---- Menüleiste laden
Senden   Speichern   Drucken

S.M.S. Graf Spee

Panzerkreuzer - Großer Kreuzer

S.M.S. Graf Spee

 S.M.S. Graf Spee - Stapellauf

 

S.M.S. Graf Spee

Daten

Name: Seiner Majestät Schiff Graf Spee
Namensherkunft:

Gral Maximilian von Spee * 22.06.1861 in Kopenhagen (Dänemark) - † 08.12.1914 Seeschlacht bei den Falklandinseln

Stapellauf: 15.09.1917 in Danzig (Schichau)
Schwesterschiffe: S.M.S. Mackensen, S.M.S. Graf Spee
Besatzung: ca. 1200 Mann
Maße: Länge 223 m - Breite 30,5 m - Tiefgang: 9,3 m
Wasserverdrängung: 36 000 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit: 27 kn
Bewaffnung:

8 Schnellfeuerkanonen Kaliber 35 cm, 12 Schnellfeuerkanonen Kaliber 15 cm, Flak, Torpedos, Minen

Ende: 1923 in Kiel abgewrackt

 

S.M.S. Graf Spee

Geschichte

Gral Maximilian von Spee

Gral Maximilian von Spee (1861 - 1914)

Die großen Kreuzer als Ersatz für Victoria Luise, Ersatz Blücher, Ersatz Freya, Ersatz Friedrich Carl wurden nach dem Amtsentwurf 1913 geplant. Projektiert wurden die Schiffe als Längsspant-Bänder-Stahlbau. Es waren die ersten deutschen Kriegsschiffe mit Bugwulst. Infolge des Ersten Weltkrieges (1914 -1918) verzögerte sich der Stapellauf um ein Jahr. Die Schiffstaufe vollzog die Witwe Graf Spees, die Gräfin Margarete von Spee am 15. September 1917. Nach dem Stapellauf wurde das Schiff nicht mehr fertig gestellt und lag bei Kriegsende 1918 in Danzig. 1923 wurde es in Kiel abgewrackt.

 

 S.M.S. Graf Spee

 S.M.S. Graf Spee

 

 


 

Graf Spee

Kriegsschiffe

 

1. Panzerkreuzer Graf Spee 1917 - 1923

Schon 1917 wurde von Gräfin Margarete von Spee ein Großer Kreuzer vom Typ Mackensen auf den Namen "Graf Spee" (S.M.S. Graf Spee - Panzerkreuzer) getauft. Nach seinem Stapellauf wurde das Schiff aber nicht mehr fertig gestellt und lag bei Kriegsende 1918 in Danzig. 1923 wurde es in Kiel abgewrackt.

 

2. Panzerschiff Admiral Graf Spee 1934 - 1939

Panzerschiff Admiral Graf Spee im Kaiser-Wilhelm-Kanal

Panzerschiff Admiral Graf Spee im Kaiser-Wilhelm-Kanal

 

Berühmtheit erlangte das 1934 fertig gestellte Panzerschiff "Admiral Graf Spee" unter seinem Kommandanten Kapitän zur See Hans Langsdorff (20. März 1894 in Bergen auf Rügen, Provinz Pommern, geboren). Nachdem es 9 Handelsschiffe im Südatlantik versenkt hatte, wurde es von einem britischen Verband unter dem Schweren Kreuzer Exeter (Flaggschiff), dem leichten Kreuzer Ajax und dem neuseeländischen Leichten Kreuzer Achilles in ein Seegefecht verwickelt. Dabei wurde Exeter außer Gefecht gesetzt, Ajax und Achilles leicht beschädigt. Aber auch das deutsche Panzerschiff war schwer getroffen. Die Schäden können nicht mit Bordmitteln behoben werden und so entschließt sich Kapitän Langsdorff den nächsten neutralen Hafen anzulaufen - Montevideo in Uruguay. Gegen Mitternacht läuft die "Admiral Graf Spee" in den Hafen von Montevideo ein. Die Deutschen schätzen die nötige Reparaturdauer auf mindestens zwei Wochen, doch die uruguayische Regierung gewährt dem deutschen Panzerschiff nach internationalem Recht nur 72 Stunden. Die Engländer haben nun die Absicht, die "Admiral Graf Spee" so lange in Montevideo festzuhalten, bis der Flugzeugträger "Ark Royal" und das Schlachtschiff "Renown" von Norden her eingetroffen sind. Geschickt verbreitete Berichte von Radio BBC (London) über starke englische Kräfte vor der Mündung des La Plata lassen Langsdorff vermuten, dass die erwähnten feindlichen Einheiten bereits vor dem Hafen auf ihn warten. In Wirklichkeit befinden sich die "Ark Royal" und die "Renown" zu dieser Zeit noch über 1000 Seemeilen von Montevideo entfernt. Das Panzerschiff war aber für ein längeres Gefecht nicht mehr kampffähig. Langsdorff übermittelt der Seekriegsleitung seine Situation und fragt, ob er eine Selbstversenkung erwägen dürfe. Als dies Raeder indirekt bejaht, läuft die "Admiral Graf Spee" am Sonntag, den 17. Dezember 1939 um 17.30 Uhr, mit langsamer Fahrt den La Plata hinab. Nachdem die an Bord verbliebene Besatzung das Schiff verlassen hat, erschüttert eine gewaltige Explosion Montevideo. Mit der Restmunition war die "Admiral Graf Spee" im seichten Wasser versenkt worden.. Nach der erfolgreichen Selbstversenkung wählte Kapitän Langsdorff am 20.12.1939 den Freitod.

Graf von Spee, Selbstversenkung 1939

Graf von Spee, Selbstversenkung 1939

 

Die letzte Fahrt der Graf Spree (Berliner Morgenpost, 15.02.04)

Bergungsversuch der "Graf Spee" gescheitert (Spiegel Online, 10.02.04)

 

3. Schulfregatte Graf Spee 1959 - 1967

Auch die Deutsche Bundesmarine blieb der Tradition treu und verlieh der 1959 von Großbritannien übernommenen Schulfregatte (Stapellauf 1939 als Flamingo)  den Namen "Graf Spee". Das Schiff wurde 1967 ausgemustert und in Hamburg abgewrackt.

 

Graf Spee

Graf von Spee - Spendenvignette für's Fliegerheim

Spendenvignette für's Fliegerheim

 

 

 


 

 


-=[Gästebuch] - [Impressum] - [Projekte] - [Umfrage] - [Suche]=-

Diese Seite ist Teil der Internetprojekte:

 -[ Deutsches Kaiserreich ]- -[ Deutsche Kolonien ]- -[ Kaiserliche Marine ]-

-[ Österreich-Ungarn ]- -[ Liechtenstein ]- -[ Luxemburg ]- -[ Schweiz ]-

-[ Deutsch-Dänischer Krieg ]- -[ Deutscher Krieg ]- -[ Deutsch-Französischer Krieg ]-

-[ Briefmarken 1871-1918 ]- -[ Boxeraufstand 1900/01 ]- -[ Marokkokrise 1905/11 ]-

Copyright © 2000 www.deutsche-schutzgebiete.de

Besucher
 Alfacounter


Alfahosting.de