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Kaiser Wilhelm I.

Wilhelm Friedrich Ludwig von Preußen - König Wilhelm von Preußen, Kaiser Wilhelm I. (der Große)

Kaiser Wilhelm I.

Wilhelm Friedrich Ludwig von Preußen

* 22.03.1797 in Berlin

† 09.03.1888 in Berlin

 

1840 - 1861 Prinz von Preußen

1861 - 1888 König von Preußen

1867 - 1871 Präsidium des Norddeutschen Bundes

1871 - 1888 Deutscher Kaiser

Bismarck über Wilhelm I.: "Kein Großer, aber ein Ritter und ein Held."

 


Vater: Friedrich Wilhelm III. von Preußen
Mutter: Augusta Wilhelmine Amalie Luise von Mecklenburg-Strelitz


Ehefrau: Marie Luise Augusta Catharine von Sachsen-Weimar-Eisenach

Prinz Wilhelm als Bräutigam, 1829 Prinzessin Augusta als Braut, 1829

Kinder:

Friedrich (III.), 18.10.1831 - 15.6.1888

Luise Marie Elisabeth von Preußen, 3.12.1838 - 23.4.1923
Prinz Friedrich Wilhelm Prinzessin Luise
Prinz Friedrich Wilhelm (der spätere Kaiser Friedrich III.) Prinzessin Luise (die spätere Großherzogin von Baden)

 

Kaiser Wilhelm I.

Lebenslauf

Wilhelm Friedrich Ludwig von Preußen wurde am 22.03.1797 als zweiter Sohn von Friedrich Wilhelm III. von Preußen und Augusta Wilhelmine Amalie Luise von Mecklenburg-Strelitz in Berlin geboren. Seine Erziehung übernahmen Delbrück und der Hauptmann Reiche. Wilhelm zeigte früh einen klaren, praktischen Verstand, große Ordnungsliebe und einen ernsten, zuverlässigen Charakter, während er an geistiger Regsamkeit seinem älteren Bruder, Fritz (Friedrich Wilhelm IV.), nachstand.

1814 Hauptmann geworden, begleitete er seinen Vater auf dem Feldzug nach Frankreich gegen Napoleon I., erwarb sich das Eiserne Kreuz und zog am 31. März mit in Paris ein.

Seit 1. Januar 1816 führte er das Stettiner Gardelandwehrbataillon, erhielt 1818 als Generalmajor eine Gardeinfanteriebrigade, am 1. Mai 1820 die 1. Gardedivision und 1825 als Generalleutnant das Gardekorps. In der langen Friedenszeit, half er den militärischen Geist in der Truppe zu erhalten. Wiederholt wurde Wilhelm zu Staatsangelegenheiten an den Petersburger Hof gesandt.

Elisa Radziwill Prinz Wilhelm 1814
Prinzessin Elisa Radziwill, war die große Liebe Wilhelms.

* 28.10.1803 in Berlin † 27.09.1834 in Bad Freienwalde

Prinz Wilhelm, 1814

 

Prinz Wilhelms große Jugendliebe war Prinzessin Elisa Radziwill. Die Radziwills, eines der ältesten und hervorragendsten litauischen Fürstengeschlechter, besaßen zwar große Besitzungen in Polen, Litauen und Posen, waren aber keine regierenden Landesfürsten. Elisas Vater war lediglich ehemaliger preußischer Statthalter im Großherzogtum Posen. Obwohl der damals berühmte Rechtsgelehrte Karl Friedrich Eichhorn ein befürwortendes Gutachten ausstellte, wurde vonseiten der Minister die Ebenbürtigkeit der Prinzessin angezweifelt. Dabei berufen sie sich auf den Grundsatz, den Friedrich der Große aufgestellt hatte und der besagte, dass nur die Töchter der regierenden Fürstenhäuser und der ehemaligen reichsständigen Landherren für ebenbürtig gelten sollten. Mehrere Jahre kämpfte Prinz Wilhelm einen schweren Kampf um seine Jugendliebe. Seine und des Vaters letzte Hoffnung war, dass, wenn die Prinzessin durch den Prinzen August von Preußen an Kindesstatt angenommen würde, dies als Ersatz für die Ebenbürtigkeit werde gelten können. Zusätzlich kam es zu einem Erbfolgestreit. Da nun einerseits die Ehe des Kronprinzen Friedrich Wilhelm (Wilhelms großer Bruder) kinderlos war, andererseits infolge der Ehe des Prinzen Karl von Preußen (Wilhelms kleinen Bruder) mit der weimarischen Kronprinzessin, Maria Luisa Alexandrina Prinzessin von Sachsen-Weimar-Eisenach, der großherzogliche Hof in Weimar erklärte, er werde für die Kinder dieser Ehe den Vorrang fordern, falls Prinz Wilhelm eine morgansche (nicht ebenbürtige) Ehe eingehe, so blieb dem König nichts übrig, als von Wilhelm ein Verzicht zu fordern. Auch blieben die Minister dabei, dass die Kindesannahme das Blut nicht ersetzen könne und so musste sich Wilhelm schweren Herzens fügen. Prinzessin Elisa starb 1834 im Alter von 31 Jahren an TBC. Wilhelm vergaß sie nie, bis zum Ende seines langen Lebens hatte er eine Porträtminiatur von ihr auf seinem Schreibtisch stehen.

