---- Menüleiste laden
Senden   Speichern   Drucken

Deutsche Kolonien

Vorgeschichte

Ich werd ein Deutscher - muss ein Deutscher sein

"Ich werd ein Deutscher - muss ein Deutscher sein"

 

1520 wird von Ferdinand Magellan (* 1480 - † 27. April 1521) die Durchfahrt zwischen Stillen und Atlantischen Ozean entdeckt. Bald darauf gibt Kaiser Karl den Fuggern in Augsburg das Gebiet des heutigen Südchiles und des argentinischen Patagoniens zu Lehen, doch hat das Haus Fugger aus Mangel an den nötigen Kapital dies niemals ausnutzen können.

1528 belehnt Kaiser Karl V. das Haus der Welser in Nürnberg mit einem großen Gebiet des heutigen Venezuelas, dessen erster Generalkapitän Ambros Ehinger ist.

1531 gehen die vom Kaiser den Familien Sauer und Ehinger verliehenen Handelskonzessionen in der Neuen Welt auf die Welser über. Trotz der heldenhaften Kämpfe eines Philipp von Hütten, der 1545 ermordet wird, und des Feldhauptmanns Federmann, des Mitentdeckers von Neugranada (Kolumbien), sowie anderer deutscher Landsknechte im Dienste der Welser können sich diese nicht gegen die Intrigen der spanischen Gouverneure behaupten. Wenn auch noch 1546 Welsers Kriegsschiffe unter Befehl von Ambros Daltinger Caracas und den bei der Maracaibo-See gelegenen Teil Venezuelas erobern können und das eroberte Land dem Kaiserlichen Rat Bartholomäus Welser für ein dem Kaiser gegebenes Darlehen von 12 Tonnen Gold als Familienlehen verliehen wird, so sind bereits zehn Jahre später (1556) alle Konzessions- und Schutzrechte über Venezuela den Welsern wieder entzogen worden. Damit endet die erste durchgeführte deutsche Privatkolonisation. Eine staatliche deutsche Kolonialpolitik konnte es in einem spanischen Weltreich, das von einem spanischen König regiert wurde, der gleichzeitig auch deutscher Kaiser war, nicht geben.

1625-1683 Johann Joachim Becher, Polyhistor, Arzt, Chemiker und Nationalökonom, verlangt die Gründung deutscher Kolonien im holländischen Südamerika. Verhandlungen mit der "Holländisch-Westindischen Kompanie" ebenso wie mit dem Wiener Hof zerschlagen sich indes. Die Verbindung mit dem für diese Ideen begeisterten Grafen von Hanau-Lichtenstein, der dann den ersten von Becher verfassten Aufruf zur Gründung deutscher Überseekolonien im Jahre 1657 erlässt, bringt auch kein Ergebnis, da es an Geld fehlt. Der Aufruf beginnt: "Wohlauf denn, tapfere Teutsche, schaffet, daß man in der Map (Landkarte) neben einem Neuspanien, Neufrankreich und Neuengland ins künftige auch ein Neudeutschland finde."

Deutsch-Ostafrikanische-Ausstellung, Leipzig 1897

Deutsch-Ostafrikanische-Ausstellung, Leipzig 1897

 

1626 In Schweden wird eine Amerikanische Kolonisationsgesellschaft gegründet unter Beteiligung von Lübeck, Stettin, Stralsund, Danzig, Emden und dem Herzog von Pommern. Man will in der Nähe des heutigen New York Land in Besitz nehmen und eine deutsch-schwedische Kolonie gründen. Auch Wallenstein, der an der Ostsee steht, führt Verhandlungen mit Lübeck als Vorort der Hanse zur Schaffung einer Reichsflotte, die die Vorbedingung zu Überseeunternehmungen sein muss. Durch das Restitutionsedikt und den damit verbundenen Fortgang des Dreißigjährigen Krieges werden alle diese Pläne wieder begraben.

1636 Der Deutsche Peter Minnewit aus Wesel hat bereits 1626 als Bevollmächtigter der Niederländisch-Westindischen Kompanie die Halbinsel Manhattan in Nordamerika von Indianern (für Tauschwaren im Werte von etwa 50 Mark) gekauft und die Stadt Neuamsterdam (das spätere New York) gegründet. Zehn Jahre später tritt er aus niederländischen Diensten aus und versucht, den schwedisch-deutschen Plan von 1626 wieder neu erstehen zu lassen. Er gründet zunächst an der Mündung des Delaware das Fort Christina, welches aber bereits 1655 in holländischen Besitz übergeht. In Deutschland hat man keine Zeit und kein Geld mehr, Minnewit zu unterstützen. So geht dieser dritte Plan einer überseeischen staatlichen Koloniegründung klanglos unter.

