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Boxeraufstand

Zusammenfassung des Krieges in China 1900/01

 

Der chinesische Boxeraufstand von 1900 war sowohl das Ergebnis lang andauernder europäischer, amerikanischer und japanischer Einmischung in die chinesische Wirtschaft und des Zerfalls der korrupten und ineffizienten Ching-Dynastie als auch die kurzfristige Folge des Versuchs der Regierung, die verständlichen Ressentiments der Bevölkerung gegen koloniale Niederlassungen auszunutzen. Die "Boxer" - Mitglieder des Geheimbundes Yi-he quan ("Faust für Recht und Einigkeit") - bekämpfen Missionierung und Industrialisierung Chinas durch Fremde und haben die Unterstützung der Kaiserin-Witwe Tzu Hsi.

Um die Jahreswende 1899/1900 nahm die fremdenfeindliche Bewegung einen ernsten Charakter an und kamen in der Provinz Schantung zu vereinzelten offenen Ausbrüchen.

25. Januar 1900: In China wird der erst 9 Jahre alte Prinz Put-Sing chinesischer Kaiser. Die Kaiserwitwe Cixi ist die wirkliche Herrscherin.

24. März: Die Nachrichten über die in China an vielen Orten ausgebrochenen Unruhen klingen recht bedrohlich. Die aufständische Bewegung in Schantung hat die deutsche Regierung bereits zu energischen militärischen Maßregeln veranlasst, und die Regierung der Vereinigten Staaten hat sich genötigt gesehen, die deutsche Regierung um den Schutz für die die bedrohten amerikanischen Missionen zu bitten.

Am 31. Mai rückten englische, amerikanische, französische, italienische, russische und japanische Abteilungen in Stärke von 340 Mann zum Schutz der Gesandtschaften  in Peking ein. Edikt des Kaisers von China, das den aufständischen "Bund der Boxer" bei Todesstrafe verbietet.

"Boxer" - deutsche Postkarte 1900

"Boxer" - deutsche Postkarte 1900

 

1. Juni: Die Stadt Tientsin wird von den aufständischen Boxern bedroht.

Am 3. Juni traf das deutsche Detachement unter Führung des Oberleutnants von Soden mit 50 Mann des III. Seebataillons dort ein, das österreichisch-ungarische folgte noch am gleichen Tage.

In der Nacht vom 9. zum 10. Juni erhielt Vizeadmiral Bendemann vom Chef des englischen Geschwaders, Vizeadmiral Seymour, ein dringliches Schreiben mit der Abschrift eines Telegramms der britischen Gesandtschaft in Peking: "Die Lage hier ist sehr ernst. Wenn nicht Anordnungen zum sofortigen Vormarsch auf Peking getroffen werden, wird es zu spät sein." Seymour empfahl sofortiges Handeln und bat Bendemann um Unterstützung.

Gefecht mit chinesischen Truppen auf der Bahnstrecke Tientsin-Peking

Gefecht mit chinesischen Truppen auf der Bahnstrecke Tientsin-Peking

 

Am Abend des 11. Juni kam es bei Tschöngkotschwang zum ersten Gefecht zwischen den Expeditionskorps unter Admiral Seymour und den "Boxern". In Peking wird ein japanische Diplomat ermordet.

In der Nacht vom 13. zum 14. Juni Massaker der "Boxer" an chinesischen Christen in Peking.

Am 14. Juni brach ein von der Regierung unterstützter Aufstand in Peking aus. Die vor Peking verschanzte Armee der Boxer zählt ca. 20 000 Mann.

Am 16. Juni 09.00 Uhr versammelten sich auf dem russischen Flaggschiff alle Befehlshaber der alliierten Seestreitkräfte. Hier sah man vom militärischen Gesichtspunkt die unbedingte Notwendigkeit der Inbesitznahme der Taku-Forts, die Befehlshaber stellten ein scharfes Ultimatum an alle Kommandanten der Taku-Forts und dem Vizekönig von Tientsin mit der Bedingung, die Forts bis zum 17. Juni, 02.00 Uhr morgens, zu räumen.

