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Was ist des Deutschen Vaterland - Wacht am Rhein - Kaiserhymne - Deutschlandlied - k. k. Kaiserhymne - Nationalhymne Liechtenstein - Schweizer Nationalhymne - Französische Nationalhymne - Italienische Nationalhymne
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Die Wacht am Rhein
Geschichte der deutschen Nationalhymnen
Als deutsche Nationalhymne vor dem Deutschen Krieg von 1866 galt das Lied "Was ist des Deutschen Vaterland" von Ernst Moritz Arndt (1769-1860), gedichtet 1813 und 1825 komponiert von Gustav Reichardt (1797-1884).
Die "Wacht am Rhein" wurde 1840 von Max Schneckenburger (1819-1849) gedichtet. In dieser Zeit fing der damalige französische Regierungschef Adolphe Thiers an darüber zu schwadronieren, dass der Rhein die französische Ostgrenze sein müsse und verursachte damit einen Sturm der Entrüstung (Rheinkrise). 1854 komponierte Karl Wilhelm (1815-1873) die Melodie. Am 11. Juni 1854 wurde das Lied in Krefeld zur Feier der silbernen Hochzeit des nachmaligen Kaisers Wilhelm I. mit nachmaliger Kaiserin Augusta erstmals gesungen. Bei Ausbruch des Deutsch-Französischen Krieges 1870 wurde die "Wacht am Rhein" zur deutschen Volkshymne. Später war vorwiegend das "Deutschlandlied" Nationalhymne.
Als eigentlicher Verfasser der deutschen Kaiserhymne "Heil dir im Siegerkranz" ist der schleswigsche Pfarrer Heinrich Harries (1762-1802) zu betrachten. Am 27. Januar 1790 veröffentlichte er im "Flensburger Wochenblatt" ein "Lied für den dänischen Untertan, an seines Königs Geburtstag zu singen in der Melodie des englischen Volksliedes "God save great George the King", das mit den Worten beginnt: "Heil dir, dem liebenden Herrscher des Vaterlands! Heil, Christian dir!" Das Lied wurde dann von Balthasar Gerhard Schumacher auf fünf Strophen verkürzt und erschien entsprechend umgearbeitet in der "Speyerschen Zeitung" vom 17. Dezember 1793 als "Berliner Volksgesang", der bald zur Nationalhymne werden sollte. "Heil unserem Fürsten (König), Heil" oder "Den König segne Gott" wurden dann auch in den anderen deutschen Staaten amtlich anerkannte Nationalhymnen.
Auch wenn das Lied heute fasst vergessen ist, so erfreute es sich damals einer großen Popularität. Es ist kein "Angriffslied", denn der Rhein sollte ja nur verteidigt werden und es ist auch weit weniger martialisch als z. B. die heute noch leidenschaftlich gesungene französische Nationalhymne "Marseillaise".
Hörproben:
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Wacht am RheinText: Max Schneckenburger (1819-1849)
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