Am 11. Juni 1829 heiratete Wilhelm auf Betreiben seines Vaters Prinzessin Marie Luise Augusta Catharine von Sachsen-Weimar-Eisenach. Sie gebar ihm am 18. Oktober 1831 den Prinzen Friedrich Wilhelm und am 3. Dezember 1838 die Prinzessin Luise. Die Ehe wurde nicht sonderlich glücklich, die intelligente, musisch begabte und am Weimarer Hof liberal erzogene Augusta war ihrem Mann intellektuell überlegen und fühlte sich am preußischen Hof nicht sonderlich wohl.

Nach dem Tod seines Vaters, König Friedrich Wilhelm III. von Preußen, 1840 bestieg Wilhelms großer Bruder als Friedrich Wilhelm IV. den preußischen Thron. Wilhelm erhielt den Titel "Prinz von Preußen". Er konnte jedoch nur unwesentlichen Einfluss auf die Politik seines Bruders gewinnen und setzte ganz auf seine militärische Laufbahn.

Prinz Wilhelm, 1848 Prinz Wilhelm, 1848

 

1848, während der Märzrevolution trat er für die militärische Niederwerfung der Revolution ein. Irrtümlich für den Artillerieeinsatz gegen Berliner Barrikaden am 18. März 1848 verantwortlich gemacht, erhielt er die Bezeichnung "Kartätschenprinz". Da er nun persönlich gefährdet war, flüchtete er am Morgen des 19. März in fremden Kleidern aus Berlin nach Spandau. Sein Palais wurde gestürmt, geplündert und wäre sicherlich geschleift worden, wenn nicht der Wortführer Ludwig Eichler die aufgebrachte Menge beruhigt hätte. Seinen Geburtstag feierte er am 22. März 1848 in Verborgenheit auf der Pfaueninsel im engsten Familien- und Freundeskreis. Am Abend reiste er unerkannt nach Hamburg und von da nach London. Dort nahm er regen Anteil an der weiteren Entwicklung in Deutschland. Am 10. Mai 1848 forderten ihn sämtliche preußischen Staatsminister zur Rückkehr nach Berlin auf. Gegen seine Rückkehr protestierten am 12. und 13. Mai zwei riesige Volksversammlungen und am 14. Mai ein Aufmarsch von rund 50.000 Menschen. Dennoch entschieden die Wähler des Kreises Wirsitz in Posen den Prinzen als ihren Abgeordneten zur Nationalversammlung. Am 31. Mai traf er Haag, am 4. Juni über Arnheim in Wesel ein, die weitere Bahnreise wurde bis Magdeburg zu einem Triumphzug. Am 6. Juni traf er in Magdeburg ein, wo ihn seine Frau mit den Kindern empfing und sie gemeinsam nach Potsdam führen. Am 8. Juni fuhr er nach Berlin, um in der Singnalakademie, wo die Nationalversammlung damals tagte, seinen Sitz als Abgeordneter einnahm.

