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S.M.S. Hindenburg

Großer Kreuzer - Schlachtkreuzer - Panzerkreuzer

Paul von Hindenburg - Hindenburgdenkmal

S.M.S. Hindenburg

S.M.S. Hindenburg

 

S.M.S. Hindenburg

Daten

Name:S.M.S. Hindenburg
Namensherkunft:Paul von Beneckendorff und von Hindenburg, geboren am 02.10.1847 in Posen (Provinz Posen), gestorben am 02.08.1934 in Neudeck (Provinz Ostpreußen).
Stapellauf:01.08.1915 in Wilhelmshaven (K.W.)
Schiffsklasse:Derfflinger-Klasse
Schwesterschiffe:S.M.S. Derfflinger, S.M.S. Lützow, S.M.S. Hindenburg
Besatzung:ca. 1125 Mann
Maße:Länge: 210,4 m Breite: 29 m Tiefgang: 9,5 m
Wasserverdrängung:26600 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit:26,5 kn
Dampfstrecke:5300 Seemeilen
Kohlenvorrat:3700 Tonnen
Schiffsmaschine:63 000 PS, Turbinenantrieb mit teilweiser Ölfeuerung
Bewaffnung:8 x 30,5 cm Schnellfeuerkanonen, 12 x 15 cm Schnellfeuerkanonen, 4 x 8,8 cm Schnellfeuerkanonen, 4 Torpedorohre, 4-8 x Flak 8,8 cm
Ende:21.06.1919 in Scapa Flow selbst versenkt, 1930 gehoben, 1931 abgewrackt

 

S.M.S. Hindenburg

Geschichte

Die sieben in Dienst gestellten Schlachtkreuzer (S.M.S. von der Tann, S.M.S. Moltke, S.M.S. Goeben, S.M.S. Seydlitz, S.M.S. Derfflinger, S.M.S. Lützow und S.M.S. Hindenburg) der Kaiserlichen Marine, waren die modernsten und schlagkräftigsten deutschen Kriegsschiffe ihrer Zeit. Während der Seeschlacht auf der Doggerbank (24. Januar 1915) und der Seeschlacht am Skagerrak - The Battle of Jutland (31. Mai - 01. Juni 1916) erlitten sie die höchsten Verluste an Menschen und Material. Trotz schwerster Treffer blieben sie kampf- und schwimmfähig (nur S.M.S. Lützow musste aufgegeben werden), da sie, anders als britische Schiffe, nach dem Prinzip der größtmöglichen Sinksicherheit konstruiert und gebaut wurden. Insgesamt zeugen diese Schiffe von einer bemerkenswerten Leistung der Ingenieure, Werftarbeiter und Mannschaften. Sie stellten Spitzenleistungen der Schiffbaukunst dar.

S.M.S. Hindenburg

Stapellauf des neuen Kreuzers "Hindenburg" in Wilhelmshaven (zeitgenössische Postkarte)

 

Während der Seeschlacht auf der Doggerbank (24. Januar 1915) und der Seeschlacht am Skagerrak - The Battle of Jutland (31. Mai - 01. Juni 1916)  zeigte sich die Bedeutung der Schlachtkreuzer. Nach dem Verlust von S.M.S. Lützow wurde die Fertigstellung des Schiffes forciert.  

S.M.S. Hindenburg war das letzte in Dienst gestellte Kriegsschiff der Kaiserlichen Marine.

S.M.S. Hindenburg

S.M.S. Hindenburg - Panzerkreuzer

 

Ab 1917 Flottendienst in der Aufklärungsgruppe.

Am 17.11.1917 versuchen starke britische Seestreitkräfte (fünf Großkampfschiffe sowie eine größere Zahl Kleiner Kreuzer und Zerstörer), in die Deutsche Bucht einzubrechen. Es kommt zu Kampfhandlungen mit den deutschen Vorpostenstreitkräften. Als jedoch S.M.S. Hindenburg und S.M.S. Moltke auf dem Kampfplatz erscheinen, drehen die Briten sofort ab.

Am 19.11.1918 bricht die Kaiserliche Kriegsflotte, unter ihnen S.M.S. Hindenburg, in einer fünfzig Kilometer langen Kolonne von Wilhelmshaven zu ihrer letzten Fahrt auf. Über 70 Linienschiffe, Kreuzer und Torpedoboote erfüllen eine Bedingung des Waffenstillstandsvertrags zwischen den Siegermächten und dem Deutschen Reich. Darin wird die Auslieferung aller deutschen U-Boote und die Internierung der modernsten Überwassereinheiten verlangt. Die Schiffe sind vollständig abgerüstet worden.

 

S.M.S. Hindenburg im sinkenden Zustand

S.M.S. Hindenburg im sinkenden Zustand

 

Am 21.Juni 1919 versenkt sich die Kaiserliche Marine in Scapa Flow, 10 Linienschiffe, 5 Große Kreuzer, 5 Kleine Kreuzer sowie 45 Torpedoboote, selbst. Unter den selbst versenkten Schiffen befand sich auch S.M.S. Hindenburg. Erst 1930 wurde das Wrack gehoben und 1931 abgewrackt.

 

 


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