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S.M.S. Victoria

Glattdeckskorvette

S.M.S. Augusta

S.M.S. Augusta (baugleich mit S.M.S. Victoria)

 

S.M.S. Victoria

Daten

Name: Seiner Majestät Schiff Victoria
Namensherkunft: Victoria, Prinzessin von Großbritannien und Irland (1840 - 1901), Gemahlin von Prinz Friedrich Wilhelm von Preußen (1888 Kaiser Friedrich III.), Mutter Kaiser Wilhelms II.
Stapellauf: 1864 in Bordeaux (Armand) Frankreich, 1865 vom Königreich Preußen gekauft.
Schiffsklasse: Augusta-Klasse
Schwesterschiff S.M.S. Augusta, S.M.S. Victoria
Besatzung: ca. 230 Mann
Maße: Länge 81,50 m Breite 11 m Tiefgang: 5,50 m
Wasserverdrängung: 1825 Tonnen
Maximale Geschwindigkeit: 13,5 kn
Bewaffnung: 10 Kanonen
Ende: Am 14.04.1891 aus der Liste der Kriegsschiffe gestrichen, 1892 verkauft und in Hamburg abgewrackt.

 

S.M.S. Victoria

Geschichte

1868/89 führte die erste große Reise der Korvette nach Mittel- und Südamerika.

Während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 wurde das Kriegsschiff zur Sicherung der deutschen Küste herangezogen.

Ende 1875 steuerte S.M.S. Victoria während der zweiten großen Reise zunächst in die Karibik und wiederum nach Mittel- und Südamerika. Nach Ausbruch des russich-osmanischen Krieges 1877 schütze das Schiff deutsche Besitztümer in Palästina.

Mit dem Berliner Kongress von 1878 begann das Jahrzehnt der sogenannten Flottenkonzerte oder Flottendemonstrationen der europäischen Großmächte, die Großbritannien einen Krieg mit Russland ersparten, im übrigen für das Deutsche Reich wenig Bedeutung hatten. Als 1880 die albanische Liga die Hafenstadt Dulcigno an Montenegro ausliefern wollte, sammelte sich in dem kleinen Hafen eine mächtige europäische Flotte, darunter auch die deutsche Glattdeckskorvette Victoria, und drohte mit Beschuss. Die Albaner kümmerte dies jedoch nur wenig, da die Befestigungen für die Schiffgeschütze viel zu hoch lagen und so mussten sie von türkischen Truppen zu Land überwältigt werden. Für die Witzblätter gab diese seltsame Niederlage der Seemächte gegen ein Häufchen Gebirgsbewohner dankbaren Stoff.

1881 führte ein deutsches Schiff zum ersten Mal seit zwei Jahrhunderten wieder Kämpfe auf afrikanischen Boden in der Nähe der alten kurbrandenburgischen Niederlassung Großfriedrichsburg. Dort war der deutsche Handelsdampfer Carlos gestrandet und von Einheimischen des Dorfes Nanakru ausgeraubt worden. Als Vergeltung wurde am 8. März 1881 das Dorf mit Schiffgeschützen beschossen und ein Landungskorps der Korvette an Land gesetzt. Danach setzte das Schiff seiner Weitereise nach Südamerika fort und besuchte dort unter anderem deutsche Siedler.

Die letzten Jahre fungierte S.M.S. Victoria als Schul- und Fischereischutzschiff.

 

 

 

 

 


 

 


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