Berlin, Palais Kaiser Wilhelm I. - Unter den Linden - Universität

Berlin, Palais Kaiser Wilhelm I. - Unter den Linden - Universität

 

1849 leitete er die Niederschlagung des badischen und pfälzischen Aufstandes zur Durchsetzung der Deutschen Reichsverfassung. Auf der Zugfahrt von Mainz nach Kreuznach entging er nur knapp einer Gewehrkugel, die aus einem Getreidefeld abgefeuert worden war. Der Prinz lieferte den badischen Rebellen am 23. Juni bei Upstadt ein mörderisches Gefecht, in dem er sich rücksichtslos dem gegnerischen Feuer aussetzte. Am 25. nahm er am Gefecht bei Durlach teil und noch am selben Tag zog er mit seinen Truppen nachmittags in Karlsruhe ein, nachdem die provisorische Regierung abgezogen war. Im Juli 1849 war der Aufstand endgültig niedergeschlagen. Am 19. August empfing Wilhelm in Maxau den Großherzog von Baden und geleitete ihn in seine Residenz zurück. Als der Prinz am 13. Oktober nach Berlin zurückkehrte, waren die Berliner nicht wieder zu erkennen und bereiteten ihm einen großartigen Empfang durch das Brandenburger Tor.

1849-54 wurde Prinz Wilhelm Generalgouverneur in den Provinzen Rheinland und Westfalen und nahm seinen Wohnsitz in Koblenz. Dort wurde er 1854 Generaloberst der Infanterie mit dem Rang eines Feldmarschalls und zugleich Gouverneur der Festung in Mainz. Politisch wandte sich unter dem Einfluss seiner Frau Marie Luise zunehmend dem Liberalismus zu und geriet deshalb immer mehr in Konflikt zu der konservativen Regierung seines Bruders.

Am 26.10. 1858 übernahm er nach der geistigen Erkrankung seines Bruders, König Friedrich Wilhelm IV.,  die Regentschaft und bildete das Kabinett zugunsten der Liberalen (Ministerium der neuen Ära) um und legte am 8. November in einem Erlass an dieses seine Regierungsgrundsätze dar, die zu einer Stärkung Preußens, verbunden mit einer notwendigen Heeresreform versehen waren.

Wilhelms Krönung zu Königsberg am 18. Oktober 1861

Wilhelms Krönung zu Königsberg am 18. Oktober 1861

 

Nach dem Tod seines Bruders, Friedrich Wilhelm IV., bestieg Wilhelm den preußischen Thron. Am 18. Oktober 1861 fand die prachtvolle Krönungsversammlung in Königsberg statt. Wilhelm setzte sich selbst die Krone aufs Haupt und nahm das Szepter, den Reichsapfel und das Reichsschwert vom Altar, danach krönte er seine Frau zur Königin und sagte: "Von Gottes Gnaden tragen Preußens Könige seit 160 Jahren die Krone. Nachdem durch zeitgemäße Einrichtung der Thron umgeben ist, besteige ich ihn als König. Aber eingedenk, dass die Krone nur von Gott kommt, habe ich durch die Krönung an geheiligter Stätte bekundet, dass ich sie in Demut aus freien Händen empfangen habe."

Während eines Besuches in Baden-Baden, verübte am 14. Juli 1861 der Student Oskar Becker aus Baden-Baden auf König Wilhelm ein Pistolenattentat, bei dem dieser aber nur leicht verletzt wurde. Über dieses Erlebnis schrieb der König an Herzog Ernst, "Gottes Gnade hat mich gerettet wir Meuchelmord. Möge diese ruchlose Tat ein Fingerzeig sein, dass nichts überstürzt werden soll. Der Täter hat schriftlich erklärt vor der Tat, dass, da ich nicht genug für Deutschlands Einheit täte, ich ermordet werden sollte. Das ist klar, aber etwas drastisch."

Über die Heeresreform geriet Wilhelm mit der Landtagsmehrheit in Konflikte.  Ende 1861 gewannen die fortschrittlichen Kräfte die Wahlen, das Ministerium der neuen Ära trat zurück, da Wilhelm keine Abstriche von seiner Heeresreorganisation machen wollte, kam es zum Verfassungskonflikt. Dadurch verlor der König rasch seine frühere Popularität wieder, wie sich besonders bei den 50jährigen Erinnerungsfeiern an die Befreiungskriege und die Vereinigung der neuen Provinzen mit Preußen 1863-65 zeigte. Als sich die Problematik immer weiter zuspitzte, dachte Wilhelm I. daran zugunsten seines Sohnes Friedrich abzudanken.

