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S.M.S. Geier

Kleiner ungeschützter Kreuzer

ab 1917 USS Schurz

S.M. Kleiner Kreuzer Geier

S.M. Kleiner Kreuzer Geier

 

S.M.S. Geier

Daten

Name: S.M.S. Geier
Namensherkunft: Geier - Raubvogel
Stapellauf: 18.10.1894 in Wilhelmshaven (Kaiserliche Werft Wilhelmshaven)
Schiffstyp/-klasse: Bussard-Klasse, Kleiner (ungeschützter) Kreuzer
Schwesterschiffe: S.M.S. Bussard, S.M.S. Geier, S.M.S. Condor, S.M.S. Cormoran, S.M.S. Seeadler (1), S.M.S. Falke (2)
Besatzung: ca. 165 Mann
Maße: Länge 76 m Breite 10 m Tiefgang: 4,80 m
Wasserverdrängung: 1630 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit: 16 kn
Bewaffnung:

8 x 10,5 cm Schnellfeuerkanonen, 5 x 3,7 cm Revolverkanonen

Ende: 1914 Internierung in den USA (Hawaii), 1917 konfisziert und in USS Schurz umbenannt, 1918 nach Kollision gesunken.

 

S.M.S. Geier

Geschichte

S.M.S. Geier im Kaiser-Wilhelm-Kanal
S.M.S. Geier
S.M.S. Geier im Kaiser-Wilhelm-Kanal S.M. Kleiner Kreuzer Geier

 

1897/98 Reise nach St. Thomas, Kuba, Venezuela (La Guaira und Puerto Cabello), Brasilien und Argentinien. Nach Ausbruch des Krieges zwischen der USA und Spanien evakuierte das Schiff zahlreiche Zivilisten verschiedener Nationalität aus Havanna. Danach erfolgte ein Besuch in Mexiko.

Nach Beendigung des Krieges besuchte S.M.S. Geier die Stadt New Orleans und nahm die unterbrochene Südamerikareise wieder auf. Nach dem Besuch mehrerer mittelamerikanischer Staaten lief das Schiff am 14. August 1899 San Francisco an, um den Schiffskessel in einer Werft überholen zu lassen. Danach bezog das Schiff vor entlang der westamerikanischen Küste Station und wurde am 9. Juli 1900 wegen der Unruhen in China (Boxeraufstand) nach Ostasien (Ostasiatisches Kreuzergeschwader) entsendet. Im Oktober 1900 erreichte S.M.S. Geier das deutsche Pachtgebiet Kiautschou, lief nach Schanghai aus, wo es bis Februar 1901 blieb.

 

Landungsmanöver in Tsingtau

Landungsmanöver in Tsingtau

 

Nach dem Einsatz in China besuchte S.M.S. Geier verschiedene koreanische und japanische Häfen. 1903 lief das Schiff Nagasaki an, um eine Grundreparatur durchzuführen, danach erfolgte der Einsatz im Stationsgebiet. 1905 machte sich die Heimreise nach Deutschland notwendig, da S.M.S. Geier überholt und modernisiert werden sollte.

Erst 1911 erfolgte die Wiederindienststellung. Am 9. Juli übernahm S.M.S. Geier gemeinsam mit S.M.S. Seeadler die Station vor Daressalam (Deutsch-Ostafrika). Nach Ausbruch des türkisch-italienischen Krieges bezog das Schiff im Mittelmeer Station und wurde dort 1912 offiziell der Mittelmeer-Station zugeteilt.

Am 31. Januar 1913, während des Besuches in Haifa (Palästina) ereignete sich eine Kohlenstaubexplosion, bei der 2 Besatzungsmitglieder getötet wurden. Nach einer Überholung in Triest (Küstenland) nahm S.M.S. Geier seine Stationstätigkeit vor Deutsch-Ostafrika wieder auf. Im Juni 1914 wurde der Kreuzer von S.M.S. Königsberg abgelöst und nahm Kurs in Richtung Südsee. Während der Fahrt erreichte die Besatzung über S.M.S. Emden die Nachricht vom Ausbruch den Weltkrieges. Nach verschiedenen Problemen mit der Kesselanlage und Maschinenschäden lief das kampunfähige Schiff Hawaii an. In Honolulu wurde die Besatzung von der USA interniert. Nach der Kriegserklärung (7.4.1917) der USA an das Deutsche Reich wurde S.M.S. Geier konfisziert und in USS Schurz umbenannt. 1918 sank das Schiff nach einer Kollision.

Internierung der deutschen Mannschaft von S.M.S. Geier auf Hawaii 1914

Internierung der deutschen Mannschaft von S.M.S. Geier auf Hawaii 1914

 

 

 

         

 

 

 

 


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