17. Juni: Die Eroberung der Taku-Forts beginnt. Kämpfe in und um Tientsin.

Erstürmung der Takuforts durch die Alliierten

Erstürmung der Takuforts durch die Alliierten

 

Noch in der Nacht zum 19. Juni wurde der Rückmarsch des Expeditionskorps unter Admiral Seymour auf Yangtsun angetreten. Dort beschloss man gemeinsam den Rückmarsch nach Tientsin. Die chinesische Regierung fordert die europäischen Gesandten auf, Peking innerhalb von 24 Stunden zu verlassen.

Ermordung des deutschen Gesandten Klemens

Ermordung des deutschen Gesandten Klemens

 

20. Juni: Der Deutsche Gesandte in China, Klemens Freiherr von Kettler, wird auf offener Straße ermordet, ausländischer Besitz einkassiert und die ausländischen Gesandtschaften von einem wütenden Mob belagert. Die europäischen Landungstruppen reichen nicht aus, um das Gesandtschaftsviertel in Peking zu entsetzen. Sie fordern Verstärkung aus Europa an.

Am 22. Juni erteilt Admiral Seymour dem Führer des aus vier Kompanien bestehenden deutschen Kontingents, Kapitän zur See von Usedom, den Befehl. "The Germans to the front!" Diese militär-taktische Weisung wird später als Anerkennung deutschen Soldatentums gedeutet und in einem Gemälde glorifizierend dargestellt.

The Germans to the front!

The Germans to the front!

 

25. Juni: Das Expeditionskorps unter Admiral Seymour ist gescheitert, größere Truppenabteilungen unter dem russischen General Stößel und dem deutsche Major Christ befreien das Expeditionskorps aus seiner misslichen Lage, am 26. Juni 1900 erreichte man völlig erschöpft Tientsin.

30. Juni: Der deutsche Kreuzer S.M.S. Fürst Bismarck wird nach Ostasien geschickt.

1. Juli: Aufstände der Boxer in Tientsin, Kiautschou, Taku und Peking.

3. Juli: Kaiser Wilhelm II. ergreift Initiative zur Einleitung einer gemeinsamen Aktion in China.

Marterung der 7 Franziskanerinnen Missionärinnen Mariens in Tai-Uien-fou.

Marterung der 7 Franziskanerinnen Missionarinnen Mariens in Tai-Uien-fou.

 

9.Juli: Marterung der 7 Franziskanerinnen Missionarinnen Mariens in Tai-Uien-fou.

17. Juli: Beginn des Waffenstillstandes in Peking.

27. Juli 1900: Wilhelm II. verabschiedet das Expeditionskorps zur Niederschlagung des Boxeraufstandes in Bremerhaven und hält dabei seine "Hunnenrede".

Verabschiedung des deutsche Expeditionskorps

Verabschiedung des deutsche Expeditionskorps

 

6. August: Unter dem britischen Admiral Edward Seymour beginnt in China ein gezielter Vormarsch gegen die Boxer.

14. August: Befreiung der eingeschlossen Gesandtschaften in Peking durch die Alliierten.

15. August: Die Kaiserwitwe Cixi mit Gefolge am frühen Morgen heimlich die Stadt. Peking, vom Kaiserhof und drei Vierteln der Bevölkerung verlassen, wird von den ausländischen Truppen für eine dreitägige Plünderung freigegeben. Graf Waldersee vermerkt am 22.Oktober 1900: "Durch die der Eroberung folgende dreitägige zugelassene Plünderung, der viele privaten Plünderungen noch gefolgt sind, muß der Einwohnerschaft ein gewaltiger, aber auch nicht annähernd zu beziffernder materieller Schaden zugefügt sein. Jede Nation schiebt der anderen den Schwarzen Peter in bezug auf Plünderung zu, doch es steht fest, daß alle gleichermaßen gründlich geplündert haben."

Am 18. August erreichte Kapitän zur See Pohl mit seiner gemischten Kompanie von Deutschen, Österreichern und Italienern in einer Stärke von 4 Offizieren und 107 Mann Peking.