1642-1650 Herzog Jakob von Kurland kann die Macht des Adels durch innenpolitische Maßnahmen nicht brechen und so glaubt er, sein absolutistisches Landesherrentum auf dem Weltmeer erzwingen zu können. Zunächst sucht er seine aus nur wenigen alten Koggen bestehende Flotte durch Mieten fremder Schiffe zu vergrößern. Die Flagge Kurlands war nicht ursprünglich der schwarze Taschenkrebs auf rotem Grunde, sondern ein rot-weißes Feld mit bewehrtem Arm und dem herzoglichen Wappen. Erst im 18. Jahrhundert taucht daneben auch die Krebsflagge auf. Herzog Jakob will eigene Kolonien erwerben, will ein "zweites Holland" aus Kurland machen. Außer politischen Gründen sind neben der persönlichen Eigenart des Herzogs auch wirtschaftliche Gründe die Triebfeder für die Erwerbung von Überseekolonien gewesen. Es wird der Baron Georg von Fircks im Jahre 1643 hinausgeschickt, um zunächst französische Kolonien zu kaufen oder zu pachten. Auch mit England, Venedig und anderen Ländern soll zwecks gemeinsamer Kolonialgründung verhandelt werden, 1645 findet der erste Vorstoß nach der afrikanischen Guineaküste statt. Es folgen viele Verhandlungen mit Holland und Portugal und schließlich auch mit Brandenburg und der Ostindischen Kompanie. Aus allen diesen Projekten wird aber zunächst nichts.

1651 25. Oktober Pieter Schulte besetzt im Auftrage des Herzogs Jakob von Kurland (mit Schiff "Krokodil") das Land an der Gambiamündung in Westafrika. Damit ist die erste deutsche Kolonie in Übersee gegründet worden, denn der Herzog von Kurland gehörte dem Reichsfürstenstand an.

Kurbrandenburgische Flotte

Kurbrandenburgische Flotte

 

1653 September Der Herzog Jakob von Kurland besetzt die Insel Tobago in Westindien nördlich von Trinidad, welche ein Engländer als Lehen von der Krone Englands erhalten hatte und dem Herzog verkaufen will. Durch die gewaltsame Annexion werden die Verkaufsverhandlungen überflüssig. 1658 verliert Kurland wieder diese Kolonie.

1660 Die kurländische Kolonialpolitik bricht, seitdem die Schweden  Jakob gefangen gesetzt haben, zusammen. Gambia in Westafrika wird zunächst von den Holländern besetzt, später erhält es für kurze Zeit Kurland zurück, um dann endgültig in englische Hände überzugehen. Auch um die kurländische Kolonie Tobago in Westindien wird noch lange Jahre gestritten und gehandelt, bis es 1678 die Franzosen besetzen. Nach dem Tode Jakobs von Kurland versuchen seine Nachfolger bis zum Jahre 1727 noch immer, die Ansprüche auf Tobago aufrechtzuerhalten. Damit endet der Traum dieses Abenteurers, der scheitern musste, da den Herzögen von Kurland jeder Rückhalt eines echten Staatsvolkes fehlte.

1681 16. Mai Im Auftrage des Großen Kurfürsten von Brandenburg, Friedrich Wilhelm, sendet sein Admiral Benjamin Raule den Schiffshauptmann Blonk mit fünf Schiffen nach der Pfeffer- und Goldküste (die er selbst schon 1677 besucht hatte). Dort landet Blonk am Dreispitzenkap und schließt zu Accada mit drei Häuptlingen einen Vertrag, durch den Brandenburg die Schutzherrschaft über dieses Gebiet erhält.

1682 Mai Der Große Kurfürst gründet eine Afrikanische Handelsgesellschaft (Erlass vom 8. 11. 1682 und 18. 4. 1683) mit Sitz in Berlin, ab 1684 in Emden.

1682 12. Juli Ausreise der beiden kurbrandenburgischen Fregatten "Kurprinz" und "Morian" nach Westafrika unter dem Kommando von Kapitän de Voß und Kapitän Blonk. Als diplomatischer Vertreter ist der Kammer Junker Otto Friedrich von der Gröben ihnen beigegeben.

Major von der Gröben bei dem Kap der drei Spitzen die brandenburgische Flagge

Major von der Gröben bei dem Kap der drei Spitzen die brandenburgische Flagge

 

1683 1. Januar Major Friedrich von der Gröben hisst auf dem Kap "Three Points" an der Goldküste die kurbrandenburgische Fahne, nachdem es noch vorher Differenzen mit den Holländern, welche sich dort schon früher festgesetzt hatten, gegeben hat. Es wird die Feste Groß-Friedrichsburg auf dem Berge Groß-Friedrichsberg gegründet und Blonk, der Kapitän der Fregatte "Morian", als Kommandant eingesetzt.

