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in Leipzig, Königreich Sachsen
Nationaldenkmäler - Geschichte - Historische Postkarten
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Prachtstraße zum Völkerschlachtdenkmal zu Leipzig
Größtes Denkmal Deutschlands. 91 m hoch. Bauzeit 14 Jahre. Baukosten 6 Millionen Mark
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| Völkerschlachtdenkmal in Leipzig | Erinnerung an die Grundsteinlegung zum Denkmal der Völkerschlacht bei Leipzig |
Der deutsche Dichter Ernst Moritz Arndt, Teilnehmer
an der Leipziger Schlacht von 1813, regte 1814 ein Denkmal zu Ehren der
Gefallenen an, (damals verloren innerhalb von 4 Tagen 120.000 Menschen
ihr Leben)
"Groß und herrlich" sollte es
sein, "wie ein Koloss, eine Pyramide, ein Dom zu
Köln".
Schinkel, berühmtester deutscher Baumeister, stellte seinen Entwurf für
einen "Nationaldom aller Deutschen" vor. Die
politische und finanzielle Situation im Deutschland der Restauration ließ
seine Idee jedoch nicht zur Ausführung kommen.
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| Leipzig - Völkerschlachtdenkmal im Bau | Bleichertsche Drahtseilbahn zum Transport von Sand für den Bau des Völkerschlachtdenkmals bei Leipzig. Insgesamt sind 100 000 cbm Sand zu befördern. Die Einweihung des Denkmals findest im Jahre 1913 statt. |
1894: Der Leipziger Architekt Clemens Thieme
engagierte sich für die "Errichtung eines
Völkerschlacht - Nationaldenkmals".
Er gründete den
Deutschen Patriotenbund, um die erforderlichen finanziellen
Mittel aufzutreiben. Spenden und Lotterieeinnahmen brachten
am Ende die benötigten sechs Millionen Goldmark. Die Stadt
Leipzig
überließ dem Patriotenbund kostenlos ein Baugelände von 40.000
Quadratmetern, aber wiederum mussten Jahre vergehen, bevor der
endgültige Entwurf gefunden wurde. Der kam vom prominenten Architekten
Bruno Schmitz, nach dessen Plänen auch das
Kyffhäuserdenkmal entstanden
ist. Zahlreiche Kolossalfigurenensembles beeindrucken den Besucher
im Inneren des 91 m hohen Riesenbaus. Die vom Jugendstil beeinflussten
Plastiken stammen von Christian Behrens und Franz Metzner.
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| S.M. Kaiser Wilhelm II. und S.M. König Friedrich August begeben sich an der Spitze der verschiedenen Fürstlichkeiten zum Denkmal | Leipzig, Völkerschlachtdenkmal |
Ist der untere Teil des Bauwerkes vor allem als symbolisches Grabmal für die Gefallenen der Völkerschlacht gedacht, so sind die oberen Hallen dem ehrenden Gedenken an die Tage der Befreiungskriege gewidmet. Über eine Wendeltreppe mit 500 Stufen ist die Aussichtsplattform an der Spitze des Denkmals zu erreichen, wo sich dem Besucher ein einzigartiger Rundblick über die Stadt eröffnet.
Zur 100-Jahr-Feier im Jahre 1913 wurde der Kolossalbau nach 15-jähriger Bauzeit in Anwesenheit Kaiser Wilhelm II. eingeweiht. Das Monument steht auf 1.200.000 m³ Stampf- und Eisenbeton. Es wurde auf Sumpfgebiet erbaut und wird durch 26 riesige Holzsäulen getragen. Die 124 m breiten Pyramide ist mit Granitporphyr aus der Region um Beucha verkleidet. Das Gewicht beträgt 300.000 Tonnen.
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Völkerschlachtdenkmal - Propagandakarte am Vorabend des 1. Weltkrieges
"Nur sachte Francois - mich kannste gar nicht reizen. Du weisst - vor 100 Jahren - da schlug es auch mal 13"
Zur Jahrhundertfeier der Freiheitskriege 1813 - 1913
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Weihe des Völkerschlachtdenkmal 18.10.1913
Das Völkerschlachtdenkmal gilt als größter Denkmalsbau Deutschlands. Es verfügt über eine Aussichtsplattform in 91 Metern Höhe. Nach diversen Verschwörungstheorien ist das Denkmal der größte Freimaurer-Dom in Europa.

Das Völkerschlachtdenkmal auf einer Briefmarke von 1988

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