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S.M.S. Hay

(1860)

Kanonenboot II. Klasse

S.M.S. Hay, Kanonenboot II. Klasse

S.M.S. Hay

 

S.M.S. Hay

Daten

Name: Seiner Majestät Schiff Hay
Namensherkunft: Hay, Raubfisch
Stapellauf: 14.02.1860 in Danzig (J.W. Klawitter)
Schiffstyp/-klasse: Jäger-Klasse, Kanonenboot II. Klasse
Schwesterschiffe: S.M.S. Jäger, S.M.S. Crocodill (1), S.M.S. Fuchs (1), S.M.S. Hay (1), S.M.S. Scorpion (1), S.M.S. Sperber (1), S.M.S. Hyäne (1), S.M.S. Habicht (1), S.M.S. Pfeil (1), S.M.S. Natter (1), S.M.S. Schwalbe (1), S.M.S. Salamander (2), S.M.S.  Wespe (1), S.M.S. Tiger (1), S.M.S. Wolf (1)
Besatzung: ca. 40 Mann
Maße: Länge: 41,2 m - Breite: 6,69 m - Tiefgang: 2,2 m
Wasserverdrängung: 283 Tonnen
Maschinenleistung: 220 PS, 1 Paar liegende 1 zyl. 1 fach Expansions-Maschinen
Maximale Geschwindigkeit: 9 kn
Kohlenvorrat: 31 Tonnen
Bewaffnung: 1 Kanone 12 cm
Ende: Am 07.09.1880 aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen.

 

S.M.S. Hay

Geschichte

Großbritannien schuf während des Krimkrieges (1853-1856) eine Flotte von einigen hunderten Dampfkanonenboote und benutzte sie zum Angriff auf die von seichten Wasser umgebenen russischen Festungswerke von Bomarsund, Sweaborg und den Alandinseln. Sie waren dabei so erfolgreich, dass sich die russischen Verteidiger ergeben mussten.

Das Königreich Preußen folgte dem Beispiele in den Jahren 1859-1861, wenn auch nicht in so großer Anzahl, aber immerhin wurden 23 Kanonenboote gebaut. Die letzten beiden Exemplare blieben jedoch mehrere Jahre auf Stapel und wurden erst 1865 vollendet.

Acht davon, die Kanonenboote I. Klasse: Basilisk, Blitz, Chamäleon (Kamäleon), Komet, Cyclop, Delphin, Drache, Meteor, wurden auf der Danziger Werft gebaut.

Die übrigen Fünfzehn (II. Klasse): Fuchs, Crocodill, Hai, Habicht, Hyäne, Jäger, Natter, Pfeil, Salamander, Schwalbe, Skorpion, Sperber, Tiger, Wespe, Wolf auf Privatwerften.

Erstere mit einer Bewaffnung von drei Geschützen, je eine gezogene 15 cm Kanone vorn und hinten und ein glattes 68pfündiges Bombengeschütz in der Mitte, alle drei auf Rahmenlafetten.

Die zweite Klasse mit einer Bewaffnung von einer 12 cm Kanone.

Um so kleinen Fahrzeugen die nötige Tragkraft für Maschine und Geschütze zu geben, mussten sie sehr strak gebaut, was zulasten der Seetüchtigkeit ging. Der Tiefgang gestattete nur einen kleinen Durchmesser der Schraube, von dem die Geschwindigkeit abhängig ist und sie wurden deshalb keine Schnellläufer. Immerhin brachten es die großen Kanonenboote in ruhigem Wasser  bis 9 und die kleinen Boote bis auf 8 ½ Knoten.

Die Baukosten für den Schiffskörper betrugen 23 500 Taler, für die Maschinen und Kessel 18 200 - 19 000 Taler.

 

 

 

 

 

 


 

 


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