Wilhelm König von Preußen - 2 1/2 Silbergroschen, 1869

Wilhelm König von Preußen - 2 1/2 Silbergroschen, 1869

 

1862 berief Wilhelm Bismarck zum Ministerpräsidenten von Preußen und ließ sich im Wesentlichen von ihm lenken. Bismarck verfolgte mit kühnem Plan die "kleindeutsche" (ohne Österreich) Einigung des Reiches. Da aber die öffentliche Meinung in zwei Lager gespalten war und die "Großdeutschen" keinesfalls die "kleindeutsche", preußische Lösung akzeptieren wollte, wurden der König und Bismarck nach dem Fürstenkongress von 1863 und dem Konflikt um Schleswig-Holstein 1864 heftig kritisiert.

Im Deutschen Krieg vom 1866 kam es zur offenen Auseinandersetzung Preußens mit einigen wenigen Verbündeten gegen den Deutschen Bund unter Führung Österreichs. Am 11.Juni 1866 forderte Österreich im Bundestag zu Frankfurt a.M. "zum Schutze der inneren Sicherheit Deutschlands und der bedrohten Rechte seiner Bundesglieder" die Mobilmachung der sieben nichtpreußischen Bundeskorps zum Bundeskrieg gegen Preußen. Für Preußen bedeutete dieser Antrag ein Bruch des Bundeshauptes, denn nach dem Bundesrecht gab es einen Bundeskrieg nur gegen einen äußeren Feind, aber niemals gegen ein Bundesmitglied. Der österreichische Antrag wurde am 14. Juni von der Mehrheit des Bundestages mit 9 gegen 6 Stimmen angenommen. Preußen richtete daraufhin am 16. Juni eine Note an die norddeutschen Staaten und konnte sie größtenteils zum Kampf gewinnen. Der Krieg bedeutete das Ende des 1815 gegründeten Deutschen Bundes. In der entscheidenden Schacht bei Königgrätz besiegte die moderne Armee Preußens die österreichisch-sächsischen Verbände und entschied so den Krieg. Am 23. August wurde der endgültige Frieden mit Österreich in Prag abgeschlossen. Die besiegte Donaumonarchie überließ die Vorherrschaft in Deutschland Preußen. Der Deutsche Bund wurde aufgelöst, und das Habsburgerreich schied damit völlig aus dem deutschen Staatsverband aus. Die drei Herrscher, der König von Hannover, der Kurfürsten von Hessen-Kassel und der Herzog von Nassau wurden von ihren Thronen verjagt und ihre Länder dem preußischen Staat einverleibt. Durch den Vertrag vom 18. August 1866 entsteht der Norddeutsche Bund.

König Wilhelm I. am Grabe seiner Eltern am 19. Juli 1870

Begegnung König Wilhelms I. mit Kronprinz Friedrich Wilhelm in der Schlacht bei Königgrätz am 3. Juli 1866

Die 2. preußische Armee (Kronprinzenarmee) hatte durch ihr rechtszeitiges Eingreifen die Schlacht entschieden. Beim Wiedersehen auf dem Schlachtfeld übereichte der König tief ergriffen dem Kronprinzen den Orden "Pour le merite".

König Wilhelm I. am Grab seiner Eltern am 19. Juli 1870

Am Tage der französischen Kriegerklärung verweilte der König im Gedenken an den im Mausoleum zu Charlottenburg befindlichen Sarkophagen seiner Eltern, des Königs Wilhelm III. und der unvergesslichen Königin Luise, die (60 Jahre zuvor) am gleichen Tag gestorben war.

 

Nach dem Sieg im Deutsch-Französischen Krieg wurde am 18.01.1871 König Wilhelm I. im Spiegelsaal von Versailles zum Deutschen Kaiser ausgerufen. Sein Beharren auf dem Legitimitätsprinzip, d. h. der Zustimmung aller Bundesfürsten zur Kaiserkrönung, und seine um Kooperation mit den deutschen Fürstenhäusern bemühte Politik nach der Reichseinigung beförderten wesentlich die Integration der deutschen Einzelstaaten in das neu geschaffene Deutsche Reich und die Festigung der monarchistischen Staatsidee.

 

Kaiser Wilhelm I.

Kaiserproklamation in Versailles am 18. Januar 1871

Kaiserproklamation in Versailles am 18. Januar 1871

 

Kaiser Wilhelm I.

Kaiser Wilhelm I.