In den folgenden Jahren werden weitere Verträge mit benachbarten Häuptlingen abgeschlossen und auch noch zwei weitere Forts, "Dorothea" und "Taccarary", angelegt.

Concord 1683       Concord 1683

Das erste deutsche Auswandererschiff "Concord" unterwegs nach Nordamerika

 

1683 6. Okt. Das erste deutsche Auswandererschiff "Concord" kommt nach Nordamerika. Es sind die von dem Anwalt D. Pastorius im Auftrage der Neugegründeten "Frankfurter Gesellschaft" geworbenen Auswanderer, die sich in "Pennsylvanien"  (heutiger US-Bundesstaat Pennsylvania) in Nordamerika ein großes Landstück kaufen. Ihre pietistische Loyalität gegenüber der Gemeinde von William Penn verbietet ihnen, sich politisch unabhängig zu machen, obschon dies ihrer Bedeutung und Zahl nach durchaus möglich gewesen wäre. Sie begnügen sich, die Keimzelle des heute noch pietistisch eingestellten Amerikanertums zu sein.

1685-1687 Brandenburg erwirbt von dem König von Arguin an der Westküste Afrikas südlich des Kap Blanco und nördlich des Senegals weiteres Land, wo früher bereits die Holländer ein Fort gebaut dasselbe aber inzwischen wieder aufgegeben haben.

1687 Die Holländer überrumpeln die brandenburgischen Besitzungen in Westafrika Accada und Taccarary und belagern Groß-Friedrichsburg. Obschon Kurfürst Friedrich III. die Rückgabe dieser Besitzungen von Holland erreicht, gibt Brandenburg die ersten beiden Forts, die zerstört waren, im Jahre 1690 auf.

1711 18. Mai Nachdem die vom Großen Kurfürsten gegründete Handelsgesellschaft wiederholt in finanzielle Schwierigkeiten gekommen ist, geht sie in das Eigentum Friedrich I. über, der die kolonialen Pläne seines Vaters fortzusetzen versucht.

1719 23. August An der Koromandelküste in Ostindien, in Cablou oder Sadatpatnam, wird die österreichische Flagge gehisst und mit dem Bau einer Festung begonnen. Goblet de la Merveille, ein ehemaliger Angestellter der Französisch-Ostindischen Kompanie, führt das österreichische Expeditionsschiff "Karl VI". Die Anregung zu diesem Unternehmen ging vom Prinzen Eugen aus. Der Ort wird bald der Mittelpunkt der Baumwollweberei dieser Küste und blüht rasch zu einer Stadt auf. Auch an der Guineaküste und in Kanton sowie in Indien werden Faktoreien errichtet und Land erworben. Es wird ferner die Erwerbung von Madagaskar und des westindischen Tobago geplant. 1722 errichtet man eine eigene indische Gesellschaft, die Ostender Kompanie, die 1724 ihre Schiffe hinausschickt und in den wenigen Jahren ihres Bestehens reiche Gewinne heimbringt. 1727 suspendiert der Kaiser dieses Unternehmen, um keinen politischen Schwierigkeiten mit den älteren Kolonialmächten ausgesetzt zu sein. 1732 wird dann die Kompanie endgültig aufgelöst und der Kaiser entsagt später "für immer allem Handel und Schifffahrt nach Indien".

1720 Nachdem das von dem Großen Kurfürsten erworbene Besetzungs-  und Ansiedlungsrecht auf die dänische Insel St. Thomas in Westindien bereits aufgegeben war und die durch die ewigen Reibereien mit Holland sowie mit den eigenen Kaufleuten in Schwierigkeiten geratenen afrikanischen Besitzungen Preußens (trotz immer wieder erneuter Versuche, sie zu halten) dem König Friedrich Wilhelm I. zu kostspielig wurden, verkauft letzterer die Niederlassungen in Guinea an die Holländisch-Westindische Kompanie für "7200 Dukaten und 12 Mohren, von denen 6 goldene Ketten trugen".

Der von dem letzten Kommandanten eingesetzte "treue Negerhäuptling Jean Cunny" verteidigt allerdings noch fünf Jahre lang das Fort Groß-Friedrichsburg gegen die Holländer, ehe es in den Besitz derselben übergeht. Dieses Ereignis wurde später gerne als ein Beweis dafür ausgegeben, dass die "kolonisatorische Fähigkeit" Deutschlands schon auf eine alte Tradition zurückblicken konnte. Die brandenburgisch-preußische Niederlassung auf St Thomas muss wegen der feindseligen Haltung der Dänen dem preußischen Handel dort selbst gegenüber aufgegeben werden.

 

Gedenktage der deutschen Kolonialgeschichte:



1528

27. März. Die Ehinger erhalten von Karl V. Venezuela als Familienleben und treten es später an die Welser ab (Ehinger-Welsersches Unternehmen bis 1555).



