|
|
![]() |
|
|
| Senden Speichern Drucken |
Stadt (Stadtkreis) im Königreich Preußen, Provinz Westfalen, Regierungsbezirk Arnsberg
Stadt (Stadtkreis) im Königreich Preußen, Provinz Westfalen, Regierungsbezirk Arnsberg
Witten a. R. 35.835 Einwohner - 1905 = 109. Platz der größten Städte des Deutschen Reichs.![]()
![]() |
Witten - Bahnhofstrasse
Neben der Stadt Witten an der Ruhr existieren im Deutschen Reich (Kaiserreich) und in Österreich-Ungarn:
2) Witten, ein Dorf im Königreich Preußen, Provinz Brandenburg, Kreis Züllichau-Schwiebus mit 62 Einwohnern.
3) Witten, ein Dorf bei Brti in Österreich-Ungarn, Königreich Böhmen, Bezirkshauptmannschaft Klattau mit 138 Einwohner.
Witten ist eine Stadt (Stadtkreis) im Königreich Preußen, Provinz Westfalen, Regierungsbezirk Arnsberg, liegt an der Ruhr und 96 Meter über dem Meer. Sie ist mit zwei Bahnhöfen Knotenpunkt der Staatsbahnlinien Langendreer-Löttringhausen, Steele-Witten u. a. Witten hat 2 evangelische, 2 katholische und eine altkatholische Kirche, Synagoge und im Jahr 1905 = 35.841 Einwohner, die überwiegende Mehrheit sind Evangelische, 10.089 sind Katholiken und 422 Juden.
|
|
||
| Witten - Viadukt mit Berger-Denkmal | Witten - Königsplatz mit Kriegerdenkmal |
An industriellen Anlagen sind dort vorhanden ein großes Gussstahlwerk ("Witten", 1800 Arbeiter), Stahlröhrenwerk, 2 Glasfabriken, eine Eisenbahnhauptwerkstätte (1850 Arbeiter), mehrere Gussstahlfabriken, Hammer- und Walzwerke, Eisengießereien und Maschinenfabriken, Fabrikation von Werkzeugen, Schaufeln, Schrauben, Dampfkesseln, Drahtseilen, Gusswaren, chemischen Produkten, Lederwaren, Seife etc., große Mühlen, ein Elektrizitätswerk, Bierbrauerei, Branntweinbrennerei, Ringofenziegeleien und Steinkohlenbergbau.
|
|
||
| Witten - Bahnhof | Witten - Evangelisches Diakonissenhaus |
Den Handel unterstützt eine Nebenstelle der
Reichsbank,, dem Verkehr dient eine elektrische
Straßenbahn. Witten hat ein Reformrealgmunasium mit Realschule, ein
Waisenhaus, einen Verein für Orts- und Heimatskunde der Grafschaft Mark
mit Museum, eine Diakonissenanstalt und ist Sitz eines Amtsgerichts
und eines Bergreviers. Die städtischen Behörden zählen 10 Magistratsmitglieder
und 36 Stadtverordnete. In der Nähe die städtischen Anlagen auf dem
Hohenstein mit Denkmal des Parlamentariers L. Berger. Der Ort ist seit
1825 Stadt. Die frühere Roburitfabrik (Sprengstofffabrik) flog am 28.
November 1906 in die Luft, wobei 42 Personen getötet wurden.
|
|
||
| Witten - Blücher-Straße | Witten - Ruhrbrücke und Helenenturm |

![]()
Diese Seite ist Teil der Internetprojekte:
-[ Deutsches Kaiserreich ]- -[ Deutsche Kolonien ]- -[ Kaiserliche Marine ]-
-[ Donaumonarchie Österreich-Ungarn ]- -[ Liechtenstein ]- -[ Schweizer Eidgenossenschaft ]-
-[ Deutsch-Dänischer Krieg ]- -[ Deutscher Krieg ]- -[ Deutsch-Französischer Krieg ]-
-[ Briefmarken 1871-1918 ]- -[ Boxeraufstand 1900/01 ]- -[ Marokkokrise 1905/11 ]-
Copyright © 2000 www.deutsche-schutzgebiete.de
Besucher