Deutsche Seesoldaten in Peking

Deutsche Seesoldaten in Peking

 

20. August: Graf Waldersee verlässt mit einen Sonderzug Berlin in Richtung Neapel/Italien. In Neapel begibt er sich mit seinem Stab an Bord der "Sachsen" um die Fahrt nach China anzutreten.

11. September: Gefecht bei Liang-Hsiang-Hsien - der deutsche Seesoldat Hermann Gabel aus Radebeul bei Dresden kommt dabei ums Leben.

20. September: Erstürmung der Peitang-Forts. 7 Deutsche werden verwundet.

Am 25. September trifft Graf Waldersee an Bord von S.M.S. Hertha, mit dem er seine Reise ab Hongkong fortgesetzt hatte, auf der Reede von Taku ein. Bei einem Zwischenaufenthalt in Shanghai nimmt er die große internationale Truppenparade ab.

Am 26. September wird der deutsche Seesoldat Karl Stachowiak aus Schroda in Posen in Peking erschossen.

Am 27. September übernimmt Generalfeldmarschall Alfred von Waldersee  den Oberbefehl über die europäischen Streitkräfte ( 63.000 Mann, davon 24.000 Deutsche) im "Boxerkrieg".

Generalfeldmarschall Alfred von Waldersee und sein Stab

Generalfeldmarschall Alfred von Waldersee und sein Stab

 

16. Oktober:  Zwischen Berlin und London wird ein Abkommen über den Jangtse Fluss geschlossen (Jangtse-Abkommen): Chinas Gebietszustand  bleibt erhalten; Küsten und Flüsse bleiben für alle Nationen frei: "Politik der offenen Tür".

22. Oktober: Gefecht bei Matou, ein Deutscher verwundet.

29. Oktober: Gefecht bei Tszekingkwan. Es starben: Gefreiter Otto Hoffmann aus Ostramondra, Kreis Eckartsberga - Musketier Anton Gasse aus Zabern, Kreis Zabern - Musketier Johannes Baumgard aus Rhina, Kreis Hünfeld - Musketier Karl Christ aus Freiendiez, Unterlahnkreis.

Soldaten des Expeditionskorps mit eroberten Boxerfahnen

Soldaten des Expeditionskorps mit eroberten Boxerfahnen

 

7. November: Gefecht bei Lin-nau-tsang, ein Deutscher verwundet.

10. November: Der Sozialdemokrat August Bebel verurteilt im Reichstag das deutsche Vorgehen in China.

27. November: Gefecht bei Pei-ho-tun und Kaou-ho-tschwang, ein Deutscher verwundet.

15. Dezember: Gefecht bei Yung-tsing-hsien, 5 Deutsche verwundet.

16. Dezember: Großer Empfang für ersten China-Heimkehrer in Berlin mit einem Einmarsch durch den Mitteltrakt des Brandenburger Tores und die Straße "Unter den Linden" entlang.

Enthauptung von aufständischen Chinesen durch japanisches Militär

Enthauptung von aufständischen Chinesen durch japanisches Militär

 

1. Januar 1901: Bein Salutschießen kam es zu einer schweren Explosion, dabei starben der Obergefreite Gustav Kayser aus Kraxtepellen, Kreis Fischhausen - der Obergefreite Franz Lux aus Gr. Neundorf, Kreis Neisse - der Kanonier Friedrich Goertz aus Tramenau, Kreis Marienburg - der Kanonier Josef Rowack aus Krone a.d. Brahe, Kreis Bromberg - der Kanonier Heinrich Pehle aus Brackwede, Kreis Bielefeld - der Gefreite Gustav Bortz aus Königsberg in Preußen - der Pionier Paul Zettwitz aus Meißen in Sachsen - der Trainsoldat Hermann Klos aus Hartau, Kreis Sprottau - weite 13 deutsche Soldaten wurden teilweise schwer verletzt.

3. Januar: Gefecht bei Ho-phu, dabei starb der Musketier Otto Arndt aus Wutzetz, Kreis Ruppin durch einen Lungenschuss (weitere Deutsche wurden dabei verletzt).

