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Karl von Steinmetz

Preußischer General

Karl Friedrich von Steinmetz

Karl von Steinmetz

* 27.12.1796 in Eisenach (Herzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach)

† 03.8.1877 in Landeck (Provinz Schlesien)


Karl von Steinmetz

Lebenslauf

Karl Friedrich von Steinmetz wurde am 27. Dezember 1796 in Eisenach geboren, ab 1806 in der Kadettenanstalt zu Culm (Kulm) erzogen und wechselte mit seinem Bruder Georg Wilhelm Werner Steinmetz.

1808 als Kadett nach Stolp. 1811 kam Steinmetz als Kadett nach Berlin. Er wurde 1813 zum Sekondeleutnant befördert und in das ostpreußische Infanterieregiment Nr. 1 versetzt. Mit diesem Regiment nahm Steinmetz an den Befreiungskriegen von 1813 bis 1815 teil. Für seine Verdienste erhielt er u. a. 1814 das Eiserne Kreuz.

1818 versetzte man ihn zum 2. Garderegiment zu Fuß, und knapp ein Jahr später wurde er zum Premierleutnant befördert. Er wurde 1821 zur Allgemeinen Kriegsschule kommandiert, die er 1823 wieder verließ. Von 1824 bis 1826 diente er im topographischen Büro und wurde 1829 Hauptmann und zugleich Kompaniechef. 1839 wurde er Major und zweiter Kommandeur des in Düsseldorf stationierten 4. Gardelandwehrregiments.

Im März 1848 erhielt er das Kommando über beide Musketierbataillone im Deutsch-Dänischen Krieg. 1849 wurde Steinmetz für die Dauer der Tagung der Nationalversammlung Kommandant von Brandenburg. 1850 wurde er vorübergehend Kommandant von Kassel.

Steinmetz, ab 18.5.1864 Kommandierender General des V. Armeekorps und ab Juni desselben Jahres General der Infanterie, kämpfte im Deutschen Krieg von 1866 und hatte an den preußischen Siegen bei Nachod, Skalitz und Schweinsschädel, Königgrätz sowie Tobitschau maßgeblichen Anteil.

General von Steinmetz in der Schlacht bei Skalitz am 28. Juni 1866

General von Steinmetz in der Schlacht bei Skalitz am 28. Juni 1866

General von Steinmetz führte das preußische 5. Korps nach Böhmen hinein. Mit gefälltem Bajonett stürmen die Preußen bei Skalitz die Einbahndämme hinauf und trieben Österreicher und Sachsen in die Flucht.

1866 wurde er Mitglied des Reichstags im Norddeutschen Bund.

Im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 befehligte Steinmetz als General die 1. Armee in den Schlachten von Spichern, Colombey, Nouilly und Metz, wurde aber am 12.9.1870 abgelöst und als Generalgouverneur in der Provinz Schlesien und der Provinz Posen eingesetzt. 1871 zum Generalfeldmarschall befördert, wurde er im gleichen Jahr in den Ruhestand versetzt.

Am 30.11.1872 wurde Steinmetz Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses.

Das Fort Bellecroix von Metz im Reichsland Elsaß-Lothringen erhielt am 1.9.1873 den Namen "Fort Steinmetz".


     

 

 

 


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