1681

16. Mai. Kapitän Blonck vom brandenburgischen Schiff Morian schließt mit drei Häuptlingen in der Nähe des Dreispitzenkaps an der Goldküste einen Vertrag ab.



1682

8. Nov. Schutzbrief des Großen Kurfürsten für die Afrikanische Handelskompanie auf 30 Jahre.



1683

1. Jan. Hißung der kurbrandenburgischen Flagge durch Major Otto Friedrich v.d. Gröben auf Groß-Friedrichsburg an der Guineaküste.

5. Jan. Vertrag mit 14 Häuptlingen in der Umgebung von Groß-Friedrichsburg.



1684

Febr. Vertrag mit den Häuptlingen von Accada; Ende des Jahres Erwerbung der Arguininseln am Weißen Vorgebirge durch Brandenburg.



1685

Erbauung der Feste Taccarary an der Guineaküste.

24. Dez. Pachtvertrag mit Dänemark wegen Abtretung einer Faktorei auf St. Thomas.



1711

Der König von Preußen übernimmt die afrikanischen Kolonien als Eigentum.



1717

18. Dez. Die preußisch-afrikanischen Besitzungen an die Holländer verkauft.



1824

31. März. Gründung der Kolonie San Leopoldo in Rio Grande do Sul, der ersten deutschen Kolonie in Südbrasilien.



1872

Gründung des Sankt Raphael-Vereins zum Schutze katholischer deutscher Auswanderer.



1879

24. Jan. Deutsch-samoanischer Freundschafts- und Handelsvertrag.

7. Okt. Beginn des Erscheinens der Wochenschrift ›Export‹, Organs des Zentralvereins für Handelsgeographie und Förderung deutscher Interessen im Auslande.



1880

27. April. Die Samoavorlage im Reichstag abgelehnt.



1882

6. Dez. Gründung des Deutschen Kolonialvereins in Frankfurt a.M.



1883

9. April. Angra Pequena durch die Firma F.A.E. Lüderitz in Besitz genommen.

1. Mai. Vertrag zwischen Lüderitz und Kapitän Joseph Frederiks von Bethanien.

25. Aug. Weitere Erwerbungen der Firma Lüderitz.



1884

3. April. Gründung der Gesellschaft für deutsche Kolonisation.

24. April. Die Besitzungen der Firma F.A.E. Lüderitz in Südwestafrika durch den Fürsten Bismarck unter den Schutz des Deutschen Reiches gestellt.

26. Mai. Konstituierung der Neuguinea-Kompanie.

5. Juli. Das Togogebiet von Porto Seguro bis Lome an der Sklavenküste durch Gustav Nachtigal unter deutschen Schutz gestellt.

14. Juli. Flaggenheißung durch Nachtigal an der Kamerunmündung.

21. Juli. Flaggenheißung in Bimbia.

23. Juli. Flaggenheißung in Klein-Batanga.

7. Aug. Flaggenheißung in Angra Pequena.

12. Aug. Reichsschutz über die weitern Erwerbungen von Deutschen in Südwestafrika.

19. Aug. Das Generalkonsulat in Sydney beauftragt, im Neubritannia-Archipel und an der Nordküste von Neuguinea die deutsche Flagge heißen zu lassen.

28. Aug. Flaggenheißung in Hickory Town.

11. Okt. Die Bastards von Rehoboth stellen sich unter deutschen Schutz.

15. Okt. Flaggenheißung in Jaluit.

28. Okt. Vertrag Nachtigals mit Kapitän Frederiks von Bethanien.

3. Nov. Flaggenheißung in Matupi.

15. Nov. Eröffnung der Kongokonferenz in Berlin.

20. Nov. Flaggenheißung an der Nordküste von Neuguinea.

21. Nov. Vertrag zwischen Carl Peters und Mafungi Biniani, Herrn von Nguru.

20.–22. Dez. Kämpfe der Landungstruppen von den deutschen Kriegsschiffen S.M.S. Bismarck und S.M.S. Olga bei Kamerun.



1885

22. Jan. Freundschafts- und Handelsvertrag zwischen Deutschland und der Südafrikanischen Republik.

12. Febr. Gründung der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft.

21. Febr. Der Deutsche Kolonialverein beschließt, den Sitz der Gesellschaft nach Berlin zu verlegen.

26. Febr. Unterzeichnung der Generalakte der Berliner Kongokonferenz.

27. Febr. Kaiserlicher Schutzbrief zur Bestätigung der im November 1884 von Karl Peters in Usagara, Nguru etc. abgeschlossenen Verträge.

