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Reichskriegshafen
Stadtgeschichte - Landkarte 1905 - Kaiserliche Werft Wilhelmshaven

Wilhelmshaven, Wappen
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Wilhelmshaven - Bismarckplatz mit Denkmal
Wilhelmshaven (Angaben von 1905) ist Reichskriegshafen des Deutschen Reiches und Stadt im preußischen Regierungsbezirk Aurich, Kreis Wittmund, am Jadebusen, in den hier der Ems-Jade-Kanal einmündet. Wilhelmshaven ist über die preußische Staatseisenbahn mit Oldenburg im Großherzogtum Oldenburg verbunden. Die Stadt besitzt eine Hochseefischereigesellschaft, einen Handelshafen, ein Elektrizitätswerk und ein Seebad. Denkmäler findet man von Kaiser Wilhelm I., Prinz Albert und Bismarck.
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Wilhelmshaven - Reichskriegshafen
Schulen: 1 Gymnasium, 1 Realschule, 1 Gewerbe-, 1 Deckoffizier-, 1 Maschinisten- und 1 Steuermannsschule.
Einwohner: 26 012 (1905) inklusive Militärpersonal.
Gerichte: 1 Amtsgericht, 1 Kriegs- und 1 Oberkriegsgericht.
Religion: Die Stadt besitzt 1905 zwei evangelische und eine katholische Kirche.
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Parade vor dem Kommandierenden Admiral Freiherr von der Golz in Wilhelmshaven, 1892
Militär: Wilhelmshaven ist Marinestation der Nordsee, hat eine kaiserliche Werft mit Trockendocks, Hellingen (Schiffsbauanlagen), große Schwimmdocks. Die Stadt ist Sitz der
Wirtschaft: Wilhelmshaven besitzt großartige Maschinenbauwerkstätten, Dampfhammerschmieden und Gießereien.
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Wilhelmshaven - Rüstringen, Kaiser-Wilhelm-Brücke (Drehbrücke)
Die Kaiser-Wilhelm-Brücke wurde in den Jahren 1903-07 gebaut und war seinerzeit die größte Drehbrücke Europas. Die 758 Tonnen Eisen der 159 m langen und ca. 20 m hohen Brücke ruhen auf zwei Drehpfeilern.

100 Jahre Kaiser-Wilhelm-Brücke
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Geschichte
Im Jahre 1848 bemühte sich Preußen unter dem Oberbefehl von Prinz Adalbert um den Aufbau einer eigenen Flotte. Der Plan eines preußischen Nordseehafens kam der oldenburgischen Staatsregierung aufgrund der angestrebten Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse im nördlichen Teil des Großherzogtums sehr entgegen.
Mit dem Abschluss des Jade-Vertrages am 20. Juli 1853 zwischen dem Königreich Preußen und dem Großherzogtum Oldenburg wurde die Abtretung von 313 ha oldenburgischen Gebietes vereinbart. Auf diesem Areal beabsichtigte Preußen die Errichtung einer Marineanlage.
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Wilhelmshaven - Hafenpartie mit 1. Geschwader und Zeppelin
Am 17. Juni 1869 fand, im Beisein König Wilhelms I. und einer englischen Abordnung, die feierliche Einweihung des Kriegshafens, der Gründung der Marinebasis Wilhelmshaven statt. Die Wahl der Jadebucht als Kriegshafen lag auf der Hand: kein Handelsverkehr wie in den Flussmündungen konnte die Tätigkeit der Kriegsflotte hindern oder durch sie gehindert werden. Die vorgelagerten Sandbänke erschwerten zwar das Navigieren, stellten jedoch gleichzeitig einen natürlichen Schutz dar, der außerdem durch Befestigungen am westlichen Ufer verstärkt wurde.
Am 21. September 1871 erfolgte die Bildung einer Torpedo-Abteilung als Keimzelle des Torpedowesens der Kaiserlichen Marine.
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Wilhelmshaven - Marine-Gedächtniskirche
Die evangelische Marine-Gedächtniskirche wird am 19. Mai 1872 eingeweiht.
Im Jahre 1873 wurde Wilhelmshaven um 109 ha vergrößert und erhielt am 4. August des gleichen Jahres die Stadtrechte.
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Wilhelmshaven - Prinz Heinrichstrasse
Während des 1. Weltkrieg war Wilhelmshaven der wichtigste Kriegshafen des Deutschen Reichs.
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