20 Mark Deutsches Reich 1888 - Wilhelm Deutscher Kaiser König von Preußen

 

1878 11.05. Revolverattentat auf Kaiser Wilhelm I. durch den Gelegenheitsarbeiter Emil Max Hödel "Unter den Linden" in Berlin. Beide Kugeln verfehlen ihr Ziel der 81jährige Kaiser blieb unverletzt. Da der Attentäter sozialdemokratischen Kreisen nahe steht, nimmt Bismarck das Attentat zum Anlass und fordert die Sozialdemokraten zu verbieten. Emil Max Hödel wird später zum Tode verurteilt und hingerichtet. Nur wenige Tage später, am 02.06., verübte Karl Eduard Nobiling auf den 81jährigen Kaiser Wilhelm I. mit Schüssen aus einer Schrotflinte ein Attentat, wobei der Kaiser diesmal verletzt wird. Passanten überwältigten Nobiling, der versucht sich selbst zu erschießen. Nobiling erlag später seinen Verletzungen, bevor ihm der Prozess gemacht werden konnte. Bismarck brachte nunmehr sein Sozialistengesetz im Reichstag durch.

Kaiser Wilhelm I.

"Hurra 4 Kaiser" , v.l.n.r. Friedrich III., Kronprinz Friedrich Wilhelm (Baby), Wilhelm I, Wilhelm II.

"Hurra 4 Kaiser" (zeitgenössische Postkarte)

v.l.n.r. Friedrich III., Kronprinz Friedrich Wilhelm (Baby), Wilhelm I, Wilhelm II.

 

Als Deutschen Kaiser ließ Wilhelm seinem Reichskanzler Otto von Bismarck freie Hand, die Politik des Deutschen Reiches zu gestalten. Er kümmerte sich um repräsentative Aufgaben, förderte besonders die Integration der einzelnen deutschen Staaten im Reich und festigte so die Monarchie im Innern. Große Ereignisse jener Zeit waren die feierlichen Einweihungen monumentaler Denkmäler, so 1875 das Hermannsdenkmal und 1883 das Niederwalddenkmal.

Besuch des Kaiser Wilhelms I. auf der Veste Kronprinz in Straßburg (Elsaß-Lothringen) am 3. Mai 1877

Besuch des Kaiser Wilhelms I. auf der Veste Kronprinz in Straßburg (Elsaß-Lothringen) am 3. Mai 1877

 

Sein Enkel Friedrich Wilhelm, der spätere Kaiser Wilhelm II., bewunderte seinen Großvater besonders stark und gab ihm zur Hundertjahrfeier dem Beinnamen "der Große". Bismarck dagegen meinte nach dem Tod seines Gönners: "Kein Großer, aber ein Ritter und ein Held".

"Des altes Kaiser's - Letzter Gruß"

 

Am 9. 03 1888 starb Wilhelm im Alter von 91 Jahren. Bismarck: "Mir liegt die traurige Pflicht ob, Ihnen die amtliche Mitteilung von dem zu machen, was Sie tatsächlich bereits wissen werden, dass seine Majestät, der Kaiser Wilhelm um 8.30 Uhr zu seinen Vätern entschlafen ist.... Es steht mir nicht zu, meine Herren, von dieser amtlichen Stelle aus den persönlichen Gefühlen Ausdruck zu geben, mit welchen mich das Hinscheiden meines Herrn erfüllt...[...]...Es ist dafür auch kein Bedürfnis, denn die Gefühle, die mich bewegen, die leben in dem Herzen eines jeden Deutschen..."

Wilhelms Grabstätte befindet sich bis heute im Mausoleum im Charlottenburger Schlosspark.

Zum 100 jährigen Geburtstag Kaiser Wilhelm I.

Zum 100 jährigen Geburtstag Kaiser Wilhelm I.

 

Am 22. März 1897 feiert man überall im Deutschen Reich den 100 Geburtstag des Kaisers Wilhelm I., der wegen seiner Verdienste zur Reichseinigung von Kaiser Wilhelm II. nun zu "Kaiser Wilhelm der Große" erklärt wird. Überall im Land werden ihm zu Ehren Denkmäler enthüllt, so das Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmal in Berlin.

1887 "Feierlichkeiten zum 90. Geburtstag"

 

 

Kaiser Wilhelm I.

 

 


 

 


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