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S.M.S. Moltke

(Nr. 1)

Kreuzerfregatte

später Schulschiff für Fähnriche, Seekadetten und Schiffsjungen

1911 Umbenennung in

S.M.S. Acheron

S.M.S. Moltke - Kreuzerfregatte

S.M.S. Moltke

 

S.M.S. Moltke

Daten
 
Name: S.M.S. Moltke
Namensherkunft: Moltke, Graf Helmut von Moltke, preußischer Generalfeldmarschall, geboren am 26. Oktober 1800 in Parchim (Pommern), Chef der deutschen Armeen während des Deutsch-Französischen Krieges, gestorben am 24. April 1891 in Berlin.
Stapellauf: 18.10.1877 in Danzig
Schiffsklasse: Bismarck-Klasse
Schwesterschiffe: S.M.S. Bismarck, S.M.S. Blücher, S.M.S. Gneisenau, S.M.S. Moltke, S.M.S. Stein, S.M.S. Stosch
Besatzung: ca. 452 Mann
Maße: Länge: 75 m - Breite: 14 m - Tiefgang: 5,8 m
Wasserverdrängung: 2850 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit: 12 kn
Dampfstrecke: 2000 Seemeilen
Kohlenvorrat: 300 Tonnen
Schiffsmaschine: 2500 PS, 1 Schraube
Bewaffnung: 10 - 14 Kanonen Kaliber 15 cm, 2 Schnellfeuerkanonen Kaliber 8,8 cm
Ende: 1918 Hulk für U-Boot-Besatzungen, 1920 abgewrackt

 

 

S.M.S. Moltke

Geschichte

In den 1870er Jahren wurden die gepanzerten Kreuzer-Fregatten Leipzig, Prinz Adalbert, Bismarck, Moltke, Stosch, Blücher, Stein und Gneisenau auf deutschen Werften gebaut und in der Kaiserlichen Marine in Dienst gestellt. Da sie weder besonders widerstandsfähig noch modern bewaffnet waren wurden sie in Friedenszeiten auf Auslandsstationen und als Schulschiffe verwendet.

S.M.S. Moltke
S.M.S. Moltke
S.M.S. Moltke S.M.S. Moltke

Die gedeckten Korvetten der Bismarck-Klasse (S.M.S. Bismarck, S.M.S. Blücher, S.M.S. Gneisenau, S.M.S. Moltke, S.M.S. Stein, S.M.S. Stosch) entstanden nach dem Amtsentwurf von 1873-75 als Querspant-Eisenbau.  Als Besonderheit wiesen sie eine Lage Holzplanken mit Zinkbeschlag bis 1 Meter über Wasserlinie auf. Angetrieben wurde das Schiff von  einer liegenden dreizylindrigen Einfachexpansionsmaschinen der Märkisch-Schlesischen Maschinenbau- und Hütten-A.G. Berlin. Zur Erzeugung elektrischer Energie verfügte das Schiff über einen Dynamo mit 55 Volt 1,9 kW. Die Schiffe werden als ziemlich gute Seeschiffe beschrieben, allerdings mit großer Abtrift bei wenig Wind; waren schwierig zu manövrieren und mittelmäßig steuernd. Ein fahren gegen See verursachte viel Fahrtverlust. Segeln war nur bei einer steifen Brise gut möglich.

 

S.M.S. Moltke   S.M.S. Moltke

S.M.S. Moltke in Süd-Georgien 1896

 

Umbenennung ab 28.10.1911 Hulk "Acheron"

Hulk "Acheron"   Hulk "Acheron"

Als Hulk "Acheron" für U-Bootbesatzungen in Kiel

 

 

 

 

 

 


 

 


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