|
|
![]() |
|
|
| Senden Speichern Drucken |
(Nr. 2)
Kanonenboot
|
|
S.M.S. Habicht
Daten
| Stapellauf: | 13.05.1879 in Elbing (Schichau) |
| Schiffstyp/-klasse: | Habicht-Klasse, Kanonenboot |
| Schwesterschiffe: | S.M.S. Möwe, S.M.S. Habicht |
| Besatzung: | ca. 130 Mann |
| Maße: | Länge 53 m Breite 8,90 m Tiefgang: 3,70 m |
| Wasserverdrängung: | 850 Tonnen |
| Maximale Geschwindigkeit: | 11,4 kn |
| Bewaffnung: |
1905: 5 Schnellfeuerkanonen Kaliber 12,5 cm, 5 Maschinenkanonen Kaliber 3,7 cm |
| Ende: | 1906 abgewrackt |
Geschichte
Als die Engländer ihr eigennütziges Eingreifen in den ägyptischen Aufstand mit der Beschießung der fast wehrlosen Stadt Alexandria am 8. Juli 1882 begannen, entstand dort natürlich eine starke Erbitterung gegen alle Europäer, sodass das Deutsche Reich gezwungen war, die Kanonenboote Habicht und Möwe mit der Rettung der deutschen und österreichischen Flüchtlinge zu beauftragen; um die Ordnung in der Stadt wenigstens an den Stellen, wo die Flüchtlinge gesammelt wurden, zu erhalten. Die deutschen Mannschaften wurden sogar versehentlich von britischen Matrosenabteilungen beschossen ohne jedoch jemanden zu treffen, später entschuldigten sich die Briten. Als die Engländer weiter in Ägypten vordrangen, führte S.M.S. Möwe etwa 150 deutsche Flüchtlinge von Ismailia nach Port Said.
|
|
S.M.S. Möwe (Schwesterschiff)
Während des Hereroaufstandes in Deutsch-Südwestafrika im Jahr 1904, versah des Kanonenboot seinen Stationsdienst vor der Kolonie. Am 18. Januar 1904 war es auf der Reede von Swakopmund eingetroffen. Der Kommandant, Kapitän Sudewill, übernahm am 19. Januar den Befehl in Swakopmund und entfaltete sofort eine umfassende Tätigkeit.

Diese Seite ist Teil der Internetprojekte:
-[ Deutscher Krieg 1866]- -[ Deutsch-Französischer Krieg 1870/71]- -[ Deutsches Kaiserreich]- -[ Deutsche Kolonien ]- -[ Kaiserliche Marine]-
-[ Donaumonarchie Österreich-Ungarn]- -[ Liechtenstein]- -[ Schweizer Eidgenossenschaft ]-
-[ Briefmarken 1871-1918]- -[ Boxeraufstand 1900/01]- -[ Marokkokrise 1905/11]-
Copyright © 2000 www.deutsche-schutzgebiete.de
Besucher