5. April. Gründung der ›Deutschen Kolonialgesellschaft für Südwestafrika‹.

8. April. Vertrag des Sultans von Witu mit den Gebrüdern Denhardt.

20. April. Generalkonsul Nachtigal gestorben an Bord von S.M.S. Möwe auf der Höhe von Kap Palmas.

7. Mai. Vertrag mit England über die Abgrenzung Kameruns.

17. Mai. Die Neuguinea-Kompanie erhält kaiserlichen Schutzbrief.

27. Mai. Das Sultanat Witu unter deutschen Schutz gestellt.

10. Juni. Unglückliches Gefecht bei Moschi.

10. Juni. Graf Pfeil erwirbt Khutu für die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft.

19. Juni. Vertrag des Afrikareisenden Karl Jühlke und des Leutnants Weiß mit dem Sultan Mandara von Moschi (Kilimandscharo).

7. Aug. Ankunft des deutschen Geschwaders vor Sansibar.

13. Aug. Der Sultan von Sansibar erkennt vorläufig die deutschen Ansprüche auf Usagara, Nguru, Useguha, Ukami an.

25. Aug. Heißung der deutschen Flagge auf der Karolineninsel Yap.

7. Sept. Satzungen der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft.

21. Okt. Ka-Maharero, Häuptling der Herero, stellt sich unter deutschen Schutz.

22. Okt. Durch päpstlichen Schiedsspruch werden die Karolinen Spanien zugesprochen.

29. Nov. Vertrag des Grafen Pfeil und des Leutnants Schlüter über Uhehe.

2. Dez. Erstes Weißbuch des Reichskanzlers über die deutschen Schutzgebiete.

19. Dez. Vertrag des Leutnants Schmidt über Usaramo.

24. Dez. Deutsch-französischer Vertrag über die Besitzungen an der Kamerunküste Afrikas und in der Südsee.



1886

6. April. Vertrag zwischen Deutschland und England über die Abgrenzung der beiderseitigen Besitzungen in der Südsee.

30. Juni. Auslauf des ersten subventionierten Dampfers Oder nach Ostasien.

2. Aug. Zweiter Vertrag mit England über die Abgrenzung Kameruns.

13. Sept. Allgemeiner deutscher Kongreß zur Förderung überseeischer Interessen in Berlin.

29. Okt. Übereinkunft zwischen Deutschland und England, betreffend das Sultanat Sansibar und die Abgrenzung der englisch-deutschen Interessensphäre in Ostafrika.

1. Dez. Karl Jühlke in Kismaju ermordet.

13. Dez. Zweiter Schutzbrief an die Neuguinea-Kompanie.

30. Dez. Übereinkommen Deutschlands und Portugals über die Abgrenzung, der beiderseitigen Besitzungen in Südwest- und Ostafrika.



1887

27. März. Erteilung von Korporationsrechten an die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft.



1888

15. März. Abänderung des Gesetzes über die Rechtsverhältnisse der deutschen Schutzgebiete vom 17. April 1886.

16. März. Insel Nauru (Südsee) unter deutschen Schutz gestellt.

25. März. Kaiserliche Verordnung über das Bergwesen und die Gewinnung von Gold und Edelsteinen im südwestafrikanischen Schutzgebiet.

8. April. Verpachtung der Zollstätten an der Sansibarküste an die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft, die am 28. April die gesamte Verwaltung des Festlandsgebiets von Sansibar übernimmt.

25. April. Seyid Bargasch von Sansibar gestorben.

5. Aug. Verfügung über die Errichtung eines Seminars für orientalische Sprachen in Berlin.

15. Aug. Übernahme der Sansibar-Küstenzollstätten durch die Beamten der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft. Beginn des Araberaufstandes unter Buschiri.

27. Nov. Blockade der ostafrikanischen Küste (aufgehoben 1. Oktober 1889).

18. Dez. Gefecht bei Vailele auf Upolu.



1889

30. Jan. Der Reichstag beschließt die Bildung einer farbigen Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika; Hermann Wissmann mit der Niederwerfung des Aufstandes beauftragt.

3. März. Buschiris Angriff auf Dar es Salam zurückgeschlagen.

16. März. Untergang der beiden deutschen Kriegsschiffe S.M.S. Eber und S.M.S. Adler im Hafen von Apia.

29. April. Die Samoa-Konferenz tritt in Berlin zusammen.

8. Mai. Das Lager Buschiris bei Bagamoyo von der Wissmann-Truppe gestürmt.

23. Mai. Die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft erhält die Genehmigung zur Umwandlung in eine reichsrechtliche Korporation (4. Juli 1889).

27. Mai. Umgegend von Dar es Salam unterworfen.

6. Juni. Eroberung von Saadani.

4. Juli. Die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft eine Reichskorporation.

8. Juli. Eroberung von Pangani.

10. Juli. Wiederbesetzung von Tanga.

19. Okt. v. Gravenreuth schlägt die Mafiti Buschiris.

14. Dez. Buschiri hingerichtet.



1890

15. Jan. Erstürmung des Lagers des Häuptlings Bana Heri von Useguha.

1. Febr. Gesetz betr. Errichtung einer Dampferlinie nach Deutsch-Ostafrika.

13. Febr. Ali an Stelle Chalifas Sultan von Sansibar.

9. März. Eroberung von Palamakaa (Deutsch-Ostafrika).

20. März. Entlassung des Fürsten Bismarck; v. Caprivi Reichskanzler.

1. April. An die Spitze der neugegründeten Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes tritt Dr. Paul Kayser als Kolonialdirektor.

