung: |
16 Kanonen Kaliber 21 cm |
| Ende: | 1906 abgewrackt |
Geschichte
Nach dem Deutschen Krieg von 1866 kommt es zur Errichtung des Norddeutschen Bundes und damit zur Schaffung der Norddeutschen Bundesmarine: Auch die preußischen Kriegsschiffe führen die neue Bundeskriegsflagge. Die Marine soll jetzt nicht nur dem Schutz der Sifffahrt und der Küste dienen, sondern auch im Bedarfsfalle das offensive Vergehen gegen feindliche Kräfte, Küsten und Häfen ermöglichen. Kriegsminister von Roon arbeitet einen Flottengründungsplan aus, nachdem in den nächsten zehn Jahren: 10 Panzerschiffe, 20 Korvetten, 22 Küstenverteidigungsfahrzeuge, 8 Avisos, 3 Transportschiffe und 7 Schulschiffe gebaut werden sollen. Der Reichstag bewilligt diesen Plan zwar, jedoch ist die deutsche Schiffbauindustrie und ungenügend entwickelt. Man benötig Musterschiffe und kauft daher im Ausland geeignete Fahrzeuge: in Frankreich die Panzerfregatte S.M.S. Friedrich Carl (6800 t und 16 Geschütze), in England S.M.S. Kronprinz (5600 t und 16 Geschütze) und S.M.S. König Wilhelm (9800 t und 23 Geschütze) - in seiner Zeit ein Gigant und das damals stärkste Schiff, ursprünglich wurde es von den Türken bestellt, dann aber von diesen nicht abgenommen. Es hatte seine 24-cm-Kruppsche-Mantelringkanonen in langer Batterie und im Bug aufgestellt und machte mit seiner immer noch üblichen Segeltakelage, dem massiven Rammsporn und Gürtelpanzer einen imposanten Eindruck.
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Panzerschiffsgeschwader mit Volltakelage im Mittelmeer
S.M.S. Kaiser, S.M.S. Deutschland, S.M.S. Friedrich Carl, S.M.S. Kronprinz
Im 19. Jahrhundert war Spanien durch die Karlistenkriege ein zerrissenes Land und es herrschten völlig chaotischen Zustände. Die deutsche Admiralität schickte ein Geschwader unter Kommodore Werner vor die spanische Küste, um dort ansässige Deutsche sowie deutsche Handelsinteressen zu schützen. Zum Geschwader gehörte neben S.M.S. Friedrich Carl noch S.M.S. Elisabeth und das Kanonenboot S.M.S. Delphin. Durch sein Erscheinen verhinderte S.M.S. Friedrich Carl am 22. Juli 1873 die Beschießung der Stadt Alicante durch Aufständische auf dem Panzerschiff "Victoria". Kurz darauf verhindert S.M.S. Friedrich Carl und das britische Panzerschiff H.M.S. Swiftsure die Beschießung von Málaga, indem sie die von Aufständischen geführten Kriegsschiffe "Victoria" und "Almansa" aufbringen. Diese Einmischung in die inneren Angelegenheiten Spaniens findet jedoch nicht die Zustimmung des Reichskanzlers Bismarck und er lässt Kommodore Werner ablösen. Am 25. November 1873 müssen die deutschen Kriegsschiffe S.M.S. Friedrich Carl und S.M.S. Elisabeth noch einmal in Spanien eingreifen, als sie die Aufständischen zwingen deutsches Eigentum in Cartagene wieder herauszugeben.
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H.M.S. Swiftsure
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S.M.S. Friedrich Carl
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S.M.S. Neptun
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S.M.S. Friedrich Carl
"Der alte und der neue Friedrich Karl"

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