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Felix von Bendemann

Deutscher Admiral

Felix von Bendemann

Felix von Bendemann

1900-02 Führer des Kreuzergeschwaders ins Ostasien

* 05.08.1848 in Dresden (Königreich Sachsen)

† 31.10.1915 in Halensee (Berlin)

 

 

Felix Robert Eduard Emil von Bendemann war ein deutscher Admiral. Er wurde am 5. August 1848 in Dresden geboren, trat 1864 in die preußische Marine und kämpfte als Leutnant zur See am 9. November 1870 unter Knorr bei Havana. Als Kapitänleutnant nahm Bendemann 1875 an einer Reise nach Ostasien teil, wurde 1880 Korvettenkapitän im Admiralstab, 1887 Kapitän zur See, dann Stabschef beim Oberkommando der Ostseestation und der Manöverflotte. 1893 übernahm er das Kommando des Panzersschiffs S.M.S. Brandenburg, erhielt 1895 als Konteradmiral die Inspektion des Torpedowesens, dann das Kommando der 2. Division des 1. Geschwaders und wurde im Oktober 1898 zum Chef des Stabes im Oberkommando der Marine berufen. Nach der Reorganisation der obern Marinebehörden wurde er im November 1899 Vizeadmiral und Chef des Admiralstabes und befehligte von Februar 1900 bis Februar 1902 das ostasiatische Kreuzergeschwader. Nach Eintreffen des ostasiatischen Expeditionskorps leitete Bendemann die maritimen Operationen, während er vor Ausbruch und nach Abschluß der chinesischen Wirren (Krieg in China) den Oberbefehl über die deutschen Seestreitkräfte der ostasiatischen Station innehatte. Er ordnete den Versuch zum Entsatze der Gesandtschaften Mitke Juni 1900, die Einnahme der Takuforts und die Beschlagnahme chinesischer Kriegsschiffe an, von denen das Torpedoboot Taku in deutschen Besitz überging, überwachte den Jangtsekiang, die südlichen Häfen und Küstenbefestigungen und besetzte Schanhaikwan. Im Juni 1902 wurde er als Nachfolger von Diederichs' Chef des Admiralstabes der Marine.

Die deutsche ostasiatische Linienschiffsdivision in den chinesischen Gewässern

Die deutsche ostasiatische Linienschiffsdivision in den chinesischen Gewässern

 

Ihm folgte am 11. Juli ein Panzergeschwader, das sich aus den in den letzten Jahren vom Stapel gelaufenen vier Zehntausend-Tonnen-Linienschiffen "Kurfürst Friedrich Wilhelm", "Weißenburg", "Wörth" und "Brandenburg" zusammensetzte. Jedes der vier Schiffe, die zusammen die Hälfte der deutschen Hochsee-Panzerflotte repräsentierten, war mit 40 Geschützen bestückt und hatte 570 Mann Besatzung. Der kleine Kreuzer "Hela" (4.7.1900), die Kanonenboote "Luchs", "Iltis", "Tiger" und "Jaguar" sowie die drei Torpedoboote S 90, 91 und 92 vervollständigten die Armada.

 

 

 

 


 

 


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