6. April. Übergabe Bana Heris von Useguha.

1. Juli. Deutsch-englisches Kolonialabkommen (Sansibar und Witu, Helgoland).

21. Aug. Schutzvertrag mit den Bondelzwaarts (südwestafrikanisches Schutzgebiet).

10. Okt. Kaiserlicher Erlaß über die Errichtung eines Kolonialrats.

17. Nov. Vereinbarung zwischen Deutschland und Frankreich über die Erwerbung der festländischen Besitzungen des Sultans von Sansibar sowie der Insel Mafia durch Deutschland, die der Sultan durch Vertrag vom 28. Okt. und nach gleichzeitiger Vereinbarung hierüber zwischen Deutschland und England an Deutschland abgetreten hat.

20. Nov. Die Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft verzichtet auf ihre Hoheitsrechte.

27. Dez. 4 Mill. Mk. Abfindung an den Sultan von Sansibar gezahlt gegen Abtretung seines festländischen Besitzes.



1891

1. Jan. Kaiserliche Verordnung über die Rechtsverhältnisse in Deutsch-Ostafrika.

31. Jan. Unglückliches Gefecht der Expedition Zintgraffs gegen die Bafuti.

12. März. Siegreiche Kämpfe des Majors v. Wissmann bei Kiboscho am Kilimandscharo.

22. März. Gesetz über die kaiserliche Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika.

9. April. Organisation der Schutztruppe in Deutsch-Ostafrika.

9. April. Gouverneur Freiherr v. Soden übernimmt die Verwaltung von Deutsch-Ostafrika.

1. Juni. Eröffnung des Kolonialrats und erste Tagung desselben.

1. Juli. Übernahme der Zollverwaltung in Deutsch-Ostafrika durch das Reich.

17. Aug. Niederlage des Expeditionskorps v. Zelewski bei Lugalo in Deutsch-Ostafrika durch die Wahehe.

5. Nov. Unglückliches Gefecht bei Buëa; Tod des Freiherrn Karl v. Gravenreuth.



1892

30. März. Gesetz über die Einnahmen und Ausgaben der Schutzgebiete.

10. Juni. Niederlage der deutschen Schutztruppe am Kilimandscharo.

6. Sept. Kaiserliche Verordnung über das Bergwesen im südwestafrikanischen Schutzgebiet.

12. Sept. Erteilung der Damaraland-Konzession.

6. Okt. Kampf Brünings mit Kwawa Mahinja bei Kilossa.



1893

5. März. Hammed ben Thwain an Stelle Alis Sultan von Sansibar.

12. April. Erstürmung von Hornkranz in Deutsch-Südwestafrika durch Hauptmann Kurt v. François.

12. Aug. Erstürmung von Moschi durch den Gouverneur Freiherrn v. Schele.

15. Nov. Dritter Vertrag mit England über Abgrenzung im Hinterland von Kamerun.

15. Dez. Aufstand der aus Dahoméleuten angeworbenen Polizeitruppe Kameruns.



1894

30. und 31. Jan. Gefechte vor der Naukluft (Südwestafrika).

4. Febr. Abkommen zwischen Deutschland und Frankreich über das Hinterland von Kamerun.

15. März. Zweites Abkommen zwischen Deutschland und Frankreich über das Hinterland von Kamerun.

27. Aug. Erstürmung der Naukluft (Deutsch-Südwestafrika).

9. Sept. Hendrik Witbooi legt die Waffen nieder.

26. Okt. Entlassung des Grafen v. Caprivi; Fürst Chlodwig Hohenlohe Reichskanzler.

30. Okt. Kuirenga, der Sitz Kwawa Mahinjas in Uhehe, durch den Gouverneur v. Schele erstürmt.



1895

5. Juni. Gesetz über die kaiserlichen Schutztruppen für Südwestafrika und Kamerun.

20. Juli. Gesetz über die Bestrafung des Sklavenraubes und Sklavenhandels.

4. Nov. Der Deutsche Frauenverein für Krankenpflege in den Kolonien erhält die Rechte einer juristischen Person.



1896

 5. April. Gefecht mit den Khaua und Herero bei Gobabis.

1. Mai. Eröffnung der deutschen Kolonialausstellung in Berlin.

6. Mai. Gefecht bei Otjunda gegen die Khaua und Herero.

18. Juni. Gründung des Kolonialwirtschaftl. Komitees.

7. Juli. Abänderung des Gesetzes vom 22. März 1891 über die kaiserliche Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika und des Gesetzes vom 5. Juni 1895 über die kaiserliche Schutztruppe für Südwestafrika und für Kamerun.

