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Kleiner Kreuzer
Straßburg - Elsaß-Lothringen - S.M.S. Elsaß - S.M.S. Lothringen - S.M.S. Straßburg
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S.M.S. Straßburg
Daten
| Stapellauf: | 24.08.1911 in Wilhelmshaven (Kaiserliche Werft Wilhelmshaven) |
| Schiffsklasse: | Magdeburg-Klasse |
| Schwesterschiffe: | S.M.S. Stralsund, S.M.S. Straßburg, S.M.S. Breslau, S.M.S. Magdeburg |
| Besatzung: | ca. 373 Mann |
| Maße: | Länge 136 m - Breite 13,3 m - Tiefgang: 5,1 m |
| Wasserverdrängung: | 4550 Tonnen |
| Maximale Geschwindigkeit: | 28,3 kn |
| Dampfstrecke: | 5 000 Seemeilen |
| Kohlenvorrat: | 1200 Tonnen |
| Schiffsmaschine: | 33 500 PS, Germania Turbinen |
| Bewaffnung: | 12 Schnellfeuerkanonen Kaliber 10,5 cm, Torpedos, Flak |
| Ende: | 1920 an Italien ausgeliefert, 1944 durch Bomben versenkt. |
Geschichte
Die Kleinen Kreuzer der Magdeburg- und Karlsruhe-Klasse erhielten 4 Schornsteine und ein flaches Achterschiff, das Platz für Minen bot.
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S.M. Kl. gesch. Kreuzer Straßburg
S.M.S. Straßburg wurde am 1. Oktober 1912 in Dienst gestellt und zunächst dem Verband der Aufklärungsschiffe zugeteilt. Anfang April 1913 wurde der Kreuzer ins Mittelmeer entsandt und war dort kurzzeitig Teil der Mittelmeerdivision.
Anfang Dezember 1913 brach S.M.S. Straßburg zu einer langen Reise nach Afrika auf. Dort besuchte man u.a. die ehemalige brandenburgische Kolonie Großfriedrichsburg, die deutschen Kolonien Togo, Kamerun und Deutsch-Südwestafrika. Später ging des dann weiter nach Süd- und Mittelamerika, wo eine Reihe von offiziellen Besuchen abgehalten wurden. Ende Juli ging es, zeitweise mit Höchstgeschwindigkeit, zurück in die Heimat, da der kommende Krieg seine Schatten bereits über Europa warf.
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S.M.S. Straßburg vor Großfriedrichsburg in Afrika
Am 28.08.1914 war S.M.S. Straßburg im Gefecht vor Helgoland verwickelt, erhielt aber nur einen leichten Treffer. Es folgten mehrere Unternehmungen in Nord- und Ostsee.
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Die deutschen Kreuzer "Stralsund" und "Straßburg" vernichten ein englisches Unterwasserboot.
Im April 1920 wurde das Schiff außer Dienst gestellt und musste im Juli 1920 als Reparationsschiff "O" an Italien ausgeliefert werden. Dort diente es unter dem Namen "Taranto" in der italienischen Marine und wurde 1944 durch Bomben versenkt.
Namenspatron: Straßburg - Hauptstadt der Reichslande Elsaß-Lothringen.

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