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S.M.S. Karlsruhe

(Nr. 1)

Kleiner Kreuzer

S.M.S. Karlsruhe

S.M.S. Karlsruhe

 

S.M.S. Karlsruhe

Daten

Stapellauf:11.11.1912 in Kiel (Werft Germania)
Schiffsklasse:Typschiff (Karlsruhe-Klasse)
Schwesterschiffe:Karlsruhe, Rostock
Besatzung:ca. 373 Mann
Maße:Länge 139 m - Breite 13,7 m - Tiefgang: 5,2 m
Wasserverdrängung:4900 Tonnen
Maschinenleistung:26 000 PS, 2 Satz Marineturbinen, 2 Öl-Marine-Doppelkessel
Aktionsradius5 000 Seemeilen
Maximale Geschwindigkeit:27,3 kn
Bewaffnung:

12 Schnellfeuerkanonen Kaliber 10,5 cm, Torpedos

Ende:Am 04.11.1914 nach einer Explosion untergegangen.

 

S.M.S. Karlsruhe

Geschichte

Die Kleinen Kreuzer der Magdeburg- und Karlsruhe-Klasse erhielten 4 Schornsteine und ein flaches Achterschiff, das Platz für Minen bot.

S.M.S. Karlsruhe wurde am 15. Januar 1914 in Dienst gestellt. Sie war als Auslandkreuzer für den Überseedienst auf der Ostamerikanischen Station vorgesehen. Mitten im Atlantik erreichte die Besatzung die Nachricht vom Kriegsbeginn und man entschloss sich einen Kreuzerkrieg zu führen. S.M.S. Karlsruhe gelang es 16 britische Dampfer aufzubringen.

S.M.S. Karlsruhe

"S.M. Kreuzer "Karlsruhe" das neueste und schnellste Schiff unserer Marine hat 7 englische Dampfer in den Grund gebohrt"

 

Erich Köhler

Kapitän zur See Erich Köhler

* 06.09.1873 in Göttingen

† 04.11.1914 vor den Westindischen Inseln

Kommandant des Kleinen Kreuzers Karlsruhe 1914

Die Tätigkeit von S.M.S. Karlsruhe unter dem Kommando des Fregattenkapitäns Erich Köhler ist, im Gegensatz zu dem "strahlenden Glanz der Siegesfahrten der Emden", umgeben von einem Schleier undurchdringlichen Geheimnisses. Kapitän Köhler verstand es in meisterhafter Weise, im Brennpunkt der europäisch-südamerikanischen Schifffahrt hin und her zu kreuzen und keinerlei Nachricht über seine Tätigkeit weiterdringen zu lassen. So erklärt es sich wahrscheinlich auch kein Bild von der Kriegstätigkeit der Karlsruhe aufzufinden ist. Von flüchtigen Berührungen abgesehen, ist S.M.S. Karlsruhe mit feindlichen Kriegsschiffen nicht zusammengetroffen. Außerordentlich erfolgreich war dagegen ihre Handelskriegsführung, die das oben erwähnte Resultat zeitigte. Eine innere Explosion aus unaufgeklärter Ursache riss das Schiff am 4. November auseinander und zog den  Kommandanten und einen großen Teil der Besatzung in die Tiefe. Der Rest der Besatzung wurde von Begleitdampfern geborgen und erreichte mit dem Dampfer Rio Negro durch die Nordsee am 6. Dezember 1914 die Heimat.

S.M.S. Karlsruhe

S.M.S. Karlsruhe
S.M.S. Karlsruhe versenkt einen französischen SeglerS.M.S. Karlsruhe

Es gelang den Deutschen den Untergang der "Karlsruhe" noch lange geheim zu halten, so dass die Briten noch bis März 1915 mit bis zu 11 Kriegsschiffen nach ihr suchten.

 

S.M.S. Karlsruhe

Die Taten der "Karlsruhe"

 

S.M.S. Karlsruhe

4. November 1914

Nach einer Explosion untergegangen.
Die Ursache hierfür ist bis heute nicht eindeutig geklärt.

263 Tote

 

Namenspatron: Landeshauptstadt des Großherzogtum Baden - Karlsruhe

 

 


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