9. Juli. Entdeckung des Ramu in Kaiser Wilhelms-Land.

18. Juli. Gesetz über die kaiserlichen Schutztruppen in den afrikanischen Schutzgebieten und die dortige Wehrpflicht.

26. Juli. Kaiserliche Verordnung über die Disziplinarstrafordnung für die kaiserlichen Schutztruppen.

9. Aug. Kaiserliche Verordnung über die Rechtsverhältnisse der Landesbeamten in den deutschen Schutzgebieten.

25. Aug. Tod des Sultans Hammed ben Thwain von Sansibar.

27. Aug. Der durch England vertriebene Sultan Chalid ben Bargasch von Sansibar flüchtet nach Deutsch-Ostafrika und stellt sich unter deutschen Schutz. Sultan wird Hamud ben Mohammed unter englischem Protektorat.

17. Okt. Verfügung des Reichskanzlers über das Kronland von Kamerun.

17. Okt. Kolonialdirektor Dr. Kayser legt sein Amt nieder; sein Nachfolger wird Geheimer Legationsrat Freiherr v. Richthofen.



1897

30. März. Kaiserliche Verordnung über die Erfüllung der Dienstpflicht bei der kaiserlichen Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika.

9. Juni. Gesetz über das Auswanderungswesen.

9. Juli. Protokoll über das deutsch-französische Abkommen über die Abgrenzung in Togo.

14. Aug. Stellvertretender Landeshauptmann v. Hagen ermordet (Neuguinea).

14. Nov. Landung deutscher Truppen in Kiautschou.



1898

27. Jan. und 1. März. Kaiserliche Verfügungen übertragen die Verwaltung des von China verpachteten Gebiets dem Reichsmarineamt.

6. März. Endgültiger Vertrag zwischen dem Deutschen Reich und China wegen der Pachtung von Kiautschou.

14. März. Bekanntmachung des Gesetzes vom 9. Juni 1897.

2. April. Oberlandesgerichtsrat v. Buchka wird Direktor der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes.

27. April. Kiautschou durch kaiserlichen Erlaß unter deutschen Schutz gestellt.

30. April. Gründung des Deutschen Flottenvereins.

19. Juli. Tod des Sultans Kwawa Mahinja von Uhehe.

30. Juli. Fürst Bismarck gestorben.

2. Sept. Tsingtau als Freihafen eröffnet.

7. Okt. Abtretung der Landeshoheit über ihre Südseegebiete durch die Neuguinea-Kompanie an das Reich.

9. Okt. Kaiserliche Verordnung über das Bergwesen in Deutsch-Ostafrika. – Abänderung des Gesetzes vom 15. März 1888.

20. Nov. Annahme des Vertrags mit der kaiserlichen Regierung durch die Hauptversammlung der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft.



1899

1. April. Übernahme der Landeshoheit über das Schutzgebiet von Deutsch-Neuguinea durch das Reich. – Verordnung des kaiserlichen Gouverneurs in Deutsch-Ostafrika über die Erhebung einer Gewerbesteuer.

7. April. Verkauf der Usambara-Bahn durch die Eisenbahngesellschaft für Deutsch-Ostafrika an das Deutsche Reich.

18. Juli. Kaiserlicher Schutz über die von Spanien 30. Juni ans Reich verkauften Karolinen, Palau und Marianen.

2. Sept. Grundsteinlegung der Mole in Swakopmund.

15. Okt. Eröffnung des deutschen Kolonialmuseums in Berlin.

6. Nov. Übernahme der Landeshoheit auf der Karolineninsel Yap.

14. Nov. Deutsch-englisches Abkommen über Samoa.

2. Dez. Deutsch-amerikan. Abkommen über Samoa.



1900

17. Febr. Kaiserlicher Schutz über die Samoainseln erklärt; Verordnung über die Rechtsverhältnisse.

29. März. Wahl eines Beirats für das Auswanderungswesen durch den Bundesrat.

7. Juni. Wirklicher Geheimer Legationsrat Oskar Stübel übernimmt das bisher vom Kolonialdirektor v. Buchka innegehabte Direktorat der Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes.

23. Juni. Rücktritt des Gouverneurs von Deutsch-Ostafrika, Generalmajors v. Liebert; ersetzt Dezember 1900 durch den Major Grafen Götzen.

15. Aug. bis 30. Sept. Erste Volkszählung in Deutsch-Samoa.

17. Okt. Rücktritt des Fürsten Hohenlohe; Graf Bernhard v. Bülow Reichskanzler.

9. Nov. Abänderung des Gesetzes über die Rechtsverhältnisse der deutschen Schutzgebiete vom 15. März 1888.



1901

1. Jan. Inkrafttreten des neuen Schutzgebietsgesetzes vom 25. Juli bis 10. Nov. 1900 und des neuen Konsulargerichtsbarkeitsgesetzes vom 7. April 1900.

1. Juli. Einführung der Reichsmarkwährung auf Samoa.

6. Juli. Tod des Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe.



1902

26. März bis 7. Juni. Expedition des Oberstleutnants Pavel zum Tsadsee.

1. April. Errichtung einer Auskunftsstelle für Auswanderer seitens der Deutschen Kolonialgesellschaft.

1. Juni. Betriebseröffnung der gesamten Eisenbahnstrecke Swakopmund-Windhuk.

25. Juni. Nach kaiserlicher Verordnung können wehrpflichtige Reichsangehörige ihre Dienstpflicht in der deutschen Schutztruppe für Südwestafrika ableisten.

16.–19. Okt. Erster deutscher Kolonialkongreß in Berlin. Ende Okt. Ausbruch eines für erloschen geltenden Vulkans auf Sawaii (Samoa).



1903.

25. Okt. Aufstand der Bondelzwaarts in Warmbad.

24. Dez. Verfügung des Reichskanzlers, betreffend Bildung von Gouvernementsbeiräten in den deutschen Schutzgebieten.



1904.

11. Jan. Beginn des Herero-Aufstandes.

27. Jan. Omaruru von den Hereros mit großer Macht angegriffen.

28. Jan. Aufstand der Bondelzwaarts beendet. Das Hauptlager der Herero bei Okahandia erstürmt.

4. Febr. Hauptmann Franke entsetzt Omaruru nach schweren Kämpfen.

30. Febr. bis 22. Aug. Aufstand am Croßfluß (Kamerun), niedergeworfen durch Oberst Müller.

23. Febr. Betriebseröffnung der gesamten Eisenbahnlinie Tsingtau-Tsinanfu.

25. Febr. Schweres Gefecht der Kolonne v. Estorff bei Otjihinanapa.

13. März. Verlustreiches Gefecht v. Glasenapps gegen die Hereros bei Owikokorero.

16. März. Gefecht des Majors v. Estorff am Omatakoberg.

2. April. Siegreiches Gefecht v. Glasenapps gegen die Hereros bei Okarahui.

9. April. Siegreiches Gefecht Leutweins gegen die Hereros bei Onganjira.

13. April. Gefecht gegen die Hereros bei Okatumba.

1. Mai. Aufhebung der am 24. Febr. 1894 abgeschlossenen Zollgemeinschaft mit der britischen Goldküstenkolonie östlich des Volta.

16. Mai. Generalleutnant v. Trotha zum Kommandeur der Schutztruppe in Südwestafrika ernannt, Leutwein von der Stellung als Kommandeur enthoben._– Generalkonsul v. Lindequist als Nachfolger Leutweins zum Gouverneur von Deutsch-Südwestafrika ernannt.

16. Juni. Die Gesetzentwürfe über die Togobahn Lome-Palime und die Mrogoro-Eisenbahn in Deutsch-Ostafrika werden vom Reichstag angenommen.

11. Juli. Bildung einer Handelskammer in Togo.

3.–4. Aug. Erste koloniale landwirtschaftliche Ausstellung in Dar es Salam.

11. Aug. Empfang der südwestafrikanischen Siedlerabordnung durch den Kaiser.

11. Aug. Siegreiches, aber verlustreiches Gefecht gegen die Hereros am Waterberg.

13. Aug. Überfall auf drei katholische Missionsstationen in den Bainingbergen (Neupommern) und Ermordung von zehn Missionsmitgliedern.

3. Okt. Abfall Hendrik Witboois in Gibeon.

24. Dez. Nach Verfügung des Reichskanzlers sind alle nach dem 31. Dez. 1905 geborenen Kinder von Haussklaven in Deutsch-Ostafrika frei.

 

 

 

             


 

 


-=[Datenschutz] - [Impressum] - [Projekte] - [Umfrage] - [Suche]=-

Diese Seite ist Teil der Internetprojekte:

 -[ Deutsches Kaiserreich ]- -[ Deutsche Kolonien ]- -[ Kaiserliche Marine ]-

-[ Österreich-Ungarn ]- -[ Liechtenstein ]- -[ Luxemburg ]- -[ Schweiz ]-

-[ Deutsch-Dänischer Krieg ]- -[ Deutscher Krieg ]- -[ Deutsch-Französischer Krieg ]-

-[ Briefmarken 1871-1918 ]- -[ Boxeraufstand 1900/01 ]- -[ Marokkokrise 1905/11 ]-

Copyright © 2000 www.deutsche-schutzgebiete.de

Besucher
 Alfacounter


Alfahosting.de