3. Februar: Gefecht bei Nan-dja-tswang, dabei starb der Musketier Joseph Pemmerl aus Abwinkl, Bez.-A. Mießbach in Bayern. Ein weitere Deutscher wurde dabei verletzt.

14. Februar: Gefecht bei Tsau-tia-wan, ein Deutscher verwundet.

Kiautschou - Berittene Kapelle des III. Seebataillons

Kiautschou - Berittene Kapelle des III. Seebataillons (zeitgenössische Postkarte)

 

20. Februar: Gefecht bei Kwang-tschang, dabei starben der Musketier Christian Herdfelder aus Lautenbach bei Grailsheim durch einen Kopfschuss, weitere 7 Deutsche wurden verletzt. Gefecht bei An-tsu-ling, dabei starben der Pionier Jakob Brack aus Osterspai, Kreis St. Soarshausen durch einen Kopfschuss, weitere 2 Deutsche wurden verwundet.

25. Februar: Gefecht bei Kui-kia-tschang, dabei werden 2 Deutsche verwundet.

1. März: Bei der Erkundung bei Lung-tsüen-kwan sterben die Musketiere Heinrich Bischoff aus Eisenach, Nikolaus Munker aus Nürnberg und Peter Fund aus Gräfelsing bei München jeweils durch Kopfschuss. Ein weiterer Deutscher wird verwundet.

8. März: Gefecht bei Tschang-tschönn-ling, dabei werden 3 Deutsche verwundet.

Deutsche Soldaten an der Großen Mauer

Deutsche Soldaten an der Großen Mauer

 

April 1901: Gefechte an der großen Mauer bei Hwolu, dabei sterben der Sergant Friedrich Lange aus Sadlinken, Kreis Strasburg in Westpreußen -  Leutnant Max Drewello aus Johannesburg - Musketier Wilhelm Beinuhn aus Seeckshof, Kreis Wehlau - Musketier Karl Rudke aus Wykow, Kreis Krotoschin - Musketier Friedrich Beck aus Licherode, Kreis Rotenburg - Musketier Johann Schubert aus Kempen - Gefreiter Karl Kuhns aus Zehden, Kreis Königsberg - Gefreiter Karl Schmidt aus Barenburg, Kreis Sulingen, weitere 55 Deutsche werden verletzt.

1. Mai: In China beginnen Verhandlungen über die Entschädigungen für die Verluste während des Boxeraufstandes.

11. Mai: Kaiserwitwe Cixi erkennt alle Forderungen der Alliierten an.

13. Mai: Während eines Patrouillenrittes in Kalgan werden durch eine Explosion getötet, der Gefreite Leopold Glävke aus Ludwigslust in Mecklenburg - der Reiter Heinrich Glauer aus Gildberg, Kreis Goldberg-Haynau - der Reiter Gustav Krause II aus Langhellwigsdorf, Kreis Bolkenhain - der Reiter Karl Locher aus Beuren, Oberamt Nürtingen in Württemberg - der Reiter Robert Lorenz aus Petzelsdorf, Kreis Landshut - der Reiter Ewald Reinhard aus Elberfeld, St. Elberfeld - der Reiter Reinhold Riedel aus Ebersdorf, Kreis Neurode. Weitere 4 Deutsche werden verwundet.

Circus Corty Althoff zeigt Ost-Asien

Circus Corty Althoff zeigt Ost-Asien

 

17. Mai: Befehl an das deutsche Expeditionskorps zur Rückführung der Soldaten. Es müssen 21 Transportschiffe gemietet werde.

19. Mai: Gefecht bei Nan-kuan-to, 5 Deutsche werden verwundet.

23. Mai: Einstellung der Kampfhandlungen im Boxeraufstand.

Die Schlacht war heiß, nun wird spaziert, Und auch ein bisschen 'rumpoussiert

Die Schlacht war heiß, nun wird spaziert, Und auch ein bisschen 'rumpoussiert

 

3. Juni: Graf von Waldersee reist aus China ab.

13. Juni: Das japanische Kaiserpaar empfängt Graf von Waldersee.

13. Juli: Ein kaiserlicher Befehl regelt die Eingliederung der Truppen und die Demobilisierung der heimkehrenden Marineeinheiten des ostasiatischen Expeditionskorps.

