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S.M.S. Gneisenau

(1879)

Kreuzerfregatte

S.M.S. Gneisenau - Kreuzerfregatte

S.M.S. Gneisenau - Kreuzerfregatte

 

S.M.S. Gneisenau

Daten

Name: Seiner Majestät Schiff Gneisenau
Namensherkunft: Gneisenau, August, Graf Neithardt von, preußischer Generalfeldmarschall, * 27. Okt. 1760 zu Schildau, wurde 1782 Offizier in einem ansbachischen Regiment, kämpfte mit diesem in Amerika, trat 1786 in preußische Dienste, verteidigte 1807 Kolberg bis zum Tilsiter Frieden, wirkte danach als Chef des Ingenieurkorps mit Stein und Scharnhorst für die Wiedergeburt Preußens, nahm als Generalstabschef Blüchers hervorragenden Anteil an den Befreiungskriegen, entschied durch sein rechtzeitiges Erscheinen die Schlacht bei Waterloo, 1818 Gouverneur von Berlin, 1831 Oberbefehlshaber der vier östlichen Armeekorps im polnischen Aufstand. † 24. Aug. 1831 zu Posen.
Stapellauf: 04.09..1879 in Danzig
Schiffsklasse: Bismarck-Klasse
Schwesterschiffe: S.M.S. Bismarck, S.M.S. Blücher, S.M.S. Gneisenau, S.M.S. Moltke, S.M.S. Stein, S.M.S. Stosch
Besatzung: ca. 450 Mann
Maße: Länge 82,5 m Breite 13,7 m Tiefgang: 6,20 m
Wasserverdrängung: 2860 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit: 13  kn
Bewaffnung: 16 Kanonen Kaliber 15 cm
Ende: Am 16.12.1900 vor Malaga (Spanien) gestrandet.

 

 

August Neidhardt von Gneisenau, Gerhard von Scharnhorst, Fürst Blücher von Wahlstat

August Neidhardt von Gneisenau, Gerhard von Scharnhorst, Fürst Blücher von Wahlstatt,
die Helden der Befreiungskriege von 1813 bis 1815 gegen Napoleon I.

 

In den 1870er Jahren wurden die gepanzerten Kreuzer-Fregatten Leipzig, Prinz Adalbert, Bismarck, Moltke, Stosch, Blücher, Stein und Gneisenau auf deutschen Werften gebaut und in der Kaiserlichen Marine in Dienst gestellt. Da sie weder besonders widerstandsfähig noch modern bewaffnet waren wurden sie in Friedenszeiten auf Auslandsstationen und als Schulschiffe verwendet. Trotz voller Takelung und Dampfantriebes galten sie als schwerfällig. S.M.S.  Gneisenau ging 1900 im Sturm an der Mole von Málaga (Spanien) verloren.

S.M.S. Gneisenau

S.M.S. Gneisenau


Die gedeckten Korvetten der Bismarck-Klasse (S.M.S. Bismarck, S.M.S. Blücher, S.M.S. Gneisenau, S.M.S. Moltke, S.M.S. Stein, S.M.S. Stosch) entstanden nach dem Amtsentwurf von 1873-75 als Querspant-Eisenbau.  Als Besonderheit wiesen sie eine Lage Holzplanken mit Zinkbeschlag bis 1 Meter über Wasserlinie auf. Angetrieben wurde das Schiff von  einer liegenden dreizylindrigen Einfachexpansionsmaschinen der Märkisch-Schlesischen Maschinenbau- und Hütten-A.G. Berlin. Zur Erzeugung elektrischer Energie verfügte das Schiff über einen Dynamo mit 55 Volt 1,9 kW. Die Schiffe werden als ziemlich gute Seeschiffe beschrieben, allerdings mit großer Abtrift bei wenig Wind; waren schwierig zu manövrieren und mittelmäßig steuernd. Ein fahren gegen See verursachte viel Fahrtverlust. Segeln war nur bei einer steifen Brise gut möglich.

S.M.S. Gneisenau
Der Kaiser besichtigt S.M.S. Gneisenau am 6. Juli 1899
S.M.S. Gneisenau Der Kaiser besichtigt S.M.S. Gneisenau am 6. Juli 1899



Strandung der Fregatte S.M.S. Gneisenau am 16. Dezember 1900
Strandung der Fregatte S.M.S. Gneisenau am 16. Dezember 1900
Strandung der Fregatte S.M.S. Gneisenau am 16. Dezember 1900 Strandung der Fregatte S.M.S. Gneisenau am 16. Dezember 1900

 

 

 

S.M.S. Gneisenau

16. Dezember 1900

Im Sturm vor Málaga (Spanien) gestrandet

41 Tote

 

 

 

 


 

 


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