29. Juli: Deutsche Truppen übergeben den Kaiserpalast in Peking an den Chinesischen Palastminister.

Deutsche Truppen übergeben den Kaiserpalast in Peking an den chinesischen Palastminister.

Deutsche Truppen übergeben den Kaiserpalast in Peking an den chinesischen Palastminister.

 

5. August: Die heimkehrenden deutschen Truppen aus China werden in Cadiz (Spanien) jubelnd empfangen. Prinz Heinrich ist aus Deutschland angereist.

8. August: Graf Waldersee trifft mit dem Dampfer Gera in Hamburg ein.

12. August: Graf Waldersee kehrt nach Deutschland zurück. Bei einem festlichen Empfang in Hannover erklärt er "Ich bin frisch an die Arbeit gegangen und gesund wiedergekehrt..., Wir danken es dem Kaiser allein, dass wir Deutschlands große Bahnen eröffnet haben unseren Handel und unsere Industrie ...Der deutsche Name ist hochgegangen".

4. September: Kaiser Wilhelm II. empfängt den chinesischen "Sühneprinzen" Chun in Berlin.

Der chinesische Prinz Chun übergibt dem deutschen Kaiser Wilhelm II. das geforderte Entschuldigungsschreiben

Der chinesische Prinz Chun übergibt dem deutschen Kaiser Wilhelm II. das geforderte Entschuldigungsschreiben

 

7. September: Friede zu Peking beendet offiziell den Krieg ich China (Boxeraufstand). Während des Boxeraufstandes waren zeitweise bis zu 250 Kriegsschiffe aus 12 Ländern in China im Einsatz, davon 24 Kriegsschiffe der Kaiserlichen Marine. Von den 70 000 Mann Landungstruppen waren 17 000 aus dem Deutschen Reich.

Die Unterzeichner des Friede zu Peking 1901

Die Unterzeichner des Friede zu Peking 1901

 

Der Friede zu Peking von 1901:

  1. Zahlung einer Kriegsentschädigung bis 1940 von 1,4 Milliarden Goldmark an die Großmächte.
  2. Zugestehen von Stützpunkten der Großmächte auf chinesischen Territorium.
  3. Chinesen ist das Betreten des Botschaftsviertels untersagt.
  4. Für den ermordeten Freiherr von Ketteler ist ein Gedenkstein zu errichten.
  5. Prinz Chun muss als äußeres Sühnezeichen nach Deutschland reisen.

 

 

Verluste des Deutschen Expeditionskorps

188 Tote und 409 Verwundete

Während der Unruhen in China wurden von Boxern und chinesischer Regierungstruppen rund 300 Europäer, Amerikaner und Japaner, sowie rund 30 000 chinesischen Christen ermordet.

 

 

07. Januar 1902 zieht die Kaiserwitwe Cixi unter großen Pomp wieder in Peking ein.

1911 Die Monarchie in China wird gestürzt.

1919 Laut Versailler Vertrag muss Deutschland an China astronomische Instrumente des Pekinger Observatoriums zurückgeben. Diese waren 1901 als Kriegsbeute nach Berlin gelangt, wo sie von Kaiser Wilhelm II. auf der Terrasse der Orangerie im Park von Sanssouci aufgestellt wurden.

1949 Sieg der Kommunisten in China.

Otto Grotewohl (damaliger DDR-Ministerpräsident) übergibt Zhou Enlai eine Fahne der Boxerbewegung

Otto Grotewohl (damaliger DDR-Ministerpräsident) übergibt Zhou Enlai eine Fahne der Boxerbewegung

 

Am 11. Dezember 1955 übergibt der DDR-Ministerpräsident Otto Grotewohl dem chinesischen Ministerpräsidenten Zhou Enlai zehn Fahnen der Boxerbewegung.

 

 

Die Schreibweise der chinesischen Ortsnamen entspricht der um 1900 üblichen deutschen Schreibweise.

 

Hunnenrede Zusammenfassung

 